“Bringschuld“ bei Kurt Beck?

SPD sucht Kanzlerkandidat

Beck: „Lasse mich nicht unterkriegen“

Nachdem Fraktionschef Struck mit deutlichen Worten Außenminister Steinmeier als Kanzlerkandidat der SPD ins Spiel gebracht hat, bemüht sich Kurt Beck, gelassen zu reagieren: „Ich weiß, was ich will.“

Lesermeinungen zum Beitrag

17. März 2008 17:05

die Grenze zwischen Standhaftigkeit und dummer Sturheit...

Roland Worms (schlumpf65)

... ist leider fließend und man merkt nicht immer, wenn man sie beginnt zu überschreiten. Was nützt es und wem soll es nützen, wenn der SPD-Vorsitzende immer wieder erklärt, dass er "lenkt", sich nicht "unterkriegen lässt" und "Weiß, was er will" und dies alles läuft ins Leere. Mich erinnert das alles doch sehr an meine Kids, wenn sie fußstampfend vor mir stehen und wollen erklären: "ich will aber....!!"

Wie heißt es so schön in einem Gebet:

"Herr, gib mir die Gelassenheit,
die Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann.

Verleihe mir den Mut,
die Dinge zu ändern,
die ich ändern kann,

Und schenke mir die Weisheit,
das eine vom anderen
zu unterscheiden."
(Oettinger)

Strampeln nützt nichts, wenn einem der Boden unter den Füßen fehlt.
Achtung und Autorität verdient man sich auch in der Politik auf lange Sicht nicht durch leere Worte sondern durch politische Erfolge zugunsten derer, die Politikern die Macht zuteilen... also der Wähler. Das müssen nicht immer "linke Geschenke" sein... und schon gar nicht "linke Parteien".

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17. März 2008 16:59

Münchhausen-Beck ?

Jürgen Rieger (Riegerparis)

Nicht unterkriegen lassen, wenn der Schlamm der eigenen Schlammschlacht bereits um das Kinn wabert? Das kann nur Münchhausen am eigenen Haupthaar - aber der war optisch etwas dynamischer...

Die SPD hat mit ihrem Schlingerkurs nur der Linken einen Gefallen getan. Eine konservativere SPD - ohne post-Kommunismusallüren und Besitzstandsneidgejammer - täte unserer Demokratie gut und könnte die Schwäche der CDU seit dem "Herausschmiß (sorry - ist ein wenig rhetorisch)" der Herren Geißler und Blüm ein wenig ausgleichen.
35,9% CDU, 20% SPD und 15% Grüne regierend gegen 24% Rot und 5,1% Gelb in der Opposition wären vielleicht eine Hoffnung auf sozial-marktwirtschaftliche Zukunftsausrichtung...

Die Klientel der SPD exisitiert nicht mehr - der wirklich arme Mann heute ist der fleißige Arbeiter / Angestellte oder der Mittelständler, dem die Kostenexplosion auf der einen Seite und die "Armenförderung" wie Kindergeldobergrenze oder BAFÖG-Kürzung bei unrealistisch niedrigen Einkommensgrenzen den Hals zuschnüren. Wir fördern eher Faulheit und Antriebslosigkeit mit den "Linken", als Zukunftsfähigkeit Deutschlands.
Mit den Koalitionsideen von Herrn Beck wird die SPD sich für Zukunft oder gegen Beck entscheiden müssen ... bald...

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17. März 2008 16:02

Geflügelzeitung

Peter Böttcher (Joffy)

Vielleicht sollte die SPD eine Anzeige in der Geflügelzeitung schalten.
Dort finden sie sicher ihren Spitzenkandidaten!

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17. März 2008 13:53

pflichtschuldig zur Kenntniss genommen

Wolfgang Faßbender (Orwell84)

und dann einfach so weiter machen? Was stellt man sich eigentlich vor untern einem mündigen Bürger / Wähler?
Wenn man schon keine eigenen klaren Vorstellungen hat wie die Zukunft für den Bürger aussieht, wenn man SPD wählt, dann sollte man sich mit solchen Eirertänzen zurüchhalten. Noch schlimmer ist es, wenn man nur mit Worthülsen versucht von seiner eigenen Schwäche abzulenken und immer nur Respekt einfordert, den man aber doch nur erhält mangels vorhanden geeigneten Führungsleuten.
SPD wohin gehst Du ?? das ist hier doch die Frage und wird sich die SPD spalten odere sich mit der Linken vereinigen? Das wäre dann die neue Partei die sich dann auch konsequent SPD-DieLinken nennen sollte.

Dann weis der Wähler wenigstens wohin der Zug geht in Richtung DDR 2.0
Über die Erfolgsaussichten muß man dann nicht mehr diskutieren. Eine zeit lang wird man sicher Erfolg haben, aber zu bwelchen Bedingungen?? Welche Jungend kann das noch mittragen??

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17. März 2008 13:13

Schwerhörig!

Kurt Noll (krn)

Sowohl als Parteivorsitzender als auch als Kanzlerkandidat ist Beck längst tot - er hat lediglich den Schuss noch nicht gehört.

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17. März 2008 13:00

Für Beck ist heute ...

bernd ullrich (demokrat2)

... schon klar, dass es auch nichts nützt, auf bessere Zeiten zu warten. Das einzige was er bewirken kann, ist Ruhe in die Partei zu bringen. Die Kanzlerkandidatur in der SPD kann noch bis Mitte nächstes Jahres geklärt werden. Vorher macht dies keinen Sinn. Vielleicht hilft es, wenn man in der SPD eine Liste der Fähigen aufstellt, die für dieses Amt geeignet erscheinen. Die Fokussierung nur auf bekannte Namen reicht nicht. Wenn schon, dann noch einmal mit Schröder. Die Reformen gingen mit ihm schneller und weiter voran, als unter Merkel.

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17. März 2008 11:52

Unterkriegen?...noch mehr "unter" geht doch gar nicht

rene dustmann (reduma)

Der Beck, hätt´er doch besser den Mund gehalten als auf diesem Weg seine völlige Realitätsferne zu offenbaren! Hauptsache er weiß, was er will, aber auch damit steht er alleine denn sonst weiß es niemand.

Wie die Genossen "rechtes gegen linkes Lager" spielen ist nicht mehr lustig und vor allem hilft die Prostitution vor den Linken nicht, Glaubwürdigkeit herzustellen.
Genau daran fehlt es jeden Tag mehr, nach innen wie nach aussen:

- die Genossen glauben an nichts mehr außer das Opposition Mist ist.
- die Wähler glauben nicht an eine Abgrenzung von den LINKEN.
- ich glaube, die sollten sich Gedanken machen wer künftig die Rechte an dem Label SPD hat.

Denn mehr als ein Logo ohne Inhalt hat dieser Kampf der Kulturen nicht übrig gelassen und wie so etwas ausgeht haben wir gerade bei Daimler Chrysler erlebt: nur einer wird überleben!

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17. März 2008 11:10

Nur Wowereit könnte Kanzler werden

Paul Rabe (heidelpaul)

In Wirklichkeit haben weder Beck noch Steinmeier eine realistische Chance Kanzler zu werden, denn für rot/grün wird es bei der nächsten Bundestagswahl nicht langen.
Nur ein Kandidat der gegenüber der Linkspartei ein entspanntes Verhältnis hat hätte die Chance ein Kanzler für eine rot/rot/ grüne Koalition zu werden.

Die "Ampel" dürfte für die FDP bis auf weiteres ausgeschlossen sein und das die SPD die CDU in einer großen Koalition überholt wird auch kaum passieren.

Der Streit um die Kandidatur für den Posten eines Verlierers ist wohl mit umgekehrtem Vorzeichen zu sehen. Das will niemand werden !

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17. März 2008 10:24

Apparateschiks

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Wo sind die Politiker, die Politik der Lust willen betreiben, nicht des eigenen Lebensunterhalts; nicht des Machterhalts wegen? Ich habe diese Parteischiks sowas von SATT. Egal ob Beck, Steinmeier, Merkel ... wer von denen hat im realen Leben, ausserhalb von Ministerien, Staatskanzleien, Gewerkschaften, irgendwas auf die Reihe gebracht?

Endlich Politiker, die wissen wovon sie reden, ehrlich mit den Leuten sind und nicht nur Honig ums Maul schmieren. Weg mit dieser Politikerkaste!

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17. März 2008 00:30

Kanzlerkandidaten in der SPD

Marco Koranzki (M2008)

Mit Blick auf die Zukunft Deutschlands kann ich nur hoffen, dass es 2009 für eine schwarz-gelbe (zur Not auch schwarz-grüne) Mehrheit im Bundestag reicht.

Peer Steinbrück und Franz Müntefering sind m. E. die einzigen beiden Kandidaten, mit denen sich die Sozialdemokraten 2009 ernsthafte Chancen ausrechnen dürfen.

Ich kann an die SPD nur appellieren, in der Großen Koalition endlich zukunftsfähige Reformpolitik zu betreiben. Wir müssen endlich mehr Eigenverantwortung abverlangen und die Menschen deshalb hierzu zunächst einmal emotional, bildungstechnisch und materiell befähigen. Wir brauchen ein Wirtschaftswachtum von 2,5 % über mehrere Jahre!!!

Diese Scheinprofilierung und dieser Eiertanz schadet der SPD mehr, als der Entschluss zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft unter Gerhard Schröder.

Man mag mit der "Agenda 2010" sicherlich Wähler im linken Parteispektrum verprellt und an die Linke.PDS verloren haben. Aber mit dem jetzigen Zick-Zack-Kurs wird man die verbleibenden Anhänger auch noch von der Wahl fern halten.

Ich kann den enttäuschten Anhängern in der SPD (vor allem im Mitte-Rechts-Spektrum) nur empfehlen CDU, FDP oder Grüne zu wählen. Jede 2009 nicht abgegebene Stimme, ist eine Stimme für die Linke.PDS.

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15. März 2008 22:57

Alia iacta est....!

wolf haupricht (emilgilels)

Das war zu erwarten. Wie bei der SPD üblich, von hinten durch die Brust.
Struck, der Mann fürs Grobe hat die Reissleine gezogen. Er und andere können ncht mehr mit ansehen, wie das Schiff SPD weiter in Schieflage gerät. Wie reagieren die Linken in der Partei? Das wird lustig. Spaltet sich die SPD?

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15. März 2008 21:52

Demnächst neues Material?

Günter Busse (guenter.b)

"Steinmeier geeigneter Kanzlerkandidat?"
Nachdem man auf Beck in den letzten drei Wochen im Rahmen des vereinten
"Anti-SPD-Trommelfeuers" eingeprügelt hat, und damit auch großen Erfolg
hatte,
bin ich gespannt, wie man Steinmeier demontieren wird. Falls er wirklich zum
SPD-Kanzlerkandidat gekürt wird. Welches Material,
das jetzt sicher schon vorhanden ist, wird man gegen ihn einsetzen?
Das wird spannend.....

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15. März 2008 21:11

genau

heinz peter (pitiplatsch)

ein bundeskanzler der gefangene im stich lässt und diese bewußt foltern lässt. genau sowas ähnlicheswie den bush benötigen wir ! gehts noch ??

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