genau so ist es: Verurteilung nach gesellschaftlich sanktionierten Klischees + Polemik bis zur Diffamierung ersetzt bei nicht Wenigen den Versuch einfacher, sachlicher Beobachtung und Schlussfolgerung. Wenn man der "Logik" so Mancher folgt, dann hat die Existent Leistungsfähiger nur den einen Sinn: Schutz + Alimentierung nicht Leistungsfähiger. Wie lange sich Leistungsfähige und noch Willige das gefallen lassen??? Ausgerechnet von Willi Brand stammt übrigens: "Wenn man ne Kuh melken will, muss man ihr auch was zu fressen geben." Bei uns soll sie inzwischen auch ohne Futter Milch geben. Ausserdem muss sie sich auch noch prügeln ( verunglimpfen ) lassen. Ob das wohl gutgeht ???
...als Sie sich zurecht über die Polemik beschweren, mit der bei diesem Thema Schnellfahrer zu Rasern gemacht werden. Leider tragen auch das Fernsehen sowie die meistgelesenste Zeitung unseres Landes mit dem inflationären und undiferrenzierten Gebrauch der Wörter "rasen" und "drängeln" zu einer unsachlichen Debatte bei. Ich bedauere sehr, daß man dermaßen diffamiert wird, outet man sich als zügiger Fahrer oder weist man darauf hin, daß unachtsame Spurwechsler sehr oft eine große Gefahr darstellen. Oder daß Linksfahrer, auch wenn sie die Richtgeschwindigkeit einhalten, nötigen. Es gibt auch absolut nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wer je in der Nacht oder generell bei sehr geringem Verkehrsaufkommen z.B. die 3-spurige A2 zwischen Hannover und Braunschweig gefahren ist (50km Strecke fix auf 120km/h begrenzt), der wird mir zustimmen, daß es aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Gründe für die Begrenzung gibt. Warum hier keine elektronische, nach Verkehrsaufkommen wechselnde Begrenzung? Fahre ich dort nun nachts 20km/h zu schnell (und bin für viele damit ein Raser), womit ich definitiv keinen gefährde, soll ich das Doppelte zahlen?? Unsinn!!!
1.) selbstverständlich teile ich voll und ganz die Meinung des §1. So selbstverständlich der im Grune für ALLES Zusammenleben ist, "im Prinzip" wäre DER völlig hinreichen, wenn die durchschnittliche "Fähigkeit" ihn zu befolgen auch vorhanden WÄRE. 2.) NIEMALS sagte ich dass ich RASE! RASEN und Schnellfahren sind zwei ganz verschiedene Dinge, Sie sollten wenigstens DAS schon verstehen. Sie unterstellen einfach nur, dass ich drängele, behindere, gefährde; sie setzen Schnellfahren wenig intelligenterweise mit RASEN gleich. Es schein ihr Vorstellungsvermögen zu sprengen, das man schnell sein kann und GLEICHZEITIG sehr wenig Andere zu behindern. Irrelevant ist, dass ich vermutlich vor Gericht eine Teilschuld hätte. RELEVANT ist, dass der Fehler eines Unfähigen von von einem Fähigeren "ausgebügelt" wurde; dass er einem guten Fahrer und dessen Föhigkeit sich im Verkehr zu bewegen das LEBEN verdankt. Ausschlisslich! der Schutz von Unfähigen, Schwachen kann keinesfalls SINN von Gesetzgebung sein, sondern A U C H ! Schwache brauchen Stärkere; andersherum nicht. Jeder halbwegs "intakte" Starke wird GERNE auch Rücksicht nehmen. Ein System auf "Schwache" zu zentrieren ist deshalb falsch; führt sich selbst ad absurdum.
I. können Sie mit Ihren rechtsphilosophischen Anschauungen, die ich partiell durchaus teilen kann, zumindest den § 1 der StVO akzeptieren? Falls (hoffentlich) ja: dann sollte Ihnen bewußt sein, daß das Rasen (jawohl!) mit 60 Sachen durch ein Tempo-30-Wohngebiet durchaus eine Gefährdung für die dortigen Verkehrsteilnehmer, insbesondere kleine Kinder, darstellt. Die kennen übrigens Ihre Sicht der Dinge nicht. Und auf der Autobahn: Ein bißchen Kenntnisse von Physik, des Dreisatzes und über die Reaktionszeit eines gesunden, jungen Menschen genügt, daß man bei 150 km/h nicht auf zwanzig Meter auffahren darf. II. Unter dem Rechtsfrieden, den Sie postulieren, verstehen manche gutmotorisierte Verkehrsteilnehmer leider nur die nackte Bedrohung schwächerer Verkehrsteilnehmer durch die schiere Masse ihres fahrbaren Untersatzes. Da sollte das Strafrecht eingreifen, wenn das Vehikel so als Waffe verwendet wird. III. Sofern die schweren Fahrfehler, die Sie ansprechen nachweisbar sind, werden diese vor Gericht natürlich geahndet. Allerdings muß jeder mit einer gewissen Fehlertoleranz und daher vorausschauend fahren. Das lernt man übrigens am besten als Zweiradfahrer - also ohne Knautschzone, Seitenaufprallschutz und Airbag.
Die fehlt Ihnen in sämtlichen Kommentaren. Sie regen sich über nicht regelkonformes Verhalten auf, behaupten aber im selben Atemzug, dass Regelbefolgung selbst nicht ausreicht. Wenn Sie meinen, durch schnelles Fahren keine Verkehrsregeln zu verletzen, dann fahren Sie doch einfach schnell, niemand verbietet Ihnen das. Allerdings sollten Sie sich nicht primär zum Ziel setzen, dass Ihr Fahrstil niemanden behindert, sondern dass er niemanden gefährdet. Wenn Sie beim Überholen eines vermeintlichen Rechtsabbiegers ein derartiges Tempo an den Tag legen, dass ein Unfall "den Abbieger das Leben gekostet hätte", dann müssen Sie ihr eigenes Verhalten überdenken. Gerade da Ihnen ja nur zu bewusst ist, dass andere (Ihrer Meinung nach ja nur andere) im Straßenverkehr Fehler machen. Vor Gericht hätten Sie bei einem Unfall in dieser Situation womöglich eine Mitschuld bekommen (§ 5 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4a StVO?), selbst wenn Sie das fehlerhafte Blinken beweisen könnten. Und womit das Ganze? Mit Recht, auch wenn Sie das nicht verstehen. Ihr Verlangen, ständig schnell zu fahren, nimmt anderen den Raum für jegliche Fehler. Darin liegt Ihr Fehler. Ihnen fehlt das Wichtigste im Straßenverkehr: Gelassenheit
Es ist eine äusserst GEFÄHRLICHE und DUMME Utopie zu glauben, reine "Regelbefolgung" sei hinreichendes Kriterium für eine sinnvolle Systemteilnahme. Diese Handlungsweise belastet die Effizienz eines jeden Systems zum Nachteil Aller. Auf den - falschen, leider häufig anzutreffenden Glauben - wollte ich - etwas provokant - aufmerksam machen. Ein paar Diskutanten haben mit - vielleicht - dabei geholfen.
ich empfehle schon, wirklich GENAU zu lesen, etwas Nachdenklichkeit, weniger schnell zu urteilen und weniger zu unterstellen. Empfehle, das Radfahrer Beispiel ganz ruhig nochmal zu lesen. // Gestern und heute erlebte Beispiele für "nicht systemgerechtes", das reibungslose Miteinander verhinderndes Verhalten, das Sie möglicherweise?- im Gegensatz zu "mit Übersicht Schnellfahren ohne Andere zu behindern" - für entschuldbar halten: 1.) Fährt Einer 50 auf schmaler Landstraße in der Mitte, kriegt 3 km lang NICHT MIT, daß jemand hinter ihm ist. 2.) Vor mir fährt Einer geraume Zeit hinter Vordermann her. Kein Gegenverkehr. Als Gegenverkehr kommt, überholt er endlich . Es war "knapp"! 3.) Vor mir blinkt Einer rechts. Ich setze zum links Vorbeifahren an. Der Rechtsblinker biegt links ab. Nur in diversen Lehrgängen eingeübtes Brems-Ausweich-Manöver verhindert den fatalen Crash der den Abbieger das Leben gekostet hätte. Darf man auf der Straße und im Leben aus Unfähigkeit jede Dummheit begehen, Hauptsache, sie ist nicht verboten??? Das KÖNNTE! man aus Ihren Äusserungen folgern.
Wer die Verkehrsregeln befolgt, verhält sich systemgerecht, mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihre Ausführungen über "Starke" und "Schwache" vermag ich im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr keinerlei Relevanz beizumessen. Die Verkehrsregeln bevorzugen oder benachteiligen niemanden, sie gelten gleichermaßen für jedermann. Leben Sie damit. Bei Ihrem selbstzentrierten Gerechtigkeitsempfinden ist es auch gut nachvollziehbar, weswegen Sie erstinstanzliche Gerichte als unfähig bezeichnen: die haben wohl nicht immer Ihre Meinung geteilt. Das sollte einen aber angesichts der hohen Qualität der deutschen Rechtssprechung dazu anregen, die eigene Ansicht kritisch zu überprüfen.
Die "Spielregel" lautet: Wer die Systemeffizienz herabsetzt, wer Andere mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert der verstößt gegen die Spielregeln. Leider haben wir uns in D weit von diesem SINN der Gesetzgebung entfernt. Regelungsdichte schafft mehr Unklarheit als sie beseitigt und führt letztlich aus Mangel an Durchsichtigkeit und Eindeutigkeit zu sehr fraglichen Individualentscheidungen eines Entscheiders, damit UN- Gerechtigkeit, das Gegenteil dessen, was Alle im Munde führen. Wer Stärke erkennen lässt, der ist a priori im Nachteil, wer sich als "schwach" etikettiert, der ist im Vorteil. Viele haben das Prinzip erkannt und nutzen es weidlich aus. Eine "UN-Kultur des sich als Benachtieligtseins" darzustellen ist bis weit in die Mittelschicht hinein eingerissen. Der Gesetzgeber ist "unklug" genug das durch seine Gesetzgebung zu unterstützen. Die obersten Gerichte halten mühevoll wo sie können dagegen. Die Judikative niederer Instanzen dumm genug, des Volkes "Stimmung" zu willfahren. Zum Strassenverehr zurück: In der öffentlichen Diskussion sind Schnellfahrer tendenziell Mörder, schulmeisterlich gezielt Linksrausfahrer, Behinderer tendenziell Gutmenschen.
Gesetze haben keinen Selbstzweck. Sie haben den Sinn, das Miteinander konfliktarm zu regeln. Systeme sollten zum bestmöglichen Nutzen möglichst Vieler funktionieren, möglichst Wenigen sollen möglichst geringe Beschränkungen auferlegt werden. Wenn der Gesetzgeber zum Nutzen Starker Reglungen schafft, die Schwache benachteiligen, so irrt dieser; andersherum ebenso. Starke sollten sich zügeln müssen, Schwache sollten sich zum Nutzen des GESAMT-Systems anstrengen müssen. Wenn der Gesetzgeber allerdings die Anforderungen für die Teilnahme am System ausschließlich von der Befolgung von Regeln abhängig macht, unabhängig von der Fähigkeit in diesem System auch systemgerecht ( also Nachteile für Andere vermeidend ) zu agieren, so begeht er 1.) den beliebten Irrtum zu glauben, dass "Alles" ( gerecht) regelbar sei, benachteiligt er 2.) diejenigen, die das System beherrschen. Die Gesamteffizienz des Systems sinkt. Er hat - als Organisator des Ganzen - ein Mittelmass zu wahren in seinen Reglungen, das ALLEN ( auch den Schwachen ) eine gewisse Mühe abverlangt und NICHT, wie ich es beobachte, die Schwachen zu Lasten der Starken zu begünstigen. Dies gilt für ALLE Bereiche des öffentlichen Lebens: Strassenverkehr wie die Sozialsysteme.
Sie übertreten also keine Verkehrsregeln, haben aber schon dreimal (ich übrigens noch nie, in meiner Familie auch sonst niemand...) ihren Führerschein abgegeben? Ich brauche Ihnen nicht zu unterstellen, ein schlechter Autofahrer zu sein, den Beweis haben sie selbst bereits geliefert. Sie propagieren in Ihren Beiträgen, dass diejenigen, welche Verkehrsregeln befolgen (die "Unfähigen"), gefälligst auf diejenigen Rücksicht nehmen sollen, die das nicht tun (die "Vernünftigen"). Wer also von jemandem, der die Verkehrsregeln nicht befolgt, verletzt wird (ihr Bsp., der Radfahrer im Kreisverkehr), soll daran quasi selber schuld sein, Gerichte verstehen das ja nur nicht richtig. "Friedlich arrangieren" bedeutet bei Ihnen, dass alle übrigen Verkehrsteilnehmer auf den die Verkehrsregeln überschreitenden Fahrstil einiger weniger Rücksicht nehmen sollen, da sie sich sonst ja selbst gefährden. Dadurch würden sie sich dann weiterentwickeln und die Leistungsfähigkeit des Systems würde gesteigert. Also Darwinismus im Straßenverkehr. Regeln schützen ja die Schwachen. Und die haben in Ihrem Straßenverkehr nichts verloren. Wenn im Alter Ihre Reflexe schlechter werden, denken Sie bitte an Ihre Beiträge zurück.
@ Kanther + Maerz, genau S I E meine ich mit meinerm provokanten posting. Sie repräsentieren die traurige Mehrheit. Recht haben und richtig handeln sind NICHT immer dasselbe. Selbstverständlich werde ich - von denen, die "schlichte Gesetzesbefolgung" für vollständig ausreichend halten - reflexartig in die Schublade "krimineller Rowdy" verfrachtet. Schon das Bekenntnis zum Schnellfahren reicht. Schnell = schlecht. So einfach ist das für die traurige Mehrheit. Machen Sie sich vielleicht die Mühe, auch über den "Rest" meines Postings einfach mal nachzudenken. Gesetzes-Befolgung "reicht" vielleicht vor Gericht. Ein kleiner rechtsphilosophischer, ordnungspolitischer Gedanke ob das SO auch "GUT" ist, sollte erlaubt sein !!! Bitte unterlassen Sie Ihre Unterstellungen. Wo steht, dass ich übertrete, oder "stolz" wäre ( eine ziemlich einfach strukturierte Unterstellung ) noch habe ( brauche ) ich einen Bullenfänger. Sind sie eigentlich bis zu meinen Worten: "prinzipiell und ZU-ALLER-ERST um`s "SICH FRIEDLICH ARRANGIEREN" nach der Maßgabe des geringsten REIBUNGSVERLUSTES" vorgedrungen??? Oder war der "Reflex zur Verurteilung " einfach schneller ??? Schnell = schlecht und grosses Auto = böse, so einfach kann die Welt sein...
Sie und Ihresgleichen kennt man allzu gut auf den Autobahnen und in Tempo 30- Wohngebieten. Im Bewußtsein Ihres überlegenen Fahrverhaltens verweisen Sie die niederen anderen Verkehrsteilnehmer von der Piste, wo nur Sie und ein paar andere erlauchte Piloten etwas zu suchen haben. Vielleicht verwenden Sie auch noch einen Bullenfänger zur Demonstration Ihrer Auserlesenheit von Darwinschen Ausmaßen. Nur zu dumm, daß sich Ihr Bewußtsein unter der Gürtellinie befindet. Ich hoffe, daß Ihre mörderischen Ansichten nicht eines Tages ein unschuldiger Mensch mit seiner Gesundheit oder gar seinem Leben bezahlen darf. Im Verkehrsrecht sollte ab einem gewissen Vergehensgrad von Vorsatz ausgegangen werden und die Angelegenheit ein Fall für das Strafrecht werden, damit solche Leute wie Sie aus dem Verkehr gezogen werden. Anscheinend sind Sie ja nicht zu kurieren.
Sie sind offensichtlich stolz darauf, dass sie Verkehrsregeln missachten bzw. der Ansicht, dass diese aufgrund ihres scheinbar überlegenen fahrerischen Könnens nicht gelten. Sie halten sich für einen tollen Autofahrer, ihre Fahrverbote samt jetzigen Punkten beweisen aber das Gegenteil. Aus denen haben sie auch nichts gelernt und bei einer MPU - die ich ihnen von Herzen wünsche - hätten sie mit ihrer nicht gegebenen Einsichtsfähigkeit große Probleme. Das sie wissen, welche Kurve (Gegenverkehr=vermutlich Landstraße) mit über 200 geht, läßt Schlimmes vermuten. Ihnen sollte klar sein, dass sie mit ihrer des öfteren unerlaubt hohen Geschwindigkeit den anderen Verkehrsteilnehmern massiv die Möglichkeit beschneiden, die Übersicht über die Verkehrslage zu gewinnen, bzw. zu behalten. Das Prinzip eines rücksichtsvollen Miteinander haben sie nicht begriffen. Sie stellen daher eine Gefahr für andere dar. Sie sind Teil des Problems, die Lösung aber wollen sie nur bei anderen suchen. Erbärmlich.
... dass Radfahrer im Kreisverkehr nicht mal der Sicherheit der eigenen Knochen zuliebe HINSCHAUEN, ob da vielleicht gerade ein Auto abbiegen will? Viele FAHREN einfach im sicheren Wissen, dass sie - wenns kracht - im Recht sind. Eine TYPISCHE Einstellung, die auch in vielen anderen Situationen beobachtbar ist. Es geht - in ALLEN Bereichen des Zusammenlebens - prinzipiell und ZU-ALLER-ERST um`s "SICH FRIEDLICH ARRANGIEREN" nach der Maßgabe des geringsten REIBUNGSVERLUSTES. Und eben NICHT ums RECHTHABEN! Ganz allgemein: REGELUNGSDICHTE hilft nicht weiter. Sie schafft 1.) "Prozesshanseln", gibt dem 2.) Unfähigeren ( aber Rechtsbeflisseneren ) den Vorrang vor dem Vernünftigeren. Pampert den Unfähigen und nimmt ihm so den ANREIZ zu lernen, sich zumindest auf ein mittleres Niveau hin zu entwickeln. Dieses inzwischen weit verbreitete Prinzip senkt (in jedem Bereich) die Leistungsfähigkeit eines Systems auf das Niveau derjenigen, die sich auf die von den sogenannten Gutmenschen angebotene "Protektion" verlassen .
