ein Funktionär Verständnis für Hans Filbingers Handeln äußert (wagt das einer?), damit er alle öffentlichen Ämter abgeben muß. Bei den Linken darf man auch in einem extremen Club mitmachen und die "öffentliche" Empörung ist doch fast Null.
Was würde Willy Brandt zu einer Vorsitzenden der Jungsozialisten sagen, die offen ihr Wohlwollen für Terroristen der linken Szene bekundet? Was große
Sozialdemokraten zu einer Sympathisantin der RAF?
Die SPD muss sich von der linksextremen Vorsitzenden der Jusos, Franziska Drohsel trennen. Extremisten dürfen in demokratischen Parteien keinen Platz haben!
Das gilt für Rechtsextreme genau so wie für Linksradikale.
Quelle:
www.stoppt-drohsel.de
Man stelle sich den Aufschrei und das Gejaule der politisch Korrekten, die jetzt Frau Drohsel in Schutz nehmen vor, wenn der JU-Chef Mitglied bei der Viking-Jugend wäre. Wir hätten Wochen, wenn nicht Monate eine Kampagne, bis das ausersehene Opfer zu Strecke gebracht wäre. Selbst Rücktritte hülfen ihm nicht, da es hier Quasi eine Blutschande gibt: einmal Nazi immer Nazi. Nur bei den Linken scheint die mörderische Geschichte der eigenen politischen Richtung nicht präsent zu sein, sonst hätten sich aus schon allein aus Scham alle Mitgliedschaften in derartigen Organisationen per se erledigt. Die SPD muß schon sehr verzweifelt sein, daß sie den Maßstab der politischen Moral mit dem sie so gern die Parteinen rechts von ihr vermißt, nicht an sich selbst anlegen mag, um nicht Wählerpotential zu verspielen.
Ist bei der CDU die Langeweile ausgebrochen? Als Ausgleich zum Kuschelkurs zur SPD kommt jetzt ein wenig Juso-Bashing? Wer Frau Drohsel in der Sendung Links-Rechts gesehen hat, konnte sich davon überzeugen, dass sie sich von einer Relativierung der RAF-Taten in aller Form distanziert. Dass sie sich als Juristin (!) in einem Verein engagiert, der linken Straftätern zu einem rechtsstaatlichen Verfahren verhelfen will, kann ich auch als Nicht-dem-Linken-Rand-Zugehöriger beim besten Willen nicht anstößig finden. Argumeniert wird hier mit Denkstrukturen, mit denen schon Otto Schily vorgeworfen worden war, dass er RAF-Täter vor Gericht vertrat. Das Eine (Sich-Einsetzen für ein rechtsstaatliches Verfahren) hat nur mit dem Anderen (Linksextreme Straftat der Beschuldigten) nichts zu tun.
Freundlichen Gruß
Dr. iur. Michael Krömker
Wer mit 18 nicht mal links war, hat kein Herz. Wer mit 30 noch links ist, hat keinen Verstand.
Ob man das nun mit radikal ergänzt, wie Willy, oder nicht bleibt egal. Das Prinzip stimmt.
Demnach hat die junge Dame noch 3 Jahre, in denen es auf den Verstand nicht so ankäme. In ihrem Vorsitz bei den Jusos und der Mitgliedschaft im roten Verein dürfte das von Vorteil sein.