Lieber Herr Andresen,
natürlich kann man unsere sog. "Verfassung" mit allerlei Müll umkrenzen. Nicht ohne Grund haben wir schließlich ein grundsätzliches Gesetz (GG). Bis wir dereinst einmal eine richtige Verfassung haben, welche sich das Volk in freier Selbstbestimmung (gem. 146 GG) gibt, wird es noch eine Ewigkeit dauern. Niemand von uns wird das erleben. Deutsche sind eh nicht für sowas geeignet. Das wissen unsere lieben Politiker ganz genau. Und wenn es das Einzige ist, was sie genau wissen. Sowas beruhigt die ungemein.
Es ist daher müßig, sich um das grundsätzliche Gesetz zu sorgen; wird es doch sowieso nur partiell angewandt. Eine Beliebigkeits-Wundertüte sozusagen. Mit einer richtigen Verfassung kann man solche Faxen nicht machen.
zu verkommen.
Nach der Erfahrung des nationalen Sozialismus - gerade auch mit Kindern - im sog. Dritten Reich haben unsere Verfassungsväter versucht, ein in Grundsätzlichem und Wesentlichem, Freiheit und Gleichheit, Recht und Verpflichtung verankertes Grundgesetz - die Verfassung sollte einer kompletten Wiedervereinigung vorbehalten bleiben - zu schaffen, welches ganz bewußt und aus sehr gutem Grunde darauf verzichtet hat, irgendwelche zeitgeistig aufscheinenden Einzelfälle zu regeln. Leider hat es seither so manchen Sündenfall gegeben. Das bedeutet jedoch nicht, daß man die Reihe der Fehler fortsetzen muß.
Davon abgesehen ließen sich die öffentlich diskutierten Einzelfälle, so fürchterlich sie sein mögen, dadurch nicht verhindern.
Schlimm genug, daß Politiker es nicht unterlassen können, mit dem Leid anderer Menschen Wahlkämpfe zu betreiben.
Geht´s hier in Wirklichkeit unausgesprochen und hintergründig vor allem darum, den Mädchen-Beschneidern das Handwerk zu legen? Dann sprechen Sie´s ruhig gelassen aus, Frau Zypries, und nehmen nicht die Deutschen in Haft.
Aber in die betreffenden No-Go-Areas gehen Sie ja nicht mal mit Polizeischutz rein. Da wird´s also dann wahrscheinlich, trotz eines Gesetzes zur verpflichtenden Vorsorge für alle Kinder, keine Untersuchung geben.
Was würde der Herr Beck zu meinem Grundgestz-Änderungsvorschlag sagen: Kinder werden durch das Grundgesetz geschützt: Vom Augenblick des Emfangs, und nicht erst von der Geburt an. Abtreibung zerstört den Respekt der Menschen vor Kindern. Aber selbst nach der geburt, wie wir gesehen haben, bis zehn und mehr jahren von der Mutter ermordet werden, wenn die nur die richtige Entschuldigung haben.
Es ist ein globales Problem, dass die Beschäftigten in den Jugend- und Sozialämtern zu oft wechseln. Manchmal kann man glauben, es geht in solchen Ämtern zu wie in einem Durchlauferhitzer: Oben werden sie kühl reingelassen und unten kommen sie heiß, ausgebrant raus. Es hilft den Kindern und Jugendlichen nichts, dass sie 3-5 verschiedene Leute im Jahr sehen, da muß alles wiedergekaut werden.
37-Punkte müssen es schon sein.
Mindestens. Es sollen ja viele verdienen am Kinderschutz. Zum Wohle der Kinder selbstverständlich, so wie unsere gesamte aufgeblähte Bürokratie und Helferindustrie (siehe FAZ 04.12.06, Caritas und Co. Die heimlichen Geschäfte der Wohltäter) selbstverständlich nur um das Wohl des Volkes bemüht ist.
Es sollte nicht schwer sein zu begreifen, dass der vormundschaftliche Staat am Ende alles ruiniert. Je mehr der sich in das Leben der Menschen einmischt, umso unselbständiger und träger werden sie. Was dann die Forderung nach noch mehr Staatsintervention aufwirft usw. usf.
Will sagen:
Wer hier nach immer mehr Staat ruft, sollte mal die Schmerzgrenze nennen. Wie viele Überwacherinnen sollen auf eine Familie angesetzt werden?
Wie viele Streetworker, Nannies, Coaches, Sozialarbeiter, Kinderschützerinnen, wollen wir finanzieren?
Wie hoch wollen wir die Steuern und Abgaben treiben?
Wie viele Tüchtige wollen wir noch aus dem Land jagen? 2005 waren es ja gerade mal 150.000. Scheinbar kein Verlust, denn dieser Verlust wurde durch die Unterschichteneinwanderung mehr als ausgeglichen.
Leider habe ich persönlich eine Fall der Kindesmisshandlung miterlebt.
Erst nachdem das Kind es vorzog unterzutauchen und dann polizeilich gesucht wurde, wurde schliesslich über die Polizei auch das Jugendamt eingeschaltet. Dieses hat die Eltern dann ausdrücklich verwarnt, und das hat tatsächlich geholfen. Die Eltern meinten nämlich wirklich, sie hätten das Recht, ihr Kind auf Ihre Art und Weise zu "erziehen".
Die Nachbarn mussten zwar viel mitbekommen haben, aber die Mentalität des Wegschauens, und "geht mich nichts an" scheint vorherschend zu sein.
Auch Freunde der Familie wussten sehr wohl Bescheid, und haben nichts unternommen - wer will schon seine Freunde anzeigen?
Eine Gesellschaft, die bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung, wegschaut, hat nichts anderes als eine staatliche Kindeskontrolle verdient.
.......anderen los, obwohl noch nicht Sylvester/Neujahr ist.
Der Mann würde zur Not das GG derart anreichern, dass dieses alsbald einer dicken Bibel gleichen würde. Papier ist geduldig und stets nachrangig im Verhältnis zu wirklicher Hilfe für Kinder und andere Hilfsmaßnahmen.
Bei manchen Zeitgenossen ist das Gewissen schon dann zufrieden gestellt, wenn Ziele in ein Gesetz gestellt werden. Ob das aber tauglich ist, interessiert diese dann nicht mehr.
Die SPD driftet zu sehr in den Populismus ab ! Meines Wissens nach sind Kinder Menschen, und die Menschenrechte sind in Artikel 1 des GG geschützt ... Deswegen wäre es doppelt-gemoppelt, Kinderschutz explizit ins GG aufzunehmen.
Anstatt durch populistische Forderungen aufzufallen, sollte sich die SPD lieber um echte Problemlösungen kümmern.
Liebe Leser
Dort steht über Kinderschutz genau das, was im Grundgesetz darüber zu stehen hat.
Im Übrigen halte ich die immer öfter zu vernehmenden Rufe nach Änderungen des Grundgesetzes für fatal, egal ob aus den Reihen der SPD oder der CDU.
ist unantastbar - glaube das steht so auch im Grundgesetz. Wenn man den Kinderschutz separat ins Grundgesetz aufnehmen will, heißt das ja, das dieser Grundsatz, das die Würde des Menschen untastbar ist, nicht für Kinder gilt - da Kinder keine Menschen sind. So würde ich jedenfalls den Punkt, was die SPD vor hat eingliedern. Das Grundgesetz gilt für alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, welcher Behinderung, ob alt oder jung oder erwachsen oder Kind. Auch die sexuelle Orientierung fällt hier mit hinein, da es alles Menschen sind und jede Gruppe explizit aufzuführen, wäre Blödsinn. Genauso wie mit dem Anti-Diskriminierungsgesetz, was damals von Rot-Grün eingefädelt wurde, wahrschenlich haben sie sich damals selbst diskriminiert gefühlt, vor allen Herr Volker Beck von den Grünen, der an einer Schwulen-Demo in Rußland teilnimmt und sich wundern, wenn er dann verprügelt wird. Vielleicht sollte man auch den besonderen Schutz von Herrn Beck und anderer Politiker ins Grundgesetz aufnehmen!
Volksbeglückerpartei gefordert. Ein Schritt dahin ist nun der zusätzliche Verfassungsschutz für Kinder.
Ausgerechnet jene Partei, die seit 1968 Familie und Kindererziehung diffamiert, dient sich jetzt als Retter an. Dabei geht hier der spd einzig um die weitere Verstaatlichung des Menschen. Denn erfahrungsgemäß urteilt das Verfassungsgericht, wenn es um die Interpretation von Gemeinplätzen geht, weitgehend nach der veröffentlichten Meinung. Und die wird weitgehend von spd-kontollierten Medien geprägt.
Für die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen reicht ein einfaches Gesetz. Ihre Erfolge werden jedoch garantiert marginal sein, weil die Unterschichtler sich entziehen werden und viele Jugendamtsmitarbeiter ein sozialistisches Pflichtbewusstsein haben.
Hier noch eine Kwizzfrage: Warum stellt die spd die hier lebenden Ausländer nicht ebenso unter Generalverdacht wie die Eltern? An der Höhe der Versagerkwote kann es nicht liegen.
Die Forderung nach der Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz reiht sich lückenlos ein in das derzeit überhand nehmende populistische Gebahren insbesondere des SPD-Vorsitzenden Beck: Die Forderung führt zu überflüssigen Diskussionen und Grundsatzdebatten, die den betroffenen Kindern nichts nützen. Als sich vor einiger Zeit Berichte über die Vernachlässigung, ja Misshandlung von Alten in Heimen häuften, kam (Gott sei Dank!) niemand auf die Idee, deren Menschenwürde besonders im Grundgesetz zu verankern. Wichtig sind allerdings Diskussionen und Überlegungen, wie den betroffenen Kindern konkret, sei es durch neue rechtliche Regelungen unterhalb des GG, sei es durch die Beseitigung von Vollzugsdefiziten, sei es durch die bessere personelle Ausstattung der Jugendämter geholfen werden kann.
Wichtig wäre m. E. auch ein größeres Verantwortungsbewusstsein des Umfelds, also von uns allen, und mehr Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft überhaupt, dazu eine intensive Diskussion über die Ursachen der Vernachlässigung von Kindern.
Henrich Tiessen
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kindesmörder/innen von ihrem schrecklichen Tun abgelassen hätten, wenn sie gewusst hätten, Kinderschutz stehe im GG.
Es ist anzunehmen, dass diesen Gewalttäter/innen sicherlich das GG nichts bedeutet.
Was soll also das ganze?
Nichts als populistische Propaganda und Volksverdummung und wieder ein Mosaikstein in Richtung Obrigkeitsstaat!
Detlef Stark
So wird das nie etwas mit einem freiheitlich-demokratischen Deutschland. Es sind Meldungen wie diese, die dem verständigen Beobachter klar machen, daß - bei allem guten Willen - Deutschland ein national-sozialistischer Obrigkeitsstaat war und ist. In manchen Dingen übertrifft es bereits jetzt die dunkle Vergangenheit: Urteile wie der Beschluss des L(and) G(ericht) Hamburg vom 5. Juni 1936 finden wir inhaltlich heutzutage sogar als höchstrichterliche Entscheidung des BGH, XII ZB 41/07. Die Menschen sollten sich darüber im Klaren sein, daß wenn sie auf Staat, Kontrolle und Bürokratie setzen, sie sich unwillkürlich in einer leninistischen Sowjetrepublik wiederfinden werden. Auch wenn man es noch so gut meint. Eugen Richters Sozialdemokratische Zukunftsbilder (eine Art Vorläufer von Orwells 1984) waren schon Ende des vorletzten Jahrhunderts einem breiten Publikum bekannt und es ist in Folge doch so gekommen. Und immer noch haben die Menschen ihre Lektion nicht gelernt. Es ist so etwas von traurig und wird wieder viel Leid verursachen.
Weder Wohlstand, noch Sicherheit und auch nicht der Kinderschutz fällt vom Himmel und noch nie hat eine Regierung derartiges wertgeschöpft. Das schaffen allein freie Menschen auf freien Märkten.
glaubt wirklich jemand, Frau Zypris kümmert sich wirklich ernsthaft um das Wohl unserer Kinder?
Dieser blinde Aktionismus wider mich an.
Der beste Kinderschutz ist Bildung und Jobs für die Eltern.