Familienministerin von der Leyen: „Keine Streichliste”

Bericht zur Familienpolitik

Von der Leyen will mehr Kindergeld für Kinderreiche

Familienministerin Ursula von der Leyen will mehr „Vätermonate“ und Elterngeld gewähren, das Kindergeld-System zugunsten von Großfamilien reformieren und die steuerlichen Vergünstigungen für Familien überprüfen.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. April 2008 20:27

Das haben wir schon x-mal durchgekaut

Torsten Klier (TorstenKlier)

deshalb hier nur für´s Protokoll:
1.
Die Zunahme der Geburten liegt einzig daran, dass der Zuschuss für Sozialhilfeempfänger erhöht wurde.
2.
Im letzten Jahr wurde die Hälfte der Kinder in prekären Verhältnisse geboren.
3.
Die Empfehlung der Ahnungslosigk..., äh, „Kompetenzzentrums Familienbezogene Leistungen“ wird dazu führen, dass eben da, wo ausschließlich die Katastrophen (Vernachlässigung, Kindermord) passiert sind, noch mehr Katastrophen passieren werden.
4.
In keinem Land der Welt ist es gelungen, die Korrelation zwischen Bildung-/Sozialstatus der Eltern-Kinder zu knacken. Es sollte jedem klar sein, was der Ministerin „Erfolg“ und die Empfehlungen des „Kompetenzentrums“ uns in 20 Jahren bescheren wird.

Hat das Kompetenzzentrum schon eine Idee, wie die zusätzlich notwendigen „Arbeitsplätze“ für die Sozialarbeiter, Streetworker, Kinderschützerinnen, Jugendämter, Kinderpsychiatrie, betreutes Wohnen, Coaches, Nannies, Kinderheime usw. finanziert werden sollen?
Hat das „Kompetenzzentrum“ schon eine Idee, wer die Sozialhilfe für die Nachwuchssozialhilfeempfänger erarbeiten wird?
Vermutlich nicht. Logo, das „Kompetenzzentrum“ kann sich ja nicht um alles kümmern.

Ich habe Angst. Und Sie?

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28. April 2008 20:16

Ideologisches Spiel mit Familien

Ogdan Ücgür (Ogdan)

Mehr Vätermonate: de facto eine Kürzung des Elterngeldes.

Kindergelderhöhung: Bitte mal überlegen, welche Familien mehr als 3 oder 4 Kinder haben ... Scheint eher ein Ergebnis von Hrn. Schäubles Islamkonferenz zu sein.

Die 112 Milliarden wurden ja schon in der FAZ beleuchtet: 73,7 Mrd Euro entfallen auf das Ehegattensplitting, sind also komplett von Kindern entkoppelt.

Das Kindergeld ist zum Großteil das vom Verfassungsgericht erzwungene Existenzminimum für Kinder.

Was übrig bleibt ist die Ideologie der Familienministerin mit staatlichen Sachleistungen das "Gender Mainstreaming" zu erzwingen, also aus Männern Frauen zu machen (mehr Vätermonate) und aus Frauen Männer (siehe Girls Day).

Das ist Unsinn zum Quadrat.

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