Abgasbegrenzung

SPD und Grüne fordern Klimabremse bei Dienstwagen

Nach dem europäischen Streit über niedrigere Abgas-Normen wollen SPD und Grüne nun die steuerliche Begünstigung von Firmenwagen begrenzen. Diese sei eine Subvention von oft besonders klimaschädlichen „Spritfressern“.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Februar 2007 23:56

Nicht nur das.

Frederik Zysk (mfred1)

Der Umweltminister rühmt sich mit der Bahn zu seinen politischen Treffen zu fahren. Wie jetzt allerdings bekannt wurde hat sich der werte Herr sein Dienstauto nachbringen lassen um vor Ort zu fahren. Sehr schöne Täuschung!!

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12. Februar 2007 21:11

Wasser predigen und...

Albert Butz (vordenker)

Sehr geehrter Herr UmweltMinister,

da machen Sie wieder die unmöglichsten Vorschläge!

Wo waren Sie oder Ihre Partei 1997, als Audi das Hybrid-Auto mit 90 Stück produzierte???

Die Vielfliegerei von Bonn nach Berlin muss aufhören! Alle Ministerien nach Berlin umziehen! Das Bonn-Berlin-Gesetz kann auch geändert werden.

Nix, da, alle umziehen nach Berlin !!!

Freiflüge der Politiker innerhalb von D streichen!!!

Flugbereitschaft für Politiker streichen!!!

Erst dann können Sie mit uns Bürger weiterreden.

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11. Februar 2007 20:40

Bravo zur Deckelung der Benzinkosten

Peter Neumann (pneumann01)

Es ist in der Tat nicht einzusehen, dass die Benzinkosten von PS-strotzenden Spritfressern weiterhin von der Allgemeinheit subventioniert werden. In Wahrheit braucht kein Mensch ein Auto, das von mehr als 150 oder bestenfalls noch 160 PS angetrieben wird. Wer meint, mehr zu benötigen: Bitte schön – aber nicht auf Kosten der Steuerzahler. Die Deckelung des Steuerabzugs von Kraftstoffkosten hätte noch eine zweite erfreuliche Wirkung: Weil im volkswirtschaftlichen Rahmen der Benzinverbrauch tendenziell gedrosselt würde, könnten auch die Preise sinken – der „kleine Mann“ würde nicht länger an der Zapfsäule für den überbordenden Verbrauch der Luxuskarossen mit bestraft.
Die SPD sollte sich überlegen, ob sie mit ihrem Vorstoß bei den Benzinkosten Halt machen will. Denn genau so überfällig ist es, auch die Anschaffungskosten der Dienstwagen steuerlich zu deckeln. Für 40000 Euro bekommt man hierzulande ein Auto (zum Beispiel einen Audi A6 oder BMW 523), das selbst gehobenen Ansprüchen genügt. Wem das zu popelig ist: Der kann sich gern in den höheren Preislagen tummeln, aber bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler!

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11. Februar 2007 01:19

VW LUPO für die Bundeskanzlerin

A. Malliki (a.malliki)


"FÜR DAS VOLK - MIT DEM VOLK"

Auf der anderen Seite, wäre es natürlich nicht gerade schön für Frau Merkel, wenn ein Treffen der Wirtschaftgrößen angesagt ist und sie mit einem Lupo vor dem "Bayrischen Hof" anreisen müsste.

Aber vielleicht würden dann diese Herren endlich erkennen, dass aus dem deutschen Staat nichts mehr herauszuholen ist.

Auch für Bundesmitglieder sollte gelten, wer sein Leasingfahrzeug nicht mehr bezahlen kann, soll es zurück geben.

Nullrunden, Gehaltkürzungen bei Arbeitszeitverlängerungen sollten vor dem Entscheidungsapparate der BRD auch keinen Halt machen.

Nebentätigkeiten gehören veröffentlicht und mit Steuerklasse VI versteuert. Sollte sich die Nebentätigkeit aus der Abgeordnetentätigkeit heraus ergeben, also berufsfremde einen Job ausüben, für den sie nicht qualifiziert sind, wird die gesamte Einnahme ins Staatssäckel abfließen.

Nebentätigkeiten der Abgeordneten werden also nicht verboten, nur eingeschränkt - so machen es die Politiker auch immer mit uns.

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10. Februar 2007 22:40

Dienstwagen

Frank Bosch (zappelbaer)

Weiß man noch, was die grünen Minister damals für Karossen führen ?
Ich kann mich an Interviews erinnern, dass diese nicht einmal wussten wieviel Ihr Dienstwagen denn wirklich so schluckte (war vorher jeweils bei den Chauffeuren erfragt worden). Einfach peinlich, aber jetzt kann man ja mal fordern ...

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10. Februar 2007 15:31

Ablenkungsmanöver

Steffen Lantz (slantz)

Die ganze Diskussion um die - am Gesamt-CO2-Ausstoß gemessen - eher geringe Klimaschädlichkeit des Automobils soll doch nur von der sog. Gesundheitsreform und anderen völlig vermurksten Gesetzen unserer Oberschwachmaten in Berlin ablenken. Bei Teilen des dummes Fußvolkes gelingt das ja auch.

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10. Februar 2007 13:58

ausgezeichnete Beiträge!

Kai Klinge (kaaa)

Ausgezeichnete Beiträge!
Mir scheint, die hier aktiven Kommentatoren sollten sich um eine Regelung Gedanken machen, die dann nämlich effizient ist, statt der Herren Berufsvolksvertreter, deren Vorschläge eher Lachnummern darstellen. Effizienz, allen Politikern offenbar ein Fremdwort!

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10. Februar 2007 12:59

SPD und Grüne fordern Klimabremse bei Dienstwagen

Ulrich Moeller (Forstwirt)

Sehr geehrte Damen und Herren!
Meiner Meinung nach wird sich zu diesem Thema in Berlin wenig ändern, wenn überhaupt.

Man stelle sich doch bitte Frau Bundeskanzlerin Merkel in einem VW Lupo vor, ...dies wird wohl eher ein Hirngespinst bleiben.


U. Möller

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10. Februar 2007 12:36

SPD und Grüne fordern Klimabremse bei Dienstwagen

Ulrich Moeller (Forstwirt)

Meiner Meinung nach ändert sich daran nichts oder kann man sich Bundeskanzlerin in einem VW Lupo vorstellen?! Wohl eher nicht!

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10. Februar 2007 12:34

Populistisch und dumm

Berthold Grabe (BGrabe)

Was soll man von einer SPD auch erwarten, die den Eindruck macht intellektuell unter der Grasnarbe angekommen zu sein.

Ideologie, Neidkultur, der Frust der Zweitklassigkeit und ewige Gestrigkeit. Was anderes scheint diese Partei nicht mehr zu bieten zu haben.

Die Unbeweglichkeit erinnert mich an die Betonköpfe aus der DDR, nebenbei bemerkt scheint auch die CDU in diesem Verein kaum besser.

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10. Februar 2007 12:10

Steuervereinfachung?

Christof Schaffelder (Schaffelder)

Auch wenn ein Unternehmer die Kosten des Dienstwagens steuerlich absetzten kann, zahlt er dennoch z.B. KfZ- oder Mineralölsteuer. Der Staat kassiert natürlich mit.
Wenn er wegen des Klimawandels steuernd eingreifen will, soll er die Mineralölsteuer erhöhen oder eine direkte Steuer für Luxusautos mit hohem Spritverbrauch einführen. Aber nicht noch eine neue Sonderregel für die Einkommenssteuer einführen!
Die selben Politiker, die das heute fordern, werden morgen wieder über unser kompliziertes Steuerrecht lamentieren und eine rigide Vereinfachung versprechen. Dann sollte man sie an diesen Vorschlag erinnern.

Christof Schaffelder, Freiberufler ohne Dienstwagen, Berlin

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10. Februar 2007 11:56

Jetzt haben wir es den Bonzen mal wieder gegeben!!!

Darlene Waldschmidt-Sematat (dawni)

Wieder mal so ein Kapitel aus der Reihe populistischer und unreflektierter Vorschläge in der Vorsaison zur Wählerjagd. Ein Normverbrauch an sich ist kein Kriterium, um ein Arbeitsmittel(!) als steuerlich absetzbar zu klassifizieren. Soll denn ein Taxifahrer von Mercedes aus Golf umsteigen? Und das Braunkohlekraftwerk darf weiter abgeschrieben und betrieben werden? Liebe SPD: Vielleicht erklärt Ihr das mal den Genossen Betriebsräten bei Daimler, Audi, BMW und Porsche.

Entscheidend für den Klimaschaden ist nicht der Normverbrauch beim Auto, sondern der tatsächliche Verbrauch. Der ist über die Mineralölsteuer auch schon reichlich belastet. Wer schneller fährt, Klimaanlage benutzt, am Bahnübergang nicht ausschaltet etc, der wird über die Mineralölsteuer direkt zur Kasse gebeten. Und dabei sollte es bleiben. BASTA!

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10. Februar 2007 11:15

Verlogene Diskussion!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Umweltminister Gabriel reist gerne - wie jüngst im Spiegel zu lesen war - zu Terminen mit der Deutschen Bundesbahn an. Sehr löblich, könnte man meinen.

Durch einen Zufall wurde allerdings bekannt, dass ihm sein PS- und hubraumstarker, allerdings sehr klimaschädlicher Dienstwagen - bis auf den Fahrer natürlich leer! - nachreist, damit es Herrn Minister vor Ort behagt und er dann vom Bahnhof aus bequem zu seinen Terminen chauffiert werden kann. Ein Taxi ist ihm offenbar nicht zuzumuten.

Verlogener geht´s nun wirklich nicht mehr!

Solchen Leuten kann man nun wirklich nichts mehr glauben. Sie verkaufen nur zweierlei - sich selbst und uns alle!

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10. Februar 2007 10:56

Sauber denken tut not

Bernd Michalski (michalski2)

Wird jetzt endlich auch die FAZ zum Forum ideologisierter Moralisierer? Oder bleibt noch Raum für klares Denken?

Seit wann ist es ein "unverdientes Privileg", wenn Gewerbetreibende nur das versteuern, "was am Ende rauskommt"? Werden bald auch solche Teile der Betriebskosten versteuert - als zusätzliche quasi-Umsatzsteuer -, die irgendwie nicht politisch korrekt sind?
Wird dann auch die Büro- und Repräsentationsfläche von Verantwortungsträgern auf jeweils 30 Quadratmeter beschränkt, weil alle weiteren Flächen "unnötig" beheizt und beleuchtet werden müssen?
Und soll Frau Merkel, die jetzt noch so dreist im "Spritfresser" sitzt, zukünftig ihre Dienstgeschäfte auf dem Beifahrersitz eines (schwer gepanzerten!) VW Polo führen?
Und was geschieht mit dem vielen Geld, das die bösen Spritfresser dem Finanzminister in die Kasse spülen - warum sagt die Gesellschaft nicht anständig "Danke" und nutzt das Geld für schöne Dinge, etwa auch im Klimaschutz?
Und was passiert mit den vielen Arbeitsplätzen, die sich den bösen Spritfressern verdanken, und dem wirtschaftlichen Wohlstand, der überhaupt erst ermöglicht, dass wir uns in so luxuriöser Weise als die weltbesten Umweltschützer betätigen?

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10. Februar 2007 10:07

"Subvention"

Marvin Parsons (mapar)

Ein Straßenräuber raubt mir mein Geld. Er gibt mir davon 5 Euro, damit ich mit dem Bus nach hause fahren kann. Also hat er meine Busfahrt "subventioniert".

Diese Mentalität steht hinter der Idee, eine nicht versteuerte Betriebsausgabe sei eine "Subvention". Mit der "Klimakatastrophe" fallen weitere Hemmschwellen bei den politischen Räubern, die Berufstätigen zu gängeln und noch weiter auszuplündern. Und am nächsten Sonntag wundern sie sich dann wieder, warum die Qualifizierten schrenweise ins Ausland gehen oder sich ins soziale Netz fallen lassen statt so blöd zu sein zu arbeiten.

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