Schnelle Rückkehr: Franz Müntefering

Münteferings Rückkehr

„Das schönste Amt neben Papst"

Nach langer Parteikarriere und kurzer Pause betritt Franz Müntefering wieder die politische Bühne. Mit der Rückkehr des 68-jährigen in das Amt des Parteivorsitzenden verbinden sich in der SPD große Hoffnungen. Denn kaum einer versteht es wie er, die Genossen zu einen. Von Reinhard Bingener

Lesermeinungen zum Beitrag

08. September 2008 10:57

Fußballweisheit!

Rolf Huchthausen (huchthausen)

Alle SPD-Granden spielen/spielten Fußball (vielleicht mit Ausnahme von einer Frau Nahles). Eine Erkenntnis aus der schönsten Nebensache der Welt, welche man mit Fug und Recht auf die SPD der letzten Zeit übertragen kann: Je hektischer in der Trainerfrage debattiert wird umso wahrscheinlicher der Abstieg! Müntefering wird es schwer haben. Aber wenn die anderen sich nicht zu selbstverliebt darstellen wollen, kann es klappen. Münte ist die einzig überzeugende politische Persönlichkeit in der SPD. Es braucht nur eine eindeutige, offene Abgrenzungsstrategie zur SED-Nachfolgerin der Linken. Dazu reicht es schon, wenn man an die Tatkraft und die persönlichen Fähigkeiten jedes einzelnen Bürgers appelliert, sie fordert und gezielt fördert. Wie auf dem Fußballplatz. Und nicht wie die Linken es wollen; Parteibonzengehabe und soziale Hängematte für alle, irgendeiner zahlt schon. Viel Erfolg, Münte!

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08. September 2008 01:13

Kaum einer versteht es wie er, die Genossen zu einen?

Winfried Sobottka (Fritz-Deutscher)

Wahrlich prächtige "Genossen"! Wofür stand dieser Begriff eigentlich einmal, vor Schmidt, Schröder und Müntefering??? Gibt es in der SPD noch jemanden, der das weiß? Intrigen, Lügen, Verrat aller demokratischen und sozialpolitischen Ideale - die Mafia dürfte allmählich eine Pfadfindergruppe gegen diese SPD sein! Die wahren "Genossen" hat Müntefering, der ein absoluter Verfechter der "Agenda 2010" ist, wahrlich ideal geeint: In der Überzeugung, ihre Parteibücher zurückzugeben und die SPD nicht einmal mehr zu wählen! Selbst die Versuche neoliberaler Medien, dieser SPD noch einen sozialdemokratischen Anstrich zu geben, laufen längst ins Leere. Das Volk will eben keine Lügen mehr, es hat sie restlos satt. Sagte ich vor zehn Jahren an einer Kassenschlange im Supermarkt:"Wir brauchen eine Revolution!", so sahen die Leute mich verständnislos an. Sage ich das selbe heute zu wildfremden Leuten, dann ernte ich überzeugten Zuspruch. Alles hat ein Ende, nur die SPD hat zwei, eines davon hat sie schon hinter sich.***Winfried Sobottka, ein Sprecher der Anarchistinnen und Anarchisten in Österreich und der BRD, die zusammen unser deutsches Mutterland sind!

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07. September 2008 20:46

Personaltheater und Politkarussel !!!

Stefan Schaller (hnosteve)

Man fragt sich als Bürger, ob die SPD mit Leuten wie Beck, Ypsilanti und Steinmeier überhaupt noch Zeit zum Regieren findet. Mich persönlich langweilt diese Art von Personalpolitik immer mehr.

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