Oscar-Verleihung

In Stargewittern

Während der Glamour-Nacht der Oscars ist die totale Vermarktung der Stars längst wichtiger als die Film-Kunst. Der Star ist mit Haut und Haar dem Markt verschrieben. Das Starsystem hat inzwischen kosmische Dimensionen - und trägt totalitäre Züge. Von Alfons Kaiser

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Februar 2008 13:03

Kosmische Dimensionen der Stargewitter

Ernst-Peter Thies (EPThies)

Sehr geehrter Herr Kaiser
Vielen Dank für die ausgezeichnete Analyse nicht nur der Glamour-Nacht der Oscars sondern auch des Alltags und des täglichen Umfeldes der Stars. Mit ihren scharf gesetzten Kommentaren sorgen Sie für mehr Durchblick als die genannten die Fachzeitschriften, die "jeden Sternenhaufen samt biochemischer und psychophysischer Zusammensetzung" durchleuchten. Vollste Zustimmung für "Der weltumspannende Wahnsinn hat System... und sich in die Sphäre des Warenverkehrs verflüchtigt".

Ich bitte Sie, in einem Folgeartikel nach Ihrer gesellschaftskritischen Beleuchtung einmal die ökologischen Folgen des Treibens dieses Sternenhaufens unter dem Aspekt der Mitschuld am Klimawandel zu analysieren.
z.B. Wieviel Blei und Farbe in Hochglanzpapier verdruckt, wieviel Chrom in Videobändern versteckt , wieviele Autos, Schiffe und Flugzeuge gecrasht oder Kerosin zu Glamour-Auftritten verflogen wurde, eignet sich vortrefflich für eine Aufstellung einer Ökobilanz.
Schön, daß ein paar deutsche Programmierer jetzt den Technik Oskar zur Simulierung von Kino-Effekten gewonnen haben.

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