Woraus dieser Mob ob hier in Deutschland (siehe z.B. Köln und anderswo) oder weltweit besteht, kann man immer - mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf für das Organisieren der "spontanen Empörung der Beleidigten“ - dann besonders gut sehen, wenn eine politische Karrikatur über den Propheten gedruckt oder gar bekannt wird, dass ein Teddybär den Namen M. erhalten hat.
Sie fragen, wo die Islamisierung anfängt? Bestimmt nicht, wie Sie schreiben, wenn es "im türkischen Restaurant keine Schweinehaxe" gibt. Auf etwas so dämliches muss man erst einmal kommen!
Sie hat aber dort schon längst begonnen, wo man in vorauseilender Feigheit schon nicht mehr die eigene Selbstzensur und den damit einhergehenden Meinungsfaschismus, der sich political correctness nennt, wahrnimmt. Z.B. dann, wenn in der Europäischen Hauptstadt Brüssel etwas verboten wird, was in Istanbul (noch) erlaubt war, nämlich das Demonstrieren gegen die Islamisierung Europas.
Die Beispiele ließen sich endlos fortsetzen.
Insofern: Wehret den Anfängen! Es darf keinen neuen Totalitarismus in Europa geben!
So grölt es aus der Meute, denn "wir sind viele".
Ob er damals die Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte einschlug
oder heute Türkenhäuser (gerne mit Frauen und Kindern drin) anzündet,
dahinter steckt derselbe Ungeist.
Insofern sind die Vergleiche mit der Situation unserer jüdischen Mitbürger
im beginnenden dritten Reich und der Türkenhetze heute in Deutschland
durchaus gerechtfertigt.
Der Mob sucht sich stets ein Opfer, das er für schutzlos hält.
Sobald er wittert, dass man "gegen die darf", bricht er los.
... diese Einteilung kommt der - von direkt betroffenen natürlich ignorierten - Wirklichkeit wohl etwas näher!
So werden von organisierten Drückerkolonnen regelmäßig Leserkommentare
zu Ausländer- und speziell Türkeithemen klassifiziert.
Frage mich nur, was diese Dienstleistung bringen soll.
Aber wenn's Freude macht und man sonst tagsüber nichts zu tun hat ...
Eines scheint der Film erreicht zu haben: alle Vorurteile wieder aufleben zu lassen. Also: etwas unaufgeregter sich diesem "Werk" widmen...er, der Film, verkörpert
seine (Autor /Regisseur) Sichtweise zu seinem(!) Problem, hinsichtlich seiner eigenen psychischen Verfassung!
Er macht sich noch nicht mal die Mühe, eine differenzierte Ausgestaltung seines Standpunktes...
Was er allerdings darf: seine Sichtweise dokumentieren (Meinungsfreiheit).
Ergo, cool bleiben:
Ansonsten würde man die Plattform, die der Autor jetzt schon besitzt, omni-potent aufwerten: die Qualität eines guten Dokumentarfilmes hat er nicht. Er setzt nur die mainstream-phrasen-dreschenden Versatzstücke aneinander, damit bedient er erneut "die schweigende Mehrheit" (??) - - will er doch, oder eben nicht.
Seine Absicht ist offensichtlich:
Nun erhält der Autor Morddrohungen,die völlig abwegig und sinnentleert sind, dennoch: er hat sich diese "Bühne" geschaffen -so ganz nebenbei,hat er m.E., damit gerechnet: Verdacht a. path. Narzißmus mit eingeschlossen.
Der Autor verabsäumt es,konstruktive(!) Kritik visuell darzustellen.
Erst nach dem Release, läßt er Dialogbereitschaft erkennen. Merwürdig!
Hier kann ich nur das Buch von R. Dawkins empfehlen: ..Götterwahn!
Ich finde es sehr bedauerlich, dass manche Leser der FAZ nicht in der Lage sind einen Unterschied zwischen dem warnen vor der einen Verhaltensweise und dem besser heissen der eigenen zu erahnen. Das selbe Problem hat man allerdings leider in Deutschland mit dem Unterschied zwischen Patriot und Nationalist, den auch sehr wenige kennen.
Herr Bauer zeigt hier auch sehr schoen, dass er diesen NICHT verstanden hat.
Das warnen vor dem einen bedeutet nicht, dass man selber besser ist. Die Kritik ueber das Video kann ich gut verstehen, das wird auch so gewollt gewesen sein. Allerdings finde ich es erschreckend, wie wenig Gedanken sich viele ueber die Auswirkungen machen. Wenn wir in Europa unsere Presse und Meinungsfreiheit ausueben, muessen wir schon darauf achten, ob Leuten in Asien sie passt? Das kann meiner Meinung nach nicht richtig sein.
Wenn ein Moslem im Iran Christen als schweinefressende Untermenschen bezeichnet zieh ich mir den Schuh auch einfach nicht an und lass ihn das denken.
Ich denke die groesste Gefahr ist, dass die Politik weiter stillschweigen ueber die Sorgen und Aengste der Leute haelt und am Ende sich gewundert wird, wenn ein wirklich Extremer aus diesem stillen Unbehagen Waehlerstimmen macht.
Gruesse
Wo fängt die Islamisierung an ?
Manche Leute fühlen sich schon dadurch belästigt,
dass sie im türkischen Restaurant keine Schweinshaxe
bestellen können (dass im Brauhaus kein Wein ausgeschenkt
wird, ist aber selbstverständliches Brauchtum) oder
weil in der Tiefkühltheke des Supermarktes ein Ayran steht.
Ich wette mit Ihnen, dass Sie die meisten Türken oder
Deutschen türkischer Herkunft, mit denen Sie im Alltag
zu tun haben, überhaupt nicht wahrnehmen.
Der Grund ist nämlich, dass die Mehrheit von ihnen
weitgehend verwestlicht sind, auch ohne großartige
Integrationsprogramme sondern ganz freiwillig.
Fragen Sie doch mal die Verkäuferin im Supermarkt
oder die Sachbearbeiterin an der Sparkasse nach
ihren Nachnamen - Sie werden überrascht sein,
wieviele türkische darunter sind.
In den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit
geraten dagegen immer nur die schätzungsweise
1 % Asozialen oder religiöse Eiferer.
Bei mehreren Millionen bieten diese Zehntausende
genug Stoff für die nächsten Jahre - die anderen
99 % erwähnt niemand.
Es ist doch merkwürdig, immer wenn es ruhig wird um die vermeintliche terroristische Gefahr wird, stehen BKA, BND oder Innenminisiterium auf der Matte und sprechen von einer "erhöhten Terrrogefahr". Interessanterweise, kommt dann auch noch ein Bayer daher und erzählt uns, man habe während der Fussball-WM einen Anschlag verhindert.
Wer nimmt diese Leute eigentlich noch ernst? Wenn es eine erhöhte Terrorgefahr wirklich gibt, dann liegt dies allein an der Einseitigen Politik des Westen im Nahen Osten und dies könnte man sehr schnell und sehr einfach ändern. Dazu bedarf es jedenfalls keiner Beschneidung der bürgerlichen Freiheit und Panikmache.
sind strafbar, auch wenn die Grenzen zur bizarren
persönlichen Meinungsäußerung nicht immer einfach
zu ziehen sind.
Wenn es die Absicht des Herstellers dieses Films
sein sollte, Menschen unterschiedlicher Herkunft
gegeneinander aufzuhetzen, ist die Grenze überschritten.
Einige NS-Propagandafilme wurden aus demselben Grund
ja ebenfalls als Straftaten eingestuft und nicht als Kunstwerke.
Unnötig wären derartige Schutzmaßnahmen in einer
aufgeklärten Gesellschaft, in der solche Provokationen
einfach verpuffen. Das trifft aber für die deutsche leider
nur eingeschränkt zu.
In Faschistenforen wie "politically incorrect" feiert der Mob
mit seiner eigenen Hasspropaganda diesen Film und zeigt,
dass hier staatliche Kontrolle leider noch nötig ist.
Ausserdem ist es das erklärte politische Ziel des Regisseurs,
in Europa eine Art religiösen Staat einzuführen - nur eben im
Sinne seiner eigenen, "richtigen", Religion.
Insofern ist er nicht besser, als die, vor denen er zu warnen vorgibt.
wird von CSU und vatikanischer Lobby regelmäßig als Straftat bezeichnet,
die in Deutschland noch schärfer als bisher zu ahnden sei.
Wenn schon, dann bitte konsequent bleiben: dann (und nur dann)
muss dieser Film ebenfalls als gotteslästerliches Machwerk verfolgt werden.
Natürlich wird das nicht passieren, denn die Ursache der Misere ist und bleibt,
dass in manchen europäischen Staaten die katholische Kirche jahrhundertelang
Staatsreligion war und sich dadurch eine politische Lobby aufbauen konnte,
die jeden Versuch, liberale und wirklich konfessionslose (also allen Bürgern
ihre Religion frei überlassende) Gesellschaften durchzusetzen, blockiert hat.
Ich lese hier von einer schleichenden Islamisierung? Das ist doch ziemlicher Schwachsinn. In der ganzen Welt dringt der Islam offen und aggressiv vor, mit echtem Sprengstoff oder auch mit verbalem, wir, wir allem wir Deutsche, wollen es nur nicht zur Kenntnis nehmen, wir Weltmeister im Wegschauen. Was ist bitteschön daran schleichend?
Sicher sind Islam und Terror nicht gleichzusetzen, beide bedienen sich aber einander, und zwar heute, nicht im Zeitalter von Hexenverbrennungen und Kreuzzügen, nein: heute, jetzt!
Ich stelle eine Frage an das Forum: Ist es heutzutage in der Bundesrepublik Deutschland noch (politisch) erlaubt, sich unabhängig von einer Terror-Bedrohung gegen die Islamisierung der Gesellschaft auszusprechen, oder muss man sich automatisch die üblichen Beleidigungen oder mittlerweile gar Bedrohungen gefallen lassen?
Ich habe mich gefreut, dass die FAZ den Mut hat, soviele Meinungen gegen den Terror zu veröffentlichen.
Leider ist znsere Regierung unter Merkel und Steinmeier entschlossen jeden, der es wagt und sich gegen den Terrorismus wendet, zum Schweigen zu bringen. Aber das hat ja schon unter Schröder und Steinmeier angefangen und gut funktioniert. Jedes mal, wenn ein deutscher Bürger entführt oder gar ermodet wurde, haben die zu erst mal totale Stille angeortnet und dann haben sie die Terroristen entschuldigt und die Taten schöngefärbt. So geht es doch jetzt auch. Gibt es denn wirklich in den beiden Volkparteien keine Männer und Frauen, die wissen was auf dem Spiel steht?
Die Menschen in diesem Lande haben die Erfahrung gemacht, daß es real keinerlei terroristische Gefahr oder Bedrohung gibt.
"Selbstmordattentäter" fahren in Deutschland auf der "falschen Fahrbahnseite" der Autobahnen gegen die Fahrtrichtung und verursachen Tote unter der Zivilbevölkerung. Es sind i. d. R. deutsche Staatsangehörige.
Falls die Zahl der durch ausl. Verursacher getöteten Menschen (bisher 0 Tote Zivilisten) mal die Anzahl der durch inländische 'Terroristen' getöteten Menschen übersteigt, dann könnte man von einer Terrorgefahr reden. So ist dies nur Propaganda.
In den Vereinigten Staaten von Amerika besteht der 'wesentliche Terrorismus' darin, daß etwa zwischen 11.000 und 12.000 Menschen mittels Schußwaffen die eigenen Mitbürger töten (Suizide sind in der Zahl enth.).
"Besorgniserregend ist, daß die Menschen aus den Vorfällen in den 30/40er Jahren
in Deutschland nichts gelernt haben."
Da kann man Ihnen nur voll zustimmen. Die jüdische Bevölkerung ist insbesondere damals schweriegenden Diskreditierungskampagnen ausgesetzt gewesen. Man suchte damals eine Art "Südenbock" für vieles, was den Menschen gegen den Strich lief. Wir alle wissen, was sich daraus entwickelt hat.
Auch hier deutet sich eine ähnliche Situation an. Die heutigen Diskreditierungskampagnen, diesmal gegen den Islam gerichtet, haben beinahe schon einen zwanghaften Charakter.
Es mag auch mit den schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu tun haben, welche - insbesondere durch Staatsterrorismus - im Irak z. B. begründet sind. Ein spychologisches Problem also.
Mr. Wilders Verhaltensweise muß der vernunftbegabte Mensch wohl eher als "krank" einstufen. Deswegen auch die weltweiten Proteste.
"in Deutschland nichts gelernt haben. Da wird mit scheinargumenten offensichtlich Haß bzw. Mißtrauen gegenüber einer Relegionsgemeinschaft geschürt und von i. d. R. konservativen Medien durch entsprechende "Berichterstattung" gestützt. Die Juden hatte dies in Europa leidvoll erfahren müssen.
Wehret den Anfängen.
Eine Terrorgefahr besteht - nach wie vor - nicht."
Sehr geehrter Herr Lieblich,
sie scheinen in ihrer eigenen Welt zu leben. Wie kann man eine solch dreiste Behauptung aufstellen, wie: "Eine Terrorgefahr besteht nach wie vor nicht"? Was ist mit den vereitelten Terroranschlägen in Deutschland, in den letzten Jahren (Propangasflaschen im Zug nach Koblenz), (Bombenbauer in Nordrhein-Westfalen)? Das ist für Sie also kein Zeichen einer akuten Bedrohungslage? Müssen erst hunderte Menschen sterben, bis auch die letzten Realitätsverweigerer wie Sie aufwachen und begreifen, das ihre Freiheit, ja sogar ihre Existenz an sich bedroht ist? Eine letzte Anmerkung zu Ihrem Bezug aufs Dritte Reich, ja im Dritten Reich wurde Haß gegen Juden geschürt. Dieser war vollkommen unbegründet. In der heutigen Zeit geht dieser Haß vom Islam(ismus) aus und nicht umgekehrt.
MfG Dirk Hürter
