
Diese Zahlung lässt vermuten, dass der neue kenianische Präsident der Wunschkandidat der EU ist, der die Rohstoffe für Europa offen hält. Leider sind unsere Medien nicht bereit entscheidende Fragen zu stellen oder nach Antworten zu suchen.
Die letzten Jahre der Politik haben öffentlich gezeigt, dass sie zu jeder Schandtat bereit ist, wenn es wirtschaftliche Vorteile für Einzelne zu vergeben gibt.
Menschenrechte sind nur dann interessant, wenn es darum geht einen Machthaber durch einen Pro-Westler zu ersetzen - da werden sogar Proteste wegen Wahlbetrug finanziert und ferngesteuert. In Kenia erhält aber das Regime die Gelder zum Waffenkauf.
Menschenrechte fordert man nur ein, wenn wirtschaftliche Vorteile gewährleistet sind - letztendlich ist die Politik (egal in welchem Land) am Wohlergehen der jeweiligen Bevölkerung nicht interessiert - nur am Profit.
Das ist Hochverrat an der Demokratie.
M. E. können sämtliche Regierungen dieser Welt als Scheinregime der Heuschrecken angesehen werden, denn jeder ist käuflich, es kommt nur auf den Preis an.

Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul ist auffallend oft in den Schlagzeilen, so zuletzt im Zusammenhang mit einer angeblichen Intrige gegen den gestürzten Weltbankpräsidenten Wolfowitz. Ich bin wahrlich kein Freund dieses Herrn, nicht wegen dessen Löchern in den Socken anlässlich seines Moscheebesuchs in der Türkei und auch nicht wegen seiner „Begünstigungsaffäre“, aber er war ein Strohmann von Bush, und daher für mich per se verdächtig. Und trotzdem, wenn was dran ist an der Behauptung, dass Frau Wieczorek-Zeul die Hauptdrahtzieherin jener Intrige gegen ihn gewesen sein sollte, weil er angeblich die Gelder der Weltbank gezielter einzusetzen gedachte - und es hieß in diesem Zusammenhang, dass sich das vor allem gegen bestimmte Regimes in Afrika gerichtet hätte -, so würde das ein bezeichnendes Licht auf deutsche Entwicklungshilfeaktivitäten werfen. Vielleicht sollte man diese deutsche Eu-„Panne“ vor dem Hintergrund europäischer Interessen im Zusammenhang mit den hochsubventionierten landwirtschaftlichen Produkten nach Afrika beurteilen. Ihr Bedauern halte ich jedenfalls nicht für besonders glaubwürdig.

Nicht nur bei der Überweisung von Vierzig Millionen Euro an Kenia, sondern prinzipiell muß der Sinn von Entwicklungshilfe infrage gestellt werden. Afrika erhält seit Jahrzehten Entwicklungshilfe aus aller Welt in Milliardenhöhe. Dennoch ist die Entwicklung nicht nennenswert, sieht man von den den plötzlich so reichen Regierungsmitgliedern, Clanchefs und großen und kleinen Warlords ab. Die Entwicklungshilfe, die als Freikauf von der angeblichen Schuld gegenüber Afrika gedacht war, förderte nur Diktatoren und trägt entgegen der Idee zur weiteren Verelendung Afrikas bei. Gerade das Beispiel Kenia zeigt, wie machtbesessene Staatsoberhäupter und Regierungschefs handstreichartig ein Land ruinieren können. Es hat schon lange nichts mehr mit dem kolonialen Erbe Afriaks zu tun, daß viele Menschen gerade dort leiden. Die Verantwortung liegt bei den Afrikanern selbst, wenn sie es nicht schaffen durch stabile politische Verhältnisse und einem floriendem innerafrikanischen Handel, gestützt auf den unermeßlichen Reichtum des Kontinents, die wirtschaftliche Macht zu entwickeln, vo der die Architekten der Afrikanischen Union träumen. Dabei kann die westliche Entwicklungshilfe nicht helfen, da die Alimentation nur die Korruption fördert.

So, so, die Ministerin ist empört. Na wie schön. Dann ist das Thema also abgehakt und die doofen Steuerzahler sind's zufrieden. Nicht wahr?
Mitnichten. Wer sowenig Kontrolle über das Geschehen ausübt, von dem wäre zu erwarten, daß er/sie unverzüglich zurücktritt und für den veschusselten Schaden höchstpersönlich haftet. In diesem Falle wäre Empörung nachvollziehbar. Nur bei der Politikerkaste bleibt Haftung und Verantwortung so folgenlos auf der Strecke.

Dass die Vergabe an Entwicklungsgeldern schon seit jeher ein zynischer Vorgang darstellt, erklärt ein kenianische Wirtschaftsexperte selber. James Shikwati ist ein kenianischer Wirtschaftsexperte, der als Befürworter der Globalisierung gilt. Er lehnt Entwicklungshilfe für arme Staaten ab, weil diese dadurch in eine Abhängigkeitssituation gelangen, die den nötigen Unternehmergeist und Handelsbeziehungen zwischen Nachbarstaaten unterdrücken. Zudem würden mit Entwicklungsgeldern nur eigentlich instabile Regime stabilisiert.
Dass jetzt die deutsche Regierung X-Millionen für Kenia ausgezahlt hat, nachdem die Wahlfälschungen bereits ersichtlich waren, spottet jeder Beschreibung. Diese Regierung ist eine Farce!!
Übrigens steigt die Anzahl der Mercedes-Limousinen in afrkanischen Regierungskreisen im genau gleichem Verhältnis der Höhe der ausgezahlten Entwicklungshilfe. Interessant nicht?

dass ich nicht lache!
Sie ist uninformiert und desinteressiert, also unfähig. Sonst hätte sie das verhindert.
Wer hat das nicht gewußt?

Die 40 Mio wären in Deutschland wesentlich besser aufgehoben z.B. um die "Tafeln" in Berlin, Hamburg, Bremen, Dresden, Leipzig usw. zu unterstützen, das die Tausenden von Bedürftigen hier Lebensmittel bekommen, als dort die Taschen von einigen Stammesfürsten zu füllen ... aber wir haben es ja !

......und die zuständige Ministerin Wicorek-Zeul ist empört. Man höre und staune wie schnell 40 Mio € einem Wahlfälscher und Menschenschinder nachgeworfen werden.
Bares darf einfach nicht nach Afrika fließen, weil man bereits seit Jahrzehnten weiss, dass ein großer Teil sofort in die Taschen der Regierenden landet.
Es sind ja nur Steuergelder! Wenn schon Entwicklungshilfe, dann bitte mit Waren u. Dienstleistungen, die aus DE stammen!