erfolgreiche Kriegspolitik der USA. Bomben Mord und Terrrrorrrr. Jetz müssen wir die Christen aufnehmen, die anderen Muslime können ruhig draufgehen und verrecken. Dies ist Christliche Nächstenliebe. Tolle von der Kanzlerin unterstützte Terrorpolitik. Diese eiskalte verdammenswerte Politik zeigt den wahren Charakter der Politiker, nämlich den sie wissen nicht was Charakter ist.
..Sie haben mich missverstanden! Ich gebe zu, dass der Faktor "Unwissenheit"der Mehrheiten gegenüber Minderheiten immer und überall bei Verfolgungen und Diskriminierungen eine Rolle spielt. Mit Existensdauer beziehe ich mich nicht auf die Überlebensdauer einer Minderheit. Es geht vielmehr um die dauer einer politischen Situation die sich ständig ändern kann. In der Vergangenheit wurden christliche Minderheiten als Handlanger der Besatzungsmächte immer missbraucht. Leider bleibt dieser Zustand im Gedächtnis.Der Nahe Osten ist das Ursprungsgebiet dreier grosser und miteinander verwandter Religionen. Das Christentum breitete sich aber über Anatolien und nicht über den Irak nach Westen aus. Die Schwächung des Christentums in Anatolien haben die Katholiken selber zu verantworten. Bekanntlich wurde Konstantinopel im 13.Jahrhundert von den Kreuzittern geplündert. Nordafrika war nie Christliches Kernland. Die Kopten in Ägypten waren und sind Christlich. Dem Herrn Sobeslavsky beglückwünsche ich zu seiner edlen Absicht christlichen Flüchtlingen ein sicheres zuhause zu geben. Ich muss leider seine versteckte Andeutung Muslimen gegenüber kritisieren. Ich denke beide Seiten in Deutschland haben Fehler gemacht was die Integration betriff
Der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung will den irakischen Christen helfen und ihnen Gastrecht gewähren und dann ist es vollkommen egal, was Roth usw. sagen. Mir und meinen Freunden ist diese Personengruppe sehr willkommen ... im Gegensatz zu anderen Religionsgemeinschaften, deren Unintegrität in unsere Gesellschaft ich in der deutschen Hauptstadt tagtäglich erleben darf.
Herr Cengiz Abdul-Rahman möge mir und den übrigen Lesern erklären, was er unter Verantwortung versteht. Seine Sicht der Entwicklung im Irak zeigt ein erschreckendes Maß an Blindheit und Widerstand gegen bessere Einsicht. Gerade erst habe ich im Internet von einem Bombenattentat in einem Dorf nördlich von Bagdad gelesen. Dort hat sich ein Selbstmordattentäter inmitten einer Trauergemeinde während des Begräbnisses in die Luft gesprengt - vielleicht mit dem Ruf "Allah ist groß" auf den Lippen. Über 40 !!! Menschen wurden getötet. Bei solchen Beispielen von purem Haß dann von der Verantwortung der Amerikaner für die Taten von Al Kaida und Konsorten zu sprechen, ist einfach unglaublich, da fehlen mir die Worte. Wie kann man mit Herrn Abdul-Rahman und allen, die so denken, wie er, über friedliche Lösungen und ein Zusammenleben der Religionen in Würde diskutieren?
Das ist eine sehr seltsame Ansicht: verantwortlich sei die Besatzungsmacht.
Mit dem gleichen Argument könnte man durchaus sagen,verantwortlich sei die Polizei,wenn es eine Überzahl von Räubern gibt.
Und der Hinweis auf das "gute Leben" unter Saddam Hussein ist einfach lächerlich.
Man sollte sich bitteschön wieder ins Gedächtnis rufen,wieviel (!) Menschen unter Hussein getötet wurden.
Nur 2 oder 3 waren es nicht!
Eines manifestiert sich für mich allerdings schon seit langem: Muslimische Länder können offenbar nur von Diktatoren einigermaßen stabil (!) geführt werden.
Daher ist es unerläßlich,sich vom Westen aus mit den Diktatoren zu arrangieren,die dem Westen gewogen sind.
- besagt das Völkerrecht. Man kann sich doch nicht ernsthaft darüber streiten, dass die USA die Verantwortung für die Verhältnisse im Irak haben. Wer ist denn sonst als die USA dafür verantwortlich, dass im Irak Terroristen der al-Quida rumlaufen. Diese gab es vorher dort nicht.
Man kann von Saddam halten was man will, aber den Menschen ging es unter ihm besser als heute. Was nützt Freiheit ohne jede Sicherheit. Die Christen wurden bis zum Jahr 2003 im Irak nicht verfolgt. Tariq Aziz hat es als Christ sogar weit gebracht unter Saddam. Außenminister und Vizepräsident unter lauter Muslimen!!
Wem dient denn das ganze Chaos um Irak? Eine Antwort liefert die Haaretz vom heutigen Tage. Originalton Benjamin Netanyahu "We are benefiting from one thing, and that ist the attack on the Twin Towers and Pentagon, and the American struggle in Iraq"
@ Peter Bönsch & Co: Warum gehen sie eigentlich nicht zurück auf die Website von Politically Incorrect, da glaubt ihnen jemand ihr Geschreibsel.
Sehr geehrter Herr Fatih Mehment Uenal, Sie sagen "Wenn in der islamischen Welt die Christen unterdrückt werden, dann hat es einen Grund". Den müssen Sie mir und den anderen Lesern nennen!!! Ich jedenfalls sehe diesen Grund klar: Unwissenheit, Intoleranz und Minderwertigkeitsgefühle. Solange Sie und viele andere Moslems nicht in der Lage sind, sich kritisch mit der Situation in Ihren Ländern auseinanderzusetzen, werden wir noch lange diskutieren, ohne den geringsten Fortschritt in unserer Verständigung zu machen. Irak wie auch der Nahe Osten oder Nordafrika waren christlich, bevor der Islam diesen Weltteil eroberte. Warum würden Christen ihr Land dann, in diesem Fall den Irak, verlassen, wenn sie nicht mit Benachteiligng, Tod oder Vergewaltigung rechnen müßten? Wenn ich Ihre Anmerkung zu der Existenzdauer von Armeniern oder Maronitern lese, schleicht sich bei mir der beängstigende Eindruck ein, daß Sie den Christen insgesamt nur eine kurze Verweildauer und Existenz zusprechen. Können Sie mir sagen, ob ich Sie da mißverstanden habe und wie ich Sie dann wirklich verstehen soll? Und was ist der Grund dafür, daß Christen in Saudiarabien von der staatlichen Religionspolizei in ihren eigenen Häusern kontrolliert werden? Nennen Sie ihn!
Die jetztige Situation im Irak, der Bevölkerung im Allgemeinen und der Minderheiten im Besonderen, ist wenig verwunderlich.
Immerhin wurde duch den Krieg der Alliierten gegen den Irak ein Bürgerkrieg im Irak ausgelöst.
Ich denke, jeder Leser wird sich selbst ausrechnen können, dass ein Bürgerkriegsland kein Platz ist, an dem man leben möchte. Die Fluchtbewegungen sind deshalb vollkommen logisch, richtig und menschlich.
Unerträglich finde ich es, bei der derzeitig vermeldeten Lage des Irak von einer "Verbesserung der Sicherheitslage" zu sprechen. Nach wie vor herrscht dort Bürgerkrieg, was heißt, dass es keine Sicherheit gibt.
Unmenschlich - und beschüämend für uns Christen - finde ich unsere "Wir-sind-ja-so-arm"_Menatalität, die es uns erlaubt, nicht einenen einzigen Menschen aus deiesem Land aufzunehmen.
Wir sind in der Tat arm; arm an Empathie und Hilfsbereitschaft. Deshalb müssen sich wieder Staaten um die Flüchtigen kümmern, die in der Tat Probleme haben, die Flüchtlinge (und ich meine nicht nur Christen. Mensch bleibt Mensch, egal welchen Bekenntnisses) zu versorgen.
Ich finde, wir sollten unsere Art des "gelbten Christentums" überdenken. Unter "liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" stelle ich mir etwas anderes vor.
..will man die Bevölkerung Deutschlands auf diese Art und Weise darauf vorbereiten, dass hunderttausende irakische Christen ins Land geholt werden sollen? Warum auch nicht?Deutschland hat ja auch hunderttausende muslimische Flüchtlinge aus dem Kosovo und Bosnien ins Land geholt. Tut das, aber bitte ohne dafür andere zu verurteilen. Wenn in Saudi Arabien,Pakistan oder Ägypten Christen unterdrückt werden gibt es einen Mittel dagegen. Unterstützt diese Diktatoren nicht mehr! Denn diese unterdrücken auch die anderen die die keine Christen sind.Ausgerechnet unter Saddam ging es den Christen des Irak nicht schlecht. Ironie der Geschichte. Der Pöbel des Irak und auch anderswo der Pöbel betrachten ihre christlischen Landsleute nun als Helfer der
Besatzungsmächte. Wenn in der islamischen Welt die Christen unterdrückt werden dann hat es einen Grund.Der Westen hat sich immer der Christen des Nahen Osten als Handlanger bedient. Und diese haben sich bereitwillig missbrauchen lassen.Das die Machtfülle zeitlich begrenzt war kam aber keinen in den Sinn. Das war bei den Armeniern so. Das war in den 70 ern mit den Libanesischen Maroniten so und die Liste ist beliebig erweiterbar.
Wer aber ist denn VERANTWORTLICH sowohl für die Nöte der irakischen Christen als auch vieler Iraker selbst ?
Islamistische Terrorgruppen - Niemand anders !
Denn gäbe diese nicht,gäbe es auch keinen Exodus aus dem Irak und läge der Irak nicht immer noch am Boden.
"Welch schöne Länder",wenn diese offensichtlich nur von Diktatoren (so) gelenkt werden können,daß bestimmten Volksgruppen nichts geschieht,weil der Diktator es (im Augenblick) nicht will!
Ich muss der FAZ (ausnahmsweise) ein Kompliment aussprechen. Nämlich deshalb, da sie sich eines Themas annimmt, vor dem der größte Teil der europäischen Medien und wohl ausnahmlos alle europäischen Politiker ihre Augen verschliessen. Selbige Politiker wissen sehr gut, was im Irak, in Ägypten oder der Türkei der christlichen Bevölkerung blüht (um nur einige Beispielländer zu nennen). Man will aber durch entsprechende Kritik nicht den Zorn der muslimischen Ländern auf sich ziehen. Diese feige Einstellung ist all zu beschämend und ungerecht! Auf der anderen Seite expandiert der Islam in großem Stil und von langer Hand geplant in Europa. Insbesondere seien hier Saudi-Arabien und die Türkei genannt, die in großem Maße Moscheebauten in Bosnien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Montenegro, Griechenland und Georgien vorantreiben, und immer stärker auch in "Westeuropa" Fuss fassen. Von der liberalen Einstellung die Moslems in Europa entgegen gebracht wird, sind die moslemischen Länder in Bezug auf Christen Lichtjahre entfernt. Hier eine Besserung zu erwarten wäre äußerst blauäugig.
P.S. ich darf zudem zum FAZ-Kommentar "Die Christenverfolgung" von Volker Zastrow gratulieren.
Endlich mal ein Beitrag der auf die Situation der Christen in einem muslimischen Land eingeht. Über die Unterdrückung anderer Religionen etwas zu erfahren ist zweifelsohne richtig und wichtig. Die geringe Anzahl der Berichte über die Misshandlung bzw. Unterdrückung von Christen in nicht-christlichen-Ländern, kann man aber nur noch als peinlich bezeichnen.
MfG, B.Ziller.
PS: ... siehe auch den heutigen Kommentar "Die Christenverfolgung" von Volker Zastrow.
Herrn Abdul-Rahman verstehe ich nicht. Gerade erst hat er einen Artikel gelesen, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrigläßt und in dem es um nichts anderes geht, als um die brutale Vertreibung der Christen im Irak, um ihre Ermordung und um Diebstahl, alles begangen von Moslems. Und da beklagt er das Schweigen der CDU. Ist hier nicht zuerst die Weltöffentlichkeit angesprochen und hier sowohl die christliche, als auch die moslemische? Im Irak werden die allgemeinen Menschenrechte und das Recht der christlichen Minderheit mit Füßen getreten und hierfür die USA oder die CDU verantwortlich zu machen, grenzt an Dummheit. Und an welche leidenden Moslems denken Sie, Herr Abdul-Rahman? An die irakischen? Sie wissen genau so wie ich, daß sich in diesem Land die Moslems gegenseitig umbringen, Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt. Hier von ihrem Leiden zu sprechen, wenn sich Glaubensbrüder gegenseitig umbringen und Selbstmordattentäter Familienväter, Kinder und Frazuen in die Luft sprengen, ist als Reaktion auf den Artikel nicht nachvollziehbar. Das große Problem ist, daß die westliche/christliche Mehrheit sich nicht mehr für die leidenden Glaubensbrüder interessiert, jedenfalls nicht in dem Maße, wie es Moslems tun würden.
...die letzte Frage des Kommentators zum "Fortschritt der Menschlichkeit" erübrigt sich ja wohl von selbst, wenn man den Artikel wirklich zu Ende liest. Hier heisst es im letzten Satz: "Eine Kontingentlösung sei überdies nichts Neues: Deutschland habe schon Anfang der achtziger Jahre 35.000 vietnamesische Bootsflüchtlinge und in den neunziger Jahren mehr als 345.000 bosnische Kriegsflüchtlinge aufgenommen."
Bei diesen Bevölkerungsgruppen handelt es sich nachweislich nicht um Christen, sondern unter anderem auch um Muslime. Von einer Bevorzugung der Christen durch die Christlich Demokratische Union kann also nicht die Rede sein, zumal Yesiden und Madnäer keine Christen sind. Vielmehr zeigen die beschriebenen Überlegungen der Bundesregierung und führender Politiker, das Gewähren von Asyl für Verfolgte und Bedrohte, nur die notwendige Reaktion auf die Angriffe von radikalen Muslimen...
Man sollte bei allen berechtigten Kritikpunkten über den Irak-Krieg nicht die derzeitige Lage dort falsch interpretieren und ummünzen.. Die derzeitigen Agressionen gegenüber Andersgläubigen gehen nicht von den Amerikanern und den Christen aus!!!
Irakische Flüchtlinge seit der Invasion durch die USA:
1.45 Millionen (Stand 1.1.2007)
Letzte aktuelle Schätzung:
Mehr als 2 Millionen Flüchtlinge (September 2007)
Quelle UN-Flüchtlingshilfswerk:
http://www.unhcr.org/cgi-bin/texis/vtx/country?iso=irq
Zum Umgang der EU mit diesen (anscheinend wegen falscher Religionszugehörigkeit größtenteils ungewünschten) Flüchtlingen:
"Fortress Europe and the Iraqi ‘intruders’:
Iraqi asylum-seekers and the EU, 2003-2007"
Erschienen in:
"NEW ISSUES IN REFUGEE RESEARCH
Research Paper No. 144"
Von:
Markus Sperl
European Institute
London School of Economics and Political Science
United Kingdom"
http://www.unhcr.org/publ/RESEARCH/470c9be92.pdf