Training eines Sondereinsatzkommandos

Bundeskriminalamt

BKA bildete Personenschützer in China und Usbekistan aus

Das Bundeskriminalamt hat in den vergangenen Jahren Personenschützer in China und im autoritär regierten Usbekistan trainiert. Das erfuhr die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Das BKA bestätigte zudem eine zweite Reise nach Libyen und widerspricht damit Angaben aus dem Innenministerium.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. April 2008 09:18

Die BRD ist eine Bananenrepublik..

Michael Meier (never1)

...wer hat von den zuständigen Beamten davon wie profitiert bzw. ist an welcher Sicherheitsfirma beteiligt / dafür als Berater tätig?
..China bekommt immer noch Entwicklungshilfe, chin. Studenten können i.w. kostenlos an deutschen Unis studieren. Das Land mit über 1000 Milliarden Dollar Devisenreserven hat sicher auch kostenlose Nachhilfe für seine Sicherheitskräfte nötig, die immer wieder für schöne Bilder ggü. Oppositionellen gut sind.
.. Usbekistan hat ein undemokratisches und fast totalitäres Regime ohne funktionierende Opposition, s. Wikipedia. Der Normalbürger muss höhere Politik nicht verstehen, es drängt sich aber der Eindruck von einer zunehmenden Zahl an Geisteskranken in Berlin auf. ICh erinnere mich noch an die massivern Vorwürde hinsichtlich deren Informationspolitik, gestern Libyen, heute China und USbekistan, morgen erfahren wir dann was?
.. Kontrolliert diese Dienste eigentlich niemand effektiv?

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13. April 2008 08:45

Andere Sichtweisen...

Michael Fichtner (ebaristo)

„Jeder Staat, der sich bereiterklärt, gegen den internationalen Terrorismus zu kämpfen, muss unsere Unterstützung bekommen.“ Dies ist eine interessante Sichtweise, blos wie weiß Herr Struck, welcher Staat den Terror bekämpft und welcher Staat den Terror unterstützt. Die Presse schrieb, das die Ausbildung der lybischen Sicherheitskräfte eine Dank für die Wallert-Befreiung war - aber woher weiß man eigentlich, das die lybische Regierung nicht mit für die Verschleppung verantwortlich war, nach dem Motto: Die lybische Regierung gibt den Auftrag, der von Rebellen ausgeführt wird - Großzügig zahlt Lybien das Lösegeld, da Deutschland dies nicht tut und als Dank erhält Lybien die Ausbildung seiner Sicherheitskräfte, welche Lybien, ohne den Fall Wallert nie bekommen hätte! Wäre doch eine neue Methode, um sich bestimmte Dinge zu finanzieren bzw. Transaktionen im Geheimen durchzuführen, damit es nach außen legal ist!

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13. April 2008 08:30

BKA

Dieter Erkelenz (d.erkelenz)

Diese "Enthüllungen" dienen wohl in der Hauptsache der Auflagensteigerung.
Unter dem Synonym "Her Lehrer, ich weiß was!" werden hier von der aufgeregten
Journaille Mücken zu Elefanten und olle Klamotten zu neuen Sensationen aufgebauscht , sehr zur Freude einer voyeuristischen Leserschaft. Was soll das?
D. Erkelenz

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12. April 2008 19:53

Und das alles zahlen wir, die Steuerzahler!

Michael Menzel (Galenos)


Nicht nur der Wahnsinn, daß China von uns immer noch "Entwicklungshilfe" in Millionenhöhe bekommt, nein, jetzt werden also ganz offiziell auch noch solche Typen, wie die Begleiter der Olympischen Fackel, von Deutschen Beamten ausgebildet. Man fasst es nicht!

Und Struck: "Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck sieht in der Ausbildung libyscher Sicherheitskräfte durch deutsche Polizisten und Soldaten keinen Skandal."

Der nicht mehr zu überbietende Skandal ist, daß Struck das für KEINEN Skandal hält. Offensichtlich hat er ein schwaches Gedächtnis, was Lybien betrifft.

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12. April 2008 19:22

Struck und Bush

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Der SPD - Fraktionsvorsitzende scheint die Philosophie des noch amtierenden amerikanischen Praesidenten zu teilen. Auch Letzterem sind alle Verbuendete willkommen, solange es nur um den 'Kampf gegen Terrorismus' geht.
Der Zweck heiligt die Mittel.

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12. April 2008 17:46

Starthilfe beim

Patricia Jung (jungpf)

Aufbau des Rechtssystem oder anderen humanitären Felder kann ich verstehen. Das BKA bildet Personenschützer autoritär regierter Staaten aus, das übersteigt wirklich mein Fassungsvermögen. Da frage ich mich, weiß man nicht, dass diese Leute eingesetzt um diese autoritären Strukturen zu verteidigen. Welches Verständnis von freiheitlichen Grundrechten haben unsere verantwortlichen Politiker wirklich? Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel. Wir wundern uns, wenn uns Staaten wie China bei der Aufforderung zur Verwirklichung von Menschenrechten nicht ernst nehmen. Wenn wir auf der einen Seite ihre Polizeikräfte ausbilden und uns dürften doch bekannt sein, wie diese Leute eingesetzt werden. Da erscheinen doch die Aufrufe zur Verwirklichung von Menschenrechten wie hohles Geschwätz.

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