Gesundheitsreform

Koalition einigt sich in wichtigen Punkten

Eine Einigung der Koalition in der Spitzenrunde am Mittwoch rückt näher: Union und SPD sind sich bei den Expertengesprächen zur Gesundheitsreform in den strittigen Punkten Risikostrukturausgleich und Umbau der privaten Krankenversicherung nähergekommen.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Oktober 2006 11:50

Hallo Frau Rodi-Nohr!

Peter Luther (HAHOHE)

Mensch, dass wir beide mal einer Meinung sind..... ist ja wirklich mal der Erwähnung wert! Zwar wären wir bei der Interpretation einzelner Maßnahmen wieder unterschiedlicher Auffassung, aber immerhin! Ein Anfang!

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04. Oktober 2006 09:50

Gesundheitsreform endet in Geldbeschaffungrichtlinien

A. Rodi-Nohr (Steuerzahler)


Wirkliche Änderungen in der Struktur des Gesundheitswesens hat es wieder nicht gegeben. Die Diskussion und der Konsens konzentrierte sich nur auf die Geldbeschaffung - der Rest war SHOW.

Von einer Reform darf hier also keine Rede sein.

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04. Oktober 2006 08:49

50 Krankheiten

Hermann Trouvain (liwiz)

werden beim Finanzausgleich berücksichtigt. Eine tolle Idee, die Erfinder sollten den deutschen Innovationspreis erhalten. Tausende von Arbeitsplätzen werden notwendig zur Datensammlung und Auswertung, endlose Diskussionen in Gremien über Richtlinien und Durchführungsverordnungen, jährliche Begutachtung der Ergebnisse und Verbesserungen/Anpassung eben der Richtlinien.
Ach ja, den Schweregrad einer Erkrankung muss man ja auch noch berücksichtigen.
Damit die Krankenkassen dann kompetent mit dem Gesundheitfonds diskutieren können brauchen die dann auch die notwendigen Datenanalysten und ....
Eine tolle Jobmaschine!

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03. Oktober 2006 14:54

Tja,

Peter Luther (HAHOHE)

...vergessen Sie es Herr Mayer. Alles Borniertheit!

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03. Oktober 2006 14:11

Hallo Herr Bardorf!

Peter Luther (HAHOHE)

Bitte bedenken Sie, Sie sind hier in Deutschland!

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03. Oktober 2006 11:12

Was soll die Aufregung?

Peter Mayer (ymayer)

Die Große Koalition ist trotz ihrer gegensätzlichen Konzepte zur Gesundheitspolitik zum Handeln gezwungen. Da ist doch klar, dass beiderseits auf Teufel komm raus versucht wird, soviel wie möglich des eigenen Konzepts im Kompromiss unterzubringen. Fraglich bleibt, warum fast stets nur die Einnahmeseite betrachtet wird, während von Veränderungen auf der Ausgabenseite nur wenig zu hören ist. Offensichtlich funktioniert die Lobbyarbeit der Leistungserbringerseite im medizinisch-industriellen Komplex weiterhin wie geschmiert. Das vielbeschworene Heben der Wirtschaftlichkeitsreserven im System ist doch bis heute weitgehend nur Lippenbekenntnis geblieben. Wozu braucht man kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen mit ihrem hinreichend bekannten Anreiz zum Abrechnungsbetrug mangels ausreichender Kontrollmechanismen? Warum kommen Apotheker und Pharmaindustrie stets fast ungeschoren aus den Reformen heraus? Weshalb braucht man überhaupt alle 400 Meter eine Apotheke wie in vielen Großstädten mittlerweile üblich – die nächste Bäckereifiliale ist meistens weiter entfernt, schließlich gibt von letzteren in Deutschland auch 4000 weniger?! Wo bleiben die angekündigten Qualitätskontrollen, oder gibt es wirklich ausschließlich gute Ärzte und Apotheker?

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03. Oktober 2006 10:43

Wie erwartet!

Peter Luther (HAHOHE)

Es kommt wie erwartet und das ist eigentlich nicht zu fassen. Wenn doch nur alles im Leben so einfach vorherzusehen wäre. Dann könnte man zuvor die richtigen Lottozahlen tippen, eine Wette auf den nächsten deutschen Fußballmeister schon jetzt abschliessen (man kennt diese Daten ja auch schon) usw..
Der eigentliche Skandal liegt darin, dass mit Voransage alles kaputt gemacht wird. Und so einer wie ich wird dafür heute UND morgen kräftig zu bezahlen haben.... und sich dabei auch noch beschimpfen lassen müssen. Zwar liegen derzeit noch immer keine KONKRETEN Zahlen auf dem Tisch aber - weil es so einfach ist - prognostiziere ich mal wie folgt:
Für den in der PKV versicherten gab es ja zuvor mal die Horrormeldung, wonach die Beiträge um 36% steigen sollten. Nun werden es "nur" so um die 20% (natürlich solidarische %) werden. Und die Politik wird dies als positiven Verhandlungserfolg proklamieren. Warten Sie es ab, so wird es kommen. Ich habe natürlich unterschlagen, dass die Versicherungen selbst zum Jahresende noch schnell ebenfalls reformunabhängig "zuschlagen" werden... sagen wir mal um ca. 10%. Na ja, macht ja nichts. Diese blöden Besserverdiener haben es doch. Schadet denen gar nichts. Die sollen ja nicht jammern.

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03. Oktober 2006 09:58

Regelung der privaten krankenversicherung?

Wolfgang Bardorf (linzhiming)

Nachdem ich die letzten acht Jahre in den USA und in Hong Kong verbracht habe, klingt der Ausdruck "gesetzliche Regelung der privaten Krankenversicherung" für mich wie ein Widerspruch.

Entweder ist ein System privat und daher unabhängig oder es ist abhängig (vom Wohlwillen des Gesetzgebers und der Parteien) und daher gar nicht mehr privat.

Die PKVs sollten machen können was sie wollen. Wenn Beträge oder Leistungen sich nicht mehr gegenseitig entsprechen, dann braucht ja keiner die PKV zu kaufen (Marktregelung) - daher ist sie ja auch privat und nicht gesetzlich bestimmt.

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03. Oktober 2006 09:00

Vorwärts und nicht vergessen

Thomas Bauseler (th.bauseler)

Wir sind auf dem besten Weg in den Sozialismus, bravo Frau Merkel. Die CDU in Eintracht mit der Genossin Schmidt vom KBW haben es geschafft. Das funktionierende System der PKV wird in das desoltate System der GKV eingebunden. Die CDU - Wähler sollten bei der nächsten Stimmabgabe daran denken was die CDU verspricht und was sie dann daraus macht.Herrn Prof. Kirchhof verkaufen und Karl Marx hat man bekommen. Das bringt Wähler für die FDP.

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03. Oktober 2006 00:21

Gesundheitsreform

Knut Leipziger (autodieb)

Nun haben wir den Salat.
Die rote Sozitante Ulla hat mit ihrem "Ermaechtigungsgesetz" die Einfuehrung der Staatsmedizin moeglich gemacht. Was dabei herauskommt, wenn erst der Staat seine Finger im Spiel hat, haben wir schon zur Genuege erlebt. Aber niemand - die Ministerpraesidenten toenen nur - hat den Mut, diese Frau dahin zu schicken, wohin sie gehoert, naemlich in die Wueste. Frau Merkel sollte man gleich mitschicken, sie ist sozialistischer als Beck und Muentefering zusammen. Beide Damen koennten dann ihren Sozieinheitsbrei irgendwo zusammen kochen. Die Floskeln von der sog. Solidargemeinschaft kann ich schon nicht mehr hoeren.

Was eine solche Medizin, wie sie jetzt geplant ist, bringt, erlebe ich taeglich seit 10 Jahren hier in Kanada. Auch hier regelt der Staat alles und doch nichts. Seit Jahren werden immer wieder Milllionen in das System gepumpt und nichts aendert sich, im Gegenteil. Die Wartezeiten fuer Fachaerzte sind lang - manchmal Monate -, fuer Operationen manchmal ein Jahr und laenger und Untersuchungen ( Ultraschall, Roentgen etc ) dauern ebenfalls monate oder Jahre.
Es ist nicht der Patient, der die Kosten verursacht, sondern das System. Aber das kann man unfaehigen Politikern nicht beibringen.

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03. Oktober 2006 00:20

Gesundheitsreform

Knut Leipziger (autodieb)

Nun haben wir den Salat.
Die rote Sozitante Ulla hat mit ihrem "Ermaechtigungsgesetz" die Einfuehrung der Staatsmedizin moeglich gemacht. Was dabei herauskommt, wenn erst der Staat seine Finger im Spiel hat, haben wir schon zur Genuege erlebt. Aber niemand - die Ministerpraesidenten toenen nur - hat den Mut, diese Frau dahin zu schicken, wohin sie gehoert, naemlich in die Wueste. Frau Merkel sollte man gleich mitschicken, sie ist sozialistischer als Beck und Muentefering zusammen. Beide Damen koennten dann ihren Sozieinheitsbrei irgendwo zusammen kochen. Die Floskeln von der sog. Solidargemeinschaft kann ich schon nicht mehr hoeren.

Was eine solche Medizin, wie sie jetzt geplant ist, bringt, erlebe ich taeglich seit 10 Jahren hier in Kanada. Auch hier regelt der Staat alles und doch nichts. Seit Jahren werden immer wieder Milllionen in das System gepumpt und nichts aendert sich, im Gegenteil. Die Wartezeiten fuer Fachaerzte sind lang - manchmal Monate -, fuer Operationen manchmal ein Jahr und laenger und Untersuchungen ( Ultraschall, Roentgen etc ) dauern ebenfalls monate oder Jahre.
Es ist nicht der Patient, der die Kosten verursacht, sondern das System. Aber das kann man unfaehigen Politikern nicht beibringen.

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02. Oktober 2006 23:26

Wieviel Schlagseite von SPD-Experimenten steckt darin?

Rudolf Neuber (r.neuber)

Inzwischen ist das Mißtrauen der Öffentlichkeit über sogenannte Einigungen zwischen SPD und CDU sehr stark. Wir befürchten einen Kuhhandel anstatt einer intelligenten Lösung.
Es sieht so aus, als sei der Marsch in den Sozialismus wieder belebt worden.
Wenn sich dies bewahrheitet sind Stoiber und andere Ministerpräsidenten gut beraten, diese SPD-Mätzchen nicht mitzutragen. Dann lieber Koalition adé und Blockade im Bundesrat.

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02. Oktober 2006 23:25

Todesstoß

Thomas Mitzkat (badweather)

Durch das Zerschlagen vieler kleiner Krankenkassen und das Abzapfen der privaten Krankenkassen kann man mal wieder jede Menge Geld aus Deutschland Richtung Pharmaindustrie und Diagnoseapparatehersteller pumpen. Zurück bleibt ein menschenverachtender Haufen schulmedizinischer Professoren, die die Stellung auf dem Schrotthaufen halten. Aber Sie alle können davon ausgehen, daß die Versorgung der Politiker gesichert ist.

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02. Oktober 2006 23:15

Wieviel Schlagseite von SPD-Experimenten steckt darin?

Rudolf Neuber (r.neuber)

Inzwischen ist das Mißtrauen der Öffentlichkeit über sogenannte Einigungen zwischen SPD und CDU sehr stark. Wir befürchten einen Kuhhandel anstatt einer intelligenten Lösung.
Es sieht so aus, als sei der Marsch in den Sozialismus wieder belebt worden.
Wenn sich dies bewahrheitet sind Stoiber und andere Ministerpräsidenten gut beraten, diese SPD-Mätzchen nicht mitzutragen. Dann lieber Koalition adé und Blockade im Bundesrat.

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