Joschka Fischer

Abschied aus der hinteren Reihe

Zuletzt nur noch in der letzten Reihe zugegen: “Joschka“ FischerErster Ministereid: Am 12. Dezember 1985 im hessischen LandtagWelterklärer: Im Februar 2005 mit Hillary Rodham ClintonLanger Lauf: Fischer nach dem Berlin-Marathon

Bildergalerie Es ist der letzte Schritt seines Rückzugs aus der Politik: An diesem Dienstag nimmt Joschka Fischer zum letzten Mal an einer Fraktionssitzung der Grünen teil. Der ehemalige Außenminister legt sein Bundestagsmandat nieder und wechselt als Dozent an die amerikanische Universität Princeton.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Juni 2006 19:10

Eins muss man ihm lassen...

Wilhelm Friedrich (WillyF)

... er hat eine einzigartige Karriere hinter sich: vom gewalttätigen Steinewerfer bis hin zum Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, den er - das ist einzuräumen - trotz seiner Arroganz und Selbstgefälligkeit sowie seiner manchmal geradezu larmoyanten Weltschmerz-Attitüde über eine geraume Zeit überzeugend verkörperte.

Als er sich in der Visa-Affäre ausgesprochen mannhaft vor seine Mitarbeiter stellte, indem er öffentlich kundtat, für deren eventuellen Fehler politisch einstehen zu wollen, war sein politischer Niedergang - durch eigene Hand - besiegelt.

Seine ehemaligen Mitarbeiter werden ihm seine Fürsorge danken und ihm für die weitere Zukunft alles Gute wünschen - dann aber wahrscheinlich sehr schnell zur Tagesordnung übergehen.

Das werden übrigens alle anderen auch tun.

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27. Juni 2006 10:30

Fischer ist die Verkörperung

Fionn Huber (fionn)

of the American Dream.

Er war zwar nie Tellerwascher gewesen, soweit ich weiss,
aber seine Karriere (von Taxi-Fahrer bis zum Aussenminister Deutschlands) ist einmalig und daraus wird er in den USA Kapital schlagen können.

P.S. Eine Einladung von TV-Talkmaster Larry King hat
"Joe-Le-Taxi" wahrscheinlich imo schon bekommen.

F. Huber

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27. Juni 2006 08:19

Zores durch Elite-Uni geadelt?

Dietrich Chrzünsz (4DADDY)

ENDLICH! Fischer kehrt der Politik den Rücken & übernimmt eine Gastprofessur an der Eliteuniversität Princeton in den USA.

Taxi-Driver durch Elite-Uni geadelt?


Wird der ehemalige Heimzögling Joschka Fischer (so Bettina Röhl, Tochter von U. Meinhof),
die mutmaßliche politische Lichtgestalt ohne qualifizierten Schulabschluß oder Berufsausbildung jetzt gar durch eine US-Elite-Uni geadelt?


Hinterlassenschaften / Hypotheken des Joschka Fischer sind:


http://www.isioma.net/sds08401.html

Unser Arzt brachte uns auf den Schwindel vom „Atomausstieg“
www.Atomenergie-und-Gesundheit.de

Die Reaktion eines bündnisgrünen Parteibonzen, der offenbar gerne Fakten negiert und relativiert und die Homepage http://www.ippnw.de/index.php?/s,1,2,8,118/o,article,516/
haben mich sehr überzeugt.

Ich habe großen Respekt vor nach wie vor echten Grünen, wie Holger Strohm, Marianne Fritzen, Dieter Schaarschmidt, Karl Kerschgens, Renate Backhaus, Wolfgang Uhlmann, Konrad Weiss, die wie weitere 9000 Menschen aus Bündnis 90/Die Grünen austraten, sowie vor denen, die noch Mitglied sind und an der Unaufrichtigkeit der herrschenden Parteibonzen leiden. Die Zahl der intelligenten Protestwähler wird immer größer....

Wendelin Niedlich, der integere Linke aus Überzeugung: „Dieser Herr war ein ziemlich gemeiner Dieb!“

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27. Juni 2006 08:17

Gipfelstürmer

Markus Teuber (arathorn)

"In einem Land,in dem ich Bundeskanzler werden kann,kann jeder alles werden!"
Vom Schulabbrecher,Taxifahrer,Straßensozialist zum Außenminister und Princeton-Dozenten.So schlecht kann das westliche Gesellschaftsmodell also gar nicht sein,wenn aus jemandem,der dieses System einst auf der Straße in Grund und Boden demonstrieren wollte und sich im Freundeskreis von das System bekämpfenden RAF-Terroristen bewegte,dann
zu höchsten Posten und in das Land des ehemaligen imperialistischen Klassenfeindes kommt.Wandelt sich ein Mensch so einfach oder war eben nur die Ausgangposition
falsch ?

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26. Juni 2006 21:24

Dozent?

Jan Carlos Quistorf (Jan_Carlos_Quistorf)

Ich sehe ihn eher als einen Gastreferenden! Allerdings ist es mir unbegreiflich warum eine Universität aus der ivy league gerade Fischer 'ranholt! Es ist ja normal, dass sich Universitäten (Ex-)Politiker einladen, aber dann sollten es doch, mit Verlaub, solche sein, die eine gewisse Qualifikation mitbringen?!

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