Ich denke die westlichen Medien sollten sich zurückhalten, das Krisenmanagement sofort bis in alle Details zu interpretieren und daraus etwas über die "Demokratie"oder "Gesellschaft" zu schließen. Es ist eine Katastrophe, die in ihrer Dimension mit KEINER unserer "westlichen" Unglücke vergleichbar ist. Als Vergleich: bei uns stürzt (schlimm genug!) in Bad Reichenhall mal eine Hallendecke ein. Ich denke die seriöse Presse sollte daher mit Fern-Interpretationen der Organisation der Hilfe in den ersten Wochen zurückhaltend sein - auch aus Achtung vor den Verschütteten, die auf ihre Rettung hoffen. Das hat nichts mit diplomatischer oder kulturell bedingter Zurückhaltung zu tun sondern ist schlicht und einfach menschlich. Hier handelt es sich - mindestens im Augenblick, trotz der Aktualität (Birma-Vergleich / Tibet) - NICHT um Politik.