Wehrpflicht

Hölzernes Eisen

Spezial Die Wehrpflichtigen sind das Potential für den Aufwuchs der Armee im Krisenfall. Die gegenwärtige Praxis ist zwar nicht ideal, mit Sicherheit wäre aber die „freiwillige Wehrpflicht“, die die SPD vorschlägt, noch schlechter. Günther Nonnenmacher kommentiert.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. August 2007 13:52

@ thomas gottschalk

Elisabeth Grabow (lunamea)

wenn, dann ist das alter beim studienabschluss interessant. mir ist bisher kein fall bekannt, in dem ein wehrpflichtiger gleichzeitig student gewesen wäre und seinen wehrdienst abgeleistet hätte. PLUS: soweit ich weiß, wird man nicht eingezogen, wenn man einen ausbildungsplatz bzw. einen studienplatz sicher hat. da würde ich mich aber berichtigen lassen, da bin ich nicht sicher. Aber so lange es keine unerklärbaren lücken im lebenslauf gibt, in denen einfach nichts geschehen ist, kann man dieses wehrjahr als junger mann gut entschuldigen bzw. erklären. nebenbei gesagt, ich lehne die wehrpflicht ab, ich halte es für augenwischerei. erfahrungsberichten zu folge ist lediglich die grundausbildung als "unangenehm" zu bezeichnen, danach sei die verbleibende zeit reines "eierschaukeln" wie betroffene berichten. insofern ist es im groben egal, ob ein junger mann wehrdienst leisten muss oder nicht, inwiefern er in dieser zeit etwas leistet ist prinzipiell eher fraglich...

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21. August 2007 11:24

Die tatsächlichen Motive

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Hier wird sehr viel um den Kern herumgeredet. Um es auf den Punkt zu bringen: Die SPD war schon immer gegen die Wehrpflicht, und zwar deswegen, weil in der SPD schon immer die Träume von einem totalen Pazifismus geschlummert haben. Außerdem meint die SPD, das deutsche Soldaten schlecht, ausländische (ausgenommen die der USA) aber gut sind. Sehr oft hörte ich von SPD-Mitgliedern, daß die Besetzung der DDR durch Sowjetsoldaten gut sei, die Existenz der Bundeswehr dagegen schlecht.
Zudem hat die SPD eine absolut irrationale Angst vor einem Militärputsch. Sie weiß, das nur eine militärisch organisierte Macht sie von den Pfründen in der Politik vertreiben könnte. Das wäre für sie der Super-GAU.
Ich selbst bin übrigens jetzt auch gegen die Wehrpflicht,
aber aus ganz anderen Gründen:
1. Die Bundeswehr kann auf solche Leute (ich vermeide das Wort "Männer") verzichten, die zu bequem sind, ihr Land zu verteidigen.
2. Es gibt in diesem Lande nichts mehr, für dessen Verteidigung sich der Einsatz des eigenen Lebens lohnt.

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21. August 2007 01:48

Teures Rekrutierungsinstrument

Sebastian Schäfer (seb2909)

Für die Bundeswehr ist die Wehrpflicht eine einfache und sichere Rekrutierungsquelle, die immer gerne als Argument angeführt wird. Welche Firma würde es nicht schätzen, ein Vielfaches ihrer benötigten Arbeitskräfte für eine Art Probezeit mit geringer Entlohnung regelmäßig begutachten und auswählen zu können?

Erhebt sich jedoch die Frage, ob die dadurch verursachten Kosten, direkt und indirekt (im Sinne von entgangener volkswirtschaftlicher Arbeitskraft), nicht sinnvoller in geeignete Aktivitätsprogramme umgewandelt werden können, um damit auf breiter Linie einen Gewinn für beide Seiten zu erzielen. Dabei geht es nicht nur um monetäre Anreize, sondern vor allem um Ausbildung und Studienmöglichkeiten, die auch auf dem zivilen Markt verwertbar sind. Damit lässt sich zudem so mancher "Zeitverlust" auf dem Karriereweg kompensieren.

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21. August 2007 01:46

Wehrpflicht vs. Studienzeitdiskussion

Thomas Gottschalk (thgott)

man kann m.E. nicht rigide, maximale Studienzeiten fordern bzw. durchsetzen, und gleichzeitig jungen Männern die Wehrpflicht abfordern. Eine unglaubliche Zeitverschwendung für jeden ambitionierten Abiturienten mit Potential.

Beste Grüße
Thomas

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21. August 2007 00:35

Freiwillige Pflicht

Alexander Woick (alex.woick)

Die Lächerlichkeit des Vorschlags einer "freiwilligen Pflicht" wird nur noch von der Überholtheit der Wehrpflicht selbst übertroffen.

Wenn, wie ich das verstanden habe, Wehrpflichtige nur noch gezogen werden sollen, wenn Bedarf an ihnen besteht, aber sonst nicht, dann hat wohl früher kein Bedarf an ihnen bestanden. Dann wurden sie früher also nur so "weil alle Staaten eine Armee haben" gezogen. Dann habe ich also meine 15 Monate überflüssigerweise abgesessen. Ok, das wußte ich jetzt auch schon - hätte ich die Zeit im Gefängnis gesessen, sie wäre nicht sinnloser vertan gewesen.

Aber der Vorschlag ist zu durchsichtig. Es allen recht zu machen, aber dabei nichts richtig: Die lästige Wehrpflicht wird aus Sicht der Wehrpflichtigen de facto abgeschafft (verspricht man), während sie aus Sicht der Politiker weiter besteht (und man also weiterhin mit einer großen Armee "rechnen" kann). Dabei gibt es eigentlich nur Verlierer: Den Wehrpflichtigen droht natürlich weiterhin der erbärmlich bezahlte Frondienst, während dem Staat eine tatkräftige Armee über kurz oder lang nicht mehr zur Verfügung steht.

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21. August 2007 00:24

Immer noch Schule der Nation

Heinrich Macke (HeinrichMacke)

Meine Ansichten mögen einigen Zeitgenossen zwar etwas "altertümlich" erscheinen, aber als Inhaber eines mittelständischen Betriebes weiß ich nur zu gut die Qualitäten militärischer Erziehung bei meinen Angestellten zu schätzen. Fleiß, Pünktlichkeit, Disziplin und auch - wo nötig - Gehorsam sind die Tugenden, die nur durch militärischen Schliff geschaffen werden. Es sind gleichsam die Tugenden, die ein erfolgreiches Bestehen unseres Traditionsbetriebes garantieren und Arbeitsplätze sichern helfen. Ich erkenne sofort die Qualitäten eines neuen Mitarbeiters an seinem Auftreten. Die Frage "Haben sie gedient?" muß eindeutig mit "Ja" beantwortet werden können, wenn es um höhere Positionen geht. Im Interesse meiner Belegschaft kann ich mir weder "Gammler noch Langhaarige noch Kommunisten" leisten, die Unfrieden stiften, sog. "flache Hierarchien" bevorzugen um besser faulenzen zu können und meistens kein ausgeprägtes Verantwortungsbewußtsein besitzen. Etwas mehr bismarcksche Disziplin würden diesem Land sicher guttun, damit es seine Stärke behält. Ich habe mit der Wehrpflicht jedenfalls ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.

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21. August 2007 00:19

@ steve lutzmann

Gisela Unbesorgt (giseun)

Was soll bitte am Kampftrinken nach dem Dienst staatsbürgerliche Erziehung sein?
Die paar Kurse die die Wehrpflichtigen zur Sozialkunde belegen müssen, können sie auch ohne Bundeswehr belegen (z.B. in der Schule) und was soll am nach-oben-buckeln-nach-unten-treten staatsbürgerlich (wenn nicht im preußischen Sinne) sein?
Ne die Armee erzieht die jungen Menschen vielleicht zur Verteidigung der Demokratie (auf Befehl), aber nicht zur aktiven kritischen Partizipation an derselben. (Vorschlag: demokratische Kontrolle der Offiziere, Diskussionen zu Manövern und Abstimmung zur Abendgestaltung - das wäre staatsbürgerliche Erziehung)

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21. August 2007 00:14

Bundes WEHR

Gisela Unbesorgt (giseun)

Die deutsche Armee heißt meines wissens immer noch BundesWEHR und wenn auch mit NATO Zusatzverträgen daran rumgeschustert wird. Die einzig zentrale Aufgabe einer wehrbereiten Bevölkerung kann nur die Verteidigung sein.
Angesichts der veränderten weltpolitischen Konstellation stellt sich die Frage: Gegen wen wollen wir uns denn verteidigen. Europa (vielleicht mit Ausnahme von Russland, das erst noch durch 2 andere Staaten muß und vielleicht Polen bis zur nächsten Wahl) besteht nur aus Freunden, oder zumindest nicht schlecht gesonnenen Staaten.
Die neue Feinde sind Terroristen oder Feinde der Demokratie. Gegen erstere kann man sich nur durch Aufgabe der Demokratie wehren und gegen zweite müssen die Polizei und der Staatsschutz eingesetzt werden.
Die BundesWEHR wird derzeit nur noch im Ausland zur offensiven Verteidigung eingesetzt. Und das kann nicht von irgendeinem wehrpflichtigen, sondern nur von Berufssoldaten geleistet werden.
Und hinzukommt. Umso weniger die deutsche Armee leisten kann, umso mehr müssen wir uns auf die Diplomatie verlassen. Und das hat die letzten 50 Jahre doch auch ganz gut geklappt. Wieso also in diesen Zeiten noch eine Wehrpflicht?

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20. August 2007 23:43

Zwei Fliegen mit einem Gesetz

A. Malliki (a.malliki)


Zeitsoldaten dürfen Auslandseinsätze nicht verweigern, nur Wehrpflichtige. Das scheint des Pudels Kern zu sein. Momentan ist die Bundeswehr damit ernsthaft im Konflikt.

Dazu kommt, dass im 2+4-Vertrag eindeutig eine Reduzierung der Bundeswehr verlangt wird. Das ist mit Leichtigkeit zu umgehen, in dem einerseits eine Berufsarmee aufgebaut wird und die Wehrpflicht eine Aufstockung über das erlaubte Maß schnell möglich macht.

Ein zweischneidiges Schwert, das in jede Richtig gegen das friedliche Deutschland messerscharf schneidet.

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20. August 2007 23:40

obsolet und dreist

Andreas Winkler (fonzie)

"Sicherheitspolitisch" ist das dt. Massenheer eindeutig obsolet. Die USA sind schon dabei, unbemannte Kampfroboter und -flieger zu entwickeln und unsere Amateursoldaten üben noch mit G3 und Essgeschirr den Stellungskrieg gegen Rotland. Was soll man dazu noch sagen...

Das Rekrutierungsargument erscheint da schon sehr viel einleuchtender. Trotzdem ist dieses Argument eine Frechheit. Zu verlangen, faktisch ein Jahr der Lebensplanung dem Vaterland zu widemen, nur weil die BW Rekrutierungsschwierigkeiten hat - dreist. Genauso blödsinnig ist der Zwangsdienst für Männer und Frauen, um unser ineffizientes Sozialsystem am Laufen zu halten. Das einzig einleuchtende Argument, in die Menschenrechte (Freiheit und Selbstbestimmung) der eigenen Bürger einzugreifen, kann doch nur die Selbsterhaltung (V-Fall) des Staats sein. Sonst nichts.

Aus dieser Diskussion ergeben sich für mich 2 Folgerungen:
1. Die Wehrpflicht gehört abgeschafft, weil ihre explizite Legitimation (der sowjetische Panzerkrieg) nicht mehr exisitert und nichts dergleichen nach 1990 entstanden ist.
2. Daher muss der deutsche Staat gefälligst mehr Geld in die Hand nehmen, um die BW attraktiver (Gehalt und Ansehen) zu machen und das Sozialsystem überlebensfähig.

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20. August 2007 23:36

Hölzernes Eisen

Bevan Engelbrecht (bevan)

Vielleicht sollte Günther Nonnenmacher seiner namens vetter Peter Nonnemacher in England fragen wie die sowas machen.

Eine berufs armee wäre sicherlich besser als unsere gegenwärtige lösung.

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20. August 2007 21:40

Wehrpflichtige werden real ausgegliedert!

Manfred Wienold (ManfredWienold)

Wenn junge Männer heutzutage freiwillig (Verweigerung ist realiter eine reine Wahloption) zur Bundeswehr kommen, erleben sie dort eine Bundeswehr die wenig Geld und Ausrüstung in die Ausbildung der Wehrpflichtigen steckt. Diese werden dann als billige Aushilfskräfte für niedere Arbeiten verwendet. Denn Geld ist knapp in der Bundeswehr in Zeiten der Transformation. Da reicht es gerade, wenn überhaupt, für die längerdienenden Kräfte zur Bewältigung der Auslandseinsätze.
Jungen Menschen ihre Grundrechte temporär zu entziehen um den Nachwuchs zu sichern ist nur dann legitim, wenn der Staat es auch sicherstellt das diese Freiwilligen auch angemessen und würdig ausgebildet und ausgerüstet werden mit sinnvollen Aufgaben und Aufträgen. Das dies mehr Geld kostet ist klar, aber auch angemessen. Bei attraktiverem Dienst würde sich das Problem der Nachwuchsgewinnung von selbst beheben, und somit auch das aktuell stärkste Argument zur Beibehaltung der Wehrpflicht.
Das von einer Politik, die erkennt das eine moderne weltweit engagierte Armee auch wirklich mehr Geld kostet, auch die Längerdienenden profitieren würden ist für mich jedenfalls auch klar.

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20. August 2007 21:33

Die Wehrpflicht - ein Zombie will nicht abtreten.

Günter Weber (GWeberBV)

Es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Nonchalance hier über die 9 Monate Lebenszeit junger Männer verfügt wird. Dass die Wehrpflicht für die Bundeswehr ein bequemer Weg der Nachwuchsgewinnung darstellt und ihr zudem ein Reservoir billiger Arbeitskräfte bereitstellt, mag man ja konzidieren. Dass dies jedoch scheinbar als Begründung ausreicht, um massiv in die Grundrechte der Betroffenen Wehrdienst- und Zivildienstleistenden einzugreifen, zeugt meines Erachtens von einer erschreckenden Geringschätzung gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht der Bürger dieses Landes. Wenn dies dann auch noch mit väterlich klingenden Hinweisen, auf die pädagogische Wirkung dieser Zwangsdienste unterfüttert wird, kann ich ein Hohngelächter nurmehr mühsam unterdrücken. Dieses Relikt vergangener Tage gehört abgeschafft, so wie es in einem Großteil der westlichen Welt schon lange geschehen ist. Wem das Vaterland einen Dienst abfordert, den soll es dafür anständig entlohnen. Basta.

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20. August 2007 20:15

Der Beitrag zur 'Friedensmacht Europa'...

Jonas Cords (lieselottecords)

Das Territorialheer alten Zuschnitts hat endgültig ausgedient - und nun sollte man auch mit alten Tabus brechen und darüber sprechen, daß auch eine voll aktivierte territoriale Verteidigungsmacht, die sich
an der Landesgrenze eingegraben hätte, den Gegner ("Rotland") nur einige Stunden oder Tage am Vormarsch Richtung Westen hätte hindern können.
Was sollen wir also heute mit einer Wehrpflichtarmee, wenn sie schon keinen drängenden militärischen Zwecken dienen kann ? Wollen wir eine Schule der Nation, als Schule nach der Schule ?
Wenn ich an meine Zeit und die Inhalte, die gelehrt und vorgelebt wurden zurückdenke, muss ich sagen: Diese sogenannte Schule der Nation, in der es um Krawattenbinden, einige Artikel im Grundgesetz und den Wert der Demokratie geht, ist mir die Menge Geld nicht wert, wenn wir damit keine einsatzfähige Armee aufbauen können, die Deutschlands Bedeutung im Rahmen einer gemeisanme europäischen Verteidigungspolitik entspricht.
Möchte man aber mit Frankreich und Großbritannien auch militärisch auf eine Augenhöhe gelangen, werden einige tausend einsatzfähige Spezialkräfte kaum ausreichen, um uns vom geopolitischen Katzentisch wegzubekommen.

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20. August 2007 19:40

SPD-Vorschlag nur Manifestierung des schon Realen!

Stefan Bollmann (Boltzmann)

Sehr geehrter Herr Nonnenmacher,

Aus einigen Diskussionen mit den Leuten, die hoffentlich in der Zukunft die Entscheidungen treffen werden und nicht mehr einfach nur an alten verknöcherten Strukturen festhalten wollen, bin ich zu der Auffassung gelangt, dass der Vorschlag der SPD bis jetzt der beste ist, der von einer Partei auf den Tisch gelegt wurde. Zwar ist auch der in einigen Punkten zu kritisieren, aber leider sind mir Ihre Kritikpunkte ein wenig zu fad.
Um sofort und auch nur auf Ihr Hauptargument einzugehen:
Warum soll denn bitteschön ein Wehrdienst, bei dem die jungen Erwachsenen sich freiwillig dazu entscheiden nicht "in der Bevölkerung verankert" sein? Dies Argument kommt in wirklich jeder Diskussion zur Wehrpflicht auf, vergisst aber völlig, dass wir inzwischen eine ganz andere Zeit haben mit völlig anderen Werten, als zur Weimarer Republik! Ja, de facto kann ja heute schon jeder sich den Dienst aussuchen. Ins Internet, Suchmaschine an, Verweigerung ausdrucken und unterschreiben. Schon kann der Staat wenig machen. Was soll dann diese Augenwischerei?
Ein viel wichtigeres Thema ist denke ich, die Gerechtigkeit beim Einziehen bzgl. Frauen, aber das ist hier nicht Thema..

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