SPD-Basis

Kaum Kritik an Ypsilantis Kurs

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat Andrea Ypsilanti die erste der „Regionalkonferenzen“ bestritten, auf denen sie bei der SPD-Basis um Zustimmung für ihre Regierungsbildungspläne werben will. Rund 500 Mitglieder nahmen teil, 30 ergriffen das Wort, nur wenige kritisierten ihren Plan. Von Thomas Holl, Wiesbaden

Lesermeinungen zum Beitrag

07. September 2008 22:58

Wer war Roland Koch oder besser, wer wird Roland Koch sein, lenekatze?

Hans-Werner Bender (DRHWB)

Der, der bei der nächsten Landtagswahl wie Phönix aus der Asche aufsteigen wird, trotz (oder wegen?) Frau Ypsilanti. Dies eine Einschätzung von einem Nicht-CDU-Wähler.

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07. September 2008 20:11

Herr Rabe der "Animateur".

Hans-Werner Bender (DRHWB)

Durch manchmal extreme oder auch hanebüchener Äußerungen und erstaunlicher Hartnäckigkeit sollen Leserreaktionen hervorgerufen werden. Er könnte dies ebenso überzeugend in einem linksgerichteten Blatt tun, natürlich dann mit entgegengesetzten Aussagen. Das mit dem ultralinken Weltbild, das glaube ich nicht. Wenn doch, der Diskussion tut es gut und bringt manch neuen Gesichtspunkt zur Sprache. Man muss nur auf ihn eingehen (kann amüsant und unterhaltsam sein) und sich nicht provozieren lassen.

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07. September 2008 19:43

@Herr Wiederhold - einfache Logik: Die SPD liegt in den Umfragen weit unten

Paul Rabe (heidelpaul)

Was ich schreibe ist einfache Logik. Die SPD liegt derzeit in den Umfragen so weit hinten, daß eine Neuwahl zweifelsfrei sehr vielen SPD Abgeordneten ihren Job kosten wird. Wollen sie diesen noch eine Zeit lang behalten müssen Sie also eine Neuwahl verhindern, oder ? Mag sein, daß Sie daran glauben das Abgeordnete freiwillig ihren Platz räumen, daran glaube ich nicht. Ich bin Realist.

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07. September 2008 16:01

@H. Wiederhold: Herrn Rabe geht es nicht um Logik

Maximilian Steinhauser (toz100)

Herr Wiederhold, Herr Rabe will hier nicht mit Argumenten überzeugen, sondern nutzt alle Stilmittel der Demagogie, um sein gewünschtes ultralinkes politisches Weltbild zu unterstützen und zu verteidigen.

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07. September 2008 13:49

Paul Rabe - was für eine Logik!

Wulf Wiederhold (wulwi)

"Wer bei rot-rot nicht mitmacht, verliert seinen Platz im Parlament", schreiben Sie. Was für ein Schmarrn! Die SPD wird ja bei Neuwahlen nicht auf Null kommen - noch nicht! Also gibt es dann immer noch Abgeordnete auch der SPD im Parlament. Und manch ein Abgeordneter der SPD wird nach Neuwahlen innerhalb der Partei besser dastehen als jetzt - wenn er mit seiner geheimen Nichtwahl für Y. und ihre linke Kohorte auch etwas Gutes für das Land tut. Es gibt ja auch noch verantwortungsvolle Realisten in dieser Partei, nicht nur Karrieristen. Hoffe ich jedenfalls.

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07. September 2008 09:19

Neuwahlen wären für viele SPD Abgeordnete der politische Tod

Paul Rabe (heidelpaul)

...und deswegen sind sie auch das beste Druckmittel von Ypsilanti gegenüber der eigenen Fraktion. Wer rot-rot nicht mitmacht der verliert bei vorgezogenen Wahlen seinen Platz im Parlament.

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06. September 2008 20:16

Im Dunkeln ist leichter morden.

Hans-Werner Bender (DRHWB)

Dann kann keiner mit dem Finger auf den Mörder zeigen, Schleswig-Holstein hat es vorgemacht. In diesem Fall wird es mehrere Mörder geben, darauf hofft zumindest Hessen.

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06. September 2008 11:25

Ypsilanti muss scheitern, ansonsten kann sich die SPD auflösen....

Marco Zeino (Zeini)

Angenommen nicht Frau Y., sondern Roland Koch hätte sich im Wahlkampf eine solche Lüge erlaubt und damit seine Wiederwahl gesichert, was würde der linke Pöbel, angefangen bei Asta, Antifa, Linkspartei und linkem SPD-Flügel das vierte Reich an die Wand malen und auf die Straße gehen. Aber jetzt da es ja die eigene Genossin war wird das dreiste und demokratieschädigende Vorgehen abgenickt, ja wahrscheinlich sogar als notwendige Maßnahme gesehen,um den bösen Roland Koch, der Hessen so tief ins Elend gestürzt hat, endlich weg zu manövrieren. Ich hoffe, dass es wenigstens noch ein paar Anständige in der SPD gibt, die die Anonymität einer geheimen Wahl nutzen, um der Person Y das gleiche Schicksal zu bescheren, wie Frau Simonis. Die große Mehrheit der Deutschen hofft offensichtlich darauf. Die SPD ist nahe dran ihr eigenes Grab zu schaufeln und das wäre fatal für die deutsche Parteienlandschaft und Demokratie.

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06. September 2008 11:22

Gut so

Benedikt Gresser (Benediktus)

Frau Ypsilanti hat sich durch das Toben in der "Vorstandsetage" nicht beirren lassen und Zustimmung dort gesucht, wo sie das größte Gewicht hat, bei den Mitgliedern. Die Politik wird dann beweisen, wann und wo von einem "Verrat" die Rede sein kann, den ausgerechnet die in den Mund nehmen, die wohl zu selten "vor dem Spiegel" stehen.

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06. September 2008 08:37

Ypsilanti und die Demokratie

Klaus D. Wolf (serigala)

Jetzt zeigt die SPD ihr wahres Gesicht und offenbart, was sie eigentlich von ihren Wählern und den hessischen Bürgern hält: NICHTS! Um die eigenen politischen (lukrativen) Pfründe zu erhalten und sogar möglicherweise noch mehr Macht zu erlangen, hat sich die SPD unter der Führung der Frontfrau Y. um Lichtjahre von der Demokratie entfernt und sich in die Tiefen der sozialistischen Hölle begeben. 60% der Bundesbürger, die absolute Mehrheit in Hessen und sogar die Mehrheit der hess. SPD-Wähler wollen diesen Kurs nicht. Aber wen in der SPD interessiert noch, was der Bürger will. Diese sog. "politische Elite" ist arrogant, überheblich, egoistisch, verlogen und, und, und. Sollte es in Hessen tatsächlich zu einem Politikwechsel unter Beteiligung der linken Rattenfänger kommen, werde ich dieses Bundesland schnellstmöglich verlassen.

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05. September 2008 21:58

@ H. Ullrich "Schwarz-Gelb ist ein Auslaufmodell ohne Mehrheit. "

thomas schulz (peanutbutter)

Es könnte tatsächlich soweit kommen, wenn auch nur temporär. Sobald wir alte italienische oder griechische Verhältnisse mit Staatsverschuldung von nahezu 100% des BSP, eine daraus resultierende, galoppierende Inflation haben und jeder versucht, in den Staatsdienst oder in staatlich kontrollierte Unternehmen unterzukommen, wird auch diese Seifenblase zerplatzen. Das Drucken von zusätzlichen Banknoten um die Schulden zu bedienen, ist allerdings wegen des Euros national nicht mehr möglich. "Die Herren über die Arbeitsplätze werden in zehn Jahren die Arbeitnehmer bitten, in ihrem Betrieb zu arbeiten." Um welche Arbeitsplätze im privatem Bereich könnte es sich dann noch handeln ? Gutbezahlte Arbeitsplätze in der Produktion werden ins banachbarte, europäische Ausland ausgelagert oder wegrationalisiert, der monetäre, kreative und wissenschaftliche Bereich ist Dank des Internets hochmobil, was übrig bleibt, sind klassische Dienstleistungen, dessen Bezahlung gerade mal als Zubrot zum Familieneinkommen reicht. Alle Völker werden sich angesichts der Bevölkerungsexplosion und abnehmender Resourcen warm anziehen müssen, linke Wirtschafts- und Gesellschaftspolik wird daran nichts ändern, was selbst die chinesische KP erkannt hat.

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05. September 2008 19:27

CDU-Freunde ...

bernd ullrich (demokrat2)

...jetzt wird es konkret. Die Ypsilanti macht es und ihr seht schon eure Felle wegschwimmen. Gerade die splotts, heringhs, shorafixs, khproperties, orwells, die sich über die Linken aufregen, wissen genau, dass sich in Deutschland einiges ändern wird, wenn die LINKE mit ins Boot steigt. Schwarz-Gelb ist ein Auslaufmodell ohne Mehrheit. Diese politische Konstellation verspricht keinen Gewinn mehr. Die Bürgerlichen sind enttäuscht über Merkel und Co. Sie hatten gehofft, die CDU/CSU verschaffe ihnen weiterhin die Privilegien, mit denen sie schnell reich werden können und nun stellen sie fest, dass die verteilbare Masse immer geringer und das teilen unabdingbar wird. Zur Zeit schreit das Volk nach Wiedergutmachung, dem sich die Politiker kaum entziehen können. Ein Beispiel sind die Mindestlöhne. Der Anfang ist gemacht und offensichtlich hält die christliche Arbeitnehmerschaft dies auch für erforderlich. Wir sind auf einem guten Wege. Die Herren über die Arbeitsplätze werden in zehn Jahren die Arbeitnehmer bitten, in ihrem Betrieb zu arbeiten. Die Erpressung mit den Arbeitsplätzen hat dann ein Ende.

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05. September 2008 18:01

Glaubt denn wirklich jemand, daß

Wolfgang Faßbender (Orwell84)

die SPD bei Ihren Regionalkonferenzen jemand finden wird, der zu diesem chaotischen Kurs nein sagt? Jeder will doch nur nicht auffallen, weil es ihm/ihr dann vllt. so ergehen könnte wie Frau Mezger. Außerdem sind dort auch viele vertreten die noch in Amt und Würden sind und bei einer Neuwahl sich dort nicht wiederfinden würden. Also wenn es an den eignen Geldbeutel geht, wird so mancher lieber ja sagen als sich seiner sicheren Pfründe berauben. Nur verantwortungsvoll ist das weder den Wählern gegenüber noch der Zukunft unsers Landes Hessen. Wir haben zwar schon viele Experimente überlebt aber wir gefährden damit die Starke Situation Hesssens in Deutschland. Und damit wird der Abstieg und die Schuldenfalle immer größer. Ich kann hier nur die Jugend von heute bedauern, vor allem diejenigen, die sich ihre Karriereplanung sicher anders vorgestellt haben, als ständig die Horrorvorstellungen der SPD/Die Linke zu finanzieren. Na dann kann ich nur sagen: Gott schütze unser Hessen vor solchen Rattenfängern wie Lafontaine Gysi und Frau Y.

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05. September 2008 17:35

Das Menetekel Partei-Ausschluß a la Clement war allen gegenwärtig.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Deswegen der gebremste Schaum bei den Regionalkonferenzen. Disziplinierung a la Honecker/Ulbricht hat sich wieder einmal bewährt. Bei Ypsilanti paßt eben alles genau zusammen. Wer es denn gern totalitär hätte in der SPD, der wird sich darüber nicht aufregen. Frau Metzger muss womöglich ganz alleine die Ehre der Partei retten oder was Ypsilanti davon übrig gelassen hat.

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05. September 2008 17:04

Mit dem Kopf gegen die Wand - und immer wieder!

Andreas Grünebaum (shorafix)

Auch wer - wie ich - Umfragen eher skeptisch gegenüber steht und lieber den Daumen in den Wind steckt: Die überwiegende Mehrheit der Hessen scheint ein Linkes Bündnis nicht zu mögen. Job-Abbau in Rhein-Main und Schröpfung der noch arbeitenden Bevölkerung im Hessenland finden keine Mehrheit. Frau Ypsilanti weiß aber genau, dass sie im Falle einer Neuwahl aus dem Rennen wäre. Also wieder ein neuer Anlauf mit dem Kopf gegen die Wand.

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