
Wenn sich die SPD immer mehr von ihren einstigen Zielen wegbewegt, ist es gut, dass Menschen die Verantwortung übernehmen, denen das Wort sozial noch etwas bedeutet.
Die Grünen hat man einst ebenfalls ausgelacht, und jetzt buhlen die Parteien um sie. Eine Partei, die die sozialen Interessen der Volksmehrheit vetritt ist dringend nötig nachdem sich die SPD zu Unternehmerpartei entwickelt hat.
Ich wünsche der vereinten Linkspartei auf jedem Fall viel Erfolg.

<<<Wetten-schlicht
Frederik Zysk (mfred1)14.06.2007, 10:00
Wetten der Intelligenzquotient von den Wählern der Linkspartei ist niedriger als der anderer Parteien.>>>
Das ist Gott sei dank - oder leider, je nach Standpunkt - nicht zu befürchten. Ihre Vermutung bestätigt meine Vermutung ;-)

Da sind Sie auf einem gutn Weg, Herr Lafontain. Ihre Argumnte sind nachvollziehbar.

Es ist tatsächlich bemerkenswert, dass es anscheinend noch Menschen gibt, die die Aussagen Herrn Lafontaines für voll nehmen! Insofern kann man ihn wahrscheinlich als erfolgreichen Kommunikator bezeichnen.
Bei näherer Betrachtung der Verhältnisse, und unter expliziter Bezugnahme auf W. I. Lenin muss man ihn aber wohl doch, mit Verlaub, als "nützlichen Idioten" bezeichnen, dem die Rolle zuzufallen scheint, der SED-PDS den Weg in den Westen zu bahnen.
Genauso wie über die "Sekundärtugenden", den "Superminister" (eigentlich lustig, dass es gerade die größten Egos sind, die am wenigsten zu erreichen scheinen), seinen Wiedervereinigungswahlkampf und den Sternekoch der Staatskanzlei, nicht zu vergessen den Putsch in Mannheim und seine Affinität zur Bildzeitung und ihrem Stil wird man auch über diese Episode am Ende den Kopf schütteln und herzlich lachen.
Darauf freue ich mich schon!

....als der anderer Parteien, Herr Frederik Zysk?!
'Errare humanum est'. möchte ich Ihnen darauf antworten.
Vielleicht werde ich meine Stimme bei der nächsten Wahl Herrn Lafontaine und seiner Partei zur Verfügung stellen :-).

Wer das Interview mit Oskar Lafontaine liest, erkennt sofort, worum es dem Mann eigentlich geht. Es kann gar nicht genug Interviews, Beiträge usw. mit ihm geben. Doch hoffentlich gibt es auch genügend Bürger, die mit kritischem Geist darauf zugehen und sich Fragen, wohin eine solche Politik führen würde. Lasst den Mann sprechen. Und: wer es nicht versteht, sollte sich die Kernaussagen von denen kommentieren lassen, die wirklich etwas von Politik verstehen :-)

Die bisher veröffentlichten Meinungen der Leser zeigen mir an, dass diese Schreiber sich in der Zukunft sicher intensiver mit der Politik von Lafontain auseinandersetzen müssten. Aber tatsächlich: Auch als langjähriger Wähler der PDS / Die Linke stelle ich fest, dass man ihm es doch nicht durchgehen lassen kann, wenn er für seine Politik sich die europäische Rosinen herauspickt.

Der Populismus ist Ihnen leider auch nicht fern, wenn sie von bestens alimentierten Linken sprechen, liegt wohl daran, dass er Politiker ist nicht, dass er "links" ist.
Zudem ist Lafontaine aus der SPD ausgetreten, weil sie seine linksorientierte Politik nicht tragen wollte, er ist nicht verstoßen worden. Dass er dies immer wieder sagt und noch Sympathien für die SPD hegt, ist mehr als deutlich aus dem Interview zu erkennen. Denn ein neues Grundsatzprogramm seiner alten Partei zu fordern ist ja nicht nur seine Idee und zudem konstruktiv und nun gar nicht populistisch (meint mit neuem Programm hätte die SPD auch mehr Zulauf).
Und als alte SED-Partei ist die Linke nun nicht mehr zu bezeichnen, der Einfluß der WASG-Mitglieder zeigt sich mehr und mehr und ein bischen mehr für die Not-havs zu fordern ist sicher nicht das schlechteste.

gott bewahre uns vor diesem masslosen populisten....
mehr gibt es über diesen mann nicht zu sagen.

Wetten der Intelligenzquotient von den Wählern der Linkspartei ist niedriger als der anderer Parteien.

Mal unabhängig von der Frage, ob 'linke' Politik möglich und funktionsfähig ist - sind nicht eher die Wähler als schlicht zu bezeichnen, die, obwohl sie weniger haben, diejenigen wählen, die ihnen diesen Zustand erhalten und bis kurz vor die Schmerzgrenze [bevor es mal wieder 'Revolution' gibt :-)] ausdehnen wollen?
'Normal' müßten die 'Umverteiler' IMMER die Mehrheit haben, solange sie in der Minderheit sind. Na ja, sie sind halt zu schlicht ;-)

...dann wandere ich aus. Auf Lafo mit Einfluß in der deutschen Politik habe ich ja gar keine Lust. Um Deutschland tut es mir jetzt schon leid...

Lafontaines populistische Sprechblasen zeugen einmal mehr davon, dass es ihm nicht um die Sache geht sondern ausschließlich um die Befriedigung seines persönlichen Ehrgeizes, es der SPD "zu zeigen", die ihn, das "politische Riesentalent" Lafontaine, verkannt hat. Gut ist demnach, was ihm bei dieser Mission nützt - da hat nimmt es Lafontaine mit der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit nicht immer so ernst.
Ein Mann, der bestens alimentiert durch sich aufaddierende Ruhegelder verschiedenster öffentlicher Positionen privat in einer spektakulären Luxusvilla nebst Keller voll exklusivster Weine residiert, ist natürlich die Idealbesetzung für den Vorsitz der Linkspartei und prädestiniert für die Rolle des Rächers der vermeintlich Rechtlosen!
Leider sind die Wähler seiner Partei in der Regel leider zu schlicht um zu erkennen, dass sie einem großen Egomanen ohne tragfähige Konzepte auf den Leim gehen. Schade auch, dass renommierte Medien wie die FAZ seinem bösartigen Geschwätz, an das er eigentlich selbst nicht glauben kann, immer wieder Raum einräumen.
Schade