Nach dem Wahldebakel

Tritt Simonis noch heute zurück?

Wirft Heide Simonis nach dem vierten Niederschlag das Handtuch?

Wirft Heide Simonis nach dem vierten Niederschlag das Handtuch?

18. März 2005 Nach dem Debakel bei der Ministerpräsidentenwahl verdichten sich die Hinweise darauf, daß Heide Simonis (SPD) noch heute zurücktreten könnte. Zugleich dringen führende Sozialdemokraten auf eine schnelle Lösung der Krise und befürworten eine große Koalition. Für die NRW-Wahl gilt eine für lange Zeit ungeklärte Machtfrage in Schleswig-Holstein als schädlich.

Am Mittag ist in Kiel die SPD-Landtagsfraktion zusammenkommen. Am Nachmittag wollen SPD-Landesvorstand und -Parteirat beraten. Für den Abend ist eine Pressekonferenz angekündigt.

Abschied von den Mitarbeitern

Simonis packt die Tasche - endgültig?

Simonis packt die Tasche - endgültig?

Am Freitag morgen dankte Simonis den rund 120 Mitarbeitern der Kieler Staatskanzlei für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute. Das Zusammentreffen mit ihrem Stab sei ergreifend gewesen, Simonis habe „Größe gezeigt“. Es seien auch Tränen geflossen. Sowohl bei ihrer Ankunft als auch beim Verlassen des Raumes sei sie mit lang anhaltendem Applaus bedacht worden.

Auch wenn Simonis „nicht direkt ihren Rückzug von der politischen Bühne bekannt gegeben hat, war uns allen doch klar, was dieses Zusammentreffen bedeutet“, sagte ein Mitarbeiter später. Simonis habe bedauert, daß sie „von hinten erschossen“ worden sei; ihr sei es lieber, „wenn sie dem Gegner in die Augen zu sehen kann.“

Bundes-SPD dringt auf schnelle Lösung

Wird Stegner neuer Ministerpräsident?

Wird Stegner neuer Ministerpräsident?

Führende Sozialdemokraten zu einer schnellen Lösung der Krise, um Schaden für die Partei im Bund und bei der Schlüssel-Wahl in Nordrhein-Westfalen Ende Mai zu verhindern. Favorisiert wird dabei eine große Koalition.

CDU-Spitzenkandidat Peter Harry Carstensen hatte den Sozialdemokraten bereits am Donnerstagabend abermals Koalitionsgespräche angeboten und angekündigt, sich am Freitag mit der SPD-Landesspitze in Verbindung zu setzen.

Dissens bei Energie und Bildung

Der schleswig-holsteinische SPD-Vorsitzende Claus Möller betonte, er werde für Gespräche mit allen Parteien eintreten - auch mit CDU und FDP. Schleswig-Holstein brauche eine handlungsfähige Regierung. Allerdings sei es inhaltlich schwierig, sich mit den Christdemokraten zu einigen, sagte er. Schon die Sondierungsgespräche nach der Wahl hätten gezeigt, daß es in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie in den Bereichen Energie und Bildung sehr große Unterschiede gebe.

Der Parteivorsitzende Franz Müntefering sagte am Freitag nach einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin: „Ich empfehle, nicht zu warten, sondern schnell zu Entscheidungen zu kommen.“ Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) rief die SPD in der Fraktionssitzung laut Teilnehmern zur Zuversicht angesichts der Vorgänge in Kiel auf. Die SPD sei immer stark, wenn der Gegner sie am Boden sehe. „Wir werden das auch dieses Mal schaffen", wurde er zitiert.

Steinbrück: Große Koalition

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) forderte die Bildung einer anderen Koalition. Er rechne mit einem Bündnis aus CDU und SPD. „Sie können sich vorstellen, ich habe ein Interesse daran, daß sich das schnell klärt in Kiel und nicht über Ostern hinweg eine offene Frage bleibt", sagte er mit Blick auf die Auswirkungen des Wahldebakels auf seinen Wahlkampf.

Wie Steinbrück warnte auch SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter vor negativen Auswirkungen der Vorgänge in Kiel auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. In Kiel wollten am Freitag die Fraktionen über das weitere Vorgehen beraten.

„Entschieden wird in Kiel“

Müntefering sagte, es werde Kontakte zwischen der Bundespartei und der Landes-SPD in Kiel zum weiteren Vorgehen geben. Er wolle die Entscheidungen vor Ort aber nicht beeinflussen. Er ließ mit Hinweis auf Gespräche der Parteien in Kiel über die Regierungsbildung die Möglichkeiten neuer Koalitionen offen. Er forderte die Landes-SPD auf, „mit den Gegebenheiten eine regierungsfähige Mehrheit zu schaffen".

Stoiber: Das hat Simonis nicht verdient

Auch Unionspolitiker halten eine große Koalition für richtig und wahrscheinlich. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) betonte: „Etwas anderes ist nicht möglich.“ Er appellierte zugleich an Müntefering, für Ordnung in Kiel zu sorgen. Die SPD müsse die taktischen Spielchen um eine Tolerierung aufgeben. Zu dem Wahldebakel für die bisherige Ministerpräsidentin sagte Stoiber, Heide Simonis habe es „sicherlich am Ende nicht verdient, so auszuscheiden.“

CDU-Generalsekretär Volker Kauder sagte, es sei an der Zeit, daß Simonis zurücktrete und CDU-Kandidat Carstensen zum Ministerpräsident einer großen Koalition gewählt werde. Andernfalls müsse es Neuwahlen geben.

Simonis war am Donnerstag in vier Wahlgängen im Landtag gescheitert. In drei Versuchen hatte sie jeweils eine Stimme weniger erhalten als SPD, Grüne und SSW zusammen haben. Damit hatte es ein Patt mit ihrem CDU-Gegenkandidaten Peter Harry Carstensen gegeben, der ebenfalls 34 Stimmen enthielt, bei einer Enthaltung. Der Kieler Landtag hat 69 Sitze. Rechnerisch ist neben der großen Koalition auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP möglich, das aber als unwahrscheinlich gilt.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa, AFP und Reuters
Bildmaterial: AP, dpa/dpaweb, picture-alliance / dpa/dpaweb, REUTERS

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Wellenreiter

Peter Harrys shädn-froid

WELLENREITER - durch die Informationsflut mit FAZ.NET

Am gestrigen Nichtwahltag in Schleswig-Holstein zeigte ein Mann Gefühle: Peter Harry Carstensens breites Lachen über Simonis' Scheitern war das Bild des Tages. Ein Plädoyer für die Schadenfreude.

Schleswig-Holstein

Simonis verliert auch im vierten Wahlgang

Wieder einen Wahlgang verloren

Nach drei verlorenen Wahlgängen ist Heide Simonis auch beim vierten Versuch nicht als Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein wiedergewählt worden. Bei SPD, Grünen und SSW herrscht Ratlosigkeit: Ein Abgeordneter verweigert beharrlich die Zustimmung.

Kommentar

Chancen im Chaos

Vielleicht ist die Lage für die SPD etwas weniger schlimm, als es den Anschein hat. Sie wäre bei erfolgter Wahl nicht mehr auf Gedeih, sondern nur noch auf Verderb an Heide Simonis gebunden gewesen.

Ministerpräsidenten-Wahl

Schiffbruch an der Förde

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Wieder ein Patt, wieder eine Enthaltung - In Schleswig-Holstein spielt sich ein wahrer Wahlkrimi ab: Heide Simonis fällt mehrmals durch, und der neue Landtag in Norddeutschland erlebt einzigartige Stunden.

Schleswig-Holstein

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Schleswig-Holstein

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Leitglosse

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SPD und SSW kommen sich näher in Schleswig-Holstein

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„Wir vertrauen uns“, sagte SPD-Ministerpräsidentin Simonis nach einem Sondierungsgespräch über die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung. Derweil schieben sich FDP und CSU die Schuld für die gescheiterte Machtübernahme gegenseitig zu. FAZ.NET-Spezial.

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Kubicki ist sauer: “Stoiber betreibt Legendenbildung“

Schleswig-Holsteins FDP-Spitzenkandidat Kubicki hat Stoibers Kritik an den Liberalen zurückgewiesen. Seine Partei sei unschuldig am gescheiterten Machtwechsel in Kiel.

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Die SPD möchte zwar gerne eine Koalition mit Grünen und SSW eingehen, fühlt sich aber auch in der Lage eine tolerierte Minderheitsregierung zu bilden. Damit hätte sie die CDU in Schleswig-Holstein um den Sieg gebracht.

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Warnungen, Drohungen und Bedenken

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Der CDU fällt es noch immer schwer, sich von ihren Hoffnungen zu lösen. Aus diesem Grund nimmt sie jetzt den Südschleswigschen Wählerverband ins Visier.

Nach der Wahl

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Bei der SPD wird wieder gelacht: Der Kanzler gratuliert Simonis

Nach dem Wahlkrimi in Schleswig-Holstein pocht die Union auf einen Machtwechsel. Für Kanzler Schröder gibt es dagegen keine Zweifel: Simonis bleibt dank der dänischen Minderheit im Amt.

Nach der Landtagswahl

Stoiber kritisiert die FDP, Merkel plädiert für große Koalition

Für Stoiber liegt es auf der Hand: Die FDP hat Schuld

Edmund Stoiber macht vor allem die FDP für den gescheiterten Machtwechsel in Schleswig-Holstein verantwortlich. Die Liberalen hätten sich ohne „Wackeln und Zwischengeräusche“ an die Seite der CDU stellen müssen.

FAZ.NET-Wahlanalyse

Ein verschenkter Wahlsieg

Stimmungen sind keine Stimmen: Angeblich war die Landtagswahl in Schleswig-Holstein schon seit langem entschieden, doch dann kam alles anders. Am Ende verschenkte die FDP den möglichen Wahlsieg von Schwarz-Gelb. Die Wahlanalyse bei FAZ.NET.

SSW

Der Druck wächst stündlich

Schlüsselrolle: SSW-Abgeordnete Spoorendonk

Nach der Landtagswahl am Sonntag fällt dem SSW nun wieder die entscheidende Rolle zu. Dabei hat die Partei nicht einmal ihr Wahlziel erreicht. Viele CDU-Mitglieder melden sich und fordern sie auf, die Mehrheitsverhältnisse zu respektieren.

Wahl-Reaktionen

„Eine sehr spezielle Situation“

Carstensen, um den Sieg gebracht, will jetzt um die Regierungsmacht kämpfen

Bundeskanzler Schröder hält sich bedeckt, FDP-Chef Westerwelle will nach der äußerst knappen Wahl in Schleswig-Holstein die Stimmen nachzählen lassen. Der CSU-Vorsitzende Stoiber hat die Hoffnung auf einen Machtwechsel schon aufgegeben.

Wellenreiter

Der Stoiber Schleswig-Holsteins

WELLENREITER - durch die Informationsflut mit FAZ.NET

Zu früh gefreut. Stoiber war 2002 schon Hochrechnungskanzler, Carstensen geht als „Ministerpräsident für einen Abend“ in die schleswig-holsteinische Wahlgeschichte ein. Um Mitternacht endete sein Traum auf der Autobahn.

Schleswig-Holstein

Alle Wahlkreise im Überblick

Bei der Landtagswahl in Schleswig wurden 40 Direktmandate verteilt. So haben die Bürger in den einzelnen Wahlkreisen abgestimmt.

"Reden gut und richtig halten!"

Hätten sie doch geschwiegen: Politiker im Gefühlstaumel

Was der Duden weiß: Starke Emotionen beeinflussen das Denken

Es wurde viel geredet am Wahlabend von Schleswig-Holstein. Und es wurde - auch das gehört dazu - versucht, über das eine oder ander zu schweigen. Was die Wahlkampf-Analysten aus dem Rhetorik-Duden hätten lernen können.

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Nach dem Wahlkrimi in Schleswig-Holstein ist noch unklar, welche Parteien das Land künftig regieren werden. Denkbar ist eine rot-grüne Minderheitsregierung, die vom SSW toleriert wird. Doch auch die CDU will mit dem SSW über eine Koalition reden.

Grüne Reaktionen

Fischer zur Visa-Affäre: „Hilfreich war das nicht“

Ungünstige Schlagzeilen für die Grünen: Lütkes und Fischer

Daß ihr bekanntester Politiker für ungünstige Schlagzeilen herhalten muß, ist den Grünen ungewohnt. Deshalb wertete die Grünen-Vorsitzende Roth das Wahlergebnis im Norden als Erfolg: „Kämpfen lohnt sich“.

Kommentar

Kieler Aussichten

Es gab Gründe genug, Simonis und der rot-grünen Regierung das Mandat zu entziehen. Weil dies in Kiel mißlang, sind die Aussichten auf einen Regierungswechsel in Berlin getrübt. Und auch für den Urnengang in NRW ist das Wahlergebnis eine Warnung.

SPD

Der erste Sprung - fast mißlungen

Schröder und Müntefering: “Wir drücken Heide die Daumen“

Sieg in Kiel, dann Sieg in Düsseldorf und 2006 im Bund: Einen 'Dreisprung' wollte Simonis einleiten, für Schröder und Müntefering. „Aus dem Tief haben wir uns herausgebuddelt“, sagt der SPD-Vorsitzende Müntefering.

SSW

Zünglein an der Waage?

Anke Spoorendonk, Spitzenkandidatin des SSW

Schon einmal hat der Südschleswigsche Wählerverband einen Machtwechsel in Schleswig-Holstein ausgelöst. Auch diesmal könnte dem SSW wieder die Rolle zufallen, Mehrheitsbeschaffer für die SPD zu sein.

Wahl in Schleswig-Holstein

Scharfzüngiger Popstar

Voreilig oder siegesgewiß? Heide Simonis erhebt bereits das Glas

Für die SPD gab es im Landtagswahlkampf in Schleswig-Holstein nur ein Thema: Ihre Spitzenkandidatin Heide Simonis. Das hätte sich die erste deutsche Ministerpräsidentin noch vor kurzem nicht träumen lassen.

Wahlreportage

Begeistert ist die SPD nur eine Sekunde

Im Kieler Landeshaus: Schock für die SPD

Warten auf ein sicheres Ergebnis - der Wahlabend in der Landeshauptstadt Kiel. F.A.Z.-Korrespondent Frank Pergande berichtet von der Kieler Förde.

Wahl in Schleswig-Holstein

Das Rennen beginnt mit schleppender Beteiligung

(Fast) einsamer Wähler auf dem Weg zur Urne: CDU-Spitzenkandidat Carstensen

Bleibt Heide Simonis Ministerpräsidentin? Hat den Grünen im Norden die Visa-Affäre geschadet? Wie werden die Rechtsextremen abschneiden? Schleswig-Holstein wählt heute einen neuen Landtag, doch bislang beteiligten sich nur wenige.

Landtagswahl

Merkels Volkserziehung

Peter Harry Carstensen und Angela Merkel: Zwei, die hoch hinaus wollen

Neben Besuchen von Ministerpräsidenten war vor allem Angela Merkel in den vergangenen Tagen häufig in Schleswig-Holstein zu sehen: Wie die CDU-Vorsitzende im dortigen Wahlkampf ihre Kanzlerkandidatur vorbereitet.

Wahl in Schleswig-Holstein

Alle mögen Peter Harry Carstensen

Landeschef und Spitzenkandidat: Peter Harry Carstensen

Er ist ein echter Nordfriese: Spricht platt, sieht aus wie ein Seemann und und liebt Witze, die nichts für Feinfühlige sind. Trotz einer Pannenserie im Wahlkampf hört er nicht auf, zu kämpfen. Der CDU-Spitzenkandidat im F.A.Z.-Portrait.

NPD

Schmeißfliegende Fäuste

Die NPD auf Stimmenjagd in Kiel

NPD, DVU und „Freie Nationalisten“ befinden sich auf „Volksfront-Kurs“. Rechtsextreme Parolen und kriminelle Elemente halten Einzug im Wahlkampf in Schleswig-Holstein.

Naturschutz

„Rettet Eiderstedt“

Proteste gegen das geplante Vogelschutzgebiet (Archivbild)

Landwirte und Einwohner im Norden Schleswig-Holsteins wehren sich gegen die Interessenpolitik von Naturschutzverbänden.

FDP in Schleswig-Holstein

Kubicki: Es geht auch mit der SPD

Kurz vor der Wahl kritisiert der Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag, Kubicki, den möglichen Koalitionspartner CDU: „Die Leute halten mich doch für verrückt, wenn ich den Unsinn, der da bei der Union zuweilen verzapft wird, zum Glücksfall für Schleswig-Holstein erkläre.“

Kieler Wahl-Verhältnisse

Beispielhaft: In Kiel funktioniert die schwarz-grüne Zusammenarbeit

Angelika Volquartz errang 2003 einen historischen Sieg für die Schleswig-Holsteiner CDU: Sie wurde nach 57 Jahren SPD-Vorherrschaft Oberbürgermeisterin von Kiel. Ein Erfolg, an den die Union bei der Landtagswahl anknüpfen will.