Kommentar

Kurt Beck - in die Enge getrieben

Für die Ergebenheitsadressen nach seinem Wutausbruch im Parteirat wird sich der SPD-Vorsitzende nicht viel kaufen können. Das Gegrummel über seine Führungsfähigkeiten reicht tief in die Partei hinein und wächst mit jeder Woche, in der die Umfragewerte der SPD und Becks im Tief verharren. Von Stefan Dietrich.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. September 2007 08:11

Schmitt, Schröder

Kay Schmelzer (weitererfazleser)

waren die ersten und bisher einzigen Leute in der SPD die diese Weltökonomfähigkeiten haben und es auch verstanden für kurze Zeit den Machtanspruch aus den unteren Schichten der SPD zu bändigen.
Das und sonst nichts ist der Grund warum die SPD wohl nicht mehr in die Gänge kommen kann denn so eine Selbstzerfleischung tut sich kein großer Politiker mehr an.
Und wer es nun versucht ist wohl keiner;-)

MfG
Kay Axel Schmelzer

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08. September 2007 13:29

Die SPD ist der schlimmste Feind der "kleinen Leute"

Michael Menzel (Galenos)


"SPD-Chef Beck zeigt sich gegenüber den Heckenschützen aus den eigenen Reihen unversöhnlich: Die anonymen Kritiker bezeichnet er im SPIEGEL-Gespräch als Feiglinge. Seine Partei will er als "Schutzmacht der sogenannten kleinen Leute" profilieren."

Beck ist auch nur einer der machtgeilen SPD Parteibonzen, denen das Wohl des Volkes sehr egal ist.

Seit bald 10 Jahren werden die "kleinen Leute" ausgebeutet, angelogen und betrogen. Kein Wunder, daß der letzte einfältige Kumpel merkt, daß er von diesem Haufen schon lange nicht mehr vertreten, sondern getreten wird.

Nun ist es geradezu schizophren, sich als "Schutzmacht der sogenannten kleinen Leute" profilieren zu wollen.

Das Schlimmste ist, daß die Unionsparteien die SPD in Rücksichtslosigkeit und Unmenschlichkeit längst links überholt haben.

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05. September 2007 09:49

Der Hamster auf dem Rückzug

Marcel Meier (MarcelMeier)

Beck ist durch.

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05. September 2007 09:11

Ach ja, Herr Beck...

Jutta Hamberger (Myshkin)

Wenn einem nichts mehr einfällt, außer laut und öffentlich über echte und vermeintliche Widersacher zu schimpfen, hat man nicht mehr viele Pfeile im Köcher. Verstehen kann man Beck ja, wer hat's schon gerne, wenn permanent kritisiert und gelästert und einem wenig bis nichts zugetraut wird?

Es geht dabei aber gar nicht wirklich um Becks Führungskompetenz oder Ausstrahlungskraft - ist doch eh keiner in Sicht, der überzeugender wäre. Das eigentliche Thema ist die künftige Richtung der SPD. Man würde schon gern wissen, was die Genossen so vorhaben.

Tja, die Volksbeglückungs- und Umverteilungspartei zu sein hat sich die Linke unter den Nagel gerissen - und dabei derart zugespitzt, daß es auch dem Doofsten klar werden sollte, daß mit dieser Art von Politik niemandem geholfen wird. Auch nicht den so gern zitierten kleinen Leuten. Denen schon gleich gar nicht. Also, Herr Beck, wohin soll die Reise denn gehen?

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05. September 2007 09:11

Ach ja, Herr Beck...

Jutta Hamberger (Myshkin)

Wenn einem nichts mehr einfällt, außer laut und öffentlich über echte und vermeintliche Widersacher zu schimpfen, hat man nicht mehr viele Pfeile im Köcher. Verstehen kann man Beck ja, wer hat's schon gerne, wenn permanent kritisiert und gelästert und einem wenig bis nichts zugetraut wird?

Es geht dabei aber gar nicht wirklich um Becks Führungskompetenz oder Ausstrahlungskraft - ist doch eh keiner in Sicht, der überzeugender wäre. Das eigentliche Thema ist die künftige Richtung der SPD. Man würde schon gern wissen, was die Genossen so vorhaben.

Tja, die Volksbeglückungs- und Umverteilungspartei zu sein hat sich die Linke unter den Nagel gerissen - und dabei derart zugespitzt, daß es auch dem Doofsten klar werden sollte, daß mit dieser Art von Politik niemandem geholfen wird. Auch nicht den so gern zitierten kleinen Leuten. Denen schon gleich gar nicht. Also, Herr Beck, wohin soll die Reise denn gehen?

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05. September 2007 07:40

Kurt Depp schlaegt um sich

Bjorn Schumacher (bjornschumacher1)

Aus den Taelern der Umfragetiefs sucht man gern Schuldige. Der Spitzenreiter der Unbeliebtheit schlaegt wild um sich, in Verzweiflung muessen nun Konspirationsmythen herhalten. Mit seinem Anbandeln an "die Leut" mag er ja Anfangs Aufmerksamkeit erhascht haben, aber irgenwann will man auch mal was Intelligentes selbst von einem Parteifuehrer hoeren. Man weiss ganz genau das eine Kanzlerkandidatur Becks eher in einer Kandidatur um den dritten Platz unter den Oppositionsparteien enden wuerde. Da aber die Kanzlerin derzeit dermassen beliebt ist, laesst man in schlechten Zeiten halt den Dampfplauderer im Dauerfeuer stehen, selbst haelt man sich die Chancen fuer bessere Zeiten bewahrt, ganz wie der Schroeder in den Neunzigern.

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04. September 2007 23:12

-- Enge - enger - Exitus

Kurt Eisner (KurtEisner)

Richtungsstreit in der SPD ? Oder nicht doch eher schon Exitus?

Tja, sie ist wohl so gut wie tot, die alte Tante Es Pe De. Nur dass sie es halt selbst noch nicht weiß. Aber das ist bei fast allen Koma-Patienten so.
Dann zuckt plötzlich ganz unversehens mal der linke Arm, dann wieder das rechte Bein - oder beide gleichzeitig, wozu dann die politischen Beobachter "Richtungsstreit" sagen. -
Aber in Wahrheit ist nichts mehr zu machen.
Man muss sich mit ihrem Ende (seit sie von ihrem - immer noch frei herum laufenden - "Pfleger" mit der Injektion "Agenda 2010" zu Tode gespritzt wurde) einfach abfinden.
Der Herr gebe ihnen allen (von Scheidemann und Noske bis Schröder und Münteferkel) die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.

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04. September 2007 22:05

Was is`n das für `ne Partei?

Thomas Nachtweih (Literat48)

So was hat es in der deutschen Parteienkultur nach dem Krieg noch nicht gegeben.

Is natürlich klar, die brauchten einen Testpiloten.

Nur unklar, warum sich die Pfälzer als Zuschauer missbrauchen ließen.

Na, und nu hat sich der Beck auch missbraucht gefühlt und hat sich nur gewehrt.

Es interessiert aber auch keinen.

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04. September 2007 19:53

Irren ist menschlich!

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Beck war von Anfang an eine Fehlbesetzung, wie sie noch nie zuvor bei den Sozis stattgefunden hat! Wenn die SPD bei den Umfagewerten nicht ins Bodenlose versinken will, dann ist sie gut beraten, den Beck als SPD-Vorsitzenden möglichst rasch in die Versenkung zu schicken!

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04. September 2007 18:52

Ungeschicktes Verhalten...?

wolf haupricht (emilgilels)

Seine Widersacher öffentlich zu rügen, ist kein hilfreicher Stil, aus einer verfahrenen Stiuation heraus zu kommen.
Er muss mit diesen "Störenfrieden", wenn sie dennn welche sind, sich argumentativ auseinandersetzen. Es sind offensichtlich etliche aus Partei und Parlament.
Diese Menschen, die Beck nicht überzeugen kann, warten nur auf den Augenblick, ihm seine Demütigungen heimzuzahlen. Münte.... ist ein Beispiel dafür, wie schnell man "weg" ist.
Beck ist ein Biedermann und Gutmensch dazu. Das reicht in aller Regel nicht, einen nicht homogenen Verein zu führen. Hätte B. Charisma oder die Kompetenz von Platzeck, wäre das ein wichtiges Pfund.
Aber so ist das nun mal nicht. C `est la vie.

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04. September 2007 18:10

Beck in die Enge getrieben ?

Walter Wasilewski (wwasilewski)


Einige Genossen mauserten sich zu Buchautoren, andere zu Spruchautoren oder Vogelkundler, sie entdeckten man kann einen Vogel haben dann hat man 2 Flügel einen linken einen rechten- ein Kommentator kam zu der Sicht die SPD habe Ähnlichkeit mit einem Gesäß = eine linke und eine rechte Backe in der Mitte sitzt Kurt Beck, aber auf den Punkt gebracht
Einige Genossen können mit dem Begriff sozial nichts mehr anfangen und sie wollen auch nicht mehr Genossen sein.
Damit wird der Genosse Vorsitzender überflüssig, ja da muß der Mann doch klaren Tisch machen. Seien wir ehrlich kommt es zur Wahl, warum soll ich das Duplikat SPD wählen, dann kann ich ja gleich das Original CDU nehmen.
Walter Wasilewski

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04. September 2007 18:00

Sozialismus oder nicht?

Volker Kulessa (solelite)

Nun wird es ernst. Wird die SPD den Sozialismus zusammen mit Gysi und Lafontaine in ganz Deutschland einführen? Wer DDR Verhältnisse im vereinten Deutschland will muß SPD wählen, wer nicht der nicht.

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