Lehrermangel

Schavan: Top-Mitarbeiter für Schulen freistellen

Vorschlag zur Verwendung von Spitzenkräften: Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU)

Vorschlag zur Verwendung von Spitzenkräften: Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU)

23. Februar 2009 Unternehmen sollen nach einem Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ihre besten Mitarbeiter als Lehrer an Schulen schicken. „Ich fordere alle Unternehmen auf, ihre Top-Mitarbeiter für den Schulunterricht freizustellen“, sagte Frau Schavan der „Bild“-Zeitung.

Ein Austausch würde „sinnvolle Impulse für die Schüler bringen“, sagte Frau Schavan weiter. Als Beispiel nannte die CDU-Politikerin einen Ingenieur, der zwei Stunden wöchentlich Physik- oder Mathematikunterricht geben könnte.

Der CDU-Landesvorstand in Baden-Württemberg, Thomas Volk, forderte unterdessen, dass angehende Lehrer mindestens eine Abitur-Durchschnittsnote von 2,0 haben sollten. „Es kann nicht sein, dass viele eher schlechte Abiturienten unseren Nachwuchs unterrichten“, sagte Volk. Hintergrund ist eine neue Studie des Münchner ifo-Instituts, wonach Abiturienten mit guten Noten nur selten Lehrer würden.

Text: FAZ.NET mit AFP
Bildmaterial: dpa

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