Allensbach-Umfrage

Linke im Osten weit vor CDU und SPD

Die Linkspartei hat in den neuen Ländern CDU und SPD weit überrundet. Das ergibt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die F.A.Z. Auch im Westen ist die Linke auf dem Vormarsch. Im Bundesdurchschnitt liegt sie nun bei 11,8 Prozent.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Februar 2008 20:15

Weimarer Verhältnisse?

Margrit Steer (Margrit-Steer)

Beck spricht ja vom "demokratischen Sozialismus" was ja ohnehin Unsinn ist.
Wenn aber bürgerliche "Volksparteien", die ohnehin keine mehr sind, da sie die Mehrheit des Volkes ausschließen, wendet das Volk sich mit Grausen ab und der kleine Bürger verfällt Demagogen. Das war schon immer so.
Wer hat denn begonnen mit Einschränken der Bürgerrechte? Schnüffeln hier, Schnüffeln da, hier ein bißchen Überwachen usw. Das waren die etablierten Parteien. Begonnen hat dies unter Rot-Grün, Rot-Schwarz führt es um einiges schlimmer fort
"Demokratie ohne Volk" so wurde es mal bezeichnet von einem Journalisten.
Berlin, die Politik, ist längst zum Staat im Staat geworden und das ist gefährlich.
Es wird doch seit Jahren nur noch Politik gegen die Bürger gemacht von unseren sozialistischen Parteien. Jawohl, sozialistisch, denn das sind SPD und CDU auch. Da ist es doch den Bürgern nicht zu verdenken, wenn sie dann gleich das Original wählen.
Die Politik in Berlin ist fast vergleichbar mit dem Durcheinander in der Weimarer Republik.
Die Zustände im Lande ebenfalls. Soziale Verwerfungen, der Niedergang des Mittelstandes und Bürgertums, das Motto unserer Regierung "nimm unten und gib oben" ist doch geradezu der Wegbereiter für Demagogen

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20. Februar 2008 17:47

ein Gespenst geht um ...

Gerd Lehmann (Gerd_L)

... das Gespenst des Sozialismus :)
P.S. weiter so liebe Westdeutsche, mit den satten selbstzufriedenen überheblichen Kommentaren ... die reinste Satiere :)

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20. Februar 2008 17:04

DDR friedlich?

Norbert Czech (nczech)

Ihrem Sermon möchte ich nur eine "Kleinigkeit" gegenüberstellen: Die NVA war - im Gegensatz zur Bundeswehr - an einer klaren Aggression gegen ein anderes Land beteiligt: Dem Einmarsch des Warschauer Paktes in die CSSR im August 1968. Soweit zur Friedfertigkeit des Arbeiter- und Bauernstaates.

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20. Februar 2008 15:37

Der Erfolg der Linken ...

bernd ullrich (demokrat2)

.... kommt nicht von ungefähr. Die Bürgerlichen, die Grosskopfeter, die bislang durch eine einseitige Politik der CDU/CSU und FDP begünstigt worden sind, haben nicht begriffen, dass der Normalbürger die Schnauze voll hat von deren Getue, sie seien die Leistungsträger und daraus den Anspruch ableiten, dass sie besser gestellt sind. Sie selbst haben durch ihr asoziales Verhalten (aktuell: Zumwinkel) diese Stimmung im Volk herbeigeführt. Wir sind das Volk, skandierten unsere Schwestern und Brüder aus dem Osten. Sie allein haben sich von den Fesseln des Kommunismus befreit. Sie kennen nun den Kapitalismus. Sie werden sich auch von den Nachteilen dieses Systems befreien und eine solidarische Gesellschaftsform schaffen, in der jede Mutter ihre Kinder ohne Armut erziehen, in der jedes Kind an Bildung und Ausbildung teilhaben kann und in der jeder Arbeitnehmer von seiner Arbeitsleistung eine Familie ernähren kann. Die Bürgerlichen werden dazu ein grösseren Beitrag leisten müssen. Sie können es aber auch, weil sie in guten Zeiten weit mehr Mittel anhäufen konnten, als die, die jetzt an der Reihe sind.

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20. Februar 2008 13:01

Herr Rubens,

Markus Teuber (arathorn)

das,was Sie schreiben,ist nicht ganz richtig:
Der Versuch,die DDR und deren sozialistisches System loszulösen und in einem ehrenwerteren,humaneren Licht erscheinen zu lassen und damit doch noch salonfähig zu machen,wird ja seit längerem versucht.
Die DDR war kein losgelöster Staat irgendwo in der Welt,sondern festgefügter Teil des sozialistischen Blocks.Und in dessen Konsens und ideologischer Vorgabe zur unbedingten Verbreitung des Sozialismus wurden sehr wohl "völkerrechtswidrige" Kriege geführt (zB Afghanistan) oder diese angestachelt (Angola,Korea,Vietnam...).und militärische "Berater" an alle Orte von Bedeutung für die marxistische Weltrevolution entsandt.
Und wenn innerhalb des kommunistischen Blocks niemand "niedergemetzelt" worden ist (allein Stalin und Mao hatten mehr Menschen als Hitler "niedergemetzeln" lassen,aber ohne Krieg),dann muß die halbe Geschichtsschreibung des vergangenen Jahrhunderts neu geschrieben werden.

Die fehlende Aufarbeitung der DDR-Geschichte wie der Geschichte des Kommunismus an sich scheitert auch nicht an den Konservativen,sondern wird eher von links unterdrückt.So wurde zB von der linken Koalition in Berlin ernsthaft versucht,das "Mauermuseum" durch finanzielle Kürzungen "auszutrocknen".

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20. Februar 2008 12:12

Linke Stark!

Christoph Moser (kaoschris)

Mich wundert es nicht den es wird mehr aus Verdruss als aus überzeugung gewählt.

gruss Chris

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20. Februar 2008 11:45

@söhnke und die Nazi-SED

Stefan Rubens (RubensStefan)

Ich habe selten einen so skurilen (und auch schlechten) Kommentar gelesen. Da wird doch tatsächlich ein Regime, das 12 Jahre lang existierte, halb Europa verwüstete und niedermetzelte mit einem Regime (DDR) verglichen, das zwar unseren demokratischen Ansprüchen nicht genügte, aber das völkerrechtlich absolut anerkannt war und vor allem keine (völkerrechtswidrigen) Kriege führte.

Und die vielgelobte Entnazifizirung hat in Wirklichkeit gar nicht stattgefunden. Die Größen, der man erwischte, wurden wohl verurteilt, aber die vielen kleinen überzeugten Nazis haben sich durch ihren "Persilschein" selbst von der Verantwortung freigestellt. Und selbst heute noch halten Ministerpräsidenten Lobreden auf verstorbene Nazis.

An einer vollständigen und kompletten Aufarbeitung am "System DDR" dürften auch gerade konservative Kreise in Deutschland kein großes Interesse haben, könnte doch dabei zuviel Schmutzwäsche gewaschen werden. Oder wird das Thema dort besonders vorangetrieben?

Es bleibt eh die Frage, ob unserem gesellschaftlichen und ökonmischen System die Linkspartei oder doch mehr die Eliten um Zumwinkel und Konsorten schaden. Zweiteres nähme ich deutlich mehr an.

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20. Februar 2008 11:37

§ 86a StGB

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Für mich ist es unerträglich, dass das grausame Unrechtsregime der DDR nicht den gleichen Betrachtungsweisen unterworfen wurde wie das der NSDAP. Die Fahnen, die geballte Faust, Hammer und Zirkel, bzw. Sichel gehören auf einer Ebene gesetzt mit den NS-Insignien.
Moralisch sollte unsere Gesellschaft so weit entwickelt sein, dass es egal ist ob
100,
1000 oder
1.000.000 von einem Regierungsregime getötet worden sind.
Unablässig und mit ungebremster Föhlichkeit fröhnen die Nachkommen der alten Apperaschiks, denen es auf Kosten der Bevölkerung gut ging, weiter die Hochlebe-Schreierei auf das DDR-Mord-Regime. Keiner - aber auch keiner bremst sie. Sie unterwandern inzwischen auch ehemals bürgerlich-konservative Parteien, steigen in höchste Ämter auf und schweigen bestenfalls, ob der Tatsache, dass sie in der Vergangenheit teils massiv am DDR-Regime partizipiert haben.
Ein Schafspelz über den mörderischen Woflsleib gestülp rufen andere die Rückkehr in die Planwirtschaft und den totalen Überwachungsstaat als das Ei des Kolumbus aus. Nach den Wahlen wird der Pelz fallengelassen und die "dumme, blauäugige" Bevölkerung des einst stolzen Staates Deutschland erwacht wieder unter sozialistischer/kommunistischer Knute.
Allzeit bereit...

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20. Februar 2008 11:31

Nicht verwunderlich

Werner Stettner (WStettner)

Dieser Trend verwundert mich überhaupt nicht. Schliesslich tragen die "Volksparteien" eine imense Mitschuld an dieser Entwicklung. Der normale Bürger merkt immer stärker, dass seine Rechte und Nöte nicht durch die "Volksparteien" berücksichtigt werden. Zudem handeln die etablierten Partien auch zum Teil widerrechtlich (Stichwort: G8-Gipfel, Abhörmassnahmen, Kosovo-Anerkennung) und der soziale Friede ist stärker gefährdert als je nach dem 2. Weltkrieg. Alles auf die SED, den Sozialismus und die Oktoberrevolution zu schieben, ist zu einfach und zu ignorat.

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20. Februar 2008 11:13

Die Lüge von der Gleichheit der Menschen

Florian Lemmrich (flemmrich)

Eine der Grundannahmen des Sozialismus ist die von der Gleichheit aller Menschen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine der grössten Unwahrheiten, die auch durch ständige Wiederholung nicht richtig wird. So wie es große und kleine, dicke und dünne Menschen gibt, gibt es auch fleissige und faule. Im Sozialismus soll nun der Fleissige den Faulen mitziehen, für seine Bemühungen jedoch keinerlei wirtschaftliche Vorteile geniessen. Dass ein solches Gesellschaftsmodell der Natur des Menschen widerspricht, liegt auf der Hand. Und um so ein Modell über Jahre und Jahrzehnte durchzusetzen sind, wie in der ehemaligen "DDR", Bespitzelung und Terror gegen das Staatvolk nötig, um diese Gesellschaftsordnung überhaupt aufrechterhalten zu können. Sobald die staatlichen Repressionen nachlassen oder aufhören, werden die Menschen anfangen, sich gegen den Sozialismus zu wehren. Dies ist in allen ehemaligen Ostblockstaaten so geschehen. Nur die ewig Gestrigen versuchen der Menschheit weiterhin ihre Lebenslüge aufzuzwingen.

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20. Februar 2008 10:40

Die Linke im Osten.

Horst Schmidt (Horst-Halblech)

Ich möchte es gerne ganz plakativ ausdrücken: der Osten ist unser Untergang!

Hier versagen m.E. die Medien. Jede noch so kleine Bemerkung eines Politikers wird bis ins Kleinste zerpflückt und öffentlichkeitswirksam nieder gemacht.

Wenn aber der wahre Charakter und die tatsächlichen Ziele der Linken öffentlich ausgesprochen werden, dann gibt es einen kurzen Vierzeiler, der von der Masse der Wähler gar nicht richtig wahrgenommen wird. Wenn Christel Wegner von den Linken öffentlich den durchaus gewaltsamen Umsturz will und diesen mit der Einrichtung einer neuen STASI - man könnte auch GESTAPO sagen - absichern will
dann wird da leider nicht wochenlang drüber diskutiert. Im Osten nimmt man solche Phänomene offensichtlich überhaupt nicht wahr.

Und der Herr Lafontaine reibt sich die Hände.

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20. Februar 2008 10:35

Demokratie-Entnazifizierung: Widerspruch

Daniel Spalthoff (dspalthoff)

"Demokratische Entnazifizierung"; ist das nicht, im Falle des Nachkriegsdeutschlands, ein Widerspruch? Wie entnazifiziert man ein ganzes Volk? In Deutschland haben sich die Alliierten eher fuer Demokratie als fuer Entnazifizierung entschieden. Und Adenauer glaubte, die NATO wuerde ihm keinen 18-jaehrigen General abnehmen. Es gab keine konsequente Entnazifizierung.

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20. Februar 2008 10:18

Viele Deutsche können mit Freiheit sichtlich nichts anfangen

B. Keim (bkeim)

anders kann ich mir die positive Stimmung, die sich um die SED/PDS breitmacht nicht erklären. Wichtiger als die Freiheit scheint vielen Landsleuten das eigene, materielle Wohlergehen zu sein. Wenn das Gefühl, dass einem eigentlich noch viel mehr zustünde, als man bekommt, der Neid auf jene, denen es besser geht, als Wahlkampfwaffe eingeführt wird, dann stehen einige politische Macher in einer Tradition, der sich auch die Nazis schon recht erfolgreich bedient haben. Damals war die Aburteilung der Schädlinge an der "Volksgemeinschaft" gängige Praxis. Heute sprechen wir zwar nicht mehr von der "Volksgemeinschaft", aber etliche Politiker meinen in etwa dasselbe, wenn Sie jene, die ihre Steuern nicht zur Gänze entrichten, zu Feinden deklarieren, schärfere Strafen fordern und die Grenzen für Kapitaltransfers am liebsten schließen würden.

Nicht der Bürger hat dem Staat, sondern der Staat dem Bürger zu dienen und zwar in einer Weise, dass seine freie Entfaltung sichergestellt und nicht von vorneherein durch Gesetze, Erlasse, Vorschriften und Bestimmungen daran gehindert werden. Aufgabe des Staates ist es nicht die eigene Initiative im Keim zu ersticken, sondern sie zu fördern, nicht sie von vorneherein zu reglementieren.

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20. Februar 2008 10:16

Gewiss, die Moral mancher Reicher ist verwerflich, doch...

Norbert Pütz (nevergiveup)

die Linken können nach Machtübernahme immer nur kurze Zeit Geschenke verteilen und Sozialpolitik mit der Giesskanne betreiben. Dann aber folgt der soziale Abstieg in die Bedürftigkeit wie in der UdSSR und DDR. Auch in Südafrika haben die Kommunisten (ANC) das Land übernommen. Aber die Wahlversprechen, jedem ein eigenes Haus und Auto, konnten nicht gehalten werden. Die Kriminalität explodierte, Krankenhäuser schließen, Reiche wandern aus. Die Kommunisten in der UdSSR verkündeten 1917: Wir säen und ernten ohne Gott. Diese Illusion hat 70 Jahre gedauert und wäre ohne Westhilfe mit Lebensmittelpaketen etc. noch schneller am Ende gewesen. Übernehmen die Linken das Ruder, wird die Moral nicht besser, sondern koruppter und die Produktion von Konsumgütern nimmt ab. Was aber nicht mehr vorhanden ist, kann auch kein Sozialpolitiker mehr verteilen!

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20. Februar 2008 10:13

Versorgung statt Freiheit

Marvin Parsons (mapar)

Leider ist ein größerer Teil der Wähler nach wie vor bereit, Freiheit und Grundrechte aufzugeben, solang nur jemand verspricht, wir sorgen für dich und nehmen es den anderen weg.

Die großen Volksparteien und auch die FDP sind daran nicht unschuldig, denn über Jahrzehnte haben sie mit dem Moloch "Sozialstaat" eine entsprechende Erwartungshaltung gefördert und die Leute daran gewöhnt, Bevormundung und Entrechtung als "sozial"wahrzunehmen. Jetzt, wo sichtbar wird, daß der Sozialstaat seine eigenen wirtschaftlichen Grundlagen zerstört und viele Wohltaten nicht mehr finanzierbar sind, haben es Rechts- und Linksextremisten leicht mit dem Versprechen, wählt uns, dann gibt es alles umsonst und wir zeigen es "den Reichen" und "den Konzernen" mal so richtig.

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20. Februar 2008 10:02

Den Teufel mit dem Belzebub austreiben?

Harry Hain (zx10)

Erst flüchten die Menschen aus der DDR ("politische Linke") in die "Freiheit". Dann reissen sie sogar die Mauern nieder und alle sind in der "Freiheit". Dann merken sie, daß Freiheit auch Risiken und Erschwernisse hat. Jetzt holen sie wieder die "Linken", während junge Frauen aus dem Osten noch gen Westen ziehen. Sind junge Frauen intelligenter, risikobereiter als junge Männer? Was passiert da? Sehnsucht nach dem kuscheligen Schoß der Linken? Oder mangelt es den sogenannten etablierten Parteien einfach an Führung und Alternativen? Grob gesehen wetteifern SPD und CDU (FDP ist auch nicht mehr weit davon entfernt) um "linke Inhalte". Statt zu führen, rennen Parteien einer (unseligen) Stimmung hinterher. Oh Gott, wie wird ja so übel.

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20. Februar 2008 10:01

Geschockt

Andreas Baustein (ABaustein)

Ja, da ist der aufrechte Demokrat geschockt. Denn Sozialismus und Kommunismus schließen sich mit der Demokratie schon rein begrifflich schlichtweg aus.
Und in der Tat: Sozialismus war schon immer "schick". Terror und Menschenrechtsverletzungen wurden verniedlicht und als tolerabel angesehen. Da laufen Jugendliche mit T-Shirts herum, die den Mörder Che Guevara zeigen, mit DDR- und FDJ-Emblemen oder Hammer und Sichel auf rotem Grund.

Aber da passt ins Bild, dass alles, aber auch alles nunmehr vor diesem Sozialismus kuscht. Und wehe, wer nicht. Auch Frau Y. lässt sich, wie wohl aktuell zu vermelden werden wird, von den Kommunisten zur Ministerpräsidentin wählen.

Und dann geht die Hetze los. Zuerst auf die, die viel Geld besitzen. Dann auf die, die überhaupt Geld besitzen. Sodann auf die, die wirtschaftlich tätig sind und sich erdreisten eine andere Meinung zu haben. Dann auf die die lesen und schreiben können .... und zum Schluss werden wie unter Pol Pot selbst die umgebracht, die eine Brille besitzen. Das ist Kommunismus !

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20. Februar 2008 09:42

Unvorstellbar und unverständlich !

Markus Teuber (arathorn)

Genau die Partei und dieselben Leute ,die für die bis heute fehlende Wirtschaftskraft im Osten,für zerstörte Lebensbiographien,für das Einsperren hinter Mauer und Stacheldraht ,für verbal-ideologische Obszönitäten wie "antifaschistischer Wall", "Friedenswacht",gute kommunistische Befreiungskriege gegen (us)imperialistische Knechtungsversuche.....,für Stasi ,Abhören und sovieles mehr verantwortlich sind,werden von den Ostdeutschen gewählt und hofiert !

Offenbar haben die fast 50 Jahre DDR in den Köpfen doch mehr Unordnung hinterlassen als bisher angenommen.

Mir fehlt auch jegliches Verständnis für Proteststimmen und Fruststimmen,die den Linken zugehen.
Die angeblichen Ungerechtigkeiten und Skandale (zB von Managern) sind doch in Wirklichkeit nicht die Ursache
Die wirklichen Ursachen (fehlende Steuerreform,Euro-Umwandlung 1/2,überhöhte Sozialhaushalte ...) wird die Linke nicht lösen,sondern verschlimmern.

Nur diesmal wird es bei dem erneuten Fehlschlagen des sozialistischen Experimentes kein zweites Westdeutschland mehr geben,das ein völlig abgehalftertes Land übernimmt und mit immensen finanziellen Ressourcen aufzupäppeln versucht.

Sobald das Geld "der Reichen" ausgegeben ist,wird kein weiteres Geld mehr nachkommen !

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20. Februar 2008 09:31

Herr Peters: BRD Entnazifiziert? Das ist Geschichtsrevisionismus, da falsch!

Detlef Esser (Detlef_Esser)

Werter Herr Peters,

die BRD wurde nie wirklich entnazifiziert. Nach dem Krieg war ja nicht ein Nazi zu finden in der BRD! Dementsprechend sahen auch

* Bundesgerichte und Gerichte im Allgemeinen,

* Geheimdienste sowie

* die Bundeswehr

aus. Vor allem in den höheren Führungsriegen hochkarätige Nazis, die Zusammensetzung erreichte selten unter 80% Nazis. Das ist, vor allem in der jüngeren Zeit, historisch verbrieft.

Leider sterben diese 'Menschen' mittlerweile weg -- das ist auch der Grund, warum das auf einmal alles 'offiziell' wird. Sie sterben, geschützt von diesem 'Staate', der um sie weiß und wußte, ohne jemals für Mord & Totschlag, Vergewaltigung und Brandschatzen belangt worden zu sein. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!

Bestes Beispiel: Der "furchtbare Jurist“ und „Hitlers Marinerichter“ Hans Filbinger!

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20. Februar 2008 09:29

Politisch ungebildet

Martin Birnschein (wiwi.jena)

Ich komme selbst aus den neuen Bundesländern und glaube persönlich, dass es hier vermehrt zu der Wahl extremer Parteien kommt, sowohl links als auch rechts, da man in einigen Bevölkerungsteilen politisch, und was noch stärker wirkt, wirtschaftlich einfach schlechte Bildung bis keine Bildung erfahren hat. Viele alte Menschen wählen aus den Gründen meines Vorredners lieber nochmal links, man ists ja so gewöhnt. Die machen aber nicht die gefährliche Masse von denen aus, die in der DDR zwar noch sozialisiert wurden, aber einfach nur aus Protest links wählen. Generell denke ich das Leistungsbereitschaft, Initiative und die Bereitschaft Anstrengungen auf sich zu nehmen immer weiter zurückgeht, und das dann von links auch noch verstärkt wird, denn dass wir vom Sozialismus nicht die "beste" Anreizwirkung erhalten ist ja kein Geheimnis. Das merkt aber keiner, der von Wirtschaft keine Ahnung hat,aber wenigsten garantieren wir mit unserer Bildungspolitik, dass wir dafür genug Nachwuchs ziehen. Also wo fangen wir an es besser zu machen?Ich helfe gern!MB

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20. Februar 2008 01:05

NSDAP, SED und „die Linke“

Sönke Peters (soenkepeters)

Die im demokratischen Sinne durchgeführte Entnazifizierung der Westalliierten in Westdeutschland hat nach dem totalen Zusammenbruch der DDR keine Wiederholung im Sinne einer „EntSEDisierung“ der DDR gefunden. Schon kurz nach dem Mauerfall begannen stattdessen gesamtdeutsche „Ostalgie-shows“ und andere Verniedlichungen des DDR-Regimes unter dem Tenor: „Es war ja auch nicht alles schlecht“ Eine geschichtliche Aufarbeitung der schier unglaublich grausamen und menschenverachtenden Verbrechen der Grotewohls und der Mielke- und Honeckerherrschaft findet nach wie vor nicht statt. Die Meinungsumfragen über die politische Ausrichtung in den neuen Bundesländern belegen dies nur zu deutlich. Auch in den alten Bundesländern ist es vielen wohl nicht eingängig, das Sozialismus immer Bespitzelung, Geheimpolizei, und verheerende wirtschaftliche Verhältnisse bedeutet.

Sönke Peters

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