
Den Vogel an Blauaeugigkeit schiesst der F. D. P - Mann Niebel ab, mit seiner pausbaeckigen Forderung nach Recht und Ordnung in diesem Land. Zu empfehlen Juergern Todenhoefer 'Rambo Reicht Nicht' , 'Tagesspiegel'.

2. Teil- Dazu gehören, Herr Peters, die Ablehnung der Teilnahme der deutschen Regierung am Irak- Krieg aber auch die Diskussionen in über den Sinn des Einsatzes in Afghanistan. So viel zu diesem Thema. Die Bombardierung Serbiens Deutschland 1999 habe ich in meinem Kommentar erwähnt, um daran zu erinnern, dass die „rechtliche“ Grundlage für die Anwesendheit der Bundeswehr in Afghanistan, die sehr „kreative“ Interpretation des Grundgesetzes durch das BVG 1999 war. Ihre Anspielungen und Provokationen im Bezug auf „das serbische Großreich“ und Groß- Serbien“ möchte ich nicht kommentieren, da ich es in meinem Kommentar auch nicht erwähnt habe. Dazu würde ich Ihnen empfehlen, ein richtiges Buch über die Geschichte der Balkan- Halbinsel zu lesen. Dann werden Sie, so hoffe ich, in der Lage sein, etwas sachlicher zu diskutieren. Ich wünsche Ihnen, Herr Peters, alles Gute.

Herr Peters, die fünf Teile habe ich nicht gebraucht, um meinen „frommen Wunsch“ über den Zerfall des amerikanischen Imperiums zu verbreiten, sondern um meinen Standpunkt zur deutschen Rolle im afghanischen Konflikt zu schildern. Dass ich mit meiner Sichtweise nicht ganz alleine da stehe, erfahre ich täglich aus der Presse und Fernsehen, da offensichtlich immer mehr politischen Parteien sich die gleiche Frage stellen, die ich mir auch gestellt habe, nämlich: Wird die deutsche Demokratie wirklich am Hindukusch verteidigt? Lieber Herr Peters, es hätte mich sehr gefreut, wenn Sie sich – nach meinem Kommentar – die gleiche Frage gestellt hätten, stattdessen regen Sie sich auf, dass ich den Niedergang des amerikanischen Imperiums ankündige! Warum? Muss man wirklich ein Prophet sein um zu begreifen, dass diese auf Lügen und Gewalt aufgebaute amerikanische Politik – insbesondere in den letzten 20 Jahren – auf dem besten Wege ist, uns alle in ein großes Unglück zu stürzen und dass sie keine Chance hat, lange zu überleben? Sehen Sie nicht, dass der Widerstand gegen Mr. Bush & Co. in der ganzen Welt wächst?

nein das deutsche Volk will den Menschenverachtenden und Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beenden. Das interresiert die Führein Merkel und ihren Vassalen Jung nicht.

Sehr geehrter Herr Kacarevic, ich zitiere Sie (aus Ihrem Teil 4 von 5) “So war es mit dem Dritten Reich, dem Römischen und Ottomanischen Reich, so wird auch das amerikanische Imperium eines Tages zerfallen.“ Jaja, lieber Herr Kacarevic, da führt der fromme Wunsch oft zum Verbreiten vieler Worte (5 Teile immerhin!). … Mit ganz wenigen Worten zur Antwort: Das serbische Großreich hat es nie gegeben, wird es nie geben und nur die Erinnerung an den Gedanken eines Groß-Serbien wird beim Untergang des „amerikanischen Imperiums“ (was ist das eigentlich?) schon lange vergessen sein. Serbien wird bis dahin ein friedlicher Teil einer zivilisierten Welt sein und hoffentlich müssen Sie oder andere dafür nicht erst gestorben sein. Wir werden sehen … Deutschland wurde übrigens nach dem Debakel „Nazi“ wieder zu einer bedeutenden Macht, weil es sein Heil nicht in rhetorischer oder militärischer Pseudo-Kraftmeierei gesucht hat, sondern ein berechenbarer Partner wurde. So auch heute in Afghanistan und für diejenigen (Kanadier, Engländer, etc.), die Adolf Hitler und seine Kumpane unter furchtbaren Opfern vom Angesicht dieser Erde getilgt haben. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

Teil 5 von 5 - Wie dem auch sei, das Bild des erschossenen Kindes wird ihn sein leben lang verfolgen, genauso wie die Möglichkeit, dass eines Tages doch ein Attentäter im Auto ankommt und er danach im afghanischen Staub, irgendwo am Hindukusch, auf dem Boden liegen bleibt. Deswegen würde ich ihm und uns allen als „Happy End“ wünschen, dass er überlegt, ob ein Menschenleben (eigenes oder fremdes) des Geldes wert ist, seine Sachen packt und nach Hause kommt. Wenn er noch seine Kollegen und Offiziere mit nach Hause nehmen kann, wird das Thema Afghanistan für uns Kontinentaleuropäer ein für alle Male erledigt sein. Was die Amerikaner angeht, bleibt mir nur die Hoffnung, dass sie bald aus ihrem „imperialen Traum“ erwachen, bevor sie , wie damals in Vietnam, mit eingezogenem Schwanz ganz Europa verlassen müssen. Wir werden sehen.

Teil 4 von 5 - So war es mit dem Dritten Reich, dem Römischen und Ottomanischen Reich, so wird auch das amerikanische Imperium eines Tages zerfallen. Von einem zum Abgrund fahrenden Zug rechtzeitig abzuspringen, ist kein Zeichen von Feigheit und Treulosigkeit zum NATO- Partner sondern ein Gebot der Vernunft und Verantwortung. Ach ja, beinahe hätte ich den Bundeswehrsoldaten, der einige Zivilisten am Kontrollpunkt erschossen hat, vergessen. Was wird aus ihm? Wenn er Pech hat, kommt er vor ein (Kriegs?)Gericht wo er dann von der Anklage gefragt wird, ob er nicht wusste, dass ein Selbstmordattentäter niemals die eigenen Kinder dabei hat? Und wenn er es wusste, warum hat er dann überhaupt geschossen? Oder wenn er die vermeintliche Flucht verhindern wollte, warum hat er nicht auf die Reifen gezielt? Egal was er auf diese Fragen antwortet, wird er verurteilt und die Bundeswehr einschließlich Politiker werden rein gewaschen. Wenn er Glück hat (was ich ihm wünsche) wird sich herausstellen, dass er genau nach geltenden Vorschriften gehandelt hat, die keine „statistische Analysen“ über das verhalten dieser verzweifelten Menschen oder auch religiösen Fanatikern vorsehen, sondern sofortige Reaktion auf die Gefährdung des eigenen Lebens vordern.

Teil 3 von 5 (nicht 3!) - Die Medien tun das was die beiden erstgenannten „bestellen“. Sie berichten kurz über den Vorfall ohne die Opfer zu personalisieren um sie leichter dem eigenen Volk als - wie es der ehemalige NATO spokesman Jamie Shay zynisch genannt hat – „kollateralen Schaden“ zu „verkaufen“. Die Toten ohne Namen und Gesicht sind nur Statistik, wie die tödlich verunglückten auf den europäischen Autobahnen. Und wie lange wird das noch „gut“ gehen? Wie viele müssen noch sterben, damit die „Schmerzgrenze“ erreicht ist? Sind es 100, 500, 1000 oder noch mehr? Wie viele afghanische Zivilisten müssen noch (auch von den Bundeswehrsoldaten) umgebracht werden, damit die NATO- Öffentlichkeit begreift, das diese Menschen keine Teroristen im eigenen Land sind sondern, dass dieses Adjektiv viel besser zu der unerwünschten fremden Militärmacht in ihrem Land passt? Was wird die deutsche Regierung tun, wenn dieser Tag „X“ gekommen ist? Werden sie dann „richtig loslegen“ und 77 Tage und Nächte, wie 1999 in Serbien, bombardieren oder - was sicherlich vernünftiger und verantwortungsvoller wäre - sich aus dieser schmutzigen Affäre zurückziehen und verhindern, dass man eines Tages - mit Recht - als Mittäter in diesem Verbrechen abgestempelt wird. Bitte, vergesst nicht, dass alle Imperien, so wie sie gekommen sind, so sind sie auch irgendwann von der politischen Weltbühne verschwunden.

Teil 2 von 3 - In meiner Heimat nennt man solche Leute - mit Verachtung - „Sonnenblumen“, weil sich diese Pflanzen immer so drehen, wie die Sonne scheint und das Gleiche tun auch die Grünen (der Name der Partei hat auch etwas „pflanzliches“ in sich)! Doch viel wichtiger als diese „Politiker“ ist die Frage, welche Interessen des deutschen Staates sollten in Afghanistan verteidigt werden? Ist es die deutsche Demokratie am Hindukusch oder die Mohnfelder in afghanischen Bergen? Wie viele Bundeswehrsoldaten ist Deutschland bereit zu opfern, nur um sich als guter Handlanger (Mittäter) der „Ami’s“ zu zeigen? Bis jetzt (irgendwo habe ich gelesen) sind 15 deutsche Soldaten getötet worden und ihre Namen und Schicksale werden sowohl von der Politik als auch von der Bundeswehr und der Medien verschwiegen, sozusagen als „kollateraler Schaden“ behandelt. Oder hat jemand in einer Zeitung oder Fernsehen gesehen, dass Familien ihren Vater oder die Eltern ihren Sohn verloren haben und wie es ihnen geht? Warum wird das in der Öffentlichkeit immer wieder - so gut es geht - verschwiegen? Ganz einfach, die Politik will nicht die nächsten Wahlen gefährden, die Bundeswehr mag keine Diskusion über das afghanische Abenteuer und die Medien ...?

Teil 1 von 3 - Die Frage aller Fragen ist nicht, ob der deutsche Soldat nach Vorschrift gehandelt hat oder nicht, sondern was er überhaupt in Afghanistan zu suchen hat? Ich weiß, dass das Bundesverfassungsgericht 1999 entschieden hat, dass eine der Aufgaben der Bundeswehr ist, „die Demokratie nicht nur in Deutschland sondern in der ganzen Welt zu verteidigen“. Das war damals „grünes Licht“ für die Bombardierung Serbiens, 77 Tage und Nächte, um das „demokratische Kosovo“ von den Serben zu „befreien“. Das Ergebnis dieser „Heldentat“ neun Jahre später ist, dass außerhalb der Reservate in denen noch wenige Serben „leben“, die Korruption, der Drogen- und Menschenhandel blühen und das alles unter den Augen der amerikanischen und, leider, auch der deutschen „Friedensstifter“! Die lautesten Befürworter dieses Einsatzes waren damals die ehemaligen Gegner des Vietnamkrieges die Grünen (Joschka Fischer & Co.), genauso wie einige Jahre später als es um Afghanistan ging. Das alles war dem deutschen Wähler - damals wie heute - bekannt, warum wurden dann diese Verräter der eigenen Prinzipien immer wieder gewählt?

in Bezug auf Georgien. Da wird mal kurz ein Land von den Russen in der Infrastruktur plattgemacht, "als Strafe" (!) und es gibt 2000 Tote - aber nicht von den Georgiern erschossen und zerbomt! Und keiner von den Linken russophilen Plärrern gibt einen Laut von sich. Die sind doch doof, daß die jetzt gegen den Afghanistan Einsatz stänkern,- das ist doch ganz im Interesse eurer Heimat und Geldgeber für's Demonstrieren, Russland! Die sind doch froh, daß die gehassten Amerikaner und Alliierte ihnen Afghanistan mit seinen Problemen vom Hals halten. Also ihr solltet euch schon überlegen, gegen wen und was ihr da demonstriert. Eine ganz andere Sache ist - aber das interessiert euch ja nicht - daß der Afghanistan Einsatz der Bundeswehr ein Wahnsinn an sich ist, weil er Unsummen für die Steuerzahler kostet und kein Deutscher weiß was wir dort zu suchen haben. In dem Moment, wo die fremden Truppen aus dem Land rausgehen stellt sich alles als völlig sinnlos heraus und der Drogenanbau kann dann völlig ungestört weitergehen und die Fanatiker der Scharia machen alle Neuerungen die jetzt die Bevölkerung ein bißchen befreit sofort zunichte. Die Russen wissen, warum sie nach 10 Jahren Krieg erfolglos abgehauen sind.

Die auskändischen Truppen sind in Afghanistan einmaschiert, um dort geostrateische Interessen der USA durchzusetzen (z. B. Bau einer Pipeline, quer durch das Land). Nun ist es aber so, daß die Engländer bereits bei ihrer letzten Besatzung Afghanistans (um ca. 1900) ca. 1/3 des damaligen afghanischen Territotiums gestohlen hatten. Diese Gebiete sind später Pakistan einverleibt worden. Afghanistan hat den Diebstahl von ca. 1/3 des Landes nie anerkannt. Afghanistan ist insofern unverändert ein geteiltes Land. Es wird Zeit für die Wiedervereinigung. Dass der Widerstand in Afghanistan sich dagegen wehrt, ist doch selbstverständlich. Das permanente Morden durch die Besatzer muss sofort beendet werden.

Zuerst erschien es mir auch widersinnig, dass die Staatsanwaltschaft diesen Fall untersucht - es gibt aber einen einfachen Grund dafür: Im Gegensatz z. B. zu den USA gibt es in Deutschland keine Militärgerichtsbarkeit mehr, also werden solche Vorfälle von der Justiz überprüft - im wesentlichen wohl die Frage, ob die Einsatzrichtlinien eingehalten wurden. Erinnert mich auch an meine Wachausbildung, da wurde davon gesprochen, dass man im Ernstfall dann mit dem einen Bein im Grab und mit dem anderen im Gefängnis steht.

2 Dinge: "Es weiß zwar keiner was wir dort zu suchen haben," Das mag für Sie gelten. Wenn Sie sich im letzten Jahrzehnt zuwenig mit Geopolitik und den neuen assymetrischen Krigesführungen beschäftigt haben ist das ihr Problem. Warum Europa, besser der Westen, am Hindukusch verteidigt wird konnte man schon Anfang der 90er in Erfahrung bringen. "Wenn man Kommentare schreibt, sollte man ein gewisses Basisgrundwissen haben, ansonsten macht man sich lächerlich." Das haben Sie richtig erkannt. Ansonsten stimme ich Hr. Sönke Peters uneingeschränkt zu. Wollen wir jetzt bei jedem Feuergefecht die Staatsanwaltschaft einschalten?? Das ist doch absolut lächerlich. Als Bundeswehrsoldat kann ich im Kriegsgebiet, in das mich u.a. auch grüne Politiker geschickt haben (wenn auch mit unklarem Einsatzbefehl), nur noch konsequenterweise den Dienst quittieren und bei Kanadiern oder Niederländer anheuern. Soll Hr. Ströbele Afghanistan befrieden. Wie er das konkret bewerkstelligen will hat er uns allerdings noch nie mitgeteilt. Gruß E.M

der kennt nicht nur die damit verbundene Gefahr für das eigene Leben - denn man / frau übt diese Gewalt weit überwiegend zur Selbstverteidigung und nicht zu kriegerischen Zwecken aus - weiß, daß später der Staatsanwalt sich ansieht, ob alles rechtmäßig war. Das allein ist also völlig normal und nicht Ausdruck von wahrscheinlichem Verbrechen. Wenn es übrigens nicht rechtmäßig war (nationales Recht und zusätzlich Einsatzregeln), so werden die Staatsdiener in Polizei- oder Bundeswehruniform bestraft. Daher sind Vergleiche mit Nazi- Schergen oder Handlangern totalitärer Systeme ebenso dumm und irreführend wie die Kommentare (in Hessen und Saarland z.B.) machtgeiler und gewissenloser profilierugssüchtiger Politiker. Was passiert ist, kann passieren - auch jedem Polizisten, Wachsoldaten und bewaffnetem zivilen Sicherheitsdienst im Inland. Wer sich falsch verhalten hat, wird festgestellt. Was jedoch auch festzustellen ist, ist daß im Gegensatz zum auch nicht gerade kriegsgeilen Kanada, das seine gefallenen und schwer verwundeten Soldaten mit Ehre behandelt (wer mag, siehe Fotoreihe Heimholung und Bestattung), in Deutschland weder eine Kanzelerin noch die Parteivorsitzenden hier ein klares Machtwort sprechen. (Kein Platz mehr...)

Es ist traurig, viele der Kommentare und natürlich auch der Politikerselbstprofilierungsstatements zu lesen. Die Soldaten haben es sich nicht ausgesucht, dort mit diesem Auftrag und den nationalen sehr strikten Regeln zu sein. Sie sind dort (und in Treue gestorben) als Teil der Exekutive, weil Politik zunächst zu Recht den größten Sumpf grenz- und weltgrenzen überschreitenden Terrorismus stark verringern mußte (911). Das war sinnvoll und legitim. Danach sind sie im Rahmen einer Politik dort geblieben, die glaubt, einem sich sozialstrukturell im 8. Jahrhundert befindlichen und von vielen internen und extern ausgelösten Kriegen Land die Demokratie der heutigen US- / EU-Prägung geben zu können. Es scheint, daß dies sowohl die politischen als auch diese Politik unteburstützenden militärischen Mittel überfordert. Trotzdem gibt es wohl keine Alternative zu einer weiteren Unterstützung stabilisierender, nach Rechtssicherheit strebender Kräfte im Land. Wie dies zu geschehen hat und ob der stark US-geprägte Ansatz richtig ist, muß jedoch die Politik mit Stärke bestimmen - statt über Soldaten herzuziehen, die ihre Pflicht erfüllen. Wer einmal als Polizist oder Soldat in Dienste dieser Politik Gewa ausüben mußte (Teil 2 folgt).

erleichtert die Rechtsfindung. Sie mokieren sich ueber die Ermittlungen der StA Potsdam gegen die fraglichen Bundeswehrsoldaten? Schauen Sie in den Par. 7 Abr. 2 Ziff. 1 Strafgesetzbuch (Geltung fuer Auslandstaten, '...wenn der Taeter z. Zt. der Tat Deutscher war...') Sind Sie nicht ehemaliger Wehrdienstleistender? Da scheinen Sie beim Rechtskundeunterricht gerade abwesend gewesen zu sein, nicht wahr? Die Debatte ueber Afghanistan und diffuse Beitraege gewisser Zeitgenossen!

In Afghanistan könnten im kommenden Winter nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam fünf Millionen Menschen Hunger leiden. Besonders Frauen und Kinder sind gefährdet. Wie kann das sein, da doch angeblich massiv Aufbauhilfe geleistet wird?

Ich habe Ahnung von Militärischem, denn ich habe drei Jahre gedient. Daher weiß ich, im Krieg geht es um Morden und Sterben. Im Unrecht ist der Soldat, der sich auf dem Territorium eines anderen Staates befindet. Im dümmsten Fall wird das mit dem Tod bestraft. Da in Afghanistan erst 15 deutsche Soldaten gestoben sind, nimmt man es mit der Bestrafung also nicht sehr ernst. Deshalb begrüße ich, dass man das deutsche Kontigent noch etwas aufstockt. Wenn man schon mal so billig Krieg führen kann, dann sollte man das doch auch tun.

Daß die Linke für einen Abzug ist, ist ja nix neues. Aber, daß jetzt auch die Grünen auf diesen Zug aufspringen, ist blanke Bigotterie. Schließlich haben sie unsere Jungs erst dort runtergeschickt. Und was haben die denn geglaubt? Daß deutsche Soldaten dort Ringelpietz mit Anfassen spielen? Dort untern herrscht verdammt nochmal Krieg und dabei sterben nunmal Menschen. Es ist peinlich, daß die Deutschen dort so eingeschränkte Möglichkeiten haben (wegen jedem Feuergefecht wird die Staatsanwaltschaft eingeschaltet) und die anderen Nationen die Drecksarbeit machen lassen. Unter diesen Umständen wäre es in der Tat ehrlicher unsere Jungs heimzuholen und den anderen Natostaaten zun sagen: "Tut uns leid, aber kämpft Euren Krieg alleine. Wir halten uns raus."

Tja, das sind nun mal die Grundsätze einer Demokratie, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Schließlich verteidigen wir "Europa am Hindukusch". Es weiß zwar keiner was wir dort zu suchen haben, aber die Konsequenzen sind dieselben. Außer wir tun es den USA gleich und lassen gar nicht erst zu, das unsere Soldaten für Fehler zur Verantwortung gezogen werden können. Zu solch einem Niveau von Demokratieverständnis sollten wir uns aber doch nicht hinabbewegen. Übrigens passiert bei ähnlichen Vorfällen in Deutschland dasselbe, so sind die Vorschriften bei Polizei und Bundeswehr. Eine Bemrkung am Rande. Wenn man Kommentare schreibt, sollte man ein gewisses Basisgrundwissen haben, ansonsten macht man sich lächerlich.

Im Kampf gegen den Widerstand in Afghanistan haben die ausländischen Truppen schon oft Zivilisten getötet. Eine Chronologie der jüngsten Fälle: 22. August 2008: Bei einem Luftangriff der US-geführten Koalitionstruppen in der westlichen Provinz Herat sterben mindestens 89 Zivilisten. 10. August: Bei Gefechten und einem Luftangriff der Koalitionstruppen kommen in der südlichen Provinz Urusgan nach Militärangaben acht Zivilisten ums Leben. 8. August: Die Koalitionstruppen töten in der südostafghanischen Provinz Ghasni versehentlich vier Frauen und ein Kind. 19. Juli: Isaf-Soldaten töten nach eigenen Angaben in der Südost-Provinz Paktika versehentlich vier Zivilisten, weil zwei Granaten ihr Ziel verfehlen. 17. Juli: Es wird bekannt, dass US-geführte Koalitionstruppen in der südwestafghanischen Provinz Farah acht Zivilisten getötet haben. 6. Juli: Bei einem US-Luftangriff in der östlichen Provinz Nangarhar sind nach Erkenntnissen einer afghanischen Untersuchungskommission 47 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern des Angriffs auf eine Hochzeitsgesellschaft sollen 39 Kinder und Frauen sein. uswusf...........

........ sie nicht schiessen?

Liebe Soldaten in Afghanistan, bitte benutzt Eure Waffen bloß nicht und auf gar keinen Fall; das ruft nämlich sogleich einen Staatsanwalt auf den Plan! … Was wäre dann eigentlich, wenn die BW in ein Gefecht verwickelt würde? Mit dutzenden, vielleicht hunderten von Toten und Verwundeten (Gott bewahre!!!), wie es die Kanadier im Süden sooft schon durch machen mussten? Würden dann ganze Züge oder Kompanien vor Gericht gezerrt werden? Sönke Peters

Zum geordneten Abzug der Besatzer aus Afghanistan gibt es keine Alternative. Zumal niemand nachvollziehbar in der Lage ist, zu begründen, weshalb die Nato-Besatzungs-Truppen überhaupt dort sind.

Ich würde gern meinen Beitrag mit einem Bild "schmücken" leider geht das nicht. 1.) Ich bin gegen diesen Einsatz. 2.) Wir- meist 17 Jahre alt standen 1944 als Fallschirmjäger am Kontrollpunkt Pontanuslaan in Arnheim. Die Alliierten waren raus- die Bevölkerung mußte die Stadt verlassen- Rein und raus nur über die Kontrollpunkte. Gleichzeitig wurden von dort aus Häuser nach versprengten ++ durchsucht -von OT spreche ich erst garnicht. Ein Problem waren Mütter die nochmals in die Stadt wollten um für Kinder Sachen zu holen++ aber auch Deutsche Offiziere wir zB. der Stadtkommandant von Venlo mit 2 Mätressen,den wir deshalb nicht durch ließen. Der Gipfel war, als hinter uns ein Offizier der SS mit gezogener Pistole den Befehl gab auf Zivilisten in ca 200 Meter Entfernung zu schießen die in die Stadt "gingen".Ohne uns absprechen zu können wußten wir sofort- wir schießen- aber treffen mußten wir nicht. Das Bild von uns Dreien habe ich noch. Kontrollpunkte erfordern immer ein sofortiges Handeln nicht zu schießen kann mehr als 3 Leben kosten. Die Lage falsch einschätzen heißt auch das eigene Leben zu verlieren. Deshalb, die Afghanen sollten endlich ihr Leben für ihre Sicherheit einsetzen. Walter Wasilewski Von links A Ziezow

Ich hatte wirklich gehofft das die deutschen Politiker nach den jüngsten Vorfällen Ralitätssinn zeigen und Parteipolitisches Kalkül außen vor lassen. Umso mehr beschämt mich das Verhalten der Opposition. Das die Linke schon lange gegen den Bundeswehreinsatz war ist bekannt, jetzt springen auch die Grünen auf den offenbar populären Zug auf. Was in Afghanistan geschehen ist ist schlimm. Doch die Reaktion der deutschen Soldaten war die einzig Verständliche. Die Bundeswehr befindet sich nicht auf Abenteuerurlaub. Afghanistan ist immer noch ein Krisengebiet, politisch weniger korrekte Menschen würden vielleicht sagen ein Kriegsgebiet. Wahrscheinlich waren die Zivilisten unschuldig, hatten vielleicht Angst. Doch was hätten die Soldaten in dieser SItuation sonst tun sollen? Was wäre passiert hätten sie nicht geschossen, und der Wagen wäre auf dem nächsten MArktplatz in die Luft geflogen? Doch deutsche Politiker scheint es nicht zu interessieren, wie die Lage in Afghanistan ist und wie wichtig ein stabiles Afghanistan für die Sicherheit Europas ist. Hauptsache man hat bei der nächsten Wahl ein paar Stimmen mehr. Dafür mutet man den eigenen Soldaten auch zu das Leben von unbekannten über ihr eigenes zu stellen. Traurig.

Opposition fordert Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan - wieso denn? Zu was brauchen wir soldaten wenn diese ihren auftrag nicht erfüllen können! Oder meinen die kritiker das wir ein bundeswehr haben nur um "cowboys und Indianer" zu spielen auf kosten die steuerzahler. Wer nichts tut macht auch kein fehler - die oposition versteht das am besten - aber unsere soldaten haben ein sehr ernst zu nehmende sowie sehr gefährliche auftrag. Las die in ruhe und hör auf mit blödsinnige presse statements. Ich denke wir sollten Lafon.., Ghysi.. und Co KG alle nach Afghanistan schicken um 6 montate echte dienst für's Land zu leisten. Die werden ein ganz anderes lied danach singen.

Da sieht man doch mal wieder wie unrealistisch die Forderungen der Linken und Grünen sind. Ein sofortiger Truppenabzug wäre unmöglich aber auch ein allmählicher Truppenabzug ist zur Zeit nicht denkbar. Natürlich muss ermittelt werden wie diese Aktion ablief und die Angehörigen sollten auch entschädigt werden, allerdings darf die Bundeswehr nicht den Rückhalt aus Deutschland verlieren. Ich stehe voll hinter dem Einsatz und lasse mich auch nicht durch diesen Zwischenfall beirren.

Während in Afghanistan muslimische Gotteskrieger Elend und Tod verbreiten, werden bei uns in Deutschland Gleichgesinnte als Asylbewerber mit Steuergeldern unterhalten. Unsere Regierung bleibt uns und unseren 'Bürgern in Uniform' darum weiterhin die Erklärung schuldig, wieso unsere eigene Demokratie im fernen Ausland verteidigt werden muß. Es mag sein, daß es daran liegt, daß die Bundeswehr dies im Inland bekanntlich nicht darf und im Ausland das übt, was hier nicht erlaubt ist. Der Preis dafür ist hoch und der Einsatz unserer Soldaten dort in keiner Weise durch Politiker logisch begründbar. Währenddessen wird unsere Demokratie im Inland in kleinen Schritten mehr und mehr abgebaut und durch eine Parteienherrschaft und die Despotie der EU ersetzt. Wenn die demokratische Gewaltenteilung in Deutschland dergestalt unterlaufen wird, daß wir es zulassen müssen, wie unsere ureigene bürgerliche Staatsgewalt unter den politischen Parteien und ihren hörigen Fraktionen gegen Bezahlung mißachtet und umverteilt wird, dann gnade uns Gott. Wir sind auf dem besten Weg in eine abgerückte Funktionärsdiktatur, während unsere jämmerlich ungepflegte Demokratie zur Ablenkung von den inneren Entwicklungen in Deutschland am Hindukusch verteidigt wird.

daß nicht schon längst mehr passiert ist, sei es daß mehr Deutsche Soldaten ums Leben kamen oder andere in Form solcher Zwischenfälle. Kein Deutscher versteht wirklich, was das Deutsche Militär eigentlich dort macht. Die hirnrissige Parole von der "Verteidigung am Hindukusch" ist so nichstssagend, daß sich niemand bisher traute, sie zu hinterfragen. Eine Erklärung, warum bisher zum Glück nicht mehr Soldaten ums Leben kamen ist die, daß sie dort in kleinen Festungen leben und einmal täglich eine vorher sorgfältig auf etwaige Risiken abgeklopfte Ausfahrt wagen. Andere in Afghanistan tatsächlich kämpfende Truppen anderer Länder haben sich schon zu Recht mehrfach über die ausschließlich defensive "großartige Arbeit unserer Jung's" beschwert. Was die machen, könnten ohne Probleme auch ein unbewaffneter guter Trupp des THW's, des DRK und noch ein paar Lehrer mit Sprachkenntnissen besser zu einem Tausendstel der Kosten durchführen. Aber selbst das Ergebnis einer solchen Arbeit würde im Augenblick des Abzugs der Mannschaften zu Nichts zerfallen. Es ist wirklichkeitsfremd, zu denken, man könne "nachhaltig" die Struktur dieser atavistischen Gesellschaft und derer Feinde nur im geringsten ändern. Hört auf mit dem Wahnsinn auf unsere Kosten!

Meiner Meinung nach müssen die deutschen Soldaten vor ein afghanisches Gericht gestellt werden.

Deutsche Soldaten sterben in Afghanistan, weil Politikerinnen und Politiker sich nicht von ihrer Vergangenheit lösen wollen, und immer noch versuchen, etwas nachträglich zu korrigieren oder anders dastehen zu wollen als die Entwicklungen ergeben haben. Die Übermut des transatlantischen Bündnisses lässt sich nur noch aus der verheerenden Zerstörungskraft der Waffen erklären, die in den falschen Händen sind, wenn sie nur dazu dienen, Ansprüche zu erzwingen, wenn die Schlüssel zur Zukunft Kompromisse sind. Europa kann die Veränderung der Machtverhältnisse nicht nur Drohgebärden oder Machtdemonstrationen auch nur annähernd beeinflussen. Europa kann sich den neuen Platz in einer verändernden Konstellation regelrecht verspielen, wenn nicht erkannt wird, dass Verhandlungen der einzige Weg sind, um mit den bisherigen Gegnern einen modus vivendi zu finden, ohne den am Ende das Schicksal der Menschheit aufs Spiel gesetzt wird. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass massgebliche Sprecher der Falkenfraktion davon allzu sehr berührt sind.

Oha, wieviel Dummheit ist da versammelt? Staatsanwaltschaft ermittelt? Ich fasse es nicht! Da gibt es die Befehlsgewalt bei der Bundeswehr! Die ISAF-Vorschriften und die internationalen Richtlinien für Kriegseinsätze....und der Staatsanwalt ermittelt??? Welcher Soldat kann unter solchen Bedingungen noch seinen Dienst versehen? Unter diesem Aspekt und nur unter diesem, kann ich nur dick unterstreichen was die Linken und die Grünen fordern: Holt unsere Soldaten nach Hause und schafft erst einmal eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten, bevor ihr sie erneut auf den Präsentierteller zum Abschuß frei gebt!

Werter Herr Niebel, wie naiv sind Sie? Die Afghanen sollen ihre Gesellschaft nach deutschen Vorstellungen ausrichten!?