Eine Irakerin beim Gebet im Bagdader Stadtteil Dora

FAZ.NET-Spezial

Streit über Aufnahme von Irakern

Spezial Unionspolitiker wollen irakischen Christen ein Bleiberecht in Deutschland gewähren. Der Opposition und Menschenrechtlern ist das zu wenig. „Das reicht überhaupt nicht aus“, sagte die Grünen-Vorsitzende Roth der F.A.Z. und forderte, auch Angehörige anderer Gruppen aufzunehmen.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. April 2008 23:50

Irakische Muslime in die Tuerkei

Lill-Karin Bryant (kb26919)

und im Gegenzug koennte Deutschland eine entsprechende Anzahl irakischer Christen aufnehmen.

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18. April 2008 13:15

Schäuble ist ein Mensch!

Itzhak Levinski (mohel)

Israel hat immer darauf hingewiesen, in den islamischen Ländern finden schlimme Verfolgungen gegen Juden und Christen. Danke FAZ für die informationsreiche Aufsätze!

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18. April 2008 09:02

Offenbarungseid für rot und grün

Erwin Steinhauer (hauer2)

Angesichts des gezielten Völkermordes bzw. der gezielten Vertreibung der christlichen Ureinwohner im Irak (mir 2000 jägriger Tradition) werden die im Artikel zitierten Stllungnahmen von roten und grünen Funktionären und Politiker als das offenbart, was sie sind: zynisch und menschenverachtend. Offensichtlich darf man Christen in ihrer politisch korrekten Welt nicht als solche benennen geschweige Ihnen - als Gruppe- mitmenschliche Hilfe zukommen lassen. Widerlich!






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17. April 2008 16:51

Ach? Wir schieben also immer noch in den Irak und nach Afghanistan ab?

Ulrich Hinderer (tiger_78)

Sozusagen "aus Heidelberg zwischen die Fronten geworfen".

Cool. Gottseidank sind wir ja sooo arm in Deutschland. Wir sind (fast) alle obdachlos. Und die Meisten haben nichts zu essen. Um zu kommunizieren müssen wir kilometerweit laufen, weil wir uns die Briefmarken nicht leisten können. Gott sei dank ist das so. Sonst müssten wir uns schämen, dass wir Menschen in ein Kriegsgebiet abschieben. Man wird es uns aber nachsehen. Wir können ja kaum für uns selbst sorgen...

Wie sagte der Bürgermeister von New Orleans anlässlich der Flutkatastrophe?
"God is looking down on all this, and if they are not doing everything in their power to save people, they are going to pay the price."
Wir werden sehen. wie teuer es für jeden von uns wird.

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17. April 2008 16:21

Dank an die FAZ

Werner Stettner (WStettner)

Vorab; es ist äußerst bewundernswert, dass sich die FAZ dieses traurigen Themas annimmt. Der große Teil unserer Medien- und Politiklandschaft hat einfach nicht den nötigen Mumm dafür. Es gäbe relativ viele Sachen zu diesem Thema zu äußern, ich versuche mich kurz zu fassen. Zunächst würde ich Fr. Roth bitten, von jeglichen Kommentaren Abstand zu nehmen. Sie hat den Schutz der orientalischen Christen bis dato doch nie in Erwägung gezogen. Eine weitere Bestätigung, dass Fr. Roth eher eine Verfechterin der moslemischen Expansion in Europa ist. Nun aber H. Schäuble zu kritisieren, ist meiner Meinung nach sehr "billig". Zum anderen will ich auf die irakischen Christen eingehen. Ich in absolut dafür, diesen Leuten Schutz zu bieten. Wo sollen sie auch sonst hin? Etwas nach Saudi-Arabien, Pakistan oder Lybien? Apropos; wären dies nicht gute Gastländer für moslemische Flüchtlinge? Vor allem Saudis und Türken sollten ihre finanziellen Mittel eher dazu nutzen humanitär in ihrer Umgebung tätig zu werden, anstatt massenhaft Moscheen in Europa aufzuziehen.Den Christen bleibt aber keine andere Zuflucht als Europa. Und hier sehe ich natürlich ganz Europa in der Pflicht und nicht die USA, für die Mitleid eh keinen Begriff darstellt.

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17. April 2008 15:10

streit ueber aufnahme von irakern

ziad haris (ziadharisirak)

es waere besser wenn die deutsche behoerden von der aufnahme von irakern reden und nicht nur christen... mit sicherheit hat schaeuble keine ahnung wieviel christen sind im irak umgebracht seit dem einmarch von den amerikanern verglichen mit ganzen irakern.auserdem jede iraker denkt das die deutschen machen kein unterschied zwischen menchen,aber jetzt ist es klar geworden das sie nnterschiede machen ..oder ist das ein versuch der segen des papst zuhaben weil er sagte man muss etwas fuer die christen in irak tun.
die alle im irak leben in gefahr ob muslims christen sabitisten und jazidisten.
wir haben erwartet das deutschland alle iraker mit gleichheit sehen und nicht die nicht mislims .
aber das ist auch ein schritt das deutschland bei der linderung des leidens und schwierigkeit teilnehmen.. nud nicht nur als propaganda.

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17. April 2008 10:34

Irak

Bernd Kaiser (wunschtraum2208)

Ich finde es gut, dass Deutschland dieser Volksgruppe eine Möglichkeit bietet ihr Leben zu retten. Ich weiß jetzt nur nicht ob mein Eindruck täuscht oder ob wir wieder mal die einzigen sind, die wirklich helfen und Menschen retten und nicht auf sie schießen, wie bzw. die dort stationierten Besatzungstruppen der anwesenden Länder? Warum helfen denn diese Länder den Irakern nicht? Schließlich haben sie dieses Volk auch in diesen Krieg gebracht? Sie sind verantwortlich, aber was tun sie denn um diesem Volk die versprochene Demokratie zu bringen?Soldaten und Besatzungstruppen als Garant für die Demokratie?Ich befürchte, dass das in der Welt ein völlig falsches Bild davon vermittelt was Demokratie bedeutet und auch was für ein Verständnis die westliche Welt insbesonders die Supermacht USA davon hat. Meiner Meinung nach sind die ersten, die hier Hilfe zu leisten haben die kriegführenden Nationen. Deutschland leistet einen Beitrag zu Freiheit und Menschenrechte, den eben angesprochene nicht geleistet haben.

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17. April 2008 09:31

An Hr.Rieker

Jan Skalski (Skalski)

In ehem.Jugoslawien mussten die Amerikaner aktiv werden nach dem die (West-)Europäer und vor allem Deutschland durch Untätigkeit versagt hatten.
Bzgl. des Vietnamkrieges, befürchte ich, diesen Krieg können Sie nicht ganz überblicken.
Abzug der Amerikaner aus dem Irak würde Bürgerkrieg und Volkermord ohne Ende zur Folge haben. Das würde aber niemanden mehr interessieren, (wie auch zu Saddam Zeiten). Warum können die Deutschen die Amerikaner seit über 60 Jahren haben, aber nicht die Iraker?
Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht was die Folgen der beiden von Deutschland ausgegangenen Weltkriege sind und wie lange die Völker Europas (vor allem Osteuropa) diese Folgen dieser Kriege ertragen müssen?

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17. April 2008 07:44

Christen in islamischen Ländern

Sylvander Mackay (Sylvander)

Endlich wird mal öffentlich das Elend von Christen in islamischen Ländern zum Thema! Lange Zeit hätte sich ja niemand getraut (Frau Roth am allerwenigsten), von diesem unschönen Sachverhalt "Christenverfolgung" zu reden - es hätte ja den unbefleckten Multikultiruf beschädigen können.
Man würde sich wünschen, daß die islamischen Interessenverbände, die immer so lauthals die Vorteile der Religionsfreiheit (die ihnen hierzulande angeblich teilweise verweigert werden) auch für die Minderheiten in ihrer Heimat einklagten (die Mehrzahl der Einwanderer in Dtl. bezeichnet ihr Herkunftsland mind. als "zweite" Heimat). Aber man könnte lange warten, bevor islamische Verbände humane Maßnahmen für verfolgte Christen forderten.

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17. April 2008 01:42

Einwanderung von Christen läuft rot-grünen Interessen zuwider

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Eine Massen-Einwanderung orientalischer Christen könnte sich als Todesstoß für die in den letzten Zuckungen liegende Mulit-Kulti-Ideologie erweisen. Denn die christlichen Aramäer und Araber aus dem Irak werden eine Erfolgsgeschichte ähnlich den Juden aus der ehemaligen Sowjetunion veranstalten. Das wird den rot-grünen Kreisen gar nicht schmecken, behaupten sie doch unablässig, dass die Probleme mit den islamischen Zuwanderermillieus ausschließlich sozialer Natur sind bzw. dem angeblichen Rassismus der Europäer zuzuschreiben sind. Naturgemäß mauern sie daher gegen den Plan, die verfolgten irakischen Christen in Deutschland aufzunehmen.

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17. April 2008 01:09

Religiöse Säuberungen

Andreas Müller (abumachuf)

Um zu vermeiden, daß der Lebensunterhalt zigtausender vom Islam vertriebener Menschen ausschließlich zu Lasten der Sozialkassen geht, schlage ich vor, einen 50-prozentigen Solidarzuschlag für Grünenwähler, Alt-68iger und Gutmenschen einführen, der zweckbestimmt für den Aufbau des multikulturellen Paradises verwendet werden sollte.

Im Ernst, soll Deutschland wirklich die islamischen religiösen Säuberungen unterstützen? Bisher galt immer das Motto, Flüchtlinge heimatnahe zu unterstützen und ihre Rückkehr zu ermöglichen. Sind sie erst einmal in Europa, haben die Islamisten gewonnen.

Die Palästinenserführung wußte schon, warum sie ihre Bevölkerung seit Jahrzehnten in Flüchtlingslagern in der Nähe von Israel hält. Wären die Palästinenser ganz schnell über die Welt verteilt worden, würde jeder Druck auf Israel entfallen, sich an der Lösung des Palästinenserproblems zu beteiligen.

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16. April 2008 23:26

Ach wie schön das niemand weiß....

Morad Bouras (ZamZam)

....das Iraks Christen nicht von irakischen Muslimen, sondern von denen umgebracht werden, die alle dort umbringen. Nämlich der Armee der Vereinigten Staaten. Traurig das alle nur den Dummen nach plappern. Stattdessen sollte man sich Al Jazeera auf englisch eine Weile lang antun. Ich bezweifle, dass die Menschen in Deutschland das wahre Irak sehen wollen. Im Irak sind Christen und Muslime einfach nur Bürger eines besetzten Staates. Sie wollen in Ruhe gelassen werden und kämpfen gemeinsam im Widerstand gegen eine imperialistische Besatzungsmacht.

Wie Dumm doch eine der Bemerkungen, einer Lesermeinung vor mir, doch ist. Man solle im Tausch doch gleich einige Muslime dort hin verfrachten. Intelligenz und Bildung sind zwei verschiedene paar Schuhe. Von wegen FAZ Leser wissen mehr. Lächerlich. Jesus war kein Deutscher mein lieber Herr. Auch ist die Bibel nur eine Übersetzung. Genau wie das Christentum ein Import ist, ist der Islam ein Import. Eine Nationalität bestimmt doch nicht die Religionszugehörigkeit.
Oh man. Als würde ich einem schlechten Schüler zum Xten mal erklären, dass Johannisburg nur so heißt wie ein deutsches Dorf.

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16. April 2008 20:05

Aufnahme von Irakern

Carl-Heinz Robert (Robert53)

Humanität ist eine feine Sache, insbesondere da sie im Wesentlichen von Leuten vorgeschlagen wird die dafür nicht einen Euro aus eigener Tasche beitragen.
Wenn wir schon verfolgte Christen aufnehmen sollen, dann sollten wir im Gegenzug die gleiche Anzahl Moslems in diese Gegend schicken.
Das ist hart, aber wenn wir so weiter machen und demnächst noch die hungernden Ägypter oder die aus Haiti oder wo sonst noch her aufnehmen werden wir selbst untergehen. Das ist dann inhuman gegen die eigene Bevölkerung.
Gute Nacht Abendland!

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16. April 2008 19:31

Rückkehr

Hans H Niller (Niller)

Die Türkei könnte Syrien und Jordanien ähnlich, eine halbe bis eine Million Iraker aufnehmen, um vor allem den schwer bedrohten irakischen Christen eine heimatnahe Zufluchtstätte zu gewähren.

Bei dieser Gelegenheit sollte der türkische Staat die Religionsfreiheit endlich wirksam garantieren. Dazu gehört vor allem der staatliche Schutz von Leib, Leben und Eigentum derjenigen Menschen, die diese neuartige Freiheit dazu nutzen wollen, zur christlichen Religion ihrer Vorfahren zurückzukehren.

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16. April 2008 19:19

Öfnnen wir die Türen unserer Häuser

Erwin Sailer (Erwin13)

Es ist erfreulich, dass sich deutsche Politiker um das Schicksal irakischer Flüchtlinge kümmern wollen. Die Grenzen der Länder der Europäischen Union sollten für Flüchtlinge weit geöffnet werden. Das gilt auch für Deutschland. Ganz wesentlich erscheint mir, niemandem vorzuschreiben, wohin er muss. Wer nach Deutschland will, soll, soweit eine entsprechende Integrationsbereitschaft besteht, auch auf Dauer aufgenommen werden. Da der größere Teil der Christen in den islamischen Ländern bereits ausgerottet ist, sollte es verständlich sein, dass denen, die sich diesem Schicksal durch Flucht entziehen konnten, ein besonderes Augenmerk gewidmet werden muss. Es geht im Wesentlichen ja auch um Christen. Unabhängig davon bin ich der Auffassung, dass natürlich auch Nichtchristen, die des Schutzes durch unseren Staat bedürfen, die Türen unserer Häuser und Wohnungen nicht verschlossen bleiben dürfen.
Schade, dass Frau Claudia Roth, die selbst nie auf die Idee kam, einen Flüchtling bei sich aufzunehmen oder überhaupt für die Aufnahme von verfolgten Christen öffentlich zu plädieren, die Initiative von Herrn Schäuble als längst überfälligen Schritt bezeichnet. Sie hackt einfach nur nach. Wer selbst nichts tut, sollte andere nicht kritisieren.

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