Wieczorek-Zeul trifft Dalai Lama

Peking protestiert - Steinmeier war nicht informiert

Die chinesische Botschaft in Berlin hat beim Auswärtigen Amt gegen das Vorhaben der Entwicklungshilfeministerin protestiert, den Dalai Lama zu treffen. Heidemarie Wieczorek-Zeul verwahrt sich indes gegen eine „parteipolitische Instrumentalisierung“ des Gesprächs.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Mai 2008 09:40

Wir und die Anderen

G. Wander (goldaw)

Tatsächlich ist es so, daß jedes Volk, das gilt auch für das deutsche Volk, ein Recht darauf hat, seine Sitten, Bräuche, seine Religion, zu leben. Es gibt verschiedene Formen diese, für die Gesundheit der Menschen äußerst wichtige Tatsache zu stören und zu bedrohen, z.-B. Krieg, ungeregelte Massenzuwanderung einer anderen homogenen Kulturgruppe, oder Aushölung der religiösen und kulturellen Werte durch den Gesetzgeber. Tatsächlich wird derzeit versucht die Welt ideologisch neu zu ordnen und dabei alte gewachsene Kulturen auszulöschen. Das betrifft sowohl die Tibeter im Großreich China, als auch die Ausbreitung des Islam in der Welt und Europa und die damit verbundenen Angriffe auf die christliche Kultur und die Menschenrechte von Christen. Sosehr ich es schätze, daß die Gefahr, in der die Tibeter schweben, endlich thematisiert wird, so sehr würde ich mir das auch für die europäischen Christen wünschen, deren Rechte in ihren eingenen Ländern zunehmend durch die Ansprüche im rahmen einer ungeregelten Masseneinwanderung durch Muslime und deren Attitüde des Beledigtseins durch christliche Symbole, die deshalb abgeschafft werden im öffentlichen Raum, in Frage gestellt werden. Es lohnt sich hin und wieder auch nach uns selbst zu schauen

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17. Mai 2008 08:54

Die spinnen, die Chinesen

Michael Menzel (Galenos)

möchte man sagen, wenn man diese stereotypen Aktionen - nein keine Reaktionen, sondern kollektive pathologiche Reflexe, die vorgebahnt sind - was die "Unperson" Dalai Lama betrifft. Es spielt wohl auch eine gehörige Portion chinesische Innenpolitik eine Rolle, wobei sich die Köpfe der Chinsesichen Einheitspartei auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einer überwertigen Feindfigur eingeschossen haben. Wer die Hetze gegen den Dalai Lama und alle und jeden,der es wagt mit dem "Volksschädling" in irgend eine Art von Kontakt zu treten gilt demnach wahrscheinlich als verdächtig, "die Zeichen der Zeit nicht verstanden zu haben". Der wohl bis zu seinem Tode aufrecht bleibende Bann und Ukas hat aurecht erhalten zu bleiben. Koste es was es wolle. Es steht einem so mächtigen Land sehr, sehr merkwürdig an, den Popanz gegenüber einem vom Rest der Welt eindeutig friedlich klassifizierten Mann derart zu pflegen. Merken die Chinesen nicht, daß ihnen von dieserm Mann des Friedens keine Gefahr droht? Haben sie kein Gefühl dafür, wie grotesk unverhältnismäßig dieses Theater ist? Wie könnte der ihre Taten und Untaten auch nur im geringsten beeinflussen? Die opportunisische Unterwürfiglkeit Deutscher Politiker ist Feigheit. Basta!

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17. Mai 2008 05:36

Alternativer Besuchsvorschlag für Steinmeier

Gabor von Zoltan (Putinras)

Wenn er den Dalai Lama nicht empfangen will, könnte er ja als Alternative mal dem Panchen-Lama die Hand schütteln! Also den Richtigen. Nicht den von Peking eingesetzten. Aber so, wie sich Steinmeier bisher der Öffentlichkeit zeigt, hätte er ja nicht mal die Nerven nach dessen Aufenthaltsort und Befinden zu fragen, geschweige denn auf einem Besuch zu beharren. (der Panchen Lama wurde 1995 als 6-Jähriger mitsamt Familie von "Sicherheitskräften" entführt und ist seit dann nicht mehr gesehen worden. Kurz darauf ernannte Peking einen "eigenen" Panchen Lama).

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16. Mai 2008 19:04

Protest der chin. Botschaft

Oskar Geri (Oskar1a)

Also, unsere Entwicklungshilfeministerin trifft sich in einem Hotel mit dem Dalai Lama. Dies ist für die chinesische Botschaft noch immer ein Grund zu protestieren. Sie fragt, warum der Dalai Lama eine Einreisegenehmigung für Deutschland erhalten hat. - Also ich frage mich nun wirklich, ob der Dialog mit den Tibetern von der chinesischen Regierung ernst gemeint ist. Wenn solche Statements gemacht werden ist es um den angekündigten Dialog wohl nicht gut bestellt. Deshalb muß der Druck auf China im Tibetkonflikt aufrechterhalten werden.

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