„Muslime in Deutschland sollen sich als deutsche Muslime fühlen können”

Islamkonferenz

Schäuble wünscht sich „deutsche Muslime“

Vor der Islamkonferenz an diesem Mittwoch in Berlin schreibt Innenminister Schäuble in einem Beitrag für die F.A.Z., „Muslime in Deutschland sollen sich als deutsche Muslime fühlen können.“ Religion, zur Rechtfertigung von Gewalt benutzt, bezeichnet Schäuble als „pervertiert“.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Oktober 2006 17:10

@Herr Walbruehl

Christof Kendzior (christof68)

Meine "steilen" Behauptungen nehme ich aus der aeltesten, arabisch-islamischen Biographie Mohammeds, geschrieben im 8.Jh. von Ibn Ishaq; auf Deutsch ebenfalls erhaeltlich. Empfehle ich jedem, der selbstaendig denkt und sich nicht darauf beschraenkt, was ihm "Medien und Politik" vorkauen.

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27. September 2006 15:01

Falsche Voraussetzungen

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Jetzt wird fälschlicherweise auf das Beispiel Preußens verwiesen. Preußens Toleranz sei allen denen zugebilligt worden, "die sich aktiv und produktiv am Aufbau des Landes beteiligen wollten und bereit waren, sich an die Gesetze des Landes zu halten." Das war wohl damals zutreffend, stimmt aber heute nicht mehr. Kein Moslem ist in den letzten 40 Jahren hier eingewandert, um "sich aktiv und produktiv am Aufbau des Landes zu beteiligen," sondern um von den sozialen Leistungen zu profitieren, mit denen Millionen von Einwanderern hierher eingeladen wurden. Sie fühlen sich daher als eingeladene Gäste, und sie wollen den ihnen gewährten Freiraum als Gast auch voll ausnutzen.

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27. September 2006 13:42

Re:Respekt

Julius Franzot (JFranzot)

H. Sitti schreibt sinngemäß, dass sich Moslems niemals verbale Ausrutscher gegen Christum erlaubt haben. Der Islamist Adel Smith beschädigte am 06.11.01) die wertvollen Fresken in der San Petronio-Kathedrale von Bologna, weil der Maler Mohammed in die Hölle verbannt hatte und äußerte sich abfällig zum Kruzifix ("Christus ist nichts anderes als eine kleine Leiche, die an einem Stück Holz hängt") und zum katholischen Klerus (" Die Bischöfe vergewaltigen die Nonnen"). Am 14.10.01 hatte besagter Smith die Eukarestie als "Ritual von Menschenfressern" bezeichnet.

Ist bestimmt ein Einzelfall und nicht Ausdruck der Meinung der meisten Moslems, sollte m.E. nicht überbewertet und als Spinnerei abgetan werden, ist dennoch wirklich passiert.

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27. September 2006 13:06

Identität in einem identitätskrankenden Land

Dirk Walbrühl (Kelen)

Herr Schäuble spricht im übrigen von Identität. Dabei sollte er doch selbst wissen, daß die 'deutsche Identität' nicht existiert und das Etikett 'deutsch' gewöhnlich direkt mit Nationalsozialismus assoziiert wird, da sich die Landesidentität immernochnicht von den Verbrechen der Vorväter emanzipiert hat. Wen verwundert es denn dann, wenn Einwanderer nichts vorfinden, mit dem sie sich identifizieren wollen, wenn das den jungen Deutschen ebenso ergeht? Hier wäre Bedarf zur 'sehr vorsichtigen' Korrektur...

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27. September 2006 13:02

@Herr Kendizor

Dirk Walbrühl (Kelen)

Nanana. Aus welchen Fakten nehmen sie ihre steile Behauptung? Ich möchte diese bitte nicht als generelle Meinung, sondern als Einzelmeinung dargestellt wissen, die sich mit nichts deckt, was Medien oder Politik aussagen und mich von der Aussage : 'Mohammed habe seine Religion pervertiert' in allgemeinem Namen distanzieren.

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27. September 2006 12:29

Pervertierung..?

Christof Kendzior (christof68)

Und was ist, wenn der Religionsgruender die Religion pervertiert - und seinen Glauben mit Gewalt verbreitet? So wie Mohammed?

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27. September 2006 12:11

Wichtigkeit von Familie...

Hayri Ergun (DrErgun)

"Als der Priester das Schwert erhebt, verkündet ein Orakel Poseidons Willen: Idomeneo solle dem Thron entsagen, an seiner Stelle herrsche Idamantes mit Ilia. Während das Volk dem neuen Herrscher zujubelt, bricht Elektra zusammen."

Das ist das Ende des Spieles Idomeneo; d.h. die unendliche Liebe zwischen Idamentes und Ilia gewinnt. Die Liebe ist der Ursprung von Ehe und Familie. M.E. scheint das Stück von Mozart so weit in Ordnung zu sein.

In diesem Zusammenhang sind die Aeusserungen von Herrn Schaeubleauch vom ganzen Herzen zu begrüssen, zudem sie eine ganze Wahrheit beherbergen:

„Wichtigkeit von Familie, den Respekt vor den Alten, ein Bewußtsein und Stolz mit Blick auf die eigene Geschichte, Kultur, Religion, Tradition, das tägliche Leben der eigenen Glaubensüberzeugung".

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27. September 2006 12:10

Intendantin - Schelte

Detlef Stark (wool-web)

Herrn Innenminister Schäuble und der Bundeskanzlerin ist bezüglich ihrer Intendantin - Schelte zu widersprechen.

Spätestens seit den grossen Terrorakten muslimischer Gruppen, seit der Ermordung des Filmemachers van Gogh, seit dem Karikaturenstreit und den wutentbrannten muslimischen Reaktionen auf die Pabstrede musste klar sein, daß der muslimische Angriff auf unsere Freiheits-
rechte eine internationale Dimension hat und es deswegen nötig gewesen wäre, daß die Politik entsprechend reagierte.
Statt dessen haben wir von den Politikern, die jetzt lautstark das Freiheitsbekenntnis von der Intendantin vordern, nur Leisetreterei und Beschwichtigungen vernommen.
So hat z.B. Aussenminister Steinmeier vor der UN-Voll-
versammlung die Chance vertan, sich aktiv und entschieden zu unseren Freiheitsrechten zu bekennen und statt dessen dort "vorauseilenden Gehorsam" mit seinen kleinlauten Worten betrieben.
Hier hat die Politik auf der ganzen Linie versagt!
Und jetzt soll die Intendantin der Deutschen Oper für dieses Versäumnis die Kastanien aus dem Feuer holen?
Nein, sie hat ein Fürsorgerecht für ihr Haus und braucht zum freien Kunstbekenntnis einen angstfreien Raum, den die Politik schaffen muss!
Detlef Stark

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27. September 2006 11:20

"Deutsche Muslime"

Niko Akathari (NikoA)

Herr Schäuble hat wieder nicht aufgepaßt. Er hat ja nicht nur den Ruf "rechts" zu sein, er ist es ja tatsächlich. Zudem, wer sich an seine Zeiten als Fraktionschef erinnert, ist er ein gnadenloser Scharfmacher. Wirklich konservativ ist er nicht, daß zeigt seine Arbeit bei der Wiedervereinigung z.B. in Sachen DDRAbtreibung, aber auch seine Einstellung zur Rente. Schäuble ist ein deutschnationaler Patriot, dessen gefährlicher Patriotismus dem der Jakobiner ähneln dürfte.

Das Tempo in dem die Politik wieder auf eine Politik wie seinerzeit zusteuert, ist atemberaubend: In Sachen Steuern, Wirtschafts- und Preislenkung, paternalistischem Staatsgehabe, Patriotismus, Schulzwang, Bevölkerungspolitik und Krieg finden sich Ähnlichkeiten ohne Ende. Da paßt die Forderung nach "deutschen Muslimen" perfekt.
Die freiheitlich-demokratische Grundordnung wird von oben ausgehebelt. Ich fürchte, mit Erfolg.

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27. September 2006 10:48

Religion ist heilbar !!

Arndt Ludwig (Lorddersith)

Politische Korrektheit auch !!! Eine wesentliche kulturelle Leistung des Westens ist die Überwindung von Religion und ihre Verbannung ins Private. Diese Aufgabe ist noch nicht abgeschlossen, wie der fortgesetzte Kirchensteuereinzug durch den Staat, Kruzifixe in deutschen Schulklassen, Religionsunterricht an staatlichen Schulen etc. beweisen.

Wenn mich schon das freche Auftreten diverser abendländicher Demagogen aufbringt, so platzt mir regelrecht der Kragen, wenn sich zugewanderte Wirrköpfe darüber aufregen, dass sich (wenigstens Teile) unserer Gesellschaft ihre mühsam errungene Mündigkeit und Freiheit nicht kampflos nehmen lassen.

Kopftuchstreit, Mohammed-Karrikaturen, Papst-Zitat, jetzt abgesetzte Opern und ein in vorauseilender Korrektheit ins Nachtprogramm verschobener, realitätsnaher Film über kriminelle Ausländerbanden in Vorstädten.

Wohin - bitte - soll das noch führen ? Bis hierhin, und nicht weiter ! Es wird Zeit, dass WIR uns wehren: Gegen Feigheit und politische Korrektheit, für unser aller Freiheit !!!

Die öffentliche, namentliche Nennung von Verantwort- lichen und der Abdruck der umstrittenen Opernszenen auf den Titelseiten zahlreicher Zeitungen ist ein guter Anfang.

Weiter so, Deutschland !

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27. September 2006 09:28

@ Servet Kizilkaya

Paul Niegel (Armand77)

Demokratie bedeutet nicht andere Meinungen sofort zu akzeptieren. Demokratie bedeutet das jeder seine Meinung haben , diese dann aber ebenso diskutiert werden darf.
Sicherheitsentscheidungen sollte man den Sicherheitsbehörden überlassen. Es ist verständlich das viele Politiker die Entscheidung von Frau Harms bemängeln.
Ich stimme ihnen zu das man Respekt und Verständnis haben sollte im Umgang mit anderen Menschen.
Es ist natürlich schwer festzulegen was alles unter künstlerische Freiheit fällt. Dafür gibt es aber Gesetze. Zudem darf natürlich auch die künstlerische Freiheit diskutiert werden. Wenn einem Moslem die Inszenierung nicht gefallen hätte, wäre eine Diskussion möglich gewesen. Das ist sein gutes Recht. Egal ob er deutscher Staatsbürger ist oder nicht!

Auf gar keinen Fall darf man aber die weiße Fahne hissen und überreagieren sowie unangebracht präventiv handeln aus Angst vor Terror. Die Entscheidung fiel nicht aus Respekt sondern aus der Angst vor Physischer Gewalt!
Mit Terroristen verhandelt man nicht. Man kommt ihnen auch nicht entgegen!

Demokratie bedeutet freie Meinungsäußerung.Wo Beleidigung anfängt entscheiden Gesetze oder Diskussionen.


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27. September 2006 09:22

Gute Entscheidung, falsche Begründung

Julius Franzot (JFranzot)

Eine Köpfung von als Götter verehrten Gestalten ist anstößig auch ohne Hintergedanken an mögliche Reaktionen der Islamisten. Es ist Beleidigung genug für jeden Anhänger einer der so geschmähten Religionen und zeugt dazu noch von der Feigheit eines Regisseurs, der einen vergilbten Neptun und nicht einen aktuelleren Moses durch den Kakao zieht. Wenn schon Gotteslästerung, dann ohne pharisäisches Feigenblatt bitte!
Das Bedenkliche an jener Inszenierung ist die Verherrlichung des Atheismus, des Materialismus, als ob unsere Gesellschaft nich bereits in Übermaß davon betroffen wäre. Man scheint vergessen zu haben, dass Religionen nicht nur existieren, um als Vorwand für Kriege und Diskriminierungen zu dienen, sondern weil es Menschen gibt, die trotz allem noch an Werte glauben.
Apropos, jemand hatte geschriben, dass Gott tot ist, der Mann hiess Nietzsche und hatte fleißige Adepten.

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27. September 2006 09:00

Selbstgefällige Politiker

Klaus Heinbusch (Species8472)

Selbstgefällige Politikerhacken jetzt auf Intendantin Harms rum. Wo sind denn die klaren Worte von Schäuble, Merkel und auch von den Sozen zuletzt gewesen? Wer von denen hat denn die Presse aufgefordert, die Karikaturen abzudrucken, um für die Pressefreiheit Zeichen zu setzen!?

Letztlich können wir Frau Harms dafür danken, dass sie - wenn auch ungewollt - Bewegung in die Diskussion gebracht hat. Hoffentlich wird von den muslimischen Verbänden hier in Deutschland endlich eine eindeutige Stellungnahme verlangt, zu Presse- und Meinungsfreiheit, zu Demokratie, zu Menschenrechten, zu Gewalt und nicht zuletzt zur Stellung der Frau in der Gesellschaft.


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27. September 2006 08:12

Ein unglaublicher Vorgang !

Markus Teuber (arathorn)

Ein unglaublicher Vorgang !
Während selbst islamistische Gruppen die Rede- und Meinungsfreiheit im Westen wie selbstverständlich in Anspruch nehmen,wird die Rede-und Meinungsfreiheit des Westens schleichend von der "islamistischen Straße" eingeschränkt.

Mohammed-Karikaturen,Papst-Kritik,und nun die Absetzung eines Theaterstücks ,deren Inszenierung in keinster Weise auf die islamische Religion zielte, sondern -wenn überhaupt ! - auf alle Weltreligionen gleichermaßen ...

offenbar sind wir bereits eine Welt von "Mohammeds Gnaden" !

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27. September 2006 08:08

Herr Schäuble hat die richtige Sprache getroffen

Ahmet Balkaya (maide4)

Innenminister Schäuble hat die richtigen Worte gefunden, um den medialen Ausnahmezustand im Verhältnis von Islam und deutscher Gesellschaft zu entschärfen. Ob nun für Wahlkampfabsichten oder nicht: um Menschen zu gewinnen, ist die Sprache ausschlaggebend. Bis jetzt wollte die CDU offensichtlich auf Kosten der Muslime die nationalen Gefühle wecken. Schäubles Äußerungen haben eine neue Qualität. Nationalgefühl nicht auf Kosten der Muslime, sondern mit den Muslimen. Ich glaube nicht, dass alle Deutschen auf Anweisung von oben, plötzlich von Hass auf Freundschaft umschalten. Es ist dennoch erfreulich, dass ein Innenminister der medialen antiislamischen Hysterie einen Dämpfer verpasst hat. Die richtige Sprache kann Vertrauen wecken, auch wenn damit die Probleme noch nicht aus Welt geschafft sind. Die muslimische Minderheit in Deutschland war vor 20 Jahren, wie Günther Wallraff es beschrieb, „ganz unten“, und sie ist es heute immer noch. Aber ganz bestimmt nicht, wie es manche Medienlieblinge wie Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek oder Alice Schwarzer weismachen wollen, wegen dem Islam, sondern wegen einem Nationalismustyp der vollkommene Assimilation verlangt.

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27. September 2006 06:20

Respektieren statt Anst zu haben

Deniz Baltaci (dbaltaci)

Daß Herr Schäuble sich aufregt wegen einer voreiligen Entscheidung von Frau Harms, zeigt eigentlich wie die Regierung ahnungslos mit Muslimen in Deutschland umgeht. Einerseits hat man Angst vor 'Extremisten' und anderseits man befürchtet, dass man eigene Richtlinien aus dieser Angst verliert. Herr Innenmnister hat Recht, sich in dieser Art auszudrücken, weil die Regierung Trotz aller Kritik eine gewisse Sicherheit für die Meinungsfreiheit besorgen muß. Die Meinungsfreiheit soll aber die gefühle der anderen Menschen nicht verletzen, sondern respektieren.

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27. September 2006 00:05

@Servet Kizilkaya

Dirk Krueger (Benedikt25)

Sehr geehrter Herr Kizilkaya,

sicherlich haben Sirecht, dass es in einer Demokratie dazu gehört, die Meinung anderer zu akzeptieren.

Es kann jedoch nicht angehen, dass in einem demokratischen Rechtsstaat, die Freiheit von Kunst und Kultur zurückstehen muß, weil fanatische Islamisten Angst verbreiten.

Ich selbst bin praktizierender Christ und wäre von einer Szene, in der der abgeschnittene Kopf Jesu dargestellt würde auch nicht begeistert. Aber mein Glaube wird dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Ich bin froh über die Freiheiten, die wir in unserem Land genießen. Auch wenn mir nicht alles gefällt, was im namen dieser Freiheitsrechte geschieht, so schätze ich sie sehr. Denn sie garantieren mir auch die Freiheit meinen Glauben zu praktizieren. Freiheit ist immer die Freiheit des anderen - und das gilt somit im Umkehrschluß auch für mich.

Deshalb stehe ich auch ohne wenn und aber für Meinungsfreiheit und die Freiheit von Kunst und Kultur ein.

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26. September 2006 23:58

Beschwichtigung.

Torben Koop (Torben31)

Die Freiheitsfreundin Ajan Hirsi hat es immer wieder gesagt. Europa ist von der Krankheit der Beschwichtigungspolitik befangen. Es wird uns schon nicht treffen wenn wir die Aggressoren nicht verärgern. Nach diesem Grundsatz kuschen Politiker und Journalisten, bitten um Entschuldigung und lassen damit auch die Reformer innerhalb der moslemischen Gemeinde im Stich. Was die islamistischen Reaktionäre aber ärgert das ist unser gesammter Lebensstil, unsere Kultur. Wegschauen, Zensieren und Duckmäusern heisst in Konsequenz daraus unsere ganze freiheitliche Gesellschaft aufzugeben. Dann hätten die Vertreter des Faschistenislam ihr Ziel erreicht.

Torben Koop

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26. September 2006 23:23

Wer glaubt..

tarkan tan (tarkan-tan)

der wird heilig.Eine Partei,die gegen Ausländer ist,möchte deutsche Muslime sehen?Das ist doch die Partei,die ein moslemisches Land nicht in der Eu sehen will.
Herr Schäuble,suchen Sie andere um zu belügen.Npd sagt,wir lieben Ausländer.
Ich hör schon die Krähen lachen.

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26. September 2006 23:20

Schäuble wünscht sich...

Hans Chr. Riedelbauch (riedelbauch)

Der Innenminister hat recht.

Wie können wir uns durch Drohungen, vielleicht durch Verbrennen von Frau Harms als Puppe, von Islamisten oder eher der vermuteten Gefahr solchen zu mißfallen, vorschreiben lassen, was an unserer Kultur antiislamisch und deshalb zu eliminieren sei.

Die "Entführung aus dem Serail" stieß schon unlängst auf Kritik der Islamisten, es liegt nicht allzuferne, daß wir demnächst unsere Geschichtsbücher über die Türkenkriege (Wien 1529 und 1683) - um nur diese zu nennen und nicht weiter in die Vergangenheit einzutreten -wohlgefällig umschreiben müssen. Horribile dictu: Am Ende muß sogar Karl May mit seinen Bänden 1 - 6 der Gesamtausgabe zurückgezogen werden.

Riedelbauch

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26. September 2006 22:08

Idealismus - Pragmatismus

Iman Sakkaki (genco02)

Wir wägen ab: zwischen Idealismus und Pragmatismus. Denn rein idealistisch gesehen, ist es traurig, dass die die Meinungsfreiheit aufgrund der Angst vor Angriffen auf dieser eingeschränkt wird. Man verbietet dem Künstler die Meinung bzw. deren Verbreitung, indem man ihm seine Plattform nimmt. Er kann faktisch seine Meinung nicht mehr kund tun. Das ist traurig.

Andererseits stellt man sich die pragmatische Frage, welche unmittelbaren Konsequenzen eine solche Meinungsäußerung in der aktuellen Umwelt haben könnte. Man hat Angst vor einem Kampf der Kulturen, Terrorismus, Missverständnissen etc.

Schränkt man die eigenen Werte ein, um diesen Gefahren zu weichen?
Ist diese Strategie und seine Annahmen sinnvoll? Welche Gefahren birgt die Einschränkung der eigenen, in der Verfassung verankerten, Werte?

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26. September 2006 21:25

Gratulation Frau Harms

Servet Kizilkaya (Sergen)

Und natürlich sehen die Politiker das anders.Statt die Entscheidung von Frau Harms zu akzeptieren, wird sie als verrückt dargestellt.Demokratie ist auch andere Meinungen zu akzeptieren und nicht unbedingt den eigenen Willen durchsetzen.Wir können nicht aus Trotz unter Vorwand der Demokratie die Gefühle anderer verletzen.Respekt,Verständniss ist gleich Frieden.

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26. September 2006 20:47

die Religiosität in Deutschland...

Alper E. (A.E.46)

wie schade, dass ein begrüßenswerter Schritt in Richtung der Zweisamkeit seitens der Politik wider nur für den Wahlkampf missbraucht wird! Merken die Menschen hierzulande denn nicht, dass tagtäglich durch Politik und Medien neuer Zündstoff geliefert wird?!

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