Bild aus älteren Zeiten: Beck und Müntefering im Oktober 2007

Becks Memoiren

Verhältnis zu Müntefering „nicht unproblematisch“

Die Memoiren des früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Beck sind in Teilen veröffentlicht worden. Darin wirft Beck Müntefering vor, die SPD nicht scharf genug zu positionieren. Den früheren Bundeskanzler Schröder macht er für seinen Rücktritt mitverantwortlich.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. September 2008 19:26

Es gibt Menschen und vor allem Politiker...

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

... die sind zum Glückstünnes geboren. Vielleicht hat die SPD gerade erkannt wen sie da zum Vorsitzenden hatte. Ich denke man sollte über diesen Mann kein Wort mehr verlieren. In Rheinland-Pfalz wird er gerade noch zu ertragen sein.

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22. September 2008 17:28

Die Werte sind problematisch

Steve Schuster (PreSize)

1. Muss ich mich auch der Meinung anschließen, dass Memoiren erst dann geschrieben werden, wenn eine aktive Laufbahn zu ende geht. 2. So gesehen ist ja eine zu ende gegangen... die des Vorsitzenden. 3. sehe ich das als "Tätlichkeit".. eine Art nach treten.... 4. War es an der zeit, dass er geht. Ein Mann ohne Profil, Kante.. und unsympathisch noch dazu...

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22. September 2008 17:26

Beck weiß, daß Politik ein schmutziges Geschäft ist.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Daß es auch ihn treffen kann, sollte er vorher gewußt haben: wer Hitze nicht ertragen kann, hat in der Küche nichts zu suchen. Mittels seiner Schnellschuß-Memoiren rundum zurückzukarten, zeugt von persönlicher Verletzung und wenig Weisheit.

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22. September 2008 17:24

überflüssiges Geschreibsel

lothar kempf (wilkem)

Anstatt kostbare Zeit für überflüssiges Geschreibe zu verschwenden hätte Beck sich seiner Aufgabe als Partei-V. widmen sollen. Dass er jetzt Gülle über seine Genossen kippt zeigt seinen Provinzcharakter deutlicher denn je. Münterfering ist im Gegegensatz zu ihm nicht stehengeblieben, sondern versucht die Lücke zu stopfen, die Beck durch Nichtstun hinterlassen hat.

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22. September 2008 16:57

Bücher sollte man im Ruhestand schreiben, wenn man

Wolfgang Faßbender (Orwell84)

auch eine bestimmte Art der Abgeklärtheit besitzt. So aber wirft sich die Frage auf, was will Beck eigentlich? Will er sich nun noch nachträglich beweihräuchern oder ist er wirklich überzeugt der beste Man für die SPD gewesen zu sein? Das kann man aus seinem Buch, bzw. das was bisher davon veröffentlicht wurde, nicht so genau erkennen. Ich denke mir hier ist eine geschunde Seele dazu übergegangen all das zu offenbaren, was ihm nicht gefallen hat. Aber wer führen will, sollte erstmal gelernt haben zu dienen, damit er dann auch weis oder erkennen kann, wo er sich vorsehen muß und wo er seine Fäden ziehen sollte. ich denke sein größter Fehler war sicher, daß er aus dem kleinen Rheinland Pfalz das vor allem sehr ländlich ist nie gelernt hat, wie es in der groen Welt so zugeht. Welch einen Kanzler hätten wir denn gehabt, wenn er denn wirklich gewählt wordne wäre? Einer der weltfremd ist und mit dem die anderen Regierungschefs nur mitleidig umgegangen wären. Das wäre ein noch größerer Schaden für die BR Deutschland geworden. Damit kann ich nur nach Wowi sagen: Bekc kein Kandidat und kein SPD Vorsitzender mehr, und das ist gut so.

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22. September 2008 15:42

Musste das sein?

Andreas Schouten (andreasschouten)

Ein Stück weit bin ich entsetzt. Memoiren sollte man im Ruhestand schreiben. Wo hat ein Parteivorsitzender und Ministerpräsident blos die Zeit her Bücher zu schreiben. Sind die politischen Ämter und Mandate nur Teizeitbeschäftigungen. Offensichtlich ist Kurt Beck persönlich tief verletzt. Doch die Krise der Sozialdemokratie wird nicht geringer, wenn uns kurz nach seinem Rücktritt Herr Beck sein Herz ausschüttet. Wem nutzt dies, welchen Sinn macht es. Ich denke er hätte gut daran getan seine Memoiren frühestens nach der Bundestagswahl zu schreiben und sich bis dahin nur mit Sachpolitik zu befassen. Andreas Schouten

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