Es sollte für einen deutschen Politiker generell gelten, HÄNDE WEG VON DER RENTE und bitte keine Steuern noch drauf.
Der ganze Streit um die Rente zeigt einmal mehr, daß das ganze System nicht mehr gehalten werden kann und ein Auslaufmodell ist.
Das jetzige System gehört so schnell wie möglich abgewickelt und auf ein System umgestellt, das auf Kapitalrücklagen aufbaut. Dann kann sich auch jeder ausrechnen, daß längere Einzahldauer und höhere Beiträge zu höherer Rente führen. Aber dann wäre es jedermanns eigenes, verzinstes Geld, das er bis zu seiner durchschnittlichen Lebenserwartung bekäme. Man sich leicht ausrechnen, daß man da gar nicht so lange einzahlen müßte, um mehr Rente zu haben als jetzt. Auch die Geringverdiener, die aber früh zu arbeiten angefangen haben, bekämen genug Rente, um zu leben. Das Thema des Rentenalters wäre damit auch vom Tisch - jeder hört auf, wenn er genug zurückgelegt hat.
Klar, eine Umstellung geht zu Lasten der jetzt erwerbstätigen Bevölkerung, die doppelt zahlen müßte. Und der Staat, also alle und nicht nur Arbeitnehmer, müßten für diejenigen zahlen, die nie eingezahlt haben (DDR, Aussiedler usw.)
Aber lieber so und klar definiert, als immer wieder neues Herumwursteln. Nicht Reformen und Reförmchen, hier ist wirklich eine Revolution angesagt, denn eine Rentnerherrschaft würde auch eine Revolution herausfordern.
basierend auf erarbeiteten Entgeltpunkten, was Rüttgers offensichtlich anstrebt wenn er die Einzahlungsdauer als neues Kriterium einführen will, ist letztlich der Einstieg in die Einheitsrente. Wenn „unten“ angehoben wird und somit die Beitragsleistung sich nicht mehr in der Rentenzahlung widerspiegelt, was spricht dann dagegen, daß dann auch die Kürzung höherer Renten(ansprüche) zur Diskussion gestellt werden? Das resultiert dann in der Umverteilung unter den Rentnern. Die Leistungsorientierung der GRV wird beendet.
Das aber stört Beamte und Politiker absolut nicht, die beziehen ja keine Rente, sondern Pensionen und leben außerhalb der sogenannten "Soldiargemeinschaft"