Merkel: „Sanieren, Reformieren und Investieren“

Große Koalition

Auch Merkel will Online-Durchsuchungen

In der Debatte über die Innere Sicherheit hat die Kanzlerin Innenminister Schäuble gestützt und sich für Online-Durchsuchungen ausgesprochen. In Berlin stellte sie sich den Fragen der Journalisten - in der letzten Pressekonferenz vor der Sommerpause.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Juli 2007 15:12

Groooosser Fehler Angie!

Hein Fietenbrink (HeinFiete)

in Schäubles Nähe kann man sich Heutezutage nur die Finger verbrennen!
Der Mann ist einfach nicht mehr haltbar! Ich hätte sie für intelligenter gehalten...
Soviel Renomée sie mittlerweile international auch sammeln konnte, Innenpolitisch hat sie bislang effektiv nichts vorzuweisen. Soll sie sich doch das nächste mal als Aussenministerin bewerben - das würde ich sogar unterstützen! Aber wer ist in der Lage dem Land eine sinnvolle Richtung zu geben und diese auch durchzusetzen? Sie hat offensichtlich das Interesse daran verloren!

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18. Juli 2007 14:20

So wird der Terror nicht bekämpft

Jörg Friedrich (friedjoerg)

Nicht die Einschränkung der Freiheit ist ein Mittel gegen den Terror, sondern die Erweiterung der Freiheit. Mit der Sicherung der persönlichen Freiheit wächst die Attraktivität der westlichen Lebensweise für alle, die heute unter totalitären Regimen leben müssen, und mit der wirtschaftlichen Freiheit wächst der Wohlstand. Das trocknet den Sumpf aus, auf dem der Fanatismus gedeiht.

Deshalb ist es Zeit für unsere Regierungen, umzudenken. Sie müssen sich wieder auf ihre Strategie nach dem zweiten Weltkrieg besinnen. Damals schuf gerade die Bundesrepublik mit einer auf Freiheit und Marktwirtschaft gerichteten Politik das Wirtschaftswunder, welches eine magische Anziehungskraft auf diejenigen entfaltete, die unter der sozialistischen Diktatur leben mussten. Diese Anziehungskraft, die die Ostdeutschen über die ungarische Grenze und die Prager Botschaft 1989 in den Westen zog, sorgte für das Ende des Sozialismus. Sie kann auch den islamistischen Fanatismus bezwingen.

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18. Juli 2007 14:13

Lafontaine und Schäuble ...

Udo Blankenburger (UdoBlankenburger)

Beide wollen uns Sicherheit zum Preis unserer persönlichen Freiheiten verkaufen.

Wenn ein Volk auf solche Leute hereinfällt geht das doch jedesmal ins Auge.

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18. Juli 2007 13:54

Wenn sie wiedergewählt werden will, sollte sie höllisch aufpassen

thomas schulz (peanutbutter)

Nur um einen Minister ihrer Fraktion zu stützen riskiert sie bei dem Thema Terrorbekämpfung sehr vielen Menschen auf die Füße zu treten und ein deja vue vergleichbar mit der flat tax bei den nächsten Wahlen zu erleben.

Sie mag zwar versiert, pragmatisch und machtbewußt sein, unterschätzt aber oft die veröffentlichte Meinung. Sie läßt ihren Minister einfach zu viel Leine. Das kann nicht gutgehen. Schade.

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18. Juli 2007 13:24

Peinlich

Sebastian Olbrich (Basti1976)

Herr Schäuble wusste im ARD Morgenmagazin auf die Frage eines 8-jährigen nach dessen Internet-Provider und Lieblingsbrowser nicht zu antworten. Wie Frau Merkel soll ein solcher Mensch kompetente Entscheidungen treffen können? Erklären Sie doch das mal - meinetwegen auch den 8-jährigen ...

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