
genau so ist es: Verurteilung nach gesellschaftlich sanktionierten Klischees + Polemik bis zur Diffamierung ersetzt bei nicht Wenigen den Versuch einfacher, sachlicher Beobachtung und Schlussfolgerung. Wenn man der "Logik" so Mancher folgt, dann hat die Existent Leistungsfähiger nur den einen Sinn: Schutz + Alimentierung nicht Leistungsfähiger. Wie lange sich Leistungsfähige und noch Willige das gefallen lassen??? Ausgerechnet von Willi Brand stammt übrigens: "Wenn man ne Kuh melken will, muss man ihr auch was zu fressen geben." Bei uns soll sie inzwischen auch ohne Futter Milch geben. Ausserdem muss sie sich auch noch prügeln ( verunglimpfen ) lassen. Ob das wohl gutgeht ???

...als Sie sich zurecht über die Polemik beschweren, mit der bei diesem Thema Schnellfahrer zu Rasern gemacht werden. Leider tragen auch das Fernsehen sowie die meistgelesenste Zeitung unseres Landes mit dem inflationären und undiferrenzierten Gebrauch der Wörter "rasen" und "drängeln" zu einer unsachlichen Debatte bei. Ich bedauere sehr, daß man dermaßen diffamiert wird, outet man sich als zügiger Fahrer oder weist man darauf hin, daß unachtsame Spurwechsler sehr oft eine große Gefahr darstellen. Oder daß Linksfahrer, auch wenn sie die Richtgeschwindigkeit einhalten, nötigen. Es gibt auch absolut nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wer je in der Nacht oder generell bei sehr geringem Verkehrsaufkommen z.B. die 3-spurige A2 zwischen Hannover und Braunschweig gefahren ist (50km Strecke fix auf 120km/h begrenzt), der wird mir zustimmen, daß es aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Gründe für die Begrenzung gibt. Warum hier keine elektronische, nach Verkehrsaufkommen wechselnde Begrenzung? Fahre ich dort nun nachts 20km/h zu schnell (und bin für viele damit ein Raser), womit ich definitiv keinen gefährde, soll ich das Doppelte zahlen?? Unsinn!!!

1.) selbstverständlich teile ich voll und ganz die Meinung des §1. So selbstverständlich der im Grune für ALLES Zusammenleben ist, "im Prinzip" wäre DER völlig hinreichen, wenn die durchschnittliche "Fähigkeit" ihn zu befolgen auch vorhanden WÄRE. 2.) NIEMALS sagte ich dass ich RASE! RASEN und Schnellfahren sind zwei ganz verschiedene Dinge, Sie sollten wenigstens DAS schon verstehen. Sie unterstellen einfach nur, dass ich drängele, behindere, gefährde; sie setzen Schnellfahren wenig intelligenterweise mit RASEN gleich. Es schein ihr Vorstellungsvermögen zu sprengen, das man schnell sein kann und GLEICHZEITIG sehr wenig Andere zu behindern. Irrelevant ist, dass ich vermutlich vor Gericht eine Teilschuld hätte. RELEVANT ist, dass der Fehler eines Unfähigen von von einem Fähigeren "ausgebügelt" wurde; dass er einem guten Fahrer und dessen Föhigkeit sich im Verkehr zu bewegen das LEBEN verdankt. Ausschlisslich! der Schutz von Unfähigen, Schwachen kann keinesfalls SINN von Gesetzgebung sein, sondern A U C H ! Schwache brauchen Stärkere; andersherum nicht. Jeder halbwegs "intakte" Starke wird GERNE auch Rücksicht nehmen. Ein System auf "Schwache" zu zentrieren ist deshalb falsch; führt sich selbst ad absurdum.

I. können Sie mit Ihren rechtsphilosophischen Anschauungen, die ich partiell durchaus teilen kann, zumindest den § 1 der StVO akzeptieren? Falls (hoffentlich) ja: dann sollte Ihnen bewußt sein, daß das Rasen (jawohl!) mit 60 Sachen durch ein Tempo-30-Wohngebiet durchaus eine Gefährdung für die dortigen Verkehrsteilnehmer, insbesondere kleine Kinder, darstellt. Die kennen übrigens Ihre Sicht der Dinge nicht. Und auf der Autobahn: Ein bißchen Kenntnisse von Physik, des Dreisatzes und über die Reaktionszeit eines gesunden, jungen Menschen genügt, daß man bei 150 km/h nicht auf zwanzig Meter auffahren darf. II. Unter dem Rechtsfrieden, den Sie postulieren, verstehen manche gutmotorisierte Verkehrsteilnehmer leider nur die nackte Bedrohung schwächerer Verkehrsteilnehmer durch die schiere Masse ihres fahrbaren Untersatzes. Da sollte das Strafrecht eingreifen, wenn das Vehikel so als Waffe verwendet wird. III. Sofern die schweren Fahrfehler, die Sie ansprechen nachweisbar sind, werden diese vor Gericht natürlich geahndet. Allerdings muß jeder mit einer gewissen Fehlertoleranz und daher vorausschauend fahren. Das lernt man übrigens am besten als Zweiradfahrer - also ohne Knautschzone, Seitenaufprallschutz und Airbag.

Die fehlt Ihnen in sämtlichen Kommentaren. Sie regen sich über nicht regelkonformes Verhalten auf, behaupten aber im selben Atemzug, dass Regelbefolgung selbst nicht ausreicht. Wenn Sie meinen, durch schnelles Fahren keine Verkehrsregeln zu verletzen, dann fahren Sie doch einfach schnell, niemand verbietet Ihnen das. Allerdings sollten Sie sich nicht primär zum Ziel setzen, dass Ihr Fahrstil niemanden behindert, sondern dass er niemanden gefährdet. Wenn Sie beim Überholen eines vermeintlichen Rechtsabbiegers ein derartiges Tempo an den Tag legen, dass ein Unfall "den Abbieger das Leben gekostet hätte", dann müssen Sie ihr eigenes Verhalten überdenken. Gerade da Ihnen ja nur zu bewusst ist, dass andere (Ihrer Meinung nach ja nur andere) im Straßenverkehr Fehler machen. Vor Gericht hätten Sie bei einem Unfall in dieser Situation womöglich eine Mitschuld bekommen (§ 5 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4a StVO?), selbst wenn Sie das fehlerhafte Blinken beweisen könnten. Und womit das Ganze? Mit Recht, auch wenn Sie das nicht verstehen. Ihr Verlangen, ständig schnell zu fahren, nimmt anderen den Raum für jegliche Fehler. Darin liegt Ihr Fehler. Ihnen fehlt das Wichtigste im Straßenverkehr: Gelassenheit

Es ist eine äusserst GEFÄHRLICHE und DUMME Utopie zu glauben, reine "Regelbefolgung" sei hinreichendes Kriterium für eine sinnvolle Systemteilnahme. Diese Handlungsweise belastet die Effizienz eines jeden Systems zum Nachteil Aller. Auf den - falschen, leider häufig anzutreffenden Glauben - wollte ich - etwas provokant - aufmerksam machen. Ein paar Diskutanten haben mit - vielleicht - dabei geholfen.

ich empfehle schon, wirklich GENAU zu lesen, etwas Nachdenklichkeit, weniger schnell zu urteilen und weniger zu unterstellen. Empfehle, das Radfahrer Beispiel ganz ruhig nochmal zu lesen. // Gestern und heute erlebte Beispiele für "nicht systemgerechtes", das reibungslose Miteinander verhinderndes Verhalten, das Sie möglicherweise?- im Gegensatz zu "mit Übersicht Schnellfahren ohne Andere zu behindern" - für entschuldbar halten: 1.) Fährt Einer 50 auf schmaler Landstraße in der Mitte, kriegt 3 km lang NICHT MIT, daß jemand hinter ihm ist. 2.) Vor mir fährt Einer geraume Zeit hinter Vordermann her. Kein Gegenverkehr. Als Gegenverkehr kommt, überholt er endlich . Es war "knapp"! 3.) Vor mir blinkt Einer rechts. Ich setze zum links Vorbeifahren an. Der Rechtsblinker biegt links ab. Nur in diversen Lehrgängen eingeübtes Brems-Ausweich-Manöver verhindert den fatalen Crash der den Abbieger das Leben gekostet hätte. Darf man auf der Straße und im Leben aus Unfähigkeit jede Dummheit begehen, Hauptsache, sie ist nicht verboten??? Das KÖNNTE! man aus Ihren Äusserungen folgern.

Wer die Verkehrsregeln befolgt, verhält sich systemgerecht, mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihre Ausführungen über "Starke" und "Schwache" vermag ich im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr keinerlei Relevanz beizumessen. Die Verkehrsregeln bevorzugen oder benachteiligen niemanden, sie gelten gleichermaßen für jedermann. Leben Sie damit. Bei Ihrem selbstzentrierten Gerechtigkeitsempfinden ist es auch gut nachvollziehbar, weswegen Sie erstinstanzliche Gerichte als unfähig bezeichnen: die haben wohl nicht immer Ihre Meinung geteilt. Das sollte einen aber angesichts der hohen Qualität der deutschen Rechtssprechung dazu anregen, die eigene Ansicht kritisch zu überprüfen.

Die "Spielregel" lautet: Wer die Systemeffizienz herabsetzt, wer Andere mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert der verstößt gegen die Spielregeln. Leider haben wir uns in D weit von diesem SINN der Gesetzgebung entfernt. Regelungsdichte schafft mehr Unklarheit als sie beseitigt und führt letztlich aus Mangel an Durchsichtigkeit und Eindeutigkeit zu sehr fraglichen Individualentscheidungen eines Entscheiders, damit UN- Gerechtigkeit, das Gegenteil dessen, was Alle im Munde führen. Wer Stärke erkennen lässt, der ist a priori im Nachteil, wer sich als "schwach" etikettiert, der ist im Vorteil. Viele haben das Prinzip erkannt und nutzen es weidlich aus. Eine "UN-Kultur des sich als Benachtieligtseins" darzustellen ist bis weit in die Mittelschicht hinein eingerissen. Der Gesetzgeber ist "unklug" genug das durch seine Gesetzgebung zu unterstützen. Die obersten Gerichte halten mühevoll wo sie können dagegen. Die Judikative niederer Instanzen dumm genug, des Volkes "Stimmung" zu willfahren. Zum Strassenverehr zurück: In der öffentlichen Diskussion sind Schnellfahrer tendenziell Mörder, schulmeisterlich gezielt Linksrausfahrer, Behinderer tendenziell Gutmenschen.

Gesetze haben keinen Selbstzweck. Sie haben den Sinn, das Miteinander konfliktarm zu regeln. Systeme sollten zum bestmöglichen Nutzen möglichst Vieler funktionieren, möglichst Wenigen sollen möglichst geringe Beschränkungen auferlegt werden. Wenn der Gesetzgeber zum Nutzen Starker Reglungen schafft, die Schwache benachteiligen, so irrt dieser; andersherum ebenso. Starke sollten sich zügeln müssen, Schwache sollten sich zum Nutzen des GESAMT-Systems anstrengen müssen. Wenn der Gesetzgeber allerdings die Anforderungen für die Teilnahme am System ausschließlich von der Befolgung von Regeln abhängig macht, unabhängig von der Fähigkeit in diesem System auch systemgerecht ( also Nachteile für Andere vermeidend ) zu agieren, so begeht er 1.) den beliebten Irrtum zu glauben, dass "Alles" ( gerecht) regelbar sei, benachteiligt er 2.) diejenigen, die das System beherrschen. Die Gesamteffizienz des Systems sinkt. Er hat - als Organisator des Ganzen - ein Mittelmass zu wahren in seinen Reglungen, das ALLEN ( auch den Schwachen ) eine gewisse Mühe abverlangt und NICHT, wie ich es beobachte, die Schwachen zu Lasten der Starken zu begünstigen. Dies gilt für ALLE Bereiche des öffentlichen Lebens: Strassenverkehr wie die Sozialsysteme.

Sie übertreten also keine Verkehrsregeln, haben aber schon dreimal (ich übrigens noch nie, in meiner Familie auch sonst niemand...) ihren Führerschein abgegeben? Ich brauche Ihnen nicht zu unterstellen, ein schlechter Autofahrer zu sein, den Beweis haben sie selbst bereits geliefert. Sie propagieren in Ihren Beiträgen, dass diejenigen, welche Verkehrsregeln befolgen (die "Unfähigen"), gefälligst auf diejenigen Rücksicht nehmen sollen, die das nicht tun (die "Vernünftigen"). Wer also von jemandem, der die Verkehrsregeln nicht befolgt, verletzt wird (ihr Bsp., der Radfahrer im Kreisverkehr), soll daran quasi selber schuld sein, Gerichte verstehen das ja nur nicht richtig. "Friedlich arrangieren" bedeutet bei Ihnen, dass alle übrigen Verkehrsteilnehmer auf den die Verkehrsregeln überschreitenden Fahrstil einiger weniger Rücksicht nehmen sollen, da sie sich sonst ja selbst gefährden. Dadurch würden sie sich dann weiterentwickeln und die Leistungsfähigkeit des Systems würde gesteigert. Also Darwinismus im Straßenverkehr. Regeln schützen ja die Schwachen. Und die haben in Ihrem Straßenverkehr nichts verloren. Wenn im Alter Ihre Reflexe schlechter werden, denken Sie bitte an Ihre Beiträge zurück.

@ Kanther + Maerz, genau S I E meine ich mit meinerm provokanten posting. Sie repräsentieren die traurige Mehrheit. Recht haben und richtig handeln sind NICHT immer dasselbe. Selbstverständlich werde ich - von denen, die "schlichte Gesetzesbefolgung" für vollständig ausreichend halten - reflexartig in die Schublade "krimineller Rowdy" verfrachtet. Schon das Bekenntnis zum Schnellfahren reicht. Schnell = schlecht. So einfach ist das für die traurige Mehrheit. Machen Sie sich vielleicht die Mühe, auch über den "Rest" meines Postings einfach mal nachzudenken. Gesetzes-Befolgung "reicht" vielleicht vor Gericht. Ein kleiner rechtsphilosophischer, ordnungspolitischer Gedanke ob das SO auch "GUT" ist, sollte erlaubt sein !!! Bitte unterlassen Sie Ihre Unterstellungen. Wo steht, dass ich übertrete, oder "stolz" wäre ( eine ziemlich einfach strukturierte Unterstellung ) noch habe ( brauche ) ich einen Bullenfänger. Sind sie eigentlich bis zu meinen Worten: "prinzipiell und ZU-ALLER-ERST um`s "SICH FRIEDLICH ARRANGIEREN" nach der Maßgabe des geringsten REIBUNGSVERLUSTES" vorgedrungen??? Oder war der "Reflex zur Verurteilung " einfach schneller ??? Schnell = schlecht und grosses Auto = böse, so einfach kann die Welt sein...

Sie und Ihresgleichen kennt man allzu gut auf den Autobahnen und in Tempo 30- Wohngebieten. Im Bewußtsein Ihres überlegenen Fahrverhaltens verweisen Sie die niederen anderen Verkehrsteilnehmer von der Piste, wo nur Sie und ein paar andere erlauchte Piloten etwas zu suchen haben. Vielleicht verwenden Sie auch noch einen Bullenfänger zur Demonstration Ihrer Auserlesenheit von Darwinschen Ausmaßen. Nur zu dumm, daß sich Ihr Bewußtsein unter der Gürtellinie befindet. Ich hoffe, daß Ihre mörderischen Ansichten nicht eines Tages ein unschuldiger Mensch mit seiner Gesundheit oder gar seinem Leben bezahlen darf. Im Verkehrsrecht sollte ab einem gewissen Vergehensgrad von Vorsatz ausgegangen werden und die Angelegenheit ein Fall für das Strafrecht werden, damit solche Leute wie Sie aus dem Verkehr gezogen werden. Anscheinend sind Sie ja nicht zu kurieren.

Sie sind offensichtlich stolz darauf, dass sie Verkehrsregeln missachten bzw. der Ansicht, dass diese aufgrund ihres scheinbar überlegenen fahrerischen Könnens nicht gelten. Sie halten sich für einen tollen Autofahrer, ihre Fahrverbote samt jetzigen Punkten beweisen aber das Gegenteil. Aus denen haben sie auch nichts gelernt und bei einer MPU - die ich ihnen von Herzen wünsche - hätten sie mit ihrer nicht gegebenen Einsichtsfähigkeit große Probleme. Das sie wissen, welche Kurve (Gegenverkehr=vermutlich Landstraße) mit über 200 geht, läßt Schlimmes vermuten. Ihnen sollte klar sein, dass sie mit ihrer des öfteren unerlaubt hohen Geschwindigkeit den anderen Verkehrsteilnehmern massiv die Möglichkeit beschneiden, die Übersicht über die Verkehrslage zu gewinnen, bzw. zu behalten. Das Prinzip eines rücksichtsvollen Miteinander haben sie nicht begriffen. Sie stellen daher eine Gefahr für andere dar. Sie sind Teil des Problems, die Lösung aber wollen sie nur bei anderen suchen. Erbärmlich.

... dass Radfahrer im Kreisverkehr nicht mal der Sicherheit der eigenen Knochen zuliebe HINSCHAUEN, ob da vielleicht gerade ein Auto abbiegen will? Viele FAHREN einfach im sicheren Wissen, dass sie - wenns kracht - im Recht sind. Eine TYPISCHE Einstellung, die auch in vielen anderen Situationen beobachtbar ist. Es geht - in ALLEN Bereichen des Zusammenlebens - prinzipiell und ZU-ALLER-ERST um`s "SICH FRIEDLICH ARRANGIEREN" nach der Maßgabe des geringsten REIBUNGSVERLUSTES. Und eben NICHT ums RECHTHABEN! Ganz allgemein: REGELUNGSDICHTE hilft nicht weiter. Sie schafft 1.) "Prozesshanseln", gibt dem 2.) Unfähigeren ( aber Rechtsbeflisseneren ) den Vorrang vor dem Vernünftigeren. Pampert den Unfähigen und nimmt ihm so den ANREIZ zu lernen, sich zumindest auf ein mittleres Niveau hin zu entwickeln. Dieses inzwischen weit verbreitete Prinzip senkt (in jedem Bereich) die Leistungsfähigkeit eines Systems auf das Niveau derjenigen, die sich auf die von den sogenannten Gutmenschen angebotene "Protektion" verlassen .

Drei mal in 40 Jahren habe ich den "Wisch" für 4 Wochen abgegeben, 3 Punkte auf dem Konto, NULL Unfälle, ca. 1 500 000 km. Und ich werde verglichen mit z. B. meiner Mutter, 50 Jahre mit Wisch ( 2 schwere Unfälle ) und 200 000 km auf dem Buckel. Das Problem sind weniger die Vielfahrer, Schnellfahrer, Drängler, das Problem sind 1.) die Wenigfahrer, Schleicher, die sich im Verkehr mangels Übersicht!!! nicht bewegen können ( kenne Leute, die schalten im Auto das Höhrgerät aus). 2.) Die Rechthaber, Neidhammel, die - koste es auch das eigene Leben - als "Erzieher" die Strassen verunsichern. Hier in der Nähe hatten wir in den letzten wenigen Monaten mehrere schwere Unfälle mit 4 Toten ( davon 2 Unbeteiligte ) in einer Kurve, die "GEHT" mit reichlich über 200. Die Verursacher sind bei weniger als 80 in den Gegenverkehr "gerast". Meine Konsequenz: Es fehlt an FAHRERISCHER! Ausbildung ( z.B. 3 tägiges Fahrsicherheitstraining, rigerose Abschlussprüfung ). GELEHRT!!! wird aber GESETZESKUNDE, die bei Nichtkönnen ( siehe obige Unfälle) nicht weiter hilft.

Es wäre schön, würde der Strassenverkehr ohne Bußgeld auskommen, da die Verkehrsteilnehmer verantwortungsbewusst sind. Das sind sie aber selten, da für viele das Auto das letzte Rückzugsgebiet der individuellen Freiheit ist: Zuwenig körperliche Bewegung, zuviel Testosteron und schon regiert der Jagdinstinkt. Wenn das Bedürfnis nach Bewegung in den Gene liegen soll so sollte man diese körperlich mit der Gefahr des Muskelkater erfahren und das Autofahren als nüchterner fahrbarer Untersatz für nur wirklich unvermeidliche Wegstrecken sehen. Davon abgesehen finde ich das Bußgeld für zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zonen zu niedrig. In meiner Strasse beobachte ich, dass sich viele Radfahrer nicht mehr auf die Strasse trauen, da sich kaum ein Fahrzeuglenker an die 30 km/h hält und so ein Klima der Angst entsteht.

will nur eines, genauso wie seine Kollegen und das ist abzocken bis zum geht nicht mehr. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist wird bemerkt haben dass das aufkommen der LKW auf normalen Landstraßen um ein vielfaches zugenommen hat, dank der Idiotischen Abzocke auf den Autobahnen. Das dadurch viele Unfälle passieren verscheigt der Tiefensee, soll er die Abzocke auf den Autobahnen abstellen, sind die LKW wieder weg von der Straße. Ne ne nur eines Abzocken abzocken abzocken sonst haben diese hochintelligenten Politiker nichts auf der Pfanne.

Es gibt weit weniger Verkehrstote als Selbstmörder. Wer schnell fährt ist m.E. mehr bei der Sache und konzentriert sich auf das eigentlich wesentliche: Auto fahren. Die enormen Leistungsunterschiede betreffen nicht nur das Auto, sondern m.E. auch die Fahrer. Wer z.B. gut rechnen oder Musik spielen kann, muss nicht unbedingt auch gut Autofahren können. Auf die muss definitiv Rücksicht genommen werden. Wenn man aber von Hamburg nach München fährt, und teilweise schon gar nicht mehr welche Geschwindigkeitbegrenzung aktuell ist, verliert man schon fast den Überblick. Wenn dann mal kein Schild etwas ansagt, irritiert es schon fast. Ich schätze auf den Autobahnen sind Tagsüber nur noch 10 % Privatfahrer unterwegs, abgesehen von den ganzen "Speckgürtlern" rund um die Städte im Feierabendverkehr. In der Nacht ist fast nichts mehr los. Das heisst die Leute sind nicht zum Spaß unterwegs und fahren den Verhältnissen sowie den Spritpreisen entsprechend angepasst. Wenn sich Herr Tiefensee mit solchen Aktionen als besonders durchsetzungsfähiger Politiker empfehlen will, wäre es fatal.

... Diskussion ??? In Deutschland bewegen sich die Zahlen der Unfallopfer im Straßenverkehr - trotz gewalt vergrößertem Verkehrsaufkommen - von Tiefpunkt zu Tiefpunkt. Und die Flächen der Tempo-30-Parks sind in Quadratkilometern kaum mehr zu messen, der deutsche Ge- und Verbots-Schilderwald sucht international Seinesgleichen! Aber trotzdem alljährlich im Frühjahr das immer selbe moralisch aufgeblasene Ritual mit dem nur einen Zweck: wieder mal die Staatseinnahmen über drastisch weiter erhöhte Bußgelder zu vergrößern und die Bürger einzuschüchtern und zu reglementieren. Besonders die immer gleiche 'Argumentation' erscheint doch als nichts anderes als eine moralisch aufgeblasene Scheinbegründung eines geldgeilen Staates. Was mich nur immer wurdert, ist die Bereitschaft in weiten Kreisen der Bevölkerung, die Sprechblasen der Politik für bare Münze zu nehmen. Offensichtlich spielt in diesem Zusammenhang die zunehmende Alterung der Bevölkerung einer zunehmenden Verbreiteten der Blockwart-Mentalität in den Hände !? Die Politik wird's freuen! Jedenfalls sind wir wieder stramm auf dem Weg zum Untertanenstaat. Die Bußgelddebatte ist da nur ein Indiz!

Was verspricht man sich durch eine Bußgelderhöhung? Dass die Menschen "verständnisvoller" Fahren? Natürlich führen drakonische Strafen dazu, dass man sicher eher an die Spielregeln hält. Aber ist das denn überhaupt notwendig? In wirklichen Gefahrensituationen ja. Aber wenn man sich anschaut, wo man teilweise kontrolliert wird, ergeben sich für viele (und für mich) nur selten wirkliche Gefahrenstellen. Gefahrenstellen sind für mich Menschen, die beim Ausscheren nicht in den Spiegel schauen, oder sich auf einmal wundern, dass ein anderes Auto hinter ihnen fährt. Menschen die ihr Auto wirklich nicht beherrschen und leider zusäztlich auch nicht die sozialen Spielregeln auf den Straßen. Wie oft musste ich schon mit anschauen, wie leute bei 110 auf die linke Spur gezogen haben und der Bremsweg für das herannahende Fahrzeug bei ca. 50 Metern liegt. Kein Wunder das schnelle Autos auch gute Bremsen haben MÜSSEN. Ich selbst bin eher ein rechtsfahrer, fahre meine 130, aber schaue auch, ob ich rausfahren kann oder nicht. Und wenn von hinten ein Auto mit 180 oder mehr "angeschossen" kommt, dann verzichte ich eben auch mal auf's ausscheren, denn wie richtig gesagt wurde: das kostet richtig Sprit. Aber da hört der Sozialgedanke bei vielen auf!

Hellmut Koch ( LTURM ) Was Millionen von Autofahrern seit vielen Jahren bekannt ist hat der Verkehrsminister jetzt entdeckt. Es gibt Raser und Drängler und diese müssen mit deutlich erhöhten Bussgeldern rechnen. Wer auf völlig freier Autobahn das Gebot Tempo 80 übersieht und mit 100 daherkommt ist also ein Raser und wird nicht nur in der Verkehrssünderkartei registriert, wo sich schon jeder 5. Autofahrer wiederfindet , sondern soll noch mehr Busseld an den Staat abführen. Ist eigentlich dem Verkehrsminister bekannt, dass sich die Zahl der Verkehrstoten seit ihrem Maximum um 75 % reduziert hat, während das Verkehrsaufkommen mindesten um den Faktor 40 grösser wurde ? Vermutlich geht in dem Ministerium die Besorgnis um, die in jeder grossen Organisation, in der lange keine Veränderungen stattfanden, bekannt ist. Es könnte gefragt werden, ob man eine Funktion ( hier Ministerium ) überhaupt noch oder in dem vorhandenen Umfang braucht. Die Bedrohung führt dann zu hektischem Aktionismus. Keine abwegige Feststellung, da dieses Ministerium bisher nicht durch besondere Erfolge aufgefallen ist. Schon im alten Rom hatte man dafür den Begriff: Ut aliquid fiat. Mit neuen Einnahmen gewinnt man Aufmerksamkeit und hat keine Existenzsorgen .

Auf deutschen Straßen gibt es scheinbar nur noch Opfer von übelsten Verkehrsrowdies: ein jeder wird entweder genötigt von jemandem, der nicht zügig genug die Spur räumt, oder aber von jemandem, der von hinten drängelt. Ein Unrechtsbewusstsein hinsichtlich des eigenen Verhaltens fehlt, weswegen Strafen nicht akzeptiert werden. Es sollte bei der Diskussion bedacht werden, dass eine Ausschöpfung des Strafrahmens für Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr nur dann in Betracht kommt, wenn sie verhältnismäßig ist. Die Verhaltensweisen, die dies begründen könnten, unterscheiden sich von mittelschweren Straftatbeständen (z.B. der fahrlässigen Tötung § 222 StGB/Gefährdung des Straßenverkehrs § 315c StGB) zumeist allein durch den fehlenden Erfolgseintritt (Tot eines Menschen/Gefährdung von Leib und Leben eines Menschen). In Anbetracht dessen, wie leichtfertig viele Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr infolge der Vielzahl der Variablen unkalkulierbare Risiken eingehen, habe ich gegen eine stärkere Abschreckung vor massiven Verstößen nichts einzuwenden, gerne auch verbunden mit der Drohung von schneller verhängten und längeren Fahrverboten. Kleinere Verfehlungen und Unachtsamkeiten werden bezahlbar bleiben.

Auch die Kommentare zeigen dies deutlich. Wer des öfteren aus dem Ausland kommend am deutschen Straßenverkehr teilnimmt, stellt sofort fest, daß vor allem die Autobahnen völlig überlastet sind. Hierfür darf man sich bei "grünen" Verhinderern bedanken. Auch sollte mal darüber nachgedacht werden, wie man u.a. den völlig irrsinnigen LKW-Verkehr reduzieren könnte und zwar nachhaltig. Hier in Spanien haben wir eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, was auch zu einem deutlich unproblematischreren Verkehrsfluß beiträgt. Auch eine interessante Variante sind in Spanien deutlich niedrigere Eisenbahnfahrpreise. Auch das ist eine Möglichkeit die Verkehrsdichte auf den Straßen zu verringern, gerade bei unverschämten Benzinpreisen. Aber Kreativität ist eben keine Fähigkeit der Politik. Man fragt sich immer wieder für welche Fähigkeit man die Diäten eigentlich erhöhen wollte. Mir scheint es eher so, daß die höheren Bußgelder für die sicher kommende Erhöhung der Politikerbezüge gedacht sind.

Zunächst einmal sollte klar sein, dass niemand zur Verkehrsübertretung gezwungen wird - auch nicht durch notorische Linksfahrer. Selbstverständlich muss auch dann der Sicherheitsabstand eingehalten werden! Daher bringt die Diskussion um Linksfahrer nichts. Dadurch wird die Schuld einfach auf andere geschoben. Wer sich dann allerdings aufregt und trotzdem drängelt, sollte sich einmal fragen, ob er überhaupt sein Fahrzeug beherrscht und angemessen auf sich ändernde Verkehrssituationen reagieren kann. Leider fährt man eben nicht allein auf den Straßen. Auch bei Rasern habe ich manchmal das Gefühl, dass sie ihr Auto nicht beherrschen, sondern - im Gegenteil - ihr Auto sie. Jeder kann übrigens dazu einen Selbsttest durchführen: Sich einfach einmal vornehmen, eine längere Autobahn-Strecke nur mit max. 140 km/h zu fahren (natürlich nur dort, wo es auch erlaubt ist). Wenn man am Ende doch wieder bei 180 km/h und mehr angelangt ist, beherrscht man sein Auto (und vielleicht auch sich selbst) mit Sicherheit nicht. Wenn Herr Tiefensee es schafft, mit den höheren Strafen diejenigen, die ihr Auto nicht beherrschen, zum Umdenken zu bewegen, wäre das fantastisch. Aber ohne bessere Kontrollen auch mit Zivilfahrzeugen hat das keine Chance.

Ich stimme Ihnen zu, allerdings sollte man dann auch nach der ersten Messeratacke in den Knast und nicht mit 10 Sozialstunden für gefährliche Körperverletzung davonkommen und Alkohol dürfte auch bei allen anderen Verbrechen nicht mehr zu mildernden Umständen führen. Man braucht sich doch bloss ein paar auf die Lampe zu gießen, um dann für 3 Jahre auf Bewährung seinen Nachbarn abstechen. Ich finde die deutsche Rechtsprechung mittlerweile sehr kurios. Da wird ein Rabbi von einem Afghanen lebensgefährlich verletzt, der Täter schreit dabei:Scheiß-Jude, Dich bringe ich um" und bekommt 3,5 Jahre, weil er die Tötungsabsicht zurückgezogen habe und muß noch nicht einmal einwandern.

Alle anderen Maßnahmen helfen bei hartnäckigen Asozialen nicht. Wer vorsätzlich bzw. aus sturer Dummheit das Leben anderer Menschen gefährdet, sollte einfach mal 48 Stunden in der Arrestzelle sein Mütchen kühlen. Wenn dann die Polizei im Büro anruft, dass der dicke Max leider nicht zum superwichtigen Miiiting kommen kann, aus genanntem Grund, überdenkt er vielleicht seine Einstellung.

@ B. Lehmann (lemdax1) Problem erkannt: wenn ein Durchschnittsstudent 1500€ Strafe zahlen muss, ist seine Studienfinanzierung gefährdet. Wenn Herr Verkehrsminister selber 1500€ zahlen muss, so ist das zwar peinlich, aber aus der Portokasse zu begleichen. Es findet kein prozentualer Abgleich zum Einkommen/Vermögen statt. @ Dietmar Nieder (DUWN01) >>Unsinnige Beschränkungen, die wegen vielleicht eines Unvernünftigen, der zu Tode gekommen ist, erlassen werden, darf es nicht geben.<< Richtig – wenn unvernünftige Raser auf der Landstraße in einer Kurve mit 140km/h die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren, nützt auch keinem die Einführung eines 60km/h Limits (Westerau/Stormarn/SH). Raser fahren dort weiter 140. Nutzen haben die Abkassierer, die die Autofahrer mit jetzt blitzen wenn sie jetzt 80km/h fahren obwohl sie bequem 100 fahren könnten... @ Michael Meier (never1) Auch hier fehlt in der Tat die Relativierung der gefahrenen Geschwindigkeit zur Örtlichkeit. 50 km/h in der 30er Zone „kostet“ genauso viel wie 90km/h auf einer abgesicherten Stadtstraße mit 70km/h Begrenzung – ist IMHO aber erheblich „krimineller“…

Wenn jetzt auch mit gleicher Intensität, mit der Parksünder und Geschwindigkeitsübertreter verfolgt werden, auch die Linksspurschleicher und Mittelspurblockierer "gejagt" werden geht die Zahl der "Drängler" massiv zurück- denn diese fahren unmittelbar hinter den Erstgenannten ! Leider wird in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen, obwohl die Rechtslage und Gesetzsprechung eindeutig ist:"...hat wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn er dort ca. 20 Sek fahren kann, bevor er wieder zum Überholen ansetzten muss." Die Missachtung des Rechtsfahrgebotes (Gebot=Pflicht !) wird m.E. viel zu wenig geahndet und ist meistens kausal für dichtes Auffahren (drängeln). Als Autofahrer muss ich im Falle des Fotobeweises ja die umgekehrte Beweislast tragen, wenn der vor mir fahrende erst kurz vor Aufnahme des Fotos auf die linke Spur gewechselt hat... Zur Überschrift: wer sich sozial verhält kann mit der von ihm gewählten Geschwindigkeit so weit es geht rechts fahren, und links die schnelleren vorbei lassen (klappt toll !) Das ist ein so großer Missstand auf deutschen Autobahnen, dass sich erfolgreich Internetseiten damit beschäftigen (z.B. unfreiwillig120.de) und damit zeigen, dass auch dieses Vergehen genauso hart geahndet werden muss!

Tempolimit 120 auf den Autobahnen! ! ! Denn wenn nicht schneller gefahren werden darf, muss auch nicht gedrängelt werden. Und der Drängler, der trotzdem schneller fahren möchte, den kann man dann schön hinter sich verhungern lassen. In den Niederlanden hatte ich kein Ärger mit Dränglern. Aber nach der Grenze zu Deutschland sind sowohl Deutsche wie Niederländer gefahren wie Schweine. Die Spielregeln machen die Musik. Außerdem verbraucht es weniger Sprit, weniger Fläche (weil die Autobahnen nicht auf hohe Geschwindigkeit ausgelegt sein müssen), weniger Menschenleben, weniger Nerven und so fort... Tempolimit, das ist mutig.

Letztes Weihnachten wurde ch von hinten auf der Autobahn von einem rasenden Schlitten mehrfach angeblinkt. Dieser hat mich offensiv bedrängt und mein Selbstwertego auf 0,7 %o des Sollwertes schrumpfen lassen. Nächtelang konnte ich nicht schlafen, da mir noch der sog. S...finger gezeigt wurde. Meine Arbeitsunwilligkeit führe ich direkt auf dieses einschneidende Erlebnis zurück. Herr Verkehrsminister, 3000 Euronen sind nicht genug. Allein schon einfach Beamtenbeleidigung, wie ..."hau ab die blöder Bulle ".... oder so, ist da wesentlich teurer.

Ich befürworte das Gesetz alsolut, wenn nur durch Abschreckung man etwas bewirkt. Leider ist mE die Diskussion aber wieder sehr einseitig. Was ist eigentlich mit den notorischen Linksfarern, die - mangels Fahrpraxis oder PS - mit 100 km kilometerlang links den Verkehr behindern, weil sie Angst haben sich rechts einzuordnen bzw. auf Rückenwind hoffen, um den kilometer entfernen LKW zu überholen. Noch schlimmer sind diejenigen, die faktisch keinen Rückspiegel kennen und ohne Rücksicht auf Verluste auf die linke Spur ausscheren. Wie oft ist es wahrscheinlich schon vielen so gegangen, dass man wie wahnsinnig bremsen musste, um einen Auffahrunfall zu vermeiden und dann diese "Patienten" seelenruhig stundenlang links bleiben. Warum führt man nicht wie in den USA ein, sowohl rechts als auch links überholen zu können. Schon wäre das Problem gelöst.

Gefährliches Verhalten im Straßenverkehr gehört bestraft - keine Frage. Nur sollten dann im Gegenzug auch einmal Regelungen bezüglich Geschwindigkeitsbeschränkungen und Schilderwald überprüft - und bei Bedarf gelockert bzw. korrigiert werden. Natürlich gibt es immer noch genügend Fälle - gerade was den Sicherheitsabstand auf Autobahnen betrifft - wo gravierende Vergehen nicht geahndet werden. Bei 150 km/h dem Vordermann mit 5m Abstand auf der Stoßstange zu hängen ist absolut unverantwortlich. Nur werden eben andererseits die Verkehrsteilnehmer unnötig oft, beispielsweise durch sinnlos angeordnete Tempolimits oder schlechte Ampelschaltungen, drangsaliert. Und gerade durch deren Überwachung sehr schnell in eine Verkehrsünderkategorie "eingeordnet", die dem Vergehen eigentlich gar nicht entspricht.

die grünen hattens versprochen. vielleicht klappts ja noch. dann sind die straßen endlich wieder freier und man kann wieder ungestört 200km/h auf der landstr. fahren. man bedenke nur den volkswirtschaftlichen gesamtschaden, wenn fähige leute nur 130 fahren dürfen. also mein vorschlag zur co2 reduzieren: Benzin 2,50€ (wegen mir für rente, gesundheit, politikerdiäten) und benutzung der Linken Spur auf Autobahnen erst ab 150km/h (erspart dauerndes klimaschädliches beschleunigen aufgrund schleicher) ansonsten sofortiger führerscheineinzug. zur unfallreduzierung wäre es sinnvoll sämtliche autos mit weniger als 150PS zu verbieten und sofort zu verschrotten und kostenlose bustickets oder fahrräder an die betroffenen zu verteilen. wenn das mal keine Innovation ist.

Bei aller Abneigung gegen die regelmäßig aufflammenden Neiddebatten in diesem Land habe ich nicht verstanden, warum man nicht wie in Skandinavien auch bei Bußgeldern für (Verkehrs-) Ordnungswidrigkeiten ähnlich wie bei Geldstrafen im Strafrecht eine einkommensabhängige Regelung anhand von Tagessätzen macht. Es macht schließlich einen Unterschied, ob ein Student oder Hartz-IV-Empfänger mal eben 200 Euro zahlen soll oder ein sogenannter Besserverdiener. Wenn die Bußgelder die Menschen unterschiedlich hart treffen, darf man sich nicht wundern, wenn sie auch unterschiedlich ernst befolgt werden...

...nicht nur auf der Straße. Wenn ich heute auf einer autobahnähnlichen Straße innerorts mit 80 geblitzt werde, bin ich ein halber Schwerverbrecher, das ist m.E. aber häufig sicher zu fahren, + 30km/h im Wohngebiet sind allerdings fast kriminell. Bei 150 km/h auf der BAB sind 100 m Sicherheitsabstand einfach unrealistisch, ich frage mich aber manchmal nach dem geistigen Zustand derer, die bei dem Tempo gerade 5m Abstand lassen. Alkohol >0,5 Prom. und Drogen sind ein NoGO im Verkehr.

Wenn jemand mit einem Gerät, eine Maschine nicht umgehen kann, sondern damit die Allgemeinheit gefährdet, sollte man ihm den Gebrauch durchaus (zeitlich begrenzt) untersagen, bis er die einwandfreie Begerrschung unter Beweiß gestellt hat. Was ist einFahrzeug anderes als solch ein Gerät, eine Maschine?

Ich finde einen Maximalbetrag von 3000 Eur zu niedrig. Warum folgen wir hier nicht anderen Nationen und orientieren uns an Tagessätzen. Ein Monatsbrutto als Strafe bleibt allen Verkehrssündern ähnlich in Erinnerung.

Lächerlich... die Bußgelderhöhungen sind goldrichtig! Drängeln, mehr als 70 kmh zu schnell fahren, Alkohol am Steuer, das sind doch keine Kavaliersdelikte! Wenn man sich die Kommentare der "zum-Thema"-Artikel anschaut dann wird einem ja vor Stammtischmeierei schlecht. Ich nehme mal an von denen Brüdern hat noch niemand ein Familienmitglied wegen ein paar besoffenen Rasern verloren... aber wenn man natürlich selber gern mit 130 durch geschlossene Ortschaften fährt dann tun 2, 300 Euro mehr Strafe natürlich weh, da habe ich Verständniss für.

Grundsätzlich ist ja richtig, daß Regelungen durchgesetzt werden. Aber die Kontrolldichte ist eines. Am besten wäre, die Autos könnten gar nicht schneller fahren als jeweils erlaubt und nicht dichter auffahren als bei der jeweiligen Geschwindigkeit sinnvoll. Anders sieht es mit der Regelungskompetenz der Behörden aus. Unsinnige Beschränkungen, die wegen vielleicht eines Unvernünftigen, der zu Tode gekommen ist, erlassen werden, darf es nicht geben. Es muß einfach ein klares und einfaches Verfahren für den Bürger geben, mit dem er der Behördenwillkür, ohne Gerichtsverfahren, Einhalt gebieten kann. Radfahrer und Fußgänger dürfen nicht weiter für Verstöße "Punkte" sammeln, denn für diese Verkehrsteilnehmer gibt es keine auf Sachkompetenz begründete Regelungskompetenz des Staates, also auch kein Sanktionsrecht, das am Ziel vorbeigeht - was nutzt es, nicht mehr Auto fahren zu dürfen, wenn man nur als Radfahrer die StVO nicht akzeptiert, weil völlig unsinnig, als Autofahrer hingegen "brav" ist.

Recht hat Tiefensee, wenn er sagt, die Länder sollten darüber nachdenken, ob die Personalausstattung ausreiche. Was nützt der schärfste Strafenkatalog, wenn die Kontrolle fehlt. Aber da dies außerhalb seines Aufgabenbereiches liegt, braucht er darüber nicht weiter nachzudenken. Sieht eher nach einem Rohrkrepierer aus. Schade, denn die Idee ist richtig.