Wahl des Bundespräsidenten

Geheimtreffen der SPD-Spitze mit Gesine Schwan

Die engere SPD-Führung hat sich mit Gesine Schwan getroffen. Schwan war 2004 als SPD-Kandidatin bei der Wahl des Bundespräsidenten gegen Horst Köhler unterlegen. Einige SPD-Politiker hatten eine abermalige Kandidatur von Schwan ins Gespräch gebracht.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Mai 2008 18:21

Nicht auch noch das!

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Gesine S. als Bundespräsidentin ist eine grausliche Vorstellung: die krauslöckige Betroffenheitsduse als Repräsentantin dieses Landes. Da würde selbst Heini Lübcke noch im Grabe rotieren.

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18. Mai 2008 13:10

Gesine im Tausch gegen Horst

Herbert Rohrer (100WorteReporter)

Nichts gegen Gesine Schwan, aber wenn sich Köhler zu einer möglichen zweiten Amtszeit positiv aüßert, würde ich mir diese wirklich auch wünschen. Selbst www.100WorteReporter.de beschäftigt sich mit dem Thema.

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18. Mai 2008 07:57

Die ewige Kandidatin... oder: wieder nix dazugelernt, liebe SPD!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Man mag diesem dilettantischen Treiben der SPD-Granden bald vor lauter Graus nicht mehr zusehen. Da lässt man sich für den Fall einer ungünstigen Landtagswahl noch die Option Köhler offen, entblödet sich aber nicht, in aller Öffentlichkeit sog. "Geheim"verhandlungen mit einer Dame zu führen, die schon im Jahre 2004 die Kandidatin geben musste und nun offenbar kurz davor steht, in dieser Eigenschaft "reanimiert" zu werden. Soll davon etwa ein Aufbruchssignal für unser Land ausgehen oder etwas weiße Salbe für die Frauenförderung produziert werden? Wie dem auch sei: Frau Schwan wird selbst wissen, ob die Rolle der ewigen Kandidatin ihrem Niveau entspricht. Das eigentlich Erschreckende ist, wie unprofessionell die SPD-Oberen potenzielles Personal durch Indiskretion verheizt. Das war bei dem BVerfG-Kandidaten Dreier so, und das ist bei Frau Schwan letztlich nicht anders. Durch die einfältige Geschwätzigkeit der SPD sind beide vorzeitig in die Öffentlichkeit gezerrt worden. So etwas schadet. Und wenn es die SPD vom Procedere her einmal richtig macht wie im Fall Hansen, dann erlebt man inhaltlich eine Überraschung und man sieht, wie aalglatt, arbeitnehmerfeindlich und unglaubwürdig ein von der SPD lancierter Arbeitsdirektor ist.

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