Beck in der Kritik

SPD-Kanzlerkandidatur

Kahrs: Beck kommt nicht mehr in Frage

Beck muss für seinen Linksruck „büßen“, damit habe sich die Kanzlerfrage „schon erledigt“, wurde der Sprecher des Seeheimer Kreises Kahrs in der Debatte über eine Kanzlerkandidatur Becks zitiert. Nun dementiert er seine kritischen Äußerungen. SPD-Generalsekretär Heil verlangt ein Ende der Diskussion.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. März 2008 20:56

Die Wurzeln sind links, das Herz schlägt links

Mona Vogelsang (Aghapi)

Wenn die unbedeutenden Rechten in der Partei mit dem starren Blick auf die Tröge wieder in der Versenkung verschwunden sein werden, aus der sie mit Hilfe der Medien kurz auftauchten, dann kann man sich vielleicht wieder dem widmen, worum es geht: ein SPD-Profil zu erstellen, das die Zukunft der Bürger Deutschlands in den Mittelpunkt der Betrachtung von Politik stellt.
Gelingt dies nicht, dann sind die Genossen überflüssig geworden, dann entscheidet man sich rechts (CDU) oder links (LINKE).
Die egozentrische Profilsucht und der Rachefeldzug aus Hamburg sind für die Partei und für das Land schädlich. Erstaunlich finde ich, dass die beiden Herren aus HH entweder so arrogant sind, dass sie sich auch in der Öffentlichkeit nicht zurückhalten können - oder sie sind verzweifelt!

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28. März 2008 15:53

der Shrek der SPD

egon soppe (egonsoppe)

Die SPD wählte Scharping und man dachte, jetzt ist der Tiefpunkt erreicht - tiefer gehts nimmer mehr, doch dann kam Beck der Shrek!
Mit Beck in den Untergang. Mitleid kann man mit der SPD nicht mehr haben. Wenn denn keiner mehr Manns genug ist, des Kaisers neue Kleider zu erkennen und den Kasper mit einer Dachlatte - wie Börner es mit den Grünen vorhatte - davon zu jagen dann ist es keine Tragödie mehr - es ist eine Kommödie, ein Lachstück, eine Lachnummer, eine Witznummer...

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28. März 2008 15:05

Nichts gegen Handwerker ...

Steve Lutzmann (TomderAffe)

... aber einem Elektriker, der nach wenigen Jahren bereits hoher Gewerkschaftsfunktionär war, ist noch nicht einmal "Volksnähe" zu unterstellen. Becks Persönlichkeit ist nicht einmal ansatzweise gefestigt. Abzulesen an seinen Phrasen: die verbinden ideologisches Halbwissen, Halbwahrheiten, viel Populismus mit reichlich Emotionen.

Ich frage mich ernsthaft, wie jemand wie Beck in der SPD soweit nach oben kommen konnte. Das ist eigentlich eine Bankrotterklärung für die SPD. Nichts gegen Handwerker, aber Beck als Bundeskanzler ist absolut unvorstellbar.

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28. März 2008 02:44

Beck auf dem Diplomatenparkett?

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Man stelle sich vor, wie Beck die französische Präsidentengattin mit Handkuss begrüßt -- nein, es ist zu komisch, man es kann es sich wirklich nicht vorstellen

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27. März 2008 19:17

Redeverbot bei der SPD?

Dagmar Hohl (DolceDaggi)


...seit einigen Tagen wird gebetsmühlenartig ein "Ende" der Diskussion um Kurt Beck gefordert. Warum eigentlich?

Diese Fehlleistungen, die sich der Pfälzer erlaubt hat, schreien doch geradezu nach einer Diskussion, insbesondere in seiner eigenen Partei. Diskussionsgegenstand
kann seine Eignung als Vorsitzender und seine potentielle Kanzlerkandidatur sein. Da gibt es wahrlich viel zu diskutieren. Oder herrscht in der SPD dann Redeverbot, wenn es nicht in die Parteilinie passt. Aber was ist eigentlich die Parteilinie? Selten war das so nebulös wie derzeit. Und Kurt Beck ist abgetaucht - aber dann richtet er wenigstens keine weiteren Schäden an.
Viel Spaß mit der SPD - auch in Zukunft, wenn sie denn noch eine hat.

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27. März 2008 14:30

Welche Chancen hätte eine 'rechte' SPD ? Da ist die CDU doch das 'Orginal'

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Seeheimer in der SPD stehen vor der Frage wohin sie die SPD eigentlich steuern wollen. Worin unterscheidet sich ihre Vision der SPD noch von der CDU ?
Dort wo es noch inhaltliche Unerschiede zur CDU gibt, z.B. beim Mindestlohn trifft man zu 100% die Forderungen der Linkspartei.
Dort wo es Unterschiede zur Linkspartei gibt, z.B. bei den Auslandseinsätzen, trifft man zu 100% die Forderungen der CDU.

Der Wähler orientiert sich da aber stets lieber am Orginal.

Die 'Rechten' in der SPD werden also kaum die CDU überflügeln können, oder die SPD als 'Orginal' und glaubhafte Konkurrenz positionieren wenn man CDU Positionen vertritt.

Die 'Linken' in der SPD haben zumindest noch die berechtigte Hoffnung das einstige Paradethema der SPD "soziale Gerechtigkeit" von der Linkspartei zurück erobern zu können. Allerdings läuft die Zeit dafür bald ab, weil Lafontaine hier jeden Tag Boden gut macht.
Das hat Beck, strategisch richtig, erkannt.

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27. März 2008 12:29

Beck hatte wohl, als ...

bernd ullrich (demokrat2)

.... er sich zum Parteivorsitzenden wählen liess, gedacht, es sei ein Vorteil, dass er kein Mandat im Bundestag habe. Von aussen sei die CDU/CSU, die ihrerseits mit Positionskämpfen über den richtigen politischen Weg beschäftigt ist, effektiver herauszufordern. Eine Weile hat das auch funktioniert. Solange die SPD geradlinig Politik betrieb und der CDU/CSU die Themen vorgab. Vor und nach der Hessenwahl wurden diese Vorteile durch falsches Taktieren, vor allem von Beck, leichtfertig und unprofessionell verspielt. Auch wenn es ihm schwer fällt: Im Interesse der SPD sollte er zurück treten und die Verantwortung übernehmen. Das würde sein Ansehen und das der SPD wieder heben. Kahrs hat recht. Alle die Beck stützen verlängern das Leiden nur unnötig.

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27. März 2008 11:21

Der Vorsitzende hat das erste Zugriffsrecht, er hat das Vertrauen ...

Rudolf Wallenburger (UIS0547)

Pfeifen nachts im Wald hört sich ähnlich an.

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27. März 2008 09:39

Museumsinsel

Peter Böttcher (Joffy)

Beck kommt nicht in Frage?
SPD kommt nicht in Frage!
Die Genossen sollten begreifen, dass die Zeit abgelaufen ist.
Sie sollten nicht von einem Kanzler träumen sondern sich ein Museum bauen.

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