„Eine gerechtere Welt kann so nicht aufgebaut werden”

Kontrolle der Wirtschaft

Lafontaine fordert „Freiheit durch Sozialismus“

Oskar Lafontaine setzt sich für eine gesellschaftliche Kontrolle der „Schlüsselbereiche“ der Wirtschaft ein. Der Vorsitzende der Linkspartei will verhindern, dass Unternehmen Regierungen durch ihre Wirtschaftsmacht „erpressen“.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Juli 2007 00:05

„Sozialismus heißt Ruinen schaffen ohne Waffen“...

Armin Quentmeier (thiotrix)

...war eine Parole aus dem Jahr 1989, als der Sozialismus in Osteuropa zusammenbrach. Eine nüchterne Bestandsaufnahme ergab, daß der Sozialismus in keinem Land auch nur ansatzweise funktioniert hatte. In der DDR erfolgte, solange die Grenzen noch offen waren, eine massive „Abstimmung mit den Füßen“ - von 20 Millionen Einwohnern im Jahre 1949 hatten bis 1961 drei Millionen die Flucht ergriffen und lieber in der kapitalistischen Bundesrepublik ein besseres Leben gesucht und zumeist auch gefunden. „Komm mit, etwas besseres als den Sozialismus werden wir überall finden“. Danach wurden die Grenze mit Mauer und Stacheldraht, Todesstreifen und Schießbefehl abgeriegelt (so mußte nicht einmal Adolf Hitler sein Volk einsperren!), um den Fortbestand des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden zu sichern. Der wirtschaftliche Zusammenbruch konnte über Jahrzehnte hinausgezögert werden, weil eine gut entwickelte Industrie und Infrastruktur aus früheren Zeiten vorhanden war und zugleich die kapitalistische BRD jedes Jahr mit Milliardenzahlungen zur Kasse gebeten oder besser erpreßt worden war. Trotzdem war die DDR 1989 vollkommen runtergewirtschaftet. Diese Segnungen möchte Lafontaine wohl für das ganze Deutschland wiederholen!?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Juli 2007 21:37

Herr Grigori Finkelstein (Grifin18), besichtigen sie doch einmal eine ....

Frank-Jürgen Rommel (fj.rommel)

...Vollstreckungsstelle des Bundes z. B..

Dort werden Sie erfahren können, daß Vollstreckungsfälle von Empfängern des ALG II (ohne diese Personengruppe abqualifizieren zu wollen) i. d. R. unbesehen vorab aussortiert werden, weil aus der Sicht von Gläubigern dort erfahrungsgemäß nichts mehr zu "Pfänden" ist.

Ein bißchen Realismus muß schon sein.

Der Argumentation von Lafontaine stimme ich nicht in allen Punkten zu. Aber in vielem hat der Mann Recht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Juli 2007 20:37

Rhetorisches Program aber nichts Konkretes

Grigori Finkelstein (Grifin18)

Herr Lafontaine hat wieder ein schön formuliertes Artikel verfasst, dass voll mit Zitaten quer durch die ganze Weltgeschichte gespickt ist. Vieles ist sogar richtig, nur weit und breit kein Vorschlag zum Weg aus der Misere.

Nemen wir unter die Lupe die Hartz IV - Frage. Damit es klar wird: Habe persönlich mehr als 1,5 Jahre den gläsernen Bürger gespielt und war gur integriert in die Unterschicht. Entgegen den Behauptungen von Herrn Lafontaine,kann ich sagen, dass kein AlG II - Empfänger ist am verhungern und kann sich einiges leisten.
Resüme: Entweder hat Oskar von Hartz IV keine Ahnung, oder, falls er Ahnung hat, will er uns irreführen.

Demokratie-Frage: Parlamentarische Demokratie, mehr direkte Demokratie, alle Macht dem Volke.

Keine Frage: Deutschland ist eine Demokratie aber nur eine Scheindemokratie. Wo sonst dürfen die Diener des Volkes entscheden wie sie von dem Herren entlohnt werden sollen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
10. Juli 2007 22:30

Herr Schöler...

Andreas Spengler (a.spengler)

...natürlich geht es den Ärzten auch um Geld.

Schließlich erleben die Kassenärzte tagtäglich, wie die Gesundheitsplanwirtschaft a la Schmidt und Lauterbach (den Lafontaineschen Schwestern und Brüdern im Geiste) immer mehr Geld in der Bürokratie und in der Ineffizienz versenkt und immer weniger bei den Leistungserbringern und dann auch noch leistungs- und qualitätsunabhängig ankommt.

Ganz allgemein: wenn Lafontaine "Freiheit durch Sozialismus" fordert, dann meint er damit eine Welt frei von Wettbewerb, frei von leistungs- und nachfragegerechter Entlohnung, frei von Anstrengungen und Rückschlägen - auf Kosten derjenigen, die die Bedürfnisse und Wünsche der Mitmenschen erkennen und dafür vom Markt "belohnt" werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 21:59

Lafontaine ist doch bekannt fuer seine theoretischen Denkansaetze!

Sven Hauser (Hauser3)

.....aber leider haben diese in der Realitaet immer versagt. Auch diesmal hat der brilliante Theoretiker im Ansatz recht, aber wie wird die Realitaet aussehen?
Um sein Modell in der Wirklichkeit zu etablieren, muessen wir zunaechst eine fuenf Meter hohe Mauer um Deutschland ziehen, damit die Abwanderung der Intelligenz verhindert werden kann. Dann legen wir in einem Plan fest, wie die Zielereichungskriterien aussehen sollen und legen diese ueber fuenf Jahre fest.

........ irgendwie kommen mir diese Dinge doch bekannt vor. Wer glaubt, dass dies alles Geschichte ist, wird sich getaeuscht sehen. Nur koennen sich unsere nostalgisch angehauchten Mitbuerger nicht mehr daran erinnern.
Wir sind schon einmal mit Schwung gegen die Wand gelaufen und meinen mit noch mehr Schwung wuerde es besser werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 21:28

Oskar, Deine künftigen Wähler diskutieren hier eifrig...

Andrea Kiwitt (kiwitt)

Nicht jeden konntest Du mit Deinen Argumenten auf anhieb überzeugen. Aber das wird schon noch.

"Gut Ding braucht eben lange Weile."

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 13:57

Verstehe den Bezug nicht

Julius Franzot (JFranzot)

Ein Kommentator, der offensichtlich nicht allein mit seiner Meinung steht, schreibt:

"Wer wirklich meint, dass man Freiheit schafft, indem man talentierte Menschen die Perpektiven nimmt und dem Straßenkehrer genausoviel bezahlt wie einem Chefarzt, der gehört in die geschlossene Anstalt."

Einverstanden, ist es aber nicht am Thema dieser Diskussion vorbei getippt?

Sollte er damit Lafontaine gemeint haben, wo hat sich Oskar so geäussert? Möllemann war nicht Goebbels und Lafontaine ist nicht Lenin. Man lasse gefälligst die Kirche im Dorf, statt hinter der Tastatur selbst den Populismus zu üben.


Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 12:28

"Den Sozialismus in seinem Lauf

Markus Teuber (arathorn)

hält weder Ochs noch Esel auf!"

Nein,Ochs und Esel halten ihn nicht auf.
Sie befördern und wählen ihn !

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 11:19

@ Herr Timo Schöler

Thomas Schmitt (redfish)

Herr Schöler!

Sie schreiben: "Die FAZ-Leser werden mehrheitlich rechts der Mitte zu finden sein (wie jeder gute Kapitalist)."

Das ist eine pauschale Verunglimpfung der FAZ-Leserschaft!

Sie verurteilen hier alles und jeden, der nicht links tickt, als "rechts". Mit solchen Parolen können Sie bei der "junge Welt" oder bei "indymedia" punkten, aber bitte verschonen Sie die Leser eines seriösen Mediums wie FAZ mit Ihren "Ihr-Seid-Doch-Alle-Rechts"-Parolen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 11:16

Lächerlich

mark frielinghaus (fred76)

Freiheit durch Sozialismus ist ungefähr so sinnvoll wie
Frieden durch Krieg oder Regen durch Sonne.
Die Konzepte von Sozialismus und Freiheit könnten nicht gegensätzlicher sein.
Wer wirklich meint, dass man Freiheit schafft, indem man talentierte Menschen die Perpektiven nimmt und dem Straßenkehrer genausoviel bezahlt wie einem Chefarzt, der gehört in die geschlossene Anstalt.
Aber die "Linken" denken natürlich das Konzept nicht zu Ende...
Hört sich ja auch gut an: sollen erstmal die anderen bezahlen, die haben ja sowieso zuviel.
Blöd nur, wenn sich die ganze Gesellschaft darauf beruft.
Dann ist nämlich keiner mehr da, der noch was hat und wir warten 20 Jahre auf unseren Volkswagen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 10:50

leerlaufen lassen!

A.K. Werner (Anuschka1978)

Liebe FAZ-Redakteure, warum geben Sie Lafontaine und seiner Linkspartei in Ihrer Zeitung SO eine Plattform? Täglich ein großer Artikel mit Bild - traumhaft für O.L.: er bleibt im Gespräch, seine Thesen werden dieskutiert und überdacht, kommentiert und ernsthaft abgewogen, sowohl im Artikel als auch in Kommentaren, und es kostet ihn keinen Pfennig! So einen politischen Amoklauf aus gekränkter Eitelkeit, wie Lafontaine ihn gerade hinlegt - er rechnet fest damit, NIE in die Verlegenheit der Regierungsverantwortung zu kommen - sollte man einfach nicht weiter beachten, dann läuft sich das selbst tot...! Stattdessen pusht ihn die Presse mit Berichten wie diesem; muss das sein?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 10:12

Gewalt oder Vertrag

Andreas Spengler (a.spengler)

Es gibt nur zwei Wege, die Gewalt (des Staates) oder der Vertrag (zwischen freien Privatpersonen).

Bei Lafontaine liest man sehr deutlich heraus, welchen Weg er gehen will. Und ganz ungeniert hofft er auch noch auf die "Gewalt der Straße"...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 10:06

Kleingeister reden sich mal wieder besoffen!

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Ich denke mir, dass es immer die sind, die die heftigste Kritik an Personen oder Sachen üben, die am wenigsten davon verstehen. Man schaue sich nur einige der Statements hier an! Es ist schon so: Die Gesellschaft sieht manchmal vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Wer kann wirklich gutheißen, was de5rzeit im Kapitalismus abläuft? Geht es einigen hier etwa um Bestandswahrung? Und jeder hier glaubt den Begriff "Sozialismus" richtig verstanden zu haben. Die kläglichen Versuche ihn zu erklären sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. Korea, DDR und ähnliche Staatsgebilde als Beleg dafür anzuführen, das Sozialismus nicht funktioniert, ist ebenso unbrauchbar, wie dem Oskar Lafontaine zu unterstellen er sei ein Demagoge negativster Art etc.etc. Derartige Kritiker kicken sich durch ihre Unsachlichkeit selbst ins Abseits! Da muss gar nicht nachgeholfen werden. Lafontaine bezieht seine breite Ablehnung in der Regel durch seine frappierende Offenheit und seine Unbequemlichkeit, Dinge unverfälscht offen zu sagen. In einer Welt voller politischen Lügen ist das nicht opportun. Wäre Lafontaine wirklich all das was ihm gemeinhin und hier besonders unterstellt wird, wäre seine Vorgehensweise eine ganz andere!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 10:00

Der Mann hat einfach recht

Heinz Mann (Hmann0815)

Oskar Lafontaine hat einfach recht. Keine seiner Aussagen kann sachlich widerlegt werden. Das ist ja auch der Grund, weshalb viele aufjaulen und auf die üblichen Diffamierungen ausweichen, anstatt sich mit den sachlich unwiderlegbaren Argumenten von O.L. auseinanderzusetzen.

Sollten sich die derzeitigen Umfragewerte bei den nächsten Wahlen bestätigen, ist das deutsche Volk klüger geworden, als es je war.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 09:18

Kartellamt + neoliberale Wirtschaft

Peter Herbeck M.A. (peterherbeck)

Ein funktionierendes Kartellamt ohne eine ` Lex Müller´ -EON und eine neoliberale Wirtschaft ist meine Antwort, ansonsten landen wir wieder bei der SED, die hier keiner mehr haben will.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 09:12

Das kennen wir doch schon

Andreas Seidl (ASeidl)

wenn man Menschen in ihrer Entfaltungsfreiheit einschränkt, was der Sozialisus zwangsläufig tun muß, hauen eben die, die nicht damit zufrieden sind, ab. Das sind in der Regel nicht die, die vom Soizialismus profitieren, sondern die, die von ihm behindert werden, die cleveren, die Macher, die Unternehmertypen, die Genies in ihrem Fach.

Dann wird man wieder eine Mauer bauen müßen, und auf alle schießen, die die Freiheit zur Freizügigkeit umsetzen wollen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 05:40

Die Energiekonzerne

heinz peter (pitiplatsch)

gehören längst verstaatlicht. Was die machen ist schlicht Wucher. Dazu sagt unsere Superkanzlerin nichts höchstens "da müssen wir eine gemeinsame Lösung finden", 2090. Sonst hat sie ja nichts drauf als immer den gleichen Quark. Wir arbeiten dran wir müssen eine gemeinsame Lösung finden und solchen Käse.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 03:23

Voelker hoert die Signale und messt ihn an seinen Taten

Bernd Siegel (bsgl)

Verdient Oskar Lafontaine diese Aufmerksamkeit - eigentlich nicht, wie ich meine. Man moege ihn und seine Salonkommunisten nur an ihren Taten messen. Ich lebte mehrere Jahre im Saarland und empfehle die betrachten, was er in Saarbruecken (als OB) und im Saarland (als MP) hinterliess - Pleiten zu Lasten des Laenderfinanzausgleichs. Ach ja, die "Diaeten" saarlaendischer Landtagsabgeordneter und Ministerpraesidenten sind hoeher als beispielsweise die in Baden-Wuerttemberg - im besten sozialistischen Sinne. BaWue hat aber zehn mal soviel Einwohner. Und was seine PDS-Genossen angeht - ebenfalls an den Taten messen. Den wirtschaftlichen und sozialen Wohltaten im real existierenden Sozialismus der DDR. Na dann "Glueck auf" uns allen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 02:41

Wieder so ein Windei.

Matthias Noe (Anteru)

Natürlich klingt das schön knallig, was Lafonataine da mal wieder an Weisheit von sich gibt, aber selbst mit einer sehr unwahrscheinlichen absoluten Mehrheit der Linken im Parlament hieße das doch noch lange nicht, dass seine windigen Ideen nicht schlicht gegen die Verfassung verstießen und somit vom BVG schlicht abgelehnt würden. Oder dass massiver Druck aus dem Ausland seine Fantastereien schnell wieder in die Schranken wiese. Sollte die Linkspartei einst tatsächlich mal bestimmen können, wie es in Deutschland voran gehen soll (seien wir ehrlich: Einmal an der Macht würde dieser Haufen erfolgloser SPD-Drittreiher nicht mehr so schnell wiedergewählt), wissen die offiziellen wie inoffziellen Kontrollmechanismen schon zu greifen. Das weiß auch Lafontaine, der kaum politischen Einfluss in Deutschland hat, dem die Rolle des Spielverderbers der SPD ja auch vollkommen ausreicht. Aber konstruktiv sind Protestparteien ja selten und Gott sei Dank sind die Chancen dieser Partei, jemals an einer Regierung beteiligt zu sein, genauso realistisch wie Lafontaine Glaube, seine Vorstellungen gegen alles und jeden durchsetzen zu können. So gefestigt dürfte der Rechtsstaat und die gesunde Demokratie im Land dann doch sein.

Na sdorow'je, Oskar!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 02:33

Alle selbsternannte Machtgruppen sind für friedliches Zusammenleben schädlich.

Ladislav Minarik (minarik)

Alle selbsternannte Machtgruppen sind für friedliches Zusammenleben schädlich. Die Demokratie ist noch nicht aus den Windeln. Nur lebenslange allgemeine Bildung (nicht zu verwechseln mit Berufsbildung) könnte verhindern, dass Dummheit zur Mehrheit wird. Die Politiker, die noch heute die abgedroschene Phrase "Freiheit statt Sozialismus" in den Mund nehmen und gleichzeitig sich als Pragmatiker fühlend Lafontaine Populismus vorwerfen, haben entweder die Grundschule der politischen Entwicklung der Menschheit noch nicht bestanden, oder vollen die Ungerechtigkeit des Systems mit dem Makeup der "sozialen Marktwirtschaft" kaschieren. Die in diesem Sinne immer wieder gestarteten Vermögensbildungsmaßnahmen sind eher eine Karikatur gerechter Teilnahme am gesellschaftlichen Vermögen. Man muss sich nur die vielen geistig verkrüppelten Gestalten der golfspielenden Wirtschaftsvorstände genauer vor Augen führen und ihren kulturlosen bis kriminellen Umgang mit Geld anschauen, um zu begreifen, welche Gehirnwäsche das System der gnadenlosen Profitmaximierung verursacht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 02:09

Freiheit durch Kapitalismus?

Gutrun Houshan (housh)

Wenn man diese Diskussion in Extremen führt, dann endet man beim Schlecht-Reden von Raubtierkapitalismus oder Diktatur-Kommunismus - je nach Ausrichtung.

Ich denke, dass Lafontaine darauf hinaus will, dass die Leute, die die wichtigen politischen Entscheidungen treffen, sich stärker an den Intressen des Volkes orientieren sollten, als an den Interessen der Wirtschaft.

Nun kann man argumentieren, dass eine Orientierung an den Interessen der Wirtschaft eine implizite Orientierung an den Interessen des Volkes bedeutet: Hängen die Arbeitsplätze nicht letztlich am Wohl der Unternehmen und die Löhne und die Steuereinnahmen und die...somit irgendwie alles?
Diese Fragen sind extrem kompliziert, wenn man ihnen ernsthaft nachgehen wollte.
Es ist für mich schwierig bis unmöglich zu sagen wie die Dinge sein [i]sollten[/i]. Mehr Kontrolle vom Staat? Mehr Privatisierung?

Ich weiß nur eines sicher:
1. Die Ist-Situation ist so, dass die Wirtschaft leicht den politischen Willen beeinflussen kann.

Der, der Kapital hat, hat wirtschaftliche Macht. Das ist klar und auch in Ordnung so. Aber derselbe hat auch politische Macht und das ist ein fundamentales Problem.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 01:52

"Freiheit" à la Lafontaine?

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

"Freiheit durch Sozialismus" wie in der DDR hatten wir ja schon mal. Aber diesmal werden die Deutschen wohl nicht bereit sein, wieder eine Mauer mit Stacheldraht und Minenfeldern um sich selbst herum zu errichten und sich selbst wieder einzusperren, damit keiner ausreißen kann.
Diese Art von "Freiheit" kennen wir bereits.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 01:07

Finden Sie nicht auch....

Nicolas Katte (N123456789)

...daß Oskar Lafontaine auf diesem Bild gewisse ähnlichkeiten mit den Brüdern Kaczynki hat?
Polen hat viel mehr Erfahrung mit Freiheit und Sozialismus als Deutschland....oder wohl doch eher mit Freiheit ODER Sozialismus?!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 00:57

Freiheit durch Sozialismus, Frieden durch Revolution!

Nicolas Katte (N123456789)

Oskar bringt auf den Punkt, was schon Marx und Engels anno 1848 wußten: die Bourgeois muß gewaltsam entmachtet und ihrer Freiheit beraubt werden, Produktionsmittel müssen ihren Besitzern gestohlen werden und alle Wiedersacher am besten der Guillotine oder einer Kugel im Kopf zum Opfer fallen.

Das ist Freiheit durch Sozialismus!

Denk' ich an Deutschland in der Nacht....

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 00:07

Von Oskar kann Koch noch was lernen

Konstantin Schneider (bundesboy)

Dass an ein und demselben Tag die Linke und Roland Koch ins gleiche Horn blasen, weil der Neokapitalismus dazu führt, dass Ex-Kommunisten bald unser schönes Deutschland im Ausverkauf übernehmen können, ist ein grosser Grund zur Freude.

Offenbar spricht sich langsam herum, dass man von Oskar eben doch noch viel lernen kann. Wenn die Flucht des Kapitals vor seinen ehemaligen Erzeugern nicht bald gestoppt wird, dann könnten die Handlungsspielräume, die man sich durch Privatisierungen zu schaffen erhoffte, sehr bald von russischen und chinesischen Investoren besetzt werden.

Kaum zu fassen, wie schnell sich die Looser von vorgestern in Eroberer verwandelt haben. Die Ironie der Geschichte diktiert uns gerade ein neues Kapitel.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Juli 2007 00:02

Lafontaine...

Christian Hufnagl (chufnagl)

Ich habe die Nase gestrichen voll von den verzweifelten Versuchen, einen "demokratischen" Sozialismus zu verfogen. Alle diese Versuche endeten weltweit in Diktaturen und das will auch Lafontaine.

Um das Volk und dessen Themen ging es ihm noch nie; als Ministerflüchtling wird er in die Geschichte eingehen. Allerdings auch als Rattenfänger vom Saarland.

Ich verstehe nicht, warum isch so viele Menschen von diesem Extremkapitalisten blenden lassen; es ist wohl eine weitere Auflage von Marx und Engels, die in ähnlich luxuriöden Verhältnissen lebten; das Volk hat keiner dieser Menschen im Blick; nur sich selbst. Sein Freund Gisy hat in der DDR Menschen abgezockt und pflegt reine Dialektik. Interessant, dass auch dieser Herr aus seinem Amt geflohen ist, als er merkte, dass es schwierig wurde. Tolle Volksvertreter!!!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:56

Beweis für Dummheit der Deutschen

Frederik Zysk (mfred1)

Die hohen Umfragewerte Der Linkspartei sind ein weiterer Beweis für die Dummheit der Deutschen. Mit Parolen lassen sich immer noch genauso gut stimmen fangen wie 70 jahren. Leider erkennen viele den wolf im Schafsfell nicht. Wie Churchill schon erkannte ist das beste argument gegen die Demokratie die Unfähigkeit der Bürger selbst zu denken. Daran konnte auch Kant nichts ändern. Daraus muss man aber schließen, dass unser Wahlrecht leider nicht passend ist. Es sollten nur qualifierte Bürger Entscheidungsgewalt durch Wahlen ausüben dürfen. Natürlich sollten auch alles Steuerzahler das Wahlrecht behalten, da sie auch das Recht haben sollten über die Ausgaben zu urteilen. Natürlich ihrem Beitrag zur Gesellschaft angemessen. Gleiche Leistung= gleiche Rechte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:34

So nicht!

Werner Schmidt (banker-schmidt)

Man kann Lafontaine's Eintreten für den "kleinen Mann" in gewisser Weise sympathisch finden. Jetzt ist er allerdings dabei, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Da kommt einem ja automatisch die ehemalige DDR in den Sinn. Die ehemalige DDR ist doch noch gar nicht solange Vergangenheit. Verhältnisse wie in der ehemaligen DDR kann doch ernsthaft keiner wollen. Die DDR war mit dem Zentralstaat bankrott! Manches in der "Wettbewerbswirtschaft" würde ich mir ebenfalls anders wünschen - vor allem auch im Energiewettbewerb und bei den Subventionen, bei denen man sich sowieso fragt, was diese in der vielfältigen Art in der Wettbewerbswirtschaft verloren haben bzw. wie diese zustande kommen konnten. Man kann fast den Eindruck haben, daß jede Partei irgendeiner einflußreichen Klientel damit zu "dienen" versucht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:33

Ohne Sinn für Realität

Alex Merck (AlexM3)

Herr Lafontaine scheint unfähig zu sein, die geschichtliche Realität Realität wahr zu nehmen. Wenn irgendjemand vor Machtmissbrauch beschützt werden muss, dann sind es Bürger und Unternehmen vor den Staatsdienern, die einen Staat leiten. Der grösste, häufig genug missbräuchlich agierende Konzern, ist oft der Staat als grösstes Unternehmen innerhalb jeden Gebietes und als Sicherheits- , Infrastruktur- und Verwaltungsdienstleister. Wie verheerend Umverteilung und Planwirtschaft funktionieren, haben wir gesehen - und welchen Erfolg eine wirtschaftliche Liberalisierung und eine Verminderung der Macht der Staatsbürokraten bringt, sehen wir gerade in China.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:29

Oskars Rachegelüste

Paul Theisen (paul.theisen)

Bis zur Wende lebte Oskar genüßlich in "Freiheit trotz Sozialismus". Bloß hatten andere realen Sozialismus bitter zu ertragen und Oskar lebte in Freiheit. Mit theoretischen Sozialismusmodellen lassen sich trotz allem Wählerstimmen gewinnen. In Wirklichkeit leidet Oskar an Rachegelüsten!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:25

Wieviel Aufmerksamkeit soll man diesem Unsinn geben?

Rolf Mueller (raem)

Warum berichtet die FAZ über diesen Unsinn? Da koennte die FAZ doch gleich altes Zeuig von Karl Marx abdrucken. R. Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:20

Nein

Gregor Klaus (gregorklaus)

Das ist bei Populismus so: es gibt immer einen "Aufhänger" dem viele Menschen unreflektiert zustimmen. Deshalb ist die beste Methode - wie in FAZ kürzlich vorgeschlagen: ruhig und sachlich bleiben.

Behauptung 1: Die Löhne sind abgerutscht
Behauptung 2: Dafür ist die Politik verantwortlich
Fakt 1: Lt. OECD sind die Löhne in den letzten 10 J gestiegen
Fakt 2: Lohnbildung machen die Tarifparteien.

Behauptung 3: "Wer Schutzrechte außer Kraft setzt, schafft der Willkür der Stärkeren freie Bahn"
Fakt 3: (wenn man die Unterstellung annimmt, dass jemand Schutzrechte abbaut): Das beste Schutzrecht für Arbeitnehmer ist eine niedrige Arbeitslosigkeit mit der Möglichkeit Job und Arbeitgeber zu wechseln. Das gibt's in liberalen Wirtschaften (UK, USA) und in sozialstaatlichen (Schweden, DK)
Behauptung 4: "soziale Sicherheit und Freiheit gehörten untrennbar zusammen"
Fakt 4: Er meint es anders, nämlich soziale Sicherheit um Freiheit auszuüben (Bildung, Reisen,...). Dumm ist nur, dass SEINE Art von sozialer Sicherheit diese Freiheit einschränken muss.
Behauptung 5: "Die durch Hartz IV vorgenommene Enteignung der Arbeitnehmer"
Fakt 5: Durch die Eingliederung der Sozialhilfe ist Hartz IV GERECHTER und TEURER

usw. usf

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 23:16

Es ist unfassbar...

André Rößner (roessners)

... das es in Deutschland bald zwanzig Jahre nach der Wende und der Wiedervereinigung erstens möglich ist, die PDS/SED auf dem Umweg über "Die Linke" in diesem Land wieder zu etablieren und zweitens der ehemalige Vorsitzende der SPD, Lofontaine, dieses Sammelsurium aus gescheiterten Gewerkschaftern und ewig Gestrigen nutzt, um seine eigenen Machtgelüste zu befriedigen.
Bleibt zu hoffen, daß immer mehr Bürger diese Maskerade durchschauen und nicht in Versuchung geraten, in den Wahlkabinen dieses (noch?) freien Landes das Kreuzchen im Halbdunkel an der "falschen" Stelle zu machen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:49

Haben es manche immer noch nicht kapiert?

Julius Franzot (JFranzot)

Ich stimme Lafontaine voll zu. Man vergesse nicht, dass die Dinge, die er fordert, nichts mit dem real existierten Kommunismus zu tun haben, sonst würde er von Enteignungen und nicht von Zerlegungen reden. Mich ärgert die Stammtisch-Attitüde vieler Bürger, die ihn am liebsten in die Altkommunisten-Ecke verbannen würden, weil es dem Zeitgeist nicht gelungen ist, ihn in die entgegengesetzte, todsichere Ecke zu verbannen.
Wer nicht am eigenen Leibe gespürt hat, was für Folter den Mitarbeitern bei einem Merger unbestraft zugemutet werden, der urteilt rein emotionell.
Die Zeiten sind vorbei, als Arbeitslose als "faules Volk" gebrandmarkt werden durften, jetzt kann es jeden treffen. Ich möchte die Leute fragen, die sich so empören, ob sie es selbst lustig fänden, wenn sie aufgrund einer Intrige/eines Mergers (ist nicht viel anders) sämtliche Ersparnisse aufbrauchen müssten, um in den Genuss von Hartz IV zu kommen. Und die Ausbildung der Kinder mit den unbezahlten Praktika dieser herrlichen Marktwirtschaft? Und die Pflegekosten bei unzureichender Pflegeversicherung?
Es ist so erhebend, wenn man aus einem sicheren Bunker die Aussenwelt abkanzelt!
Klarstellung: der Schreibende ist alles andere als auf staatliche Hilfe angewiesen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:23

Real existierender Sozialismus

Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)

Allen, die jetzt Deutschland auch in einen gefühlten Sozialismus abrutschen sehen, sei einmal dargelegt, daß wir schon jetzt keine Freiheit haben und fast alles sozial/öffentlich/politisch geregelt ist. Einige Stichworte:
- Staatliches Bildungsmonopol inkl. Schulpflicht und Schulzwang
- Staatlich monopolisiertes Qualifikationswesen
- Wehrpflicht
- Zigtausende Vorschriften für Werktätige und Unternehmer
- Importbeschränkungen und Zölle
- Zulassungsbeschränkungen, Zwangsmitgliedschaften
- Staatliches Letztentscheidungsmonopol (Gerichte)
- Staatliches Gewaltmonopol statt Gewaltenteilung
- Zwangsversicherungen
- "öffentlich-rechtlicher" Rundfunk, staatliche RF-Aufsicht
- Unzählige staatliche Bauvorschriften, Produktionsvorschriften
- Staatliche Handelsbeschränkungen
- Unfaire Marktbedinungen durch unzählige staatliche Subventionen und Eingriffe
- Anschluß- und Benutzungszwang im Versorgungsbereich
- Steuern und Abgaben in nie gekannter Höhe
- Staatliches Geldmonopol mit Annahmezwang
- Enteignende Inflation über Geldpolitik
- Staatliche Überwachung und Bespitzelung
Habe sicher noch einiges vergessen. Lafontaines Politik umgesetzt würde die Sache nur klarer machen. Viel gibt es ja gar nicht mehr zu ändern.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:17

Freiheit = Unfreiheit

Claus Vahrenberg (CVahr)

So langsam schält sich heraus, was Lafontaine und seine Partei unter Freiheit verstehen. Es ist nicht die Freiheit, die wir hier in Deutschland oder in anderen westlichen Ländern genießen - denn das ist ja nur eine eingebildete, scheinbare Freiheit. Nein, die wahrhaftige Freiheit ist die Freiheit Kubas, Weißrußlands oder Venezuelas, der Idealstaaten der Linksextremisten, wahrscheinlich auch die Freiheit der DDR, auch wenn das so laut nicht gesagt wird. Auch die Pressefreiheit lobt Lafontaine, allerdings nicht die in Deutschland (wer würde denn FAZ und Spiegel für frei halten), nein, es ist die Pressefreiheit Venezuelas, in dem bekanntlich regierungskritische Fernsehsender geschlossen werden.

Unter diesen Umständen, Herr Lafontaine, lebe ich lieber in Unfreiheit. Hoffentlich verwirren Sie auch andere nicht zu sehr mit Ihren zynischen dialektischen Spielchen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:14

Innenpolitisch ist wohl etwas daran

Peter Meier (DjangoPolitiko)

Wenn ich lese, welchen Tätigkeiten der Abgeordnete F.Merz neben seiner Mandatstätigkeit nachgeht, dann verstehe ich sein sein neoliberales Credo und dann verstehe ich auch Herrn Lafontains Kritik. Das Unbehagen an der "ökonomischen Gerechtigkeit" in Deutschland wächst, doch das Rettende wohl auch!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:11

Soll man sich damit ...

Mark Erz (Sterling)

... überhaupt noch inhaltlich auseinandersetzen?

Die Leute die sowas erzählen schauen doch eh nur darauf mit welchen Parolen sie die meisten Stimmen fangen können und die die auf sowas hören ist es doch egal ob es inhaltlich stimmig ist oder nicht - hauptsache sie haben ein gemeinsames Hassobjekt.

Also halt ich's Maul und trink meinen Wein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 22:07

sehr gefährlich...

Sebastian Olbrich (Basti1976)

...da die Argumente die momentane politische Linie die Freiheit weiter einzuschränken (Online- u. Telefonüberwachung, Fluggastdatenspeicherung, usw.) weiterspinnen. Lobenswert ist zwar, dass Herr Lafontaine nicht den Terror als Grund anführt. Gefährlich ist, dass Werte antasten will, die Freiheit und Frieden sichern! Die übrigen Parteien könnten aus Angst vor Links versuchen, diese Position selbst zu besetzen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 21:47

Freiheit...a` Lafontaine> gab es die nicht schon ...

wolf haupricht (emilgilels)

... einmal in der untergegangenen DDR und anderen sozialistischen Staaten, wo der Geldbeutel leer, aber dafür die Freiheit in Armut grenzenlos war...?
Frei nach W. Busch: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich völlig ungeniert.
Ein Hoch auf L., dass er kein Blatt vor den Mund nimmt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 21:29

Oskar will einen zweiten Versuch

Reinhold Knorr (juppo2911)

Oskar hat wohl völlig die Orientierung verloren. Daß die Sache mit der Staatskontrolle nicht funktioniert könnten ihm seine Kollegen von der ehemaligen PDS (SED) erzählen. Manche brauchen wohl einen zweiten Versuch um festzustellen, daß etwas nicht funktioniert oder ist das etwa nur ein Versuch Wähler zu ködern?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 21:29

Zweifelhaft

Robin von Eltz (robinvoneltz)

Ob eine derartig radikale Umstrukturierung der Gesellschaft wirklich den Armen hilft ohne dabei die Wirtschaft zugrunde zu richten, was dazu führen würde das am Ende alle weniger haben, erscheint mir angesichts des Niedergangs des Kommunismus in den Ostblockstaaten zumindest zweifelhaft.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 21:21

Olle Nervensäge!

Björn Bierström (bierstroem)

Der Typ nervt langsam! Wie soll sich denn Freiheit im Sozialismus entwickeln?? Ein Widerspruch in sich!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 20:48

So nicht Herr Lafontaine.

Horst Raehse (Hesselberg)

Freiheit und Sozialismus zusammen gibt es nicht .
Sie schließen sich aus.
Weil der Sozialismus eine Ideologie ist und sachlich richtige Entscheidungen unmöglich macht. und dem einzelnen Bürger eben die Freiheit nimmt. Wer wissen möchte wie das Modell Lafontaine in der Praxis aussieht, der soll sich einmal über Nordkorea informieren.

Die Entscheidung heißt immer noch Freiheit oder Sozialismus und sie wird bei den nächsten Wahlen wieder
zu treffen sein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 20:45

Lafontaine

Heidi Rackelmann (soauchnicht)

hat es 100 % auf den Punkt gebracht

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 20:13

Die Argumente von Lafontaine kann man nicht als reinen 'Populismus' abtun...

Stephen Lindholm (StephenLindholm)

Zu offensichtlich ist, daß in seinen 'Argumentn' nicht nur ein sondern gleich mehrere 'Körnchen Wahrheit' drinliegen.

Bin selber nur Gast in diesem Lande. Es sind allerdings interessante Veränderungen, welche sich da auf der politischen Bühne in Deutschland auftun.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Juli 2007 20:07

Hallo Oskar,

Eberhard Ottlinger (Ottlinger)

stammt nicht Erich Honecker auch aus Ihrer Gegend?
Also weiter so, Sie können schon mal vom Titel: "Generalsekretär der Linkspartei träumen.
Gruß Eberhard Ottlinger

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 47 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 | 4 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche