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Nach umstrittener Äußerung

Helmut Kohl nimmt Thierses Entschuldigung an

Der Altkanzler hat die Entschuldigung des Vizepräsidenten des Bundestages angenommen. In seinen Memoiren äußert sich Kohl erstmals in aller Offenheit zur Krankheit seiner Frau Hannelore und ihrem Tod.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. November 2007 21:21

Privatheit von Privatem ist wichtig

Martin Heck (mheck82)

Bei so unterschiedlichen Vorstellungen von Politik, wie sie in unserem Land vorhanden sind, kann man sich eigentlich nicht wundern, wenn es manchmal auch ruppig zugeht. Wenn aber auch Familienangelegenheiten in die Öffentlichkeit gezerrt werden, dann riskieren wir, dass normale Leute nicht mehr bereit sind in die Politik zu gehen. Schon jetzt ist das ein Problem. Insofern denke ich schon, dass Thierse einen Fehler gemacht hat, und sich zurecht entschuldigen musste.

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17. November 2007 07:14

Kohls's Verhaltensweisen

Sebastian Unger (Seb.Unger)

Das Kohls's Verhaltensweisen nicht "ideal" waren, wissen wir alle.
Insofern hat Herr Thierse sicherlich recht und mußte sich natürlich nicht entschuldigen - wofür auch?!.

Herr Kohl schuldet der Öffentlichkeit Rede und Antwort, warum er vermutlich seine Frau im Stich gelassen hat, denn ansonsten hätte sie sich wahrscheinlich nicht das Leben genommen bzw. wäre dieses zu Verhindern gewesen.

Herr Kohl schuldet der Öffentlichkeit aber auch noch Rede und Antwort, wer denn eigentlich seine "schwarzen Kassen" (während seiner Kanzlerschafft) "gefüllt" hat. Dies verschweigt der Mann bis heute.






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17. November 2007 02:20

Thierses Entschuldigung

Reiner Luecker (Reinerluecker)

Besser konnte keine Werbung für ein Buch von Herrn Dr. Kohl Band 3 sein!! Das man sowas noch als Entschuldigung sieht.

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16. November 2007 21:41

Also, mir fehlt jegliches Verständnis dafür, daß Herr Kohl seine Frau...

Jennifer Pahlke (JenPahlke)

...offensichtlich im Stich gelassen hat. Und dies bei ihrer schweren Kankheit.

Gegen die Bemerkung Thierses ist insofern nichts einzuwenden.

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16. November 2007 21:12

Despektierliche Äusserung Hr. Thierse

Mathias Waldmann (Waldmann4)

Man sieht, wes Geistes Kind manche Politiker sind. Nicht nur, dass ein vermeintlicher Akademiker sich hinreissen lässt, persönlich verletzende Äusserungen gegenüber Kollegen und ihrem Privatkreis zu tun, fällt einem auch noch ein ehemaliger Elektromechaniker ins Wort, und verlangt "dass es genug sei" mit dem Aufbauschen.
Wie ist es in unserem Staat der "Dichter und Denker" , in dem man tunlichst erst denken und dann redenn sollte, möglich, dass unsere Volksvertreter sich zu solchen regenbogen-presse-haften Plattidüden in parteipolitischem Interesse hinreissen lassen? Und "Lieschen Müller" auf der Strasse liest das in der Bildzeitung und ist empört, weil ja Herr Thierse oder Herr Beck unsere seriösen Politiker sind. Die haben "ja drauf stidiert und haben Recht!".
Oder??

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16. November 2007 19:37

Zu Herrn Thierse

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Mir fällt zu einer deratigen Entgleisung nur der Spruch im
FAZ Magazin Nr. 862 vom 06.09.1996 von Johannes Gross ein:

"Das starke Gottvertrauen ist eine Form der Herzenskälte."

Wie recht er doch wieder einmal hatte!

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16. November 2007 18:25

Wenn ein Mann wie Herr Thierse ein wahres Wort spricht

Leon Feltrinelli (Feltronelli)

ja dann sollte man ihn darin doch bstärken und nicht unberechtigter weise kritisieren, was das die "Bundesmoderatorin" Frau Dr. Merkel getan hat.

Mehr ist zu diesem Sachverhalt nicht zu sagen.

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16. November 2007 14:22

Zum Thema

Franz Vogt (Znarf12)

...Herr Bächtle, ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Wenn Merkel Thierse Niedertracht ankreidet, ist das mehr als scheinheilig.

Ebenso ist Kohls - von einigen Lesern offenbar verteidigte - moralische Unantastbarkeit kaum nachvollziehbar. Sicherlich hat er als Kanzler der Einheit Geschichte geschrieben, zudem regierte er das Land 16 Jahre in der CDU/FDP Koalition. Allerdings hat diese Koalition neben einigen Fehlentwicklungen, v.a. in den späten 90ern, sowie speziell der Schmiergeldaffäre auch so viele Fehler begangen, dass man Kohls damalige Entscheidung eben selbst nicht zurückzutreten (und sich privaten oder anderen Aufgaben zu widmen), sehr gut infrage stellen kann!!

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16. November 2007 14:17

Es geht bei der Kritik nicht um Münti oder Helmut

franz Ujvar (ujvar)

... es geht ausschliesslich darum, dass Herr Thierse das Ansehen seines Amtes missbraucht, wenn er den politischen Gegner H. Kohl, von seiner wichtigtuerischen Spiesserkanzel herab, Lehren erteilt.

Wer, was im privaten Bereich hätte tun sollen, ob Ämter- oder Frauenanhäufer, wie Schröder, Brandt, Fischer u.a.m. dazu können Büttenredner noch Jahre sich ergehen.

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16. November 2007 14:15

Es geht doch.

Franz Vogt (Znarf12)

Dieser Beitrag erscheint mir wesentlich besser recherchiert und aufschlussreicher als der gestrige Artikel über Thierses Äußerungen.
Weiter so!

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16. November 2007 13:35

Ohb Thierse das kommentieren wird...,

wolf haupricht (emilgilels)

wenn Kohl sagt, er (Th.) habe sich bei ihm (Kohl) in aller Form entschuldigt?

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16. November 2007 13:17

Thierse über Kohl

Rolf Klopsch (schibolet)

Schön wäre es, wenn es das Gift in der Macht nicht gäbe. Dann ließe sich im Sinne Steinbrücks der politische vom familiären Kreis besser trennen. Solange ich die Politik bisher wahrgenommen habe ist dies bisher keiner einzigen politischen Seite gelungen.
Schläge unter die Gürtellinie sind ein Teil des Willens zur Macht. Dies resultiert auch aus eigenen Verletzungen entlang eines politischen Berufslebens. Zudem nehmen wir alle über die Lupe und das Megafon der Medien die Realität oft genug verzerrt wahr. Was uns mitgeteilt wird, uns, die wir meist weit entfernt vom eigentlichen Herd des Geschehens sind läßt uns Geschichten erfinden, die wir dann für die Wahrheit halten.
So geschah es auch bei Helmut und Hannelore.
Was ich als Medienbürger so gelesen und auch selbst von Frau Kohl seinerzeit gehört habe (was sie zwischen den Zeilen z.B. im TV sagte) hat später schon, nach dem Trauerfall, den Thierschen Eindruck aufkommen lassen. Ob ein Machtmensch wie Kohl allerdings soviel emotionaler Fürsorge seinerzeit fähig gewesen war, könnte heute nur von jenen beantwortet werden, die sicheren Einblick in die Beziehung des Paares gehabt haben.

Aber oft genug definiert die Ebene der Macht in unserer Gesellschaft was als wahr zu gelten hat.

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16. November 2007 12:32

Es ist wie es ist!

Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Über die Art und Weise der getroffenen Aussage lässt sich Streiten, über die Tatsache das Kohl, sich selbst nach Spendenaffäre und "Ehrenwort"-Skandal, nicht von der Macht lösen konnte und lieber als Hinterbänkler im Bundestag als zuhause saß, darüber nicht. Was auch etwas darüber aussagt welches Ehrempfinden dieser Mann hat, vermutlich das selbe wie die Verbrecher die er mit seiner Weigerung Namen Preis zu geben gedeckt hat, wie z.B. nach eigener Aussage Hr. Schreiber.
Im übrigen sollte sich Frau Merkel, die ihrem Mentor Kohl damals mit diversen Interviews und Artikel den Politischen Dolchstoß verpasst hat, wenn es ums Thema Hinterhältigkeit geht lieber zurückhalten.

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