Zum Auftakt ihres Dresdner Parteitags betrieb die SPD Vergangenheitsbewältigung: Wahlniederlagen, Agenda, Vertrauensverlust. Erst inszenierte sie tapfer den Abschied von Franz Müntefering. Dann wählte sie Sigmar Gabriel, der den Parteitag mit einer begeisternden Rede gedreht hatte, zu ihrem neuen Vorsitzenden. Von Günter Bannas, Dresden