Becks schärfster Kritiker: Michael Naumann

SPD-Kanzlerkandidatur

Naumann legt Beck Urwahl nahe

Als erster führender SPD-Politiker schlägt Michael Naumann eine Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten vor. Wenn Kurt Beck sich nicht sicher sei, könne er wie einst Rudolf Scharping zu diesem Mittel greifen, schreibt Naumann.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. März 2008 17:24

Hick-Hack um SPD-Kanzlerkandidatur...wo bleibt nur die Union?

Marco Koranzki (M2008)

Die SPD-Kanzlerkandidatur interessiert mich nicht wirklich. Ich würde jendenfalls nicht in Tränen ausbrechen, wenn die SPD bei der Bundestagswahl 2009 nur 20 % der Zweitstimmen und eine Hand voll Direktmandate bekommt.

Was mich stark verwundert, dass die Union nicht von der Schwäche der SPD zu profitieren vermag. Gerade jetzt müsste die Union doch zuschlagen und sich mit einem durchdachten Konzept profilieren. Aber Fehlanzeige!

Stattdessen zündet Huber (CSU) mit seiner Forderung zur Pendlerpauschale ein Strohfeuer an. War nicht auch die CSU für eine Vereinfachung des Steuerrechts?
Warum wird die Pendlerpauschale nicht komplett gestrichen und im Gegenzug das steuerliche Existenzminimum erhöht bzw. die Einkommensteuertarife sukzessive gesenkt? Soweit ich weiß, können selbst die Grünen der Pendlerpauschale nichts abgewinnen.

Die Hauptsache ist doch, der Steuerzahler wird entlastet. Wenn man gleichzeitig das Steuerrecht vereinfacht, hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Die Union muss jetzt endlich mal Kante zeigen und für Vertrauen und Zuversicht in der Bevölkerung soregen. Wenn die SPD über die K-Frage und ihren Kurs debattiert, zeigt das doch, dass sie angeschlagen ist. Das sieht doch selbst ein Blinder!

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche