07. Oktober 2008
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Business-Knigge 

Musik-Tipps

Unsere Musikempfehlungen für Oktober




Sono: Panoramic View
Pias Recordings, 1 CD, ca. 15 Euro
Seit sieben Jahren, als sie ihr gefeiertes Debüt „Solid State“ herausbrachten, firmieren die drei Hamburger Florian Sikorski, Martin Weiland und Lennart A. Salomon als Elektro-Band Sono. Für so unterschiedliche Künstler wie Apoptygma Berzerk, Rammstein und Rosenstolz tüftelten sie bereits erfolgreiche Remixe aus.

Jetzt sorgen sie mit ihrem neuen Album „Panoramic View“ für Aufsehen in der Elektro-Szene. Denn in den 11 Tracks kombinieren Sono die Finesse des klassischen Songwritings mit prägnanten Samples und Loops zu einem ganz speziellen Sound, der in der aktuellen Popmusik nur selten zu hören ist.
www.sono.fm




Harry Connick Jr.: My New Orleans
Sony BMG, 1 CD, ca. 20 Euro
„My New Orleans“ ist eine berührende Hommage an die Heimatstadt von Harry Connick Jr., die noch immer unter den Folgen des Hurricanes „Katrina“ leidet. Jazz, Gospel, Blues und Funk sind nur einige der in New Orleans lebendigen Stile, die den Sänger und Schauspieler geprägt haben und die er auf seinem neuen Album adaptiert und mit seiner Big Band eingespielt hat.

Ein faszinierend vielstimmiges Jazzalbum - von Klassikern wie „Working In The Coal Mine“, „Careless Love“ oder „Lazy Bones“ bis zu vier neuen Songs aus der Feder von Connick Jr. selbst.
www.harryconnickjr.com


Jonah Matranga: And
Arctic Rodeo Recordings, 1 CD, ca. 15 Euro
Eigentlich ist Jonah Matranga seit 15 Jahren ein alter Bekannter in der internationalen Musik-Szene - doch bekannt beim großen Publikum ist er noch nicht: Zwar hat Matranga Tourneen gespielt mit Künstlern wie The Weakerthans oder Sepultura, und er tauchte auf HipHop-Platten von Fort Minor und Lupe Fiasco auf. Aber als Solo-Künstler blieb ihm der große Durchbruch bislang erspart.

Nun kann man sich auf seinem neuen Album „And“ von seinen erstaunlichen Songwriter-Qualitäten überzeugen: Der luftig-leichte, wunderschöne Gitarren-Pop von Jonah Matranga ist eine Entdeckung wert.
www.arcticrodeorecordings.com


The Coral: Roots and Echoes
Red Ink, 1 CD, ca. 15 Euro
The Coral aus Hoylake bei Liverpool waren bislang eher durch verschrobenen Experimental-Rock bekannt. Auf ihrem neuen Album setzen sie neue Akzente und liefern solides Handwerk mit einem gehörigen Schuss Melancholie ab. Das die von Oasis-Sänger Noel Gallagher hoch geschätzte Band einen „erwachsenen“ Sound entwickelt hat, mag daran liegen, dass der Verlust des Gitarristen Bill Ryder-Jones The Coral vor zwei Jahren in eine tiefe Krise stürzte.

Wie auch immer: Die komplexen Arrangements und üppigen Melodien, zu denen sich die Gruppe auf „Roots and Echoes“ wieder zusammengerauft hat, haben etwas faszinierend Zeitloses.
www.thecoral.de


Siouxsie: Mantaray
Universal, 1 CD, ca. 16 Euro
„Mantaray“ ist das Debütalbum einer 50-jährigen: Denn in den achtziger Jahren war Susan Janet Ballion Siouxsie bereits ein alternativer Superstar, der in Europa und den USA treue Fans mit insgesamt elf Studioalben und diversen EPs, Live-Mitschnitten und „Best of“-Kopplungen versorgte. Ihre Band „Siouxsie and the Banshees“ löste sich 1996 auf.

Nun legt Siouxsie eine beeindruckende Sammlung von Songs vor, die ihrem bisherigen Image der kalt-schrillen Dunkeldiva vollends entgegenlaufen: Bläsersätze, Piano und Besenschlagzeug stehen neben Big Beats, Gitarrenwänden und synthetischen Klanglandschaften. Dabei geht es äußerst gefühlvoll zu, Vorbilder wie Nico oder Patti Smith sind herauszuhören. Für den Song „If It Doesn`t Kill You“ hat sich Siouxsie sogar Shirley Bassey („Goldfinger“) zur Unterstützung geholt.
www.myspace.com/siouxsiemantaray

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Bildmaterial: Arctic Rodeo Recordings, Pias Recordings, Red Ink, Sony BMG, Universal