
- empirische Bildungsforschung
- Kompetenzdiagnostik
- empirische Fundierung von Fachdidaktiken
- kritische Übergänge in Bildungsprozessen
- Kompetenzentwicklung
- nationales Bildungspanel
Wow, da geht die Post ab.
Warum muss ich hier an Bullshit-Bingo denken?
Glaubt wirklich jemand eine zu geringe Zahl von Bildungs“wissenschaftlern“ wäre die Ursache für die zunehmende Zahl von Analphabeten und allgemein Bildungsunfähigen (FAZ 17.10.06, Immer mehr Eltern sind erziehungsunfähig)?
Ist noch niemand aufgefallen, dass sich das Bildungsniveau umgekehrt zur Menge der Bildungs“wissenschaft“ und Helferindustrie (Sozialarbeiter, Streetworker, Coach, Nanny, Erziehungshilfen, Case Manager usw. usf) entwickelt?
In NRW unterrichten 1Euro-Jobber, was hilft da die Bildungs“wissenschaft“?
Der wirkliche Grund für diese sogenannte Forschung findet sich zum Glück schon im Text:
„... Reisekosten ... sowie Mittel für befristete Auslandsaufenthalte ... bereitstellen.“
Toll, in meinem nächsten Leben werde ich Bildungsforscher.
Im Übrigen bin ich dafür, dass Arbeiterkinder auch lernen dürfen sollen (oder so, muss noch üben für´s Bullshit-Bingo).

Zitat:
"... 2 bis 3 Jahre mehr Schulbildung ..."
Eventuell hätte man auch sagen können:
"2 bis 3 Jahre mehr des antriebslosen, unmotivierten, nutzlosen Herumsitzens"
Denn das trifft's bei vielen Hauptschülern bzw. Hauptschulabgängern eher, würde ich sagen. Um ob da weitere zwei oder drei Jahre wirklich helfen, ist eine berechtigte Frage.
Meine Beobachtung ist, daß zahlreiche Leute vor allem deshalb länger eine Schule besuchen (möchten), weil sie dadurch nicht ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen brauchen. Das Interesse an weiterer Bildung ist vielfach gering ausgeprägt.
Aber was soll's? Hauptsache, man geht weiter zur Schule und fällt im Unterricht durch ausgeprägtes Desinteresse auf.