Beck spricht ja vom "demokratischen Sozialismus" was ja ohnehin Unsinn ist.
Wenn aber bürgerliche "Volksparteien", die ohnehin keine mehr sind, da sie die Mehrheit des Volkes ausschließen, wendet das Volk sich mit Grausen ab und der kleine Bürger verfällt Demagogen. Das war schon immer so.
Wer hat denn begonnen mit Einschränken der Bürgerrechte? Schnüffeln hier, Schnüffeln da, hier ein bißchen Überwachen usw. Das waren die etablierten Parteien. Begonnen hat dies unter Rot-Grün, Rot-Schwarz führt es um einiges schlimmer fort
"Demokratie ohne Volk" so wurde es mal bezeichnet von einem Journalisten.
Berlin, die Politik, ist längst zum Staat im Staat geworden und das ist gefährlich.
Es wird doch seit Jahren nur noch Politik gegen die Bürger gemacht von unseren sozialistischen Parteien. Jawohl, sozialistisch, denn das sind SPD und CDU auch. Da ist es doch den Bürgern nicht zu verdenken, wenn sie dann gleich das Original wählen.
Die Politik in Berlin ist fast vergleichbar mit dem Durcheinander in der Weimarer Republik.
Die Zustände im Lande ebenfalls. Soziale Verwerfungen, der Niedergang des Mittelstandes und Bürgertums, das Motto unserer Regierung "nimm unten und gib oben" ist doch geradezu der Wegbereiter für Demagogen
... das Gespenst des Sozialismus :)
P.S. weiter so liebe Westdeutsche, mit den satten selbstzufriedenen überheblichen Kommentaren ... die reinste Satiere :)
Ihrem Sermon möchte ich nur eine "Kleinigkeit" gegenüberstellen: Die NVA war - im Gegensatz zur Bundeswehr - an einer klaren Aggression gegen ein anderes Land beteiligt: Dem Einmarsch des Warschauer Paktes in die CSSR im August 1968. Soweit zur Friedfertigkeit des Arbeiter- und Bauernstaates.
Sehr geehrter Herr Merz,
Sie haben ebenfalls Recht: Diese Momentaufnahme in Prozenten spiegelt z.T. wohl auch eine tradierte Grundhaltung wider, wie de zugehörige Allensbach-"Analyse" von Prof. R. Köhler zu belegen scheint - letztere aber ebenso den Umstand, daß offenbar ein Großteil der sich politisch "in der Mitte" verortenden Bürger (also mutmaßlich auch FDP-/Unions-Wähler) "vor allem den Einsatz für gleiche Bildungschancen, die Eingrenzung sozialer Unterschiede und die Vertretung der Interessen der großen Mehrheit der Bevölkerung" sowie "Anstand und Moral" und "in hohem Maße ein[en] Ausbau der sozialen Sicherung und eine Verteidigung des Sozialstaates mit einer Partei der Mitte verbunden" sieht.
Diese Menschen (dazu noch Kirchenkreise bis hin zum Chefvolkswirt von Goldman Sachs) werden nicht sämtlich an "Aufklärung und Bildung" darben – sondern z.T. mit klarem Verstand "umgetrieben" sein von existentieller Sorge über die keineswegs immer transparenten und fairen "volkswirtschaftlichen Zusammenhänge in der globalisierten Welt", oder?
.... kommt nicht von ungefähr. Die Bürgerlichen, die Grosskopfeter, die bislang durch eine einseitige Politik der CDU/CSU und FDP begünstigt worden sind, haben nicht begriffen, dass der Normalbürger die Schnauze voll hat von deren Getue, sie seien die Leistungsträger und daraus den Anspruch ableiten, dass sie besser gestellt sind. Sie selbst haben durch ihr asoziales Verhalten (aktuell: Zumwinkel) diese Stimmung im Volk herbeigeführt. Wir sind das Volk, skandierten unsere Schwestern und Brüder aus dem Osten. Sie allein haben sich von den Fesseln des Kommunismus befreit. Sie kennen nun den Kapitalismus. Sie werden sich auch von den Nachteilen dieses Systems befreien und eine solidarische Gesellschaftsform schaffen, in der jede Mutter ihre Kinder ohne Armut erziehen, in der jedes Kind an Bildung und Ausbildung teilhaben kann und in der jeder Arbeitnehmer von seiner Arbeitsleistung eine Familie ernähren kann. Die Bürgerlichen werden dazu ein grösseren Beitrag leisten müssen. Sie können es aber auch, weil sie in guten Zeiten weit mehr Mittel anhäufen konnten, als die, die jetzt an der Reihe sind.
das,was Sie schreiben,ist nicht ganz richtig:
Der Versuch,die DDR und deren sozialistisches System loszulösen und in einem ehrenwerteren,humaneren Licht erscheinen zu lassen und damit doch noch salonfähig zu machen,wird ja seit längerem versucht.
Die DDR war kein losgelöster Staat irgendwo in der Welt,sondern festgefügter Teil des sozialistischen Blocks.Und in dessen Konsens und ideologischer Vorgabe zur unbedingten Verbreitung des Sozialismus wurden sehr wohl "völkerrechtswidrige" Kriege geführt (zB Afghanistan) oder diese angestachelt (Angola,Korea,Vietnam...).und militärische "Berater" an alle Orte von Bedeutung für die marxistische Weltrevolution entsandt.
Und wenn innerhalb des kommunistischen Blocks niemand "niedergemetzelt" worden ist (allein Stalin und Mao hatten mehr Menschen als Hitler "niedergemetzeln" lassen,aber ohne Krieg),dann muß die halbe Geschichtsschreibung des vergangenen Jahrhunderts neu geschrieben werden.
Die fehlende Aufarbeitung der DDR-Geschichte wie der Geschichte des Kommunismus an sich scheitert auch nicht an den Konservativen,sondern wird eher von links unterdrückt.So wurde zB von der linken Koalition in Berlin ernsthaft versucht,das "Mauermuseum" durch finanzielle Kürzungen "auszutrocknen".
Schon bemerkenswert, was hier mehrheitlich von "klassische Klientel" (S. Merz) bis "Untergang" (N. Schmidt) in eine demoskopische Momentaufnahme hineinphantasiert wird…
@ S. Peters:
Vermutlich ist "Entnazifizierung durch die Westalliierten" gemeint...
Ob die unter westdeutscher Federführung bis dato erfolgte(!) juristische Aufarbeitung des verbrecherischen SED-Regimes bislang hinreichend gelungen ist, mögen zuvörderst die Regime-Opfer bewerten – dies argumentativ "nur zu deutlich" mit "gesamtdeutschen Ostalgie-shows" (unter Federführung westdeutscher TV-Sender von ZDF bis RTL) zu verquicken, erscheint "geschichtlich" wenig "eingängig".
"Unglaublich" platt auch die "Sozialismus"-Definition: Zwischen unrechtsstaatlichem Kommunismus /Stalinismus und dem sozialdemokratischen Sozialismus etwa französischer oder spanischer Prägung besteht "immer" noch ein freiheitlich-rechtsstaatlicher Unterschied…
@ v. Steuben
Von welchem "stolzen Deutschland" ist in diesem "totalen" Menetekel die Rede – vom dem unter Führung Adenauers, dessen "bürgerlich-konservative" Partei (ebenso wie die FDP) nach 1949 noch reichlich Nazi-"Schafspelze" beherbergte?
Mich wundert es nicht den es wird mehr aus Verdruss als aus überzeugung gewählt.
gruss Chris
Ich habe selten einen so skurilen (und auch schlechten) Kommentar gelesen. Da wird doch tatsächlich ein Regime, das 12 Jahre lang existierte, halb Europa verwüstete und niedermetzelte mit einem Regime (DDR) verglichen, das zwar unseren demokratischen Ansprüchen nicht genügte, aber das völkerrechtlich absolut anerkannt war und vor allem keine (völkerrechtswidrigen) Kriege führte.
Und die vielgelobte Entnazifizirung hat in Wirklichkeit gar nicht stattgefunden. Die Größen, der man erwischte, wurden wohl verurteilt, aber die vielen kleinen überzeugten Nazis haben sich durch ihren "Persilschein" selbst von der Verantwortung freigestellt. Und selbst heute noch halten Ministerpräsidenten Lobreden auf verstorbene Nazis.
An einer vollständigen und kompletten Aufarbeitung am "System DDR" dürften auch gerade konservative Kreise in Deutschland kein großes Interesse haben, könnte doch dabei zuviel Schmutzwäsche gewaschen werden. Oder wird das Thema dort besonders vorangetrieben?
Es bleibt eh die Frage, ob unserem gesellschaftlichen und ökonmischen System die Linkspartei oder doch mehr die Eliten um Zumwinkel und Konsorten schaden. Zweiteres nähme ich deutlich mehr an.
Für mich ist es unerträglich, dass das grausame Unrechtsregime der DDR nicht den gleichen Betrachtungsweisen unterworfen wurde wie das der NSDAP. Die Fahnen, die geballte Faust, Hammer und Zirkel, bzw. Sichel gehören auf einer Ebene gesetzt mit den NS-Insignien.
Moralisch sollte unsere Gesellschaft so weit entwickelt sein, dass es egal ist ob
100,
1000 oder
1.000.000 von einem Regierungsregime getötet worden sind.
Unablässig und mit ungebremster Föhlichkeit fröhnen die Nachkommen der alten Apperaschiks, denen es auf Kosten der Bevölkerung gut ging, weiter die Hochlebe-Schreierei auf das DDR-Mord-Regime. Keiner - aber auch keiner bremst sie. Sie unterwandern inzwischen auch ehemals bürgerlich-konservative Parteien, steigen in höchste Ämter auf und schweigen bestenfalls, ob der Tatsache, dass sie in der Vergangenheit teils massiv am DDR-Regime partizipiert haben.
Ein Schafspelz über den mörderischen Woflsleib gestülp rufen andere die Rückkehr in die Planwirtschaft und den totalen Überwachungsstaat als das Ei des Kolumbus aus. Nach den Wahlen wird der Pelz fallengelassen und die "dumme, blauäugige" Bevölkerung des einst stolzen Staates Deutschland erwacht wieder unter sozialistischer/kommunistischer Knute.
Allzeit bereit...
Dieser Trend verwundert mich überhaupt nicht. Schliesslich tragen die "Volksparteien" eine imense Mitschuld an dieser Entwicklung. Der normale Bürger merkt immer stärker, dass seine Rechte und Nöte nicht durch die "Volksparteien" berücksichtigt werden. Zudem handeln die etablierten Partien auch zum Teil widerrechtlich (Stichwort: G8-Gipfel, Abhörmassnahmen, Kosovo-Anerkennung) und der soziale Friede ist stärker gefährdert als je nach dem 2. Weltkrieg. Alles auf die SED, den Sozialismus und die Oktoberrevolution zu schieben, ist zu einfach und zu ignorat.
Eine der Grundannahmen des Sozialismus ist die von der Gleichheit aller Menschen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine der grössten Unwahrheiten, die auch durch ständige Wiederholung nicht richtig wird. So wie es große und kleine, dicke und dünne Menschen gibt, gibt es auch fleissige und faule. Im Sozialismus soll nun der Fleissige den Faulen mitziehen, für seine Bemühungen jedoch keinerlei wirtschaftliche Vorteile geniessen. Dass ein solches Gesellschaftsmodell der Natur des Menschen widerspricht, liegt auf der Hand. Und um so ein Modell über Jahre und Jahrzehnte durchzusetzen sind, wie in der ehemaligen "DDR", Bespitzelung und Terror gegen das Staatvolk nötig, um diese Gesellschaftsordnung überhaupt aufrechterhalten zu können. Sobald die staatlichen Repressionen nachlassen oder aufhören, werden die Menschen anfangen, sich gegen den Sozialismus zu wehren. Dies ist in allen ehemaligen Ostblockstaaten so geschehen. Nur die ewig Gestrigen versuchen der Menschheit weiterhin ihre Lebenslüge aufzuzwingen.
Ich möchte es gerne ganz plakativ ausdrücken: der Osten ist unser Untergang!
Hier versagen m.E. die Medien. Jede noch so kleine Bemerkung eines Politikers wird bis ins Kleinste zerpflückt und öffentlichkeitswirksam nieder gemacht.
Wenn aber der wahre Charakter und die tatsächlichen Ziele der Linken öffentlich ausgesprochen werden, dann gibt es einen kurzen Vierzeiler, der von der Masse der Wähler gar nicht richtig wahrgenommen wird. Wenn Christel Wegner von den Linken öffentlich den durchaus gewaltsamen Umsturz will und diesen mit der Einrichtung einer neuen STASI - man könnte auch GESTAPO sagen - absichern will
dann wird da leider nicht wochenlang drüber diskutiert. Im Osten nimmt man solche Phänomene offensichtlich überhaupt nicht wahr.
Und der Herr Lafontaine reibt sich die Hände.
"Demokratische Entnazifizierung"; ist das nicht, im Falle des Nachkriegsdeutschlands, ein Widerspruch? Wie entnazifiziert man ein ganzes Volk? In Deutschland haben sich die Alliierten eher fuer Demokratie als fuer Entnazifizierung entschieden. Und Adenauer glaubte, die NATO wuerde ihm keinen 18-jaehrigen General abnehmen. Es gab keine konsequente Entnazifizierung.
anders kann ich mir die positive Stimmung, die sich um die SED/PDS breitmacht nicht erklären. Wichtiger als die Freiheit scheint vielen Landsleuten das eigene, materielle Wohlergehen zu sein. Wenn das Gefühl, dass einem eigentlich noch viel mehr zustünde, als man bekommt, der Neid auf jene, denen es besser geht, als Wahlkampfwaffe eingeführt wird, dann stehen einige politische Macher in einer Tradition, der sich auch die Nazis schon recht erfolgreich bedient haben. Damals war die Aburteilung der Schädlinge an der "Volksgemeinschaft" gängige Praxis. Heute sprechen wir zwar nicht mehr von der "Volksgemeinschaft", aber etliche Politiker meinen in etwa dasselbe, wenn Sie jene, die ihre Steuern nicht zur Gänze entrichten, zu Feinden deklarieren, schärfere Strafen fordern und die Grenzen für Kapitaltransfers am liebsten schließen würden.
Nicht der Bürger hat dem Staat, sondern der Staat dem Bürger zu dienen und zwar in einer Weise, dass seine freie Entfaltung sichergestellt und nicht von vorneherein durch Gesetze, Erlasse, Vorschriften und Bestimmungen daran gehindert werden. Aufgabe des Staates ist es nicht die eigene Initiative im Keim zu ersticken, sondern sie zu fördern, nicht sie von vorneherein zu reglementieren.