die jeden Zweifel zerstreuen, worum
es ihnen wirklich geht: sich zuhause
um nichts kümmern zu müssen.
Wer verbissen seine Privilegien verteidigt,
der akzeptiert eben weder rationale Argumente
noch praktische Erfahrungen aus der ganzen Welt.
Emanzipation der Frau bedeutet "Zersetzung
der natürlichen Ordnung" ? Danke für soviel
Ehrlichkeit ! Aber bitte nicht vergessen,
wenn Sie demnächst wieder Hetzbriefe gegen
den EU-Beitritt der Türkei absondern !
Danke, Herr Pütz. Jemand sollte dringendst das
auswärtige Amt informieren, damit die aktuelle
Reisewarnung für Schweden angepasst wird.
Wer hätte kein Verständnis für die aggressiven
Schwedenbanden, die aus Wut darüber, dass ihre
Mütter keine Hausfrauen waren, mordend und
brandschatzend durchs Land ziehen (wenn sie
nicht gerade Heroin spritzen, sich prostituieren
oder zwischendurch Suizid begehen) ?
Die allgemeine Situation im heutigen Schweden ist in Aufruhr. In den Schulen herrscht Gewalt, Eltern und Lehrer werden bedroht und niedergeschlagen. Die UBahn, die nur ein Zehntel der UBahn in New York ausmacht, wird beständig von Heranwachsenden verwüstet. Sie bemalen Züge und schneiden Sitze mit Messern auf. Jedes Jahr gehen die reparatur und Reinigungskosten in die Millionen. Eine Studie des Instituts für Streßforschung gibt an, dass jedes dritte Kind an psychischen Störungen leidet. Hier ist nicht von Teenagern, sondern von Kindern im Alter von vier Jahren die Rede.
Familienministerin von der Leyen setzt das neomarxistische Konzept der Zerlegung der Familie fort. Nicht die Familie soll finanziell gestärkt werden, sondern die Externalisierung der Erziehung. Die für die seelische Gesundheit des Menschen entscheidende familiäre Geborgenheit in den ersten drei Lebensjahren wird den Kindern geraubt. Die Ministerin verwechselt Sozialpolitik für Alleinerziehende mit Familienpolitik. Bischof Mixa hat richtig beobachtet, daß die Familienpolitik der CDU die Aufgabe der Frau für die Familie auf das Gebären reduziert
endlich melden auch Sie sich wieder einmal zu Wort!
Aber Ihre Thesen der überkommenen Gleichmacherei-Theorien des fehlgeschlagenen 68er-Gesellschaftsexperimentes werden nicht dadurch richtiger, dass man wider besserer Erkenntnis auf ihnen beharrt.
Wenn Sie hier, wie auch schon an anderer Stelle, ein Hausfrauen-/mutterbild skizzieren, das offenbar Ihren Kindheitserlebnissen (vielleicht auch lediglich Ihrer Phantasie) entspringt, von kostenloser Putzkraft, Gebährmaschine und Lustobjekt usw. schreiben, entlarvt das nur Ihren persönlichen Horizont.
Augenscheinlich haben Sie keine Ahnung davon, was FAMILIE positiv bedeutet. Nicht Mixa, sondern Sie muss man einreihen in die Riege der kindelosen ExpertInnen A. Schwarzer, T. Dorn, B. Zypries, H. Simonis, A. Merkel, G. Westerwelle, C. Wowereit usw
Als Vertreter einer traditionell um
die Würde der Frau bemühten Religion,
die in Doktrin und Praxis Frauen stets
mit besonderem Respekt behandelte, ist
Herr Mixa sicher qualifiziert, zu be-
urteilen, wo die Würde einer Frau liegt.
Auch für Kindererziehung ist er als
vorsätzlich kinderloser Mann Experte.
Sind eigentlich schon Sommerferien oder
haben wir in Deutschland keine anderen
Probleme, als die bizarren Ansichten
selbsternannter religiöser Würdenträger
und ihre dreisten Attacken auf die
Gesellschaft, von deren Steuern sie
großzügig und ohne jede demokratische
Legitimation finanziert werden,
wochenlang zu diskutieren ?
Wenn die Bischofskonferenz deutlich daran erinnern könnte, dass Elternarbeit Chefsache ist und nur in besonderen Situationen delegiert werden sollte, dann bin ich zuversichtlich.
Noch mehr, wenn die Bischofskonferenz daran erinnern könnte, dass wir von unseren Kindern auch vieles lernen, wenn wir sie nicht von früh auf "zwingen", sich einzufügen in den Rhythmus der Erwachsenen und Erwerbsarbeit. Als Erzieher habe ich häufig Wechseldienste und Nachtbereitschaft, diesen Rhythmus möchte ich den beiden Kleinsten (knapp 3 J.(4Mon.) nicht zumuten.
Sie entdecken die Welt auf ihre eigene Weise und brauchen Zeit dafür. Darum versuche ich mit z.Z. mehreren Arbeitsplätzen meiner Frau den Rücken zu stärken, damit sie in den ersten drei Jahren zuhause bleiben kann.
endlich melden sich auch Frauen zu Wort, der wichtigstes Ziel nicht die möglichst schnelle Abgabe des Kindes in eine Krippe ist.
Das ist neu, bisher haben die Feministinnen die Debatte dominiert, zu denen sicher auch Frau v.d. Leyen zählt.
Emanzipation heist ja nichts anderes als Auflösung einer Zusammenarbeit und unvermeindlichgen auch wirtschaftlichen Abhängigkeit innerhalb der Familie, zu der auch ein Vater gehört, dessen gesetzliche Pflichten ja unmißverständlich festgelegt sind.
Auflösung der Familie zum Nachteil von Kindern selbstverständlich, von Kindern, die immer noch unsere Zukunft bedeuten. Es geht hier ja nur um die ersten 3 Jahre !!!
Die alleinerziehende mediengepflegte "Supernani" ist nichts anderes als eine Egoistin. Die Kinder kommen zu kurz.
Ich bin immer wieder überrascht, wie polarisierend diese Diskussion geführt wird. Geht es nicht um das eine Kernthema: wie kommen wir in Deutschland wieder zu einer nennenswerten Geburtenrate? Und ist es da nicht sinnvoll und richtig, in den Ländern zu recherchieren, in denen die Geburtenrate höher ist? Und eine weitere Frage stellt sich mir: sind unsere deutschen Kinder derzeit besser familiär betreut als die französichen oder die skandinavischen (beides Länder mit höheren Geburtenraten und dichterer Krippenstruktur)? Wegen oder trotz unserer wenigen Krippenplätze?
Es geht doch darum, dass sich erwachsene Menschen frei entscheiden können, wann sie wieder in den Arbeitsprozess hineinwollen. Ich traue mir (wie viele Frauen!) zu, meine Kinder trotz Berufstätigkeit liebevoll und persönlich zu betreuen. Und bin dankbar, wenn meinen Kindern in der Zeit meiner Arbeit eine ebenso liebevolle und persönliche Betreuung in einer Krippe ermöglicht wird. Nicht das "Ob" ist die Frage, sondern doch eher das "Wie". Wir werden viele Wege gehen müssen, um unsere Gesellschaft auch nur einigermaßen stabil zu halten, Krippen werden da nur ein Thema unter vielen sein.
Als absichtlich kinderloser Mann, der seinen Mitarbeitern
unter Androhung von Entlassung und anderen Sanktionen
verbietet, Kinder zu haben, ist er ein überzeugender
Experte für Kinder und Familie.
Ausserdem sprechen das aufgeklärte Weltbild und die
traditionelle Gleichberechtigung der Frau in der von ihm
vertretenen Religionsgemeinschaft für die Fundiertheit
seiner Analyse der wahren Rolle der Frau.
Hut ab vor Kardinal Lehmann aber auch vor Bischöfin Käsmann, hoffentlich bleiben beide nicht einsame Rufer in der Wüste (entschuldigung in der Kirche) und setzen sich gegen alle kastrierten Kater durch
Bei allen berechtigten Wünschen nach Wahlfreiheit hinsichtlich Krippen/Familienerziehung, darf nicht vergessen werden, daß der Aufbau der notwendigen Infrastruktur einen Fixkostenblock darstellt, der erst abzudecken ist, ehe "Familienschecks" zur individuellen Wahl ausgestellt werden können. Alles andere wäre völlig unbezahlbar !!!
Eine andere Überlegung die offenscihtlich immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird, ist aber auch, daß 1000 Euro Erziehungsgehalt( Wie in Leserbriefen gewünscht) aus ökonomischer Sicht letzlich ein leistungsloses Einkommen darestellt, daß andere erwirtschaften müssen. Sind diese "Anderen" eigentlich bereit noch höhere Lasten zu tragen als heute bereits? (Jetzt wird wahrscheinlich das Argument kommen, daß die Deutschen aussterben und es deshalb eine moralisch-ethische Pflicht eines jeden ist, Kindererziehung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzuerkennen, aber dies kann man durchaus auch anders sehen, denn Horrorszenarien a la Malthus sind bereits vor 100 Jahren widerlegt worden !!!!)
Es ist doch gut, dass wenigstens einer innerhalb der katholischen Kirche die Übersicht behält.
Es geht darum, jungen Mütter MEHR Möglichkeiten zu geben - sie können ja trotzdem zu Hause bleiben.
Das herkömmliche Modell hat doch nicht funktioniert -
warum ignoriert Mixa das?
Wenn wir eine Bevölkerungsentwicklung wie in Frankreich haben wollen, brauchen wir dasselbe System.
Gut, dass es diese eine Stimme unter 27 noch gibt und schade, dass es nur eine ist. Um bei dem Beispiel Stimme zu bleiben: die regelmäßige Teilnahme an Gemeindegottesdiensten lehrt einen, wieviel einfacher es ist, mit zu sinken, wenn die ganze gemeinde um anderthalb Töne absinkt, als den eingangs angestimmten Ton zu halten. Der katholischen Kirche scheint es ähnlich zu gehen. Das Lied heißt "Wir brauchen mehr Kinderkrippen" und alle, alle singen mit - und sinken im Ton immer mehr ab. Es müsste Bischof Lehmann doch bekannt sein, dass eine Wahlfreiheit seitens der Politiker gar nicht angestrebt wird. Angestrebt wird eine finanzielle und iedeologische Unterstützung der Fremdbetreuung. Das lässt sich in Zahlen ausdrücken. Die FAZ hat mehrmals vorgerechnet, wieviel schlechter Familien gestellt sind, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen wollen.
Dabei handelt es sich hier nicht um einen Spleen fundamentalistisch angehauchter Eltern, sondern um ein im Grundgesetz garantiertes Recht, das durch Rechtsanspruch auf Krippenplatz, Kindergartenpflicht und verpflichtende Ganztagsschule (Projekt G8) ausgehebelt wird.
Lehmann hat doch 100% Recht:
Wenn junge Mütter gern mehr Möglichkeiten haben möchten, Beruf und Kinder zu verbinden und wenn dies seit Jahrzehnten in Frankreich oder Skandinavien erfolgreich gemacht wird - wo soll dann da das Problem sein?
Möchte Mixa, dass die Deutschen sich noch schneller dezimieren?
Er müßte doch ein Interesse daran haben, dass die Kirchen voller Kinder sind.
Die Position der katholischen Kirche ist weltfremd, sie ist aber auch gefährlich für unsere ohnehin negative Bevölkerungsentwicklung.
Und man sollte nicht vergessen: Frankreich macht es uns vor - und das ist ein sehr viel katholischeres Land, dass damit überhaupt kein Problem hat.
nur leider ist seine Sicht genauso veraltet, wie die der Frau v. d. Leyen.
Richtig ist seine Feststellung Frau v. d. Leyen vertritt veraltete feministische Werte (machen unsere Politiker aber auch), allerdings ist sein konservatives Weltbild genauso veraltet.
Warum überlässt man es den Menschen nicht einfach selbst, wie sie leben wollen, ohne die Moralkeule der einen oder anderen Seite herauszuholen?
Die Kirche, gleich welcher Konfession, hat großes Interesse an "Krippen".
Schnell die Trägerschaft übernehmen und Geld verdienen.
Schlimm genug das Krankenhäuser und Kindergärten zur Geld und Anhängermehrung eingesetzt werden.
Nun wittert die Kirche ein neues Geschäft.
Darum: keine Kinderkrippen, sondern Einkommensteuerentlastung für Eltern.
Dann entstehen Betreuungsmodelle von ganz allein und die Einkommensart Kind für "spezielle" Familien ist ebenso passé.