
So kann die Sozialistin Merkel den eigenen Machtzuwachs ohne viel Aufwand vergrössern.

Immerhin, man hat sich endlich an 1929 heran gewagt – semantisch wenigstens: die größte Krise seit 70 Jahren. Bisher war es die größte Krise nach 90, nach 80, nach 70 nach 48 und jetzt endlich nach 29! Was kam aber danach? – der 3. Weltkrieg; und die US-Wirtschaftskrise wurde sogar durch diesen Krieg beendet! Ich wage es kaum zu Ende zu denken: aber wann wird man uns an diesen endlich auch herangeführt haben? Wer noch Gasmasken hat, der sollte sie schon mal mit Talkum bearbeiten, gut der, der einen bombensicheren Keller hat, und geeignete Räume für die Lagerung von Lebensmittel. Und den Bauern! - denen kann es gar nicht schlecht genug gehen, werden sie doch die einzigen sein – dann –, die noch was zu Essen haben, falls sie noch Essbares anbauen, und nicht nur den Rohstoff für den Treibstoff! Und Leute: behaltet eure warme Klamotten, der nächste Winter wird kalt, noch kälter.

Leider las ich diesen Artikel waehrend des Fruehstuecks. Beim Begriff 'negatives Wachstum' wurde mir (mal wieder) schlecht. Warum kann man nicht zugeben, dass die Wirtschaft schrumpft? Was ist schon dabei? Wie einer der Kommentatoren bereits schrieb, gibt es schließlich alles im Ueberfluss, sogar Arbeit, nur die Verteilung ist gestoert - und dies im globalen Masstab seit langem. Was soll dieser sinnlose Wachstumsfetischismus? Das so genannte Wachstum der letzten Jahre stellt sich heute als auf Schulden und Spekulation gebautes Kartenhaus heraus. Statt die Chance zu nutzen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung auf einen nachhaltigen Pfad zu steuern, weg von ungedeckten Wechseln auf eine in rosaroten Farben gemalte Zukunft, die doch eher von Ressourcenknappheit und zunehmenden Verteilungskämpfen gekennzeichnet sein wird, reden Politiker weiter den unseriösen Geschäftemachern das Wort und werfen fieberhaft mit Geld um sich (das sie gestern, wenn's um soziale Sicherheit oder Umwelt ging, angeblich nicht hatten) um die Zocker bei Laune zu halten. Nein meine Damen und Herren Politiker, so wird das nichts! Ihr wollt uns doch den gleichen alten Kram ein wenig aufpoliert schlichtweg noch mal verkaufen.

Ich kann nun die Muscheln und den Nachtisch nur bedingt essen, da ich mein Gebiß, wie auf dem Foto sichtbar, vergessen habe!

… ist wieder so ein wunderschöner Euphemismus aus dem »Kleinen Handbuch der Suggestion, Indoktrination und Wählermanipulation« und wird wohl, ins Deutsche übersetzt, genauer »aushöhlen«, »unwirksam machen« heißen. Wie nützlich ist doch eine solche Finanzkrise. Endlich hat man die Handhabe gegen den ungeliebten Stabilitätspakt, auf die man jahrelang gewartet hat und kann nach Herzenslust Geld drucken. Hätte sich diese Krise nicht freiwillig ereignet, man hätte sie erfinden müssen.

"Zwar glaubten sie beide, dass sich die Weltwirtschaft im Lauf des Jahres 2009 stabilisieren und dann wieder kräftiger wachsen könne. Verlassen kann man sich darauf jedoch nicht". Eine solche Aussage erinnert mich an folgende Bauernweisheit: "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich´s Wetter oder es bleibt wie es ist" ... oder hat hier ein Orakel wertvolle Dienste geleistet? Allein der Versuch in dieser Krise irgendeine Aussage über die zukünftige Entwicklung treffen zu wollen, spricht jeder Seriosität Hohn. Kann man denn nicht langsam mal beginnen mit dem angemessenen realistischen Ernst an die Sache heranzugehen? Es ist endlich Zeit für Transparenz. Weitere offensichtliche Augenwischereien und inhaltslose Phrasen spiegeln nur die Unfähigkeit und Unsicherheit der Akteure wider und führen zwangsläufig zu weiterer Unsicherheit und damit zum Marktversagen. Es ist doch gar nichts passiert: Kein Seuche, kein Krieg, kein Erdbeben, kein atomarer Supergau! Nada, nothing, niente! Im Gegenteil: Es gibt alles im maßlosen Überfluß! Nur mit der Verteilung gibt es Probleme: Die Banken zocken und den Marktteilnehmern fehlt das Geld um die Güter zu kaufen, weil sie über ihre Steuern die staatlich subventionierten Spieltische finanzieren müssen.

Ich dachte die hätten das alles ausgelöst.Also will man den Teufel mit dem Belzebub austreiben, weil man nichts besseres weisss, hier wie dort ! iST DAS WIRKLICH SO KOMPLIZIERT?

Hochstimmung in den Gesichtern der Regierenden, warum? Glückliche Umarmungen in Seitengäßchen? Feierstimmung in Brüssel? Der bei seinem Volk verhaßte Brown ist raus aus seiner pers. Regierungskrise, weil Krise? Island, eine der stabilsten Wirtschaften außerhalb der EU und weit besser aufgestellt international ist plötzlich am Boden? So vernichtet man Feinde über Nacht. Der unbeliebte Sarkozy als Held der Nation? Gelder der Steuerzahler werden innerhalb der EU neu verteilt, deutsche Steuerzahler für Jahrunderte verschuldet? Die wundervollen Folgen der Krise. Ist eine Krise das, was manche Regierenden brauchen, um "Außergewöhnliche Manßnahmen", ja eine neue Weltordnung zu rechtfertigen? Mehr Macht für die EU, neue Formen der Enteignung und Umverteilung von Steuergeldern und neue Staatskontrollen? So eine Krise, die den Bürgern Angst macht, rechtfertigt am Ende alles. Zeit also zum Feiern, Zeit für Aktionismus, den niemand zu hinterfragen wagt, Zeit für Küßchen und glückliche Gesichter, Zeit für getragene Ansprachen an die Nation, für Nullrunden, Lohndumping, Inkassobüros und ihre Enteignugnsfolgen für den kleinen Mann.