
Natürlich sollte den Frauen die Möglichkeit gegeben werden, in den Berufsallteg einzusteigen oder Karriere zu machen! Feststehen tut allerdings, dass die Frauen ihrer traditionellen Rolle als Mutter doch in den meisten Fällen besser nachkommen (können) als die Väter! Ein Familienteil sollte immer für das Kind da sein, egal ob Vater oder Mutter! Aussagen über Andere zu treffen, wie das Halten der Frauen für kostenlose Putzfrauen o.ä. finde ich allerdings anmaßend und übertrieben!

Hartz 4 sollte Kosten senken! Wenn ich mir vorstelle wie wir bestraft werden wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe obwohl sie im selben Haus lebt....
An Heirat ist gar nicht zu denken, das wäre ein Verlust von fast 800€ jeden Monat also fast 9600€ im Jahr. Wir leben in einer Welt wo die Heirat im wahrsten Sinne des Wortes das Lebensende mit 3 Buchstaben ist. Ich finde Vorstöße gut indem auch nicht verheiratete Steuerlich entlastet werden sollen, schließlich sollen sie ja auch zahlen wie verheiratete. Das mit der Arbeit des zweiten Partners und das er sich nicht mehr um die Kinder kümmern kann ist falsch!!! Meine Eltern waren schon immer Berufstätig - beide!!! Und sie haben 2 Kinder. Beide nehmen keine Drogen, keiner begeht Selbstmord, keiner hat nur schlechte Noten bekommen, keiner sitzt in der Gosse. Arbeit und Kinder passen zusammen. Wobei dies in der alten DDR noch besser geregelt war. Die Unterstützung des Staates könnte hier besser sein. Aber nicht durch Almosen. Ordentliche Kindergartenplätze, ausreichend und kleiner Schulklassen - dazu KOSTENLOSE Bildung auch im Studium wären ein Anfang. Niemand bekommt Kinder wegen Steuerklasse 4!!! Aber viele bekommen keine wegen der Bedingungen im Lande. Geld ist nicht alles und die Parteien müssen das mal lernen.

Es ist schon erstaunlich, mit welchen verquasten Ansichten
der harte Kern der deutschen Männer sein Grundrecht auf
ungestörte Karriere verteidigt.
Wenn jemand Kindererziehung geringschätzt, sind es
diese empörten Herren, die sich in die gute alte Zeit
zurückträumen, als ihre Welt noch in Ordnung war
und Frauen kraft Gesetz als Gebärmaschinen, Lustobjekte
und kostenloser Putzdienst zur Verfügung standen.
Zwar leben uns alle europäischen Nachbarländer seit
Jahren vor, dass Frauen dort gerne viele Kinder haben,
wo die Gesellschaft ihre berufliche und wirtschaftliche
Unabhängigkeit fördert anstatt sie in Ehe und Familie
möglichst abhängig und unmündig zu halten.
Aber der Deutsche war eben schon immer überzeugt,
dass wenn ein System in allen anderen Ländern gute
Ergebnisse liefert und das entgegengesetzte System
in Deutschland nicht funktioniert, sich der Rest der Welt
eben irren muss.

Die gemiensame Veranlagung von Ehegatten (Splitting) ist Ausfluß des Art. 3 Grundgesetz, auf den sich das Bundesverfassungsgericht stützte. Es besagt nichts anderes, als daß sich der Staat nicht in die Arbeitsverteilung in der Erwerbsgemeinschaft Ehe einzumischen hat, sondern die Gesellschafter dieser Zweckgemeinschaft vergleichbar Gesellschaftern behandelt. Das Splitting ist kein Vorteil, sondern vielmehr ausdruck des Grundsatzes einer gleichmäßigen Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Wer es weiterentwickeln möchte, der kann gerne das französische Modell mit dem "quotient familiale", d.h. das Familiensplitting einführen, das die steuerliche Leistungsfähigkeit einer Familie mit sicherheit besser abbildet als das Familien überbesteuernde deutsche System, bei dem nur auf richterlichen Druck überhaupt das Existenzminimum der Kinder freigestellt wurde. Was ich von den Gegnern des Ehegattensplittings bisher an Vorschlägen gehört habe, läuft allerdings regelmäßig darauf hinaus zu Lasten von Familien mit Kindern weitere Steuereinnahmen zu generieren. Ich jedenfalls fühle mich von Abgordneten, die das propagieren, in keiner Weise vertreten. Für Verteter sich "bürgerlich" nennender Parteien habe ich nur einen Hinweis: Denkt daran, wen ihr vertretet und mit wessen Stimme ihr gewählt seid.

Ich respektiere traditionelle Eltern, ich sehe deren Kraftaufwand und den Nutzen für ihre Kinder und für den Staat.
Ich teile die Angst, daß das Ehegattensplitting gestrichen wird und nach feudaler Gutsherrenmanier Naturalien verteilt werden. "Untertan hier hast du für deine Gören Krippenplätze. Sei dankbar, daß wir das bürokratisch - eingenordet - DIN mäßig abziehen, denn du kannst mit Geld nicht umgehen, das wissen wir, wir haben es dir ja in der Schule nicht beigebracht."
Sollte allerdings durch das Familiensplitting den Familien ihr verfassungsgarantiertes Recht auf ein unbesteuertes Existenzminimum endlich mal eingeräumt werden ( und tatsächlich in Euro mehr Geld für Familien bleiben ), dann wäre es ein Fortschritt. Dann schon.
Ich stimme ihnen zu, daß Kinder feste Bezugspersonen brauchen. Ich finde aber, daß dies auch zwei teilzeitarbeitende Eltern sein können.
Dieses Modell ist nicht so "vaterlos" wie das materiell-konservative Familienbild bundesdeutscher Prägung. Damit ist es näher am christlichen Menschenbild und kann sehr wohl Werte vermitteln.

Wenn man mehr Geld ausgibt als man hat, und das ist das einzige was unserer Volksvertreter anscheinend drauf haben, dann muss man immerzu neue Ideen entwickeln, um den Steuerzahlern (der Masse, nicht den Unternehmern) das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich kann nur alle Ehepartner, die heute nicht arbeiten gehen raten, sich sofort bei einer Aufhabung des Ehegattensplittings als arbeitssuchend und damit arbeitslos zu melden. Vielleicht kann sogar eine Scheidung und Bezug von Hartz IV die ganze Sache nahezu kompensieren.

Wen dieses Thema von der CDU nicht rasch klargestellt wird, dann muß sich die CDU über ihr Profil keine Gedanken mehr machen. Bisher waren die familienpolitischen Positionen der CDU ein Grund, sie zu wählen.
Wenn nun ein Generalsekretär eines Landesverbandes Ehe und Familie für "nicht mehr zeitgemäß" erklärt, dann ist das die Sprache eines Sozialdemokraten.
Im übrigen wollen meine Frau und ich weder für unsere Kinder, noch für ein bestimmtes Verhalten "steuerlich belohnt" werden, sondern gerne ohne einen staatlichen Umverteilungsmoloch für unsere Kinder sorgen können.
Der Leipziger Parteitag scheint inzwischen in der CDU ebenso weit weg, wie die Zeiten Ludwig Erhards.
Große Koalition hin oder her - die CDU darf sich nicht selbst aufgeben, indem sie ihre Grundwerte zum Abschuß freigibt.

Das Ehegattensplitting abzuschaffen ist eine Strafe für diejenigen, die unserem Staat am meisten nützen: die Mütter! Es sind gerade die Mütter, die um ihrer Kinder und ihrer Familie willen zuhause bleiben. Eine berufstätige Mutter kann sich gar nicht so um ihre Kinder kümmern, wie dies erforderlich ist. Seitdem das traditionelle Familienbild mehr und mehr aufgelöst wurde, haben die Probleme in unserer Gesellschaft und besonders unter der Jugend erst richtig zugenommen: Drogen, Selbstmordrekorde Jugendlicher, Persönlichkeitsdefizite, Unfähigkeit zu partnerschaftlicher Bindung in der Familie, Untreue und deswegen auch Zunahme der Scheidungswaisen und der HIV-Infektionen. Christa Meves, die bekannte Psychologin und Erziehungsberaterin hat zahlreiche Bücher zu diesem Themenkomplex veröffentlicht und das Postpaketdasein von Kleinkindern angeprangert. Der ständige Wechsel der Bezugspersonen ist für Kinder Gift! Schulprobleme werden vorprogrammiert. Berufstätige Mütter sind zeitlich überfordert. So wird der Fernseher zum Babysitter und die Kinder lernen nicht mehr still zu sitzen und sich auch Kreatives zu konzentrieren. Dies fordert nicht nur in den Schulleistungen seinen Tribut.
Die Forderung, jetzt das Ehegattensplitting aufzuheben und Mütter damit zu bestrafen, die sich heldenhaft um ihre Sprößlinge kümmern, ist ein falsches Signal und eine Dummheit obendrein. Steckt dahinter eine internationale Maffia zur Auflösung von Ehe und Familie ?