Vor zwanzig Jahren empfängt Helmut Kohl Erich Honecker in Bonn

Vor 20 Jahren

„Als Deutscher unter Deutschen“

Den Besuch in der Bundesrepublik vor zwanzig Jahren fasste nicht nur Honecker als Anerkennung seines Regimes auf. Doch der Wille zur Einheit der Nation beim eingemauerten und unterjochten Teil der Deutschen war viel stärker, als es sich der freie Teil überhaupt vorstellte. Von Rainer Blasius.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. September 2007 17:42

Die Wiedervereinigung als „Lebenslüge“...

Helmut Teichmann (teichh1)

Noch in dieser Woche hat sich Dieter Hildebrandt in einer ARD-Talkshow hinter der “Politik Willy Brandts, die zur Wiedervereinigung führte...“ versteckt, um sein linkes Wahlkampf-Trommeln für die SPD in den 80ern zu rechtfertigen. Eine seltsame Rechtfertigung bzw. Lebenslüge wie die eines Günter Grass und anderer.

Dabei trat doch noch im Sommer des Wendejahres 1989, als die ersten DDR-Flüchtlinge schon auf gepackten Koffern saßen, Genosse Konsistorialrat Schmuhde in der ARD Sendung (SDR) „Pro&Contra“ zum Thema „Wiedervereinigung“ als „Contra-Anwalt“ auf...(Argument: Die Ostverträge bzw. unsere Westeinbindung). Der “Pro-Anwalt“ war ein mir nicht mehr gegenwärtiger CDU-Politiker gewesen. Anschließend fungierte ein Herr von Berg, nach eigenen Angaben „ehemaliger Berater des Staatsratsvorsitzenden der DDR“ als „Berater“ mit den Worten: „Die Wiedervereinigung kommt – und das früher, als sie hier alle glauben...!“ Wenige Wochen später begann der Zug zu rollen... Peinlich!
Wieviel Spagate müssen diesen alten Sozis machen?

Frage: Warum wiederholt die ARD, die doch im Sommer so gut alles wiederholt, nicht diese "Pro&Contra" Sendung von 1989, damit sich Alle, auch die in den neuen Bundesländern, ihre eigene Meinung bilden können?!?

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