Steht am Montag wieder vor einer Schiedskommission der SPD: Jürgen Walter

Hessen-SPD

Harte Fronten im Parteiverfahren gegen Walter

Vor der zweiten Runde im SPD-Parteiverfahren gegen den früheren Landesvize Walter sind die Fronten verhärtet. Walter will eine Rücknahme der Parteistrafe erreichen. Derweil erhebt die SPD Hessen-SPD neue Vorwürfe gegen ihn.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Juli 2009 13:17

Hilfreich

Kurt Michler (Kurt.Michler)

Warum macht sich die Hessen-SPD überhaupt noch die Mühe, den Anspruch einer rechtsstaatlichen Organisation aufrechtzuerhalten? Die Partei hat immer recht! Das kennen wir doch aus der DDR, Moskau und China. Solche Parteiverfahren kosten doch nur Zeit und Geld. Einziger Vorteil: In der Zeit haben die Mitglieder der Schiedskommission keine Zeit für anderen Unsinn.
Das Tuch zwischen Herrn Walter und der SPD ist zerschnitten. Ihm geht es vermutlich garnicht um eine Rücknahme der Parteistafe. Offenbar will er dem Wähler nur zeigen, wie undemokratisch im Grunde die Hessen-SPD ist. Und Hessen-Süd ist in seinem Sendungsbewusstsein sofort hilfreich zur Stelle.

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07. Juli 2009 12:14

Herr Walter steht einer Frau Pauli in politischer Bedeutung nicht nach.

Steffen Rupp (steffenrupp)

Wozu braucht er dann eigentlich noch so ein altes Parteibuch? Herrn Walter gebührt nämlich statt dessen die Verdienstmedallie der hessischen Landesregierung und der FAZ für besondere Integrität im politischen Geschäft. Herr Walter hat, wie die andere Aufrechten sein politisches Gewissen nicht zu früh ent- bzw. aufgedeckt, sondern mit Gespür für das richtige Timing bzw. den maximalen Schaden für seine machtgierigen "Parteifreunde". Und mit freundlicher Unterstützung Herrn Walters haben alle Hessen nun die Regierung, die sie verdienen und der Untergang Hessens ist für weitere Jahre abgewendet. Ungeklärt bleibt bis auf weiteres trotzdem, ob die CDU ihn bei diesen unbestreitbaren Verdienste aufnehmen würde. Spitzenkandidat könnte er dort wohl nicht werden. Er sollte deshalb wie Frau Pauli seine eigene Partei gründen. Dann bleibt er den Hessen erhalten.

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04. Juli 2009 16:01

Hessen-SPD braucht keine Feine, sie hat Hessen-SPD-Süd

Erwin Dufner (victor-d)

Wie lange will TSG diesem Treiben noch zusehen? Längst wäre es an der Zeit, dass er einschreitet, um weiteren Schaden von der Hessen-SPD abzuwenden. Die Wähler haben wohl mehr als deutlich gezeigt, was sie von Ypsilanti und ihrem Wortbruch halten. Also straft diese Lügner und Heuchler ab, und nicht 4 ehemalige Landtagsabgeordnete, die ihrem Gewissen gefolgt sind, und Schaden vom Lande Hessen abgewandt haben.

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04. Juli 2009 13:55

Wer braucht .....

Rüdiger Noll (krn)

eine Partei, die an Stelle von Demokratieverständnis Kad(av)ergehorsam setzt - NIEMAND! Die "Abweichler" hingegen leuchten wie Sterne in der von tumben kommunistischen Kadern hervorgerufenen Finsternis.

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04. Juli 2009 12:03

Parteischädigendes Verhalten

Klaus D. Wolf (LaoK)

Ypsilanti: Keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linkspartei.
Michael Siebel: Frau Metzger soll sofort ihr Mandat niederlegen.
Ulli Nissen: Everts sollten "die Beine abfaulen".
Und noch viele solcher Sprüche nach dem Scheitern der "Machtübernahme" in Hessen, von Mitgliedern der "Scheinheiligsten Partei Deutschlands".
DAS ist das moderne Vokabular einer "Volkspartei" - einer Proletenpartei, sonst nichts!
"...zur Freiheit, zur Sonne...", zu hoch geflogen, Flügel verbrannt und jetzt im Sturzflug nach unten.

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03. Juli 2009 18:36

Und Herr Walter wäre beinahe SPD-Spitzenkandidat geworden...

Steffen Rupp (steffenrupp)

Als er es nicht wurde (weil er nicht gewählt wurde) und er nicht einmal Minister werden sollte, zeigte er es allen. Vielleicht sollten Parteien wie die hessische SPD ihr Spitzenpersonal in ihrem eigenen Interesse künftig nicht nur nach Stromlinienförmigkeit aussuchen.

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03. Juli 2009 17:34

Stete Abrissbirne höhlt den Stein ... und sogar den Steinmeier.

Peter Zentner (Caterwaul)

Unerklärlich, weshalb die hessischen Genossen nicht einfach "Schwamm drüber!" sagen und zu neuen Ufern aufbrechen. Nein; sie bestehen stur darauf, ihre gebeutelte Partei weiterhin mit der Abrissbirne zu therapieren. Ein Strophe der SPD-Parteihymne mag erklären, woher das kommt:
"Wann wir schreiten Seit' an Seit' und die alten Lieder singen
und die Wälder widerklingen, fühlen wir, es muss gelingen:
Mit uns zieht die neue Zeit, mit uns zieht die neue Zeit.
Eine Woche Hammerschlag, eine Woche Häuserquadern
zittern noch in unsern Adern; aber keiner wagt zu hadern!
Herrlich lacht der Sonnentag, herrlich lacht der Sonnentag."
(a) Genossen singen lieber alte Lieder als neue.
(b) Irrtum: Wälder erzeugen kein Echo, aber
(c) wütende Hammerschläge lang nachhallenden Missklang.
(d) Irrtum: Die neue Zeit zieht es vor, mit frischeren Ideen und Menschen zu ziehen.
(e) Häuserquadern zittern in den Adern? Das deutet auf beklagenswerte Verkalkung roter Blutgefäße hin.
(f) Keiner wagt zu hadern! Kadavergehorsam geht also nach wie vor über alles.
(f) Herrlich lacht der Sonnentag? Ja, tut er bisweilen, aber nicht in den muffigen Kasematten Ypsilantis und stalinistisch anmutender Parteitribunale.
Dennoch: Gute Besserung, SPD!

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03. Juli 2009 17:26

SPD gräbt an ihrem Grab

Volker Kulessa (solelite)

Wer aufrechte Demokraten, die nur ihr von der Verfassung zugesichertes Recht wahrnehmen und die ihren Amtseid ernst nehmen, nämlich Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, mit Pateiverfahren belegt, hat von Demokratie nichts verstanden, der hat auch schon deshalb nicht mehr eine Stimme bei den nächsten Wahlen verdient.

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03. Juli 2009 16:09

Hochkantig rausschmeissen,

heinz peter (pitiplatsch)

und dies in aller Öffentlichkeit.

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1 - 9 von 9 Lesermeinungen
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