
Das sehe ich auch so. Ich bin der der Ansicht, dass die Bundesbank eher als die Regierung geeignet ist, z.B. bei der IKB, der KfW und statt der Länder bei den LZB die Bankenaufsicht wahrzunehmen. Mir scheint zudem, dass fehlende Vorwarnsysteme einschl. eines Krisenmangements auch ihren Teil zur jetzigen Situation beigetragen haben. Weiterhin ist die BAFin nicht mit fachlich ausgebildetem Personal bestückt, um Krisen wie diese zu erkennen und zu lösen. Immerhin hat sich die Finanzkrise rechtzeitig angekündigt, so dass man sich nicht herausreden kann. Das lässt schon erstaunen. Bei Entführungen von Deutschen im Ausland existiert ein funktionierender Krisenstab und das erfolgreich. Wo gab es hier eine adäquate Einrichtung mit Krisenstab des BMF, Bundesbank/EZB und ggf BAFin? Unser BMF Steinbrück schien völlig überrascht und reagierte entsprechend konzeptlos. mfg

schüttet zurzeit viel Geld aus, um die großen Banken mit Liquiditäten auszustatten. Anders als seinerzeit 1929 ziehen sich die Staatsbanken eben nicht zurück und überlassen das Chaos sich selbst. Wohin dieses führte, ist bekannt.

von den Strauß-Zwick-Amigos bis Huber-Bankaufsehern und von den Kohls (Ehrenwort der Mafia gegenüber) bis zu von Lambsdorf (vorbestraft wg. Steuerhinterziehung) und schwarzen Kofferträgern (Spenden der CDU) waren es doch, die diesem korrupten Neo-Liberal-Markt und der homo-homini-lupus-Ideologie hier in EU Türen und Toren geöffnet haben. Berlusconi als Mafia-Boss kann ja wohl echt kein Verhandlungspartner sein für eine EU-Lösung dieser Bankenkataststrophe. Steinbrück war wohl auch zu gutgläubig, den Bankmanagern zu glauben, was die ihm erzählten. Die Ideologie der FDPisten hier im Forum und die Schelte gegen die jetzige Regierung ist lachhaft, weil die FDP-"Argumente" seit 10 Jahren die selben Luftblasenphrasen sind: Neuwahlen, egal, was gerade anliegt.

Kann das Finanzministerium - als Beamtenapparat - diese Krise überschauen und entsprechend richtige Maßnahmen ergreifen? Von der Bundesbank und ihrem Chef ist in der Öffentlichkeit wenig zu erfahren, jedenfalls anders als zu Zeiten von z.B. Hans Tietmeyer, der seine Kompetenz unter Beweis stellen konnte. Die EZB ist zunächst weit weg und steht als Beraterin der Kanzlerin bzw Steinbrück nicht zur Verfügung. Ich gehe davon aus, dass trotz gutem Willen der Finanzminister als Nicht- Bankfachmann in dieser schwierigen Situation überfordert scheint. In USA treten in solchen Fällen Mr. Bernanke als Chef der Notenbank und Mr. Paulsson als Finanzminister auf, wobei Bernanke eine enorm wichtige Rolle zufällt. M.E. muss hier ein Umdenken in DE stattfinden mit dem Ziel, die Aufsicht über die Bankenwelt und das Finanzwesen eben dieser Banken vom Finanzministerium weg zu verlagern. Denn dass die Aufsicht dort einschl. der BAFin nicht funktionierte, belegen die Crashs bei den unter Staatsaufsicht stehenden Finanzinstitute und Landesbanken zur Genüge.

Einer Regierung, welche den faktischen Ereignissen immer hinterherhechelt, gehen die Krisenereignisse natürlich immer zu schnell. Wer eine gewisse Kompetenz in Wirtschaftsfragen hatte, wußte spätestens seit Sommer letzten Jahres, wohin der Zug geht. Genügend Fachleute gab es, welche gewarnt hatten. Aber diese Regierung war und ist dem neoliberalen Mainstream so verwachsen und konnte die Zeichen an der Wand deshalb nicht erkennen. Noch vor 14 Tagen wurde von Konsolidierung der Staatsfinanzen geschwafelt bei steigenden Steuereinnahmen. Noch immer wird vermieden, das Wort "Wirtschaftskrise" in den Mund zu nehmen, noch immer haben sie nicht erkannt, daß wir auf die größte Weltwirtschaftkrise nach dem 2. Weltkrieg zusteuern. Sie werden aufgrund ihrer ideologischen Weltsicht, welche eine Mischung aus Milton Friedmann und Keynes ist, nie begreifen können, wohin der Weg geht. Also sind sie gezwungen, auch weiterhin der Entwicklung hinterherzustolpern.

hat sich das sog. "Beckenbauer-Fieber" eingefangen. Es widerspricht sich schneller, als er denken kann. Vielleicht demnächst auch im gleichen Satz...

Zahlungsmoratorium. Gegen Vorlage des Perso erhält jeder einen festen Eurobetrag bar ausgezahlt. Alle Überweisungen und der Börsenhandel werden 4 Wochen ausgesetzt.In dieser zeit müssen alle Risiken (Bilanzen) analysiert werden. Fragen nach einer Veränderung des gesamten Finanzsystems müssen gestellt werden. Sicher ist: "weg vom amerikanisch dominierten Finanz-Betrug!" Lasst Sie die Suppe selbst löffeln. Vielleicht ist es dann gar nicht so schlimm, wie diese Diebe es darstellen. Diese Rettungsaktionen dienen doch nur dazu, diesen mafiös organisierten Ban(k)den das Überleben zu garantieren. Das haben die und wir nicht verdient.

Es geht ihm zu schnell. Ging es ihm auch zu schnell, die noch nicht realisierten Steuereinnahmen umzuverteilen? Es ist keine 3 Wochen her, da hat dieser Herr -der es immer gewusst hat- einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der von einem unveränderten Wirtschaftswachstum ausgeht. Aber, er hat es ja immer gewusst. Ganz nebenbei: Vater Staat ist der einzige, der von den "abartigen" Managergehältern profitiert hat. Ein Grossteil wird in Aktien/Optionen ausgezahlt. Steuerpflichtig und Bemessen am Tage der Zuteilung. Nur sind die Dinger leider einige Jahre gesperrt; heute also bei weitem nicht mehr das Wert, wofür auch Steurn gezahlt worden sind.

Eines sollte allen klar sein. Der Staat übernimmt jetzt unternehmerische Risiken, welche die Marktteilnehmer nicht mehr tragen wollen. Dafür ist er nicht ausreichend vorbereitet noch personell ausgestattet. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit, wann diese Risiken sich zumindestens teilweise durch Verluste realisieren. Höhere Steuern sind dann unvermeidbar. Auch die Vermögensbesitzer werden nicht ungeschoren davon kommen. Darüber kann auch die "Staatsgarantie" für private Bankkonten nicht hinwegtäschen.

Na, da haben die Verfasser aber jemand Honig um´s Maul geschmiert. Oder war das ein bezahlter Artikel von der Steinbrück-Connection? Bevor nun Steinbrück heilig gesprochen wird, sollte man sich einmal an seine unrühmliche Tätigkeit im Kreditausschuss der WestLB erinnern. Hier kassierte er Sitzungsgelder, obwohl er nie an Sitzungen teilgenommen hat. Als Verwaltungsratsmitglied hatte er auch die Schieflage der WestLB wesentlich mitzuverantworten. Er hatte mitzuverantworten, die Schieflage der IKB und der KfW. Er war ebenfalls mitverantwortlich und ist es noch für den Dauertiefschlaf der BaFin. Nun warten wir einmal ab, wie er über die derzeitige Krise kommt. Zum "huldigen" und Palmenzweige vor die Füsse zu legen, bleibt dann den Artikelschreibern immer noch genug Zeit.

So sieht das doch mittlerweile aus. Wo es um Geld geht, da ist auch die Mafia, und heute stärker vertreten als noch gestern. Es wird also schon ein sehr komplexer Kampf werden, den die Anständigen dieser Erde gegen die Geld-, Profitgeier, Heuschrecken und Mafiosi auszufechten haben. Und die Zusammenhänge und Verflechtungen von Mafia, Bankenwelt und Politik ist noch intensiver und stärker und komplexer, als sich das je ein normaler Mensch vorstellen kann. Steinbrück und Merkel und alle anderen anständigen EU-, USA- und andere Politiker weltweit müssen rasch reagieren. Hoffentlich können sie auch bewirken, dass die wirren und korrupten Zustände endlich aufhören und der Kapitalismus auf eine soziale Marktwirtschaft hinsteuert, die auch den Namen verdient. Vor allem wird es wichtig sein, die Spreu (Mafia etc.) vom Weizen (den anständigen Bankern) zu trennen. Aber ob dieses jemals gelingen wird? Die Partei-Querelen, wie sie auch dieser Artikel andeutet, sollten wirklich vermieden werden. Die Lage ist zu ernst!

Man fragt sich wirklich, was mit diesem emphatischen Porträt des Finanzministers bezweckt werden soll; denn eines ist sicher: Die Verschwendung öffentlicher Gelder zur Übernahme privater Verluste kann nicht folgenlos bleiben. Wurden jene Garantien, auf Anstiften des Finanzministers, rechtskräftig erteilt, so haftet die Staatskasse mit 26 Mrd. € für verantwortungslose und riskante Geschäftspraktiken eines Privatunternehmens! Es ist also an der Zeit, dass sich gegen die Nichtregierung Merkels im Bundestag, der Justiz und vor allem beim Volk entschlossener Widerstand regt, damit diese nichtswürdige, vollkommen unfähige und unter dem Einfluss dubioser Geldwechsler und -verleiher stehende Regierung endlich aus dem Amt entfernt wird; die Art und Weise wie hier ohne Zustimmung des Bundestages mit dem Vermögen der Bürger geschaltet und gewaltet wird ist nur despotisch zu nennen. Wäre der Bundestag ein lebendiges und selbstbewusstes Parlament, so würden Merkel und Steinbrück gehörig Schiffbruch erleiden, wenn ihnen die versprochenen Gelder nicht bewilligt würden, doch für den willfährigen Gehorsam des Bundestags hat die Parteienoligarchie mit ihrer Listenwahl gesorgt.

Credit Default Swaps, die zur Absicherung von Bond- und Kreditpositionen gedacht sind, sind zu Spekulationspapieren verkommen - die Wette auf die vermeintliche Schwäche einer Risikoposition eines Dritten. Sie sind grenzüberschreitend und lassen sich genauso wenig regulieren wie Vertrauen und kurzfristige Refinanzierungen zwischen Banken. Regulieren lassen sich allenfalls Verbriefungen, Ketten-Verbriefungen und das Halten von Schuldverschreibungen bis zur Endfälligkeit. Deshalb hätten wir, anstatt im jetzigen Moment den Amerikanern die Leviten zu lesen und den europäischen Schulterschluss zu verweigern, uns symbolisch am amerikanischen Rettungspaket beteiligen und zu einem europäischen Rettungspaket bekennen sollen. Frau Merkel, Herr Steinbrück und Herr Mirow werden argumentieren, dass ein "nationales Schutzschild" flexibler, effektiver und interessengerechter gehandhabt werden kann als europäische Solidarisierungsprozesse. Ich jedenfalls plädiere für eine konzertierte europäische Dimension der Kooperation im jetzigen Moment - auch gerade zur Entlastung der Bundesregierung im Ernstfall. Madame Lagarde verdient unsere Unterstützung.

Der Mann war auf Safari anstatt einem wichtigen G7 Gipfel beizuwohnen. Er hat den Vorsitz im IWF ausgeschlagen! Er brüstet sich mit Errungenschaften, die auf die Schröder Agenda beruhen. Der Mann hat keine Ahnung und seine Inkompetenz wird nur durch seine Arroganz&Ignoranz übertroffen!

Steinbrück hat sich in dieser Krise als jemand erwiesen, der gern mit der Straßenbahn anreist. Das mag für die KfW reichen, aber nicht für eine solche Krise. Er sollte alsbald zurücktreten!