Es geht doch nicht um "bessere" oder "schlechtere" Menschen. Worum es einzig und allein gaht ist, dass sich diese Gesellschaft - also ALLE in ihr Lebenden - zu einem Maß an Werten positiv bekennen. Und das ist aus meiner Sicht nicht zu diskutieren sondern umzusetzen.
Wer das Bedürfnis verspürt, in einem Gottesstaat zu leben,
findet bereits genügend Alternativen, z.B. Saudi-Arabien.
Europa hat Jahrhunderte gebraucht, die elementaren Menschenrechte gegen den erbitterten Widerstand der selbsternannten Würdenträger der katholischen Kirche durchzusetzen. (von denen viele bis heute z.B. unsere
Verfassung nicht anerkennen, obwohl sie einen deutschen
Pass haben und aus Steuergeldern finanziert werden)
Ich möchte einmal versuchen, von meiner "inneren Armut" und der Beliebigkeit, in der ich lebe und die ich meinen Kindern zumuten will, wenn ich sie nicht christlich erziehe, berichten. Ich bin schockiert über den mittelalterlichen Habitus einer Bundesministerin, die erstens innere Armut und Beliebigkeit bei allen diagnostiziert, die ohne Gottvertrauen aufgewachsen sind, und dann auch noch als einziges Heilmittel die Revitalisierung des Christentums mit staatlichen Mitteln betreibt. Dass unsere ganze Kultur auf christlichen Werten aufbaue, ist erstens eine höchst gewagte These und zweitens noch lange keine Rechtfertigung für ein sstaatlich-christliches Bündnis für Erziehung, da nicht alles, was einmal war, dadurch schon ein Recht auf Fortbestand hat. Zu den angeblich christlichen Grundlagen unserer Kultur. Ich sehe gute Gründe, das ganze andersherum zu betrachten. Die Weltreligionen sind nur deshalb soche geworden, weil sie allgemein akzaeptabel Wertvorstellungen angenommen haben. Sie sind Kinder ihrer Zeit und waren es immer schon. Frau von der leyen mag es falsch finden, daß ich für mich keine christlichen Werte brauche gegen meine innere Armut, aber als Bundesministerin hat sie dies zu akzeptieren und nicht die Macht des Staates dafür zu gebrauchen, ein "heidnisches" Leben als falsch abzukanzeln. Ich gehe sogar sowiet, daß eine solche Ministerin in einem liberalen Staat nicht mehr tragbar ist.
Ich möchte einmal versuchen, von meiner "inneren Armut" und der Beliebigkeit, in der ich lebe und die ich meinen Kindern zumuten will, wenn ich sie nicht christlich erziehe, berichten. Ich bin schockiert über den mittelalterlichen Habitus einer Bundesministerin, die erstens innere Armut und Beliebigkeit bei allen diagnostiziert, die ohne Gottvertrauen aufgewachsen sind, und dann auch noch als einziges Heilmittel die Revitalisierung des Christentums mit staatlichen Mitteln betreibt. Dass unsere ganze Kultur auf christlichen Werten aufbaue, ist erstens eine höchst gewagte These und zweitens noch lange keine Rechtfertigung für ein sstaatlich-christliches Bündnis für Erziehung, da nicht alles, was einmal war, dadurch schon ein Recht auf Fortbestand hat. Zu den angeblich christlichen Grundlagen unserer Kultur. Ich sehe gute Gründe, das ganze andersherum zu betrachten. Die Weltreligionen sind nur deshalb soche geworden, weil sie allgemein akzaeptabel Wertvorstellungen angenommen haben. Sie sind Kinder ihrer Zeit und waren es immer schon. Frau von der leyen mag es falsch finden, daß ich für mich keine christlichen Werte brauche gegen meine innere Armut, aber als Bundesministerin hat sie dies zu akzeptieren und nicht die Macht des Staates dafür zu gebrauchen, ein "heidnisches" Leben als falsch abzukanzeln. Ich gehe sogar sowiet, daß eine solche Ministerin in einem liberalen Staat nicht mehr tragbar ist.
Schön, so ein Bündnis für Erziehung.
Doch irgendwie scheint mir, dass erst einmal die Grundlagen für ein unbeschwertes Familienleben gelegt werden müssen. Nicht Unausgebildete bevölkern mittlerweile unsere Arbeitslosenstatistiken, auch gut ausgebildete und arbeitswillige Akademiker. Wie soll also eine alleinerziehende Mutter von 2 Kindern, guter akademischer Abschluß trotz der Kinder- oder vielleicht gerade deshalb-, tolle Erziehungsarbeit leisten, wenn ihr von der Wirtschaft - über einhundert Bewerbungen-nicht zugetraut wird, Job und Familie unter einen Hut zu bringen? Wenn diese arbeitswillige, rührige und organisationsbegabte Mutter beim Arbeitsamt als überqualifiziert und deshalb als schwervermittelbar eingestuft und HartzIV- Empfänger wird- mit welcher psychischen Situation darf man da rechnen?
Ich finde, zuerst sollte ein Bündnis für Arbeit für Familienväter und- Mütter geschaffen werden. Die gesellschaftliche Akzeptanz für Mütter mit anderen Lebensformen als der klassischen Wohlstandsfamilie ist einfach nicht da!
möchte aber davor warnen, die Veratnwortung für Erziehung dem Staate und Organisationen wie Kirchen etc. zu übertragen.
Kinder lernen im wesentlichen von ihren Eltern indem sie schon in den ersten Lebensjahren deren Verhalten kopieren. Das heißt wenn die Eltern ihren Kindern keine oder falsche Werte vorleben ist das später fast nicht mehr zu korrigieren. Wenn der Staat oder Kirchen auch in noch so guter Absicht diese Verantwortung übernehmen will, werden sie sich damit kräftig überheben.
Insofern muß das "Bündnis für Erziehung" die Eltern mit einbeziehen. Eltern müßen für die Erziehung ihrer Kinder in die Pflicht genommen werden.
Leider ist das Motto der Kriegsgeneration "unseren Kindern soll es mal besser gehen als uns" oft der Apathie und Beliebigkeit gewichen.
Christlich 'sozialisiert' sind wir alle mehr oder weniger - und tatsächlich ist das Handeln nicht von der Kirchenzugehörigkeit geprägt - und sich auf diese Werte (religionsunabhängig) zu besinnen, ist ja an sich gut.
Aber gerade deshalb sollte man der Kirche nicht so eine zentrale Stelle einräumen. Das konterkariert ein solches Ansinnen, denn es gibt in der Tat eine Reihe von Gesprächspartnern, die nicht übergangen werden dürfen, weil sie einfach im Feld Bildung und Soziales seit Jahrzehnten jede Menge Engegagment an den Tag legen und über hohe Konpetenz verfügen (natürlich auch nicht immer, auch hier gäbe es wie überall jede Menge zu verbesssern).
Aber da man sich im Feld Politik bewegt, wird eben Politik gemacht und nicht eine Sachfrage gelöst/angegangen. Wenn das Projekt heißt: (menschliche/humanistische/christliche) Werte stärken, dann beginnt es gleich mit Scharaden, Vor- und nachgeschobenen Rechtfertigungen. da könnte man sagen: Noch eher in den Sand gesetzt als Fehlstart.
Die Bibel gehört wohl zu den bekanntesten Büchern der Welt, aber die wenigsten werden sie je lesen. Obwohl sie heute in deutscher Sprache zur Verfügung steht, nach unsäglichem Blutvergießen.
Unser GG manifestiert aber nicht auf diesem Buch, sondern ist eine Errungenschaft unserer Demokratie. Eine Errungenschaft aus den Erfahrungen unserer europäischen Geschichte, die ja sehr wohl schon von unserem staatlich verordneten Glauben dominiert wurde.
Werden wir jetzt in den Schulen hören, dass wir von Adam und Eva abstammen und es einen Darwin gab, der behauptete es gäbe eine Evolution - die intelligente Schöpfungslehre, wie in den USA?
Das wäre ein wirklicher Grund auszuwandern.
Frau von der Leyen geht den richtigen Weg - weg von der Multi-Kulti-wir -sind-alle-eins Gesellschaft, hin zu klaren christlichen Masstäben in der Erziehung. Wir brauchen in Deutschland wieder ein Fundament das uns trägt, und das können nur moralische Werte sein, die Bestand haben.
Man kann nur hoffen, daß die beiden großen Kirchen sich nicht vor den Karren von Frau von der Leyen spannen lassen, ohne auf eklatante Mißstände hinzuweisenund von der Regierung dringend die Verteidigung von elementaren Werten einzufordern. Alle schönen bislang geäußerten Aufforderungen und Bekenntnisse wären (wieder) nichts als leere Worthülsen, wenn nichts dagegen unternommen würde, daß die Regierung Abtreibungen fördert. Die Mehrzahl der registrierten vorgeburtlichen Kindestötungen in unserem Land wird (aufgrund einer abstrusen Gesetzgebung) aus Steuermitteln finanziert. Jetzt kann die Familienministerin zeigen, ob sie wirklich gegen innere Armut und Beliebigkeit ist. Sich gegen eine Kultur des Todes zu bekennen, wäre ein überzeugender Schritt. Weniger sollten die Kirchen nicht akzeptieren.
GG Artikel 7.1 "Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates."
Meine Kindergartenzeit unter der Leitung einer Nonne traumatisiert mich heute noch. Etwas ungerechteres ist mir in meinem ganzen Leben nicht mehr widerfahren. Es ist auch nicht nachvollziehbar, warum der Kirchenrat über Personalfragen in einem Kindergarten entscheidet soll.
Hier soll wohl eine Monopolstellung (Kindererziehung) für die Kirche ausgebaut werden.
Ein Ethikunterricht für alle Religionsgruppen wäre fortschrittlich. Hier können die Grundwerte und Umgangsformen unterrichtet werden, egal welchem Glauben das Kind angehört. Sämtliche Diskussionen könnten hiermit schon im Vorfeld ausgeräumt werden.
Es ist mittelalterlich, die Kinder nach Religonszugehörigkeit einzuordnen. In keinem anderen Lebensbereich ist die Konfession relevant, nur in der Schule. Da werden Klassen in evangelisch und katholisch aufgeteilt. Da wäre es doch vielmehr an der Zeit, die CDU und CSU in einen evangelischen und in einen katholischen Flügel aufzuteilen.
Kirchgänger sind keine besseren Menschen, das wissen wir alle. Jeder kennt das Gleichnis von den Pharisäern.