Steinmeier soll gegen Angela Merkel in den Wahlkampf ziehen

Steinmeier Kanzlerkandidat

Beck gibt nach „Intrigenspiel“ auf

Schwere Vorwürfe gegen das neue SPD-Führungsduo: Mit gezielten Fehlinformationen hätten Steinmeier und Müntefering den SPD-Chef Beck zu Fall gebracht. Auf einem Sonderparteitag soll Müntefering zum neuen Vorsitzenden gewählt werden. Bis dahin wird Steinmeier die Sozialdemokraten führen - als fünfter Vorsitzender in fünf Jahren. Von Günter Bannas

Lesermeinungen zum Beitrag

08. September 2008 16:16

Intrigen

Werner Neustock (altego)

Genauso wie seine Führung der SPD war sein Abgang: sehr schwach. Es mangelte unter seiner Führung immer an klaren Vorgaben und klarer Haltung. In einem solchen Klima lässt sich doch leicht intrigieren. Anschließend sollte man sich aber nicht selbst bemitleiden, sondern an die alten Lateiner denken:" mea maxima culpa".

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 13:19

An der Spitze der SPD ....

bernd ullrich (demokrat2)

.... kommt es abermals ("noch einmal"-deutsches Wörterbuch) zu einem Führungswechsel. Diese Mitteilung ist falsch. Wann war denn der vorangegangene Führungswechsel? Falsch ist auch die Überschrift: Beck gibt nach "Intrigenspiel" auf. Sie stellen es als Tatsache dar, ohne es zu wissen. Sie suggerieren mit ihrer Wortwahl, das es bei der SPD nicht ordnungsgemäss zugeht. Auch das ist falsch. Herr Bannas, sie sollten sich mal entscheiden. Seitdem Beck SPD-Vorsitzender ist, lassen sie nichts unversucht, zu beweisen, dass Beck nicht der richtige Mann ist. Jetzt, wo viele Sozialdemokraten befreit durchatmen, versuchen sie eine "Dolchstosslegende" aufzubauen und äussern fast ihr Beileid mit Herrn Beck. Das ist wenig glaubhaft aus ihrem Mund. Noch niederträchtiger ist allerdings, die relativ kurze Amtszeit von Beck, den Amtszeiten von Schröder, Lafontaine, Ollenhauer und Brandt, gegenüber zu stellen. Auf die gesamte Zeit hatte die SPD alle 5 Jahre einen neuen Vorsitzenden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 10:23

Oscar Lafontaine wird es freuen...

Paul Rabe (heidelpaul)

Der SonderParteitag wird kaum ein Erfolg werden für die SPD. Der Vorschlag für einen neuen Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten wird wohl bestätigt werden, aber wahrscheinlich mit einem historisch schlechten Ergebnis. Oscar Lafontaine wird es freuen...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 09:50

Der Wert einer Volkspartei

Thomas Frieling (TFrieling)

Der große Wert einer Volkspartei besteht darin, extreme Strömungen aufzunehmen und in ihren desaströsen Auswirkungen einzufangen. Dies ist der SPD immer wieder gelungen. Das Thema "Linke in der SPD" war bereits 1980 eines, als Eppler, Ehmke und Bahr auf der einen Seite gegen Schmidt und (noch jemand? vielleicht Apel?) auf der anderen standen. Aber die Diskussionen fanden innerhalb der Partei statt. Es gab keinerlei Bestrebungen, mit Kommunisten zusammenzuarbeiten. "Links von uns ist nur die Wand!". Umverteilen - ja, ein bißchen mehr als die CDU vielleicht, aber nicht Wegnehmen als Grundprinzip. - Das große Ziel, die Extrempositionen einzufangen, ist der SPD abhanden gekommen. Der CDU übrigens auch, die die konservativen Anhänger zum Beispiel im Kölner Moscheenstreit aussondert. - TF

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 09:09

elegant und brilliant

Matthias Hühn (matthiashuehn)

das war ein Manoever wie es in der deutschen Politik noch nie vorgekommen ist: da werden die Medien eingespannt, um einen Tipping point herbeizufuehren. Minimaler Aufwand, mueheloser Coup. Das stammt nie im Leben aus der Feder Steinmeiers. Der ist ein einfallsloser, mittelmaessiger Opportunist, der Windschattenfahren kann, aber mehr nicht. Da steckt ein Fuchs wie Muentefering dahinter. Und wer, ausser der SPD-Linken, will ihm boese sein? Der Coup hat den schlechtesten SPD-Vorsitzenden aller Zeiten in die dumpfe Provinz zurueckgeschickt, wo er wohl auf Mitleids- und Solidaritaetsstimmen hoffen darf. Steinmeier ist zwar nicht besonders, aber wenn er ein gutes Team zusammenstellen kann, dann hat die SPD vielleicht wieder eine Chance gegen die Stalinisten um Lafontaine. Schoen waers. Und Wahlen kommen jetzt vielleicht auch schneller als gedacht. Das sieht nach britischen Regierungswechsel aus. Spannend. Danke, Herr Muentefering

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 08:42

Sieg der Intriganten ?

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Die Intriganten-die Meinungsmacher in der SPD-haben einen Scheinsieg errungen.Beck gab die richtige Antwort. Er ging. Die Macher, die mit ihrer Agenda das Ende der SPD als Volkspartei einläuteten sind auf dem Weg die SPD noch weiter-wenn das möglich ist-runter zu wirtschaften. Nicht Frau Ypsilanti- sondern die-die vorschreiben wollen welche Richtung ein Landesverband nach der Wahl nehmen muß. Die in der SPD für eine soziale Poltik streitenden sollten sich nicht länger demütigen lassen. Der Parteitag sollte in offener, freier Diskussion Klatheit bringen. Ist das S im Namen der Partei noch gültig ? ? Walter Wasilewski

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 08:38

Ein erfolgreicher Politiker - halt ein perfekter Schleimer

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

hat sich intrigant an die Spitze gesatzt. Wer nur um an der Macht zu bleiben - anstatt in der Opposition zum Wohle des Volkes zu kämpfen - mit einem basisbezogen ideologisch unvereinbaren Senior-Koalitionspartner zusammenspannt, darf sich nicht wundern, dass eine Partei zerfällt. Opportunismus ist die logische Folge. Windfahnen wie Steinmeier geht es nicht um das Volk sondern allein um Macht für sich selber. Offenbar sind der SPD von ganz links bis rechts alle Mittel recht, um an den Töpfen der Macht zu bleiben - unter dem altbekannten Motto: "Die Töpfe bleiben - nur die Schweine wechseln!" Steinmeier als ehemaliger Bürochef von Schröder ist weder von der "Klasse" noch vom Format her ein ernstzunehmender Gegner von Frau Merkel - ein Mann von dem man nie klare Aussagen erhält und der sich immer dann in die Büsche schlägt, wenn Antworten erforderlich sind. Sicher werden wir von ihm auch keine konkreten Aussagen zum Vorhaben der SPD in Hessen erhalten, wo man aus Machtgier mit den "Linken" gemeinsame Sache machen möchte. Mir scheint, dass sich die Regierungsparteien mehr und mehr vom Wahlvolk entfernen - so wie die EU-Administration es sogar noch im verstärktem Masse tut!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 03:08

Ade, SPD!

Julius Franzot (JFranzot)

Es ist mir damit offensichtlich geworden, dass die Führung der SPD nicht nach dem demokratischen Mehrheitsspiel bestimmt wird, sondern nach geheimen Plänen. Es soll um jeden Preis verhindert werden, dass die Agenda ausser Kraft gesetzt werde. Auf die gefahr hin, dass ein Teil der SPD-Wähler zur Union aun dein Teil zu den Linken abwandere. Da die Hemmschwelle, zu den Linken zu gehen, höher ist, als die, zum jetzigen Regierungspartner Union rüberzulaufen, ist den Drahtziehern lieber, auf einen Unionsnahen Kandidaten zu setzten. Was die Union in Zukunft zu tun gedenkt, ist von Frau Merkel wirkungsvoll in den letzten Tagen veranschaulicht worden: ein Bündnis mit der ultraliberalen FDP. Mir diesem Schachzug der geheimen Drahtziehern ist die SPD zum Untergang verdammt worden: Thank you, buddies, Uncle Sam will be thankful!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 02:13

Welch edler Verwaltungsvertreter

Karl Hammer (cromagnon)

"Beck wirft Medien gezielte Falschinformationen vor" Sach an, sowas gibts? neiiiin... Und das hat der noch nieee verwendet um einen Gegner kaltzustellen? Welch edler Verwaltungsvertreter...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 01:03

Ist doch ein Everybodys Win, wieso stellt Beck sich also als Opfer dar?

Peter Becker (sidewinderpeter)

Es ist doch falsch und verlogen, was Kurt Beck hier äußert: gerade für ihn, als amtierenden Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz kommt es doch äußerst günstig, dem erfahrenen und führungsstarken Müntefering das Feld überlassen zu dürfen. Gerade er dürfte doch auch in seinem Bundesland am meisten unter der negativen Publicity gelitten haben, die er über den Bund bekommen hat. Sicherlich klingt es jetzt lauter, sich auch noch als das Bauernopfer übler Machenschaften und das Unschuldslamm darzustellen. Wenn man drüber nachdenkt, ist aber genau das doch seine größte Niederlage: als Parteichef, der sowieso nichts handfestes für die SPD auf die Reihe bekommen hat, ist nun auch noch das Opfer interner Intrigen??? Das glaubt doch kein Mensch! Das war Kurt Beck doch sicherlich ganz recht! Da fragt man sich doch aber trotzdem: was hat der gute Mann denn dann überhaupt die letzten Jahre gemacht? Weder das eine, noch das andere - super Beck; vielleicht wäre es jetzt mal wirklich an der Zeit, dass er sich selbst - eingedenk seiner arroganten Sprüche - rasiere, und wenigstens in seinem Bundesland reinen Tisch macht, damit der notwendige Politikwechsel erfolgen kann: solch führungsschwache Persönlichkeiten kann kein Bundesland gebrauchen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 00:49

Irrtum, Leute, das war der Anfang vom Ende

Alexander Haschemi (Dreambull)

Das war's, SPD, als große Volks- und ehemalige Arbeiterpartei. Manche meiner Unternehmerkollegen und die ihnen verbundenen Medien glauben, jetzt herrschte größere politische Klarheit und eine gewisse Sicherheit über die Fortsetzung des Schröderkurses. Ein gewaltiger Irrtum. Das Resultat dieses Putsches wird eine gewaltige Stärkung der Linken sein, eine strategische Stärkung, auch wenn die CDU die nächste Regierung stellen sollte. Die eitlen Bonzen der SPD haben im deutschen checksandbalance endgültig die Orientierung verloren. Die Hybris eines Steinmeier, vielleicht auch aufgrund seiner bisherigen Umfragewerte, ist völlig unbegründet: jeder Außenminister hat die besten Umfragewerte. Ab jetzt wird der Herr ganz anders beurteilt. Zwischen Merkel und Westerwelle ist für ihn kein Plätzchen mehr frei. Aber vielleicht hat Herr Putin ja noch ein paar Pöstchen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2008 00:35

Abwärts Genossen!

Faruk Yalcin Dinc (fereli)

In der selbsternannten Armenküche der Republik toben sich die Köche aus: Schröder, Platzeck, Münterferinf, Beck, Steinmeier dann wieder Münterfering.. Die nächsten Kanditaten garantieren den Abwärtstrend: Ypsilanti und Wowereit.. Willy Brandt dreht sich wohl im Grab um..

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 23:34

Duo - Intigante...

Karl-Heinz Bartsch (carlcomma)

...3 - 2 - 1 - Aus Nur im Moment Konfus oder doch in Panik ? Kurt Beck wohlte es Parteiverbunden wohl nicht wirklich an sich heranlassen . Seit Monaten gehetzt von den Medien und nun im Ränkespiel der selbsternannten Selbstherrlichen Erneuerer der Partei auf der Strecke erlegen. Das war Nr. 3 ... Walter Steinmeier so scheint es übernimmt sich mit der Verantwortung für seine Ämter und kann aufgrund seiner Positionierung(en) wohl eher nicht so in die Gänge kommen, wie angedacht. Auszudenken, daß der Hoffnungsträger und Kanzlerkandidat der SPD sich dabei selbst demontiert. Das war Nr. 2 Was bleibt - Franz Müntefering die letzte verbliebene Ikone und der Vorzeigepolitiker der SPD wird es allein nun auch nicht mehr schaffen seiner Partei den schon lange verlorengegangenen Status zurückzuerobern. Nun läuft er, hier als die Nr. 1 im Counter abwärts gesehen, Gefahr - dem Ihm noch vorhanden Glanz als Vollblutpolitiker vollends einzutrüben. Eine Volkspartei die es nicht mehr schafft sich beim Wähler zu etablieren und sich öffentlich nur noch in Selbstzerstörung profiliert sollte auch keinen Regierungsanspruch erheben und somit auch keinen Kanzlerkandidaten stellen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 23:05

SPD vor der Spaltung

Joachim Krämer (joaka)

Nein! Die SPD kommt mit Steinmeier und Müntefering nicht aus der Krise!Übrigens ist es schon öfter vorgekommen, dass ein Parteivorsitzender der SPD auf diese schmierige Art abserviert wurde. Der letzte war Müntefering durch die Attacken von Nahrles. Steinmeier und Müntefering werden die SPD nicht nach vorne bringen! Denn mit Steinmeier und Müntefering stehen Baumeister der Agenda 2010 und Harz IV in Führungspositionen. Die SPD hat kein überzeugendes Führungspersonal. Die SPD verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit, da diese SPD seit Schröder die Sozialdemokratischen Grundlinien verlassen hat. Diese ist SPD seit Schröder mehr als nach rechts gerückt. Die SPD führt eine Politik des Kapitalismus in dem sie diese Leute begünstigt. Die SPD hat das Soziale seit Schröder verloren. Davon zureden die Agenda 2010, seit ein Erfolg ist Blödsinn. Seit dem Beschluss die Agenda 2010 mit Harz IV einzuführen hat die SPD bei Ihrem Wählerstamm erheblich verloren, weil sie das Soziale aus dem Parteiprogramm gestrichen hat. Sie hat schlicht gesagt, die sozialschwachen außen vor gelassen. Schröder, Steinmeier, Müntefering, Clemens und der rechte Flügel hat die sozialdemokratischen Grundwerte verraten und verkauft. Diese Kehrtwendung war falsch, da die

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 22:00

Meucheln hat bei der SPD doch Methode

Dieter Simon (arenen15)

Ich bin sicherlich kein Beck Fan.Aber 5 Vorsitzende in 5 Jahren sprechen doch eine deutliche Sprache über das Innenleben einer Partei und den Umgang miteinander. Dabei hat Lafontaine damals Scharping im Handsteich erledigt, so zu sagen kurz und schmerzlos. Dann kamen die beiden, bei denen kein Blatt mehr dazwischen gepasst hat.Lafontaine, der große Meister im schmolenden Rücktritt um dann danach immer den anderen die Schuld zu geben und wie Phönix aus der Asche wieder aufzusteigen.Schröder wurde dann langsam mit kleinen Stichen von der Partei gemeuchelt.Bei Müntefering waren die gleichen Täter wie bei Schröder am Werk, gingen dabei aber schon offener vor.Platzeck hat es nicht so weit kommen lassen und schon vorher das Handtuch geworfen. Beck hat man durch gezielte Informationen aus der Partei im Prinzip öffentlich hingerichtet. Da denke ich schon, wenn man solche Freunde oder Genossen hat, braucht man keine Feinde mehr. Dies zum Thema Parteivorsitzenden der SPD Bei der Demontage ihrer Kanzler (Brand,Schmidt,Schröder)ging die Partei im Prinzip ähnlich vor.Nun sehnt sich die Partei angeblich nach Müntefering, aber keine Sorge auch hier werden die Messer schon wieder gewetzt. Natürlich immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:49

Geziehlte Fehlinformationen?

Wilhelm Rggrt (Wilhelm29)

Kurt Beck hats nicht mehr alle, die einzige gezielte Fehlinformation ist er ja wohl selbst.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:45

The show must go on!

Wilhelm Meyer-Glauner (meyer-glauner)

Der Zustand der SPD : Aufführung einer deftigen Boulevardkommödie . Jeder drischt auf jeden ein bis endlich einer zu Boden geht oder die Kampfstätte gekränkt verläßt , manch Totgeglaubter aus einer früheren Aufführung taucht dafür wieder aus der Kulisse auf. Wie ein deus ex machina .Etwas verwirrend das Ganze , das werte Publikum fühlt sich schon lange überfordert und fängt an still zu weinen .Theater? Niemand weiß mehr genau was eigentlich gespielt wird und der Regisseur ist jetzt auch noch abhanden gekommen. Er war schon längere Zeit über die Disziplinlosigkeiten seiner Laienspielschar betrübt. Die Oberspielleiter sitzen im off und müssen jetzt auswürfeln welches Stück zukünftig gespielt wird und wer das Sagen hat.Voila` die SPD des Sommers 2008 !

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:44

Warum so viele ?

Robert Schrey (etiterum)

Die sozialen Dinge unterliegen Zyklen. Das Hin-und Her der SPD ist eine abschnittweise Linearisierung der Beliebtheitskurve. An jedem Wendepunkt muss was passieren, damit man sich einbilden kann, die Wende sei durch die Tatkraft der Politiker herbeigeführt worden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:43

Es tut mir leid um Beck

fernet punker (fernetpunker)

Ich bin kein Mitglied der SPD und habe auch erst einmal diese Partei gewählt, aber es tut mir leid um Beck, dass er so gehen muss. Beck ist mir sehr sympathisch, Steinmeier ist es nicht. Beck ist wohl leider eher ein Provinz-Politiker als Staatsmann. Deswegen hätte er vielleicht besser in Mainz bleiben sollen, statt sich im Bund als Sündenbock für die Öffnung zur Linkspartei aufreiben zu lassen. Beck ist ein feiner Mensch, vielleicht zu fein für die raue Bundespolitik. Steinmeiers Wille zur Macht wird den Abstieg der SPD nicht aufhalten. Wirtschaftliche Kompetenz und Verlässlichkeit, die man in diesen schwierigen Zeiten bräuchte, strahlt diese Partei nicht aus, egal wer oben steht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:33

Die SPD in der (Regierungs-)Gefangenschaft

gisbert heimes (gisbert4)

Die SPD hatte schon nach der BTW 2005 nicht die inneren strukturellen Voraussetzungen, um aus dem Wahlergebnis (linke Mehrheit) die entsprechenden Konsequenzen ziehen zu können. Als (trotz fast gleicher Zahl der Mandate wie die Union) Juniorpartner war sie in der Regierungsverantwortung gefangen und konnte diese Strukturen auch danach weder intern noch mit Außenwirkung schaffen, wie die offene und verdeckte 'Kriegsführung' um die hessische Landesregierung beweist. Als Partei hat die SPD mit ihren Abspaltungen stets mehr als andere Parteien für die gesellschaftlichen Gegensätze gebüßt und tut es jetzt schon wieder. Daß sie auch mit ihrem Personal zuletzt kein Glück mehr hatte, war da fast zwangsläufig.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 21:23

Die SPD muss sich entscheiden

Per Seeliger (RASeeliger)

Die SPD muss sich entscheiden - und zwar jetzt. Wenn Franz Müntefering nicht abermals durch Rücktritt scheitern will, muss er den kommenden Sonderparteitag vor seiner Wahl zu einem Bekenntnis zwingen: keine wie auch immer geartete Kooperation mit der Linkspartei im Bund und ein klares Abraten von derartigen Koalition in den Ländern. Und wer dieser Entscheidung nicht mittragen kann oder will, der muss diese Partei verlassen. Die Situation ist insoweit vergleichbar mit der der FDP im Oktober 1982: wer den neuen Kurs der FDP nicht mittragen wollte, ist in die SPD eingetreten. Dies führt sicherlich zu einem Aderlass bei der SPD - aber es ist derzeitig einzig ersichtliche Chancen für die SPD zu einem Neuanfang und einem realistischen Blick auf die Machtverteilung in einer immer mehr globalisierten Welt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 20:30

Rumms, hier ist der Kanzlerkandidat ...

Sönke Peters (soenkepeters)

Wenn ich mir so anschaue, wie in Hinterzimmern und teilweise auf dubiose Weise in Deutschland Kanzlerkandidaten bestimmt werden, scheint mir das Procedere in den beiden großen Parteien in den USA zur Nominierung der Präsidentschaftskandidaten doch wesentlich demokratischer zu sein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 20:13

Vor Monaten schrieb ich schon: Beck muß weg!

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Allerdings ist das mal wieder ein Paradestück der Sozies! Ein Haufen Intriganten!!! Schon immer gewesen. Und dieser Müll wird nun unters Volk gebracht. Alles ehrenvoll zugegangen. Wer also Ministerpräsident bleiben möchte, heult besser mit den Wölfen; oder er ist ganz raus. Steinmeier ist eben ein ganz "Geheimer"! Wer solch eine Berufung längere Zeit lebt, der kann nicht mehr anders. Nur einen Trost haben wir ja: Der gute Steinmeier wird nie Bundeskanzler werden. Das weiß er nur nicht, dafür ist er zusehr von sich überzeugt. Aber in diesem Wahlkampf wird er gründlich verheizt und kennt dann seine Grenzen. Münte....ja der Münte, der hat dies Ziel für sich längst als Kröung seiner Karierre ins Vesier genommen. Beck mußte weg, Steinmeier und die neue Riege heben den Prozentsatz der SPD wieder an und bei der nächsten Wahl 2013 wird Münte seine politische Laufbahn mit de,m Kanzleramt krönen und zugleich abschließen. Denn bis dahin ist auch Frau Merkel untergegangen. Nur mal so laut gedacht: Steinmeier ist lediglich der Wegbereiter vom Münte! Die Wahl in Bayern wird den Trend vorgeben.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 20:09

Wer war nochmal die SPD?

Stefan Stacke (StaSte)

Ich denke wir müssen bald unseren Kindern erklären wer die SPD war. Denn so wie es momentan ausschaut ist sie wohl kurz davor auseinander zu brechen. Nachdem die Unionspareien immer mehr linke Themen zu ihrem Programm machen und die LINKEN alle "Arbeiterthemen" übernehmen stellt sich die Frage wer soll denn noch die SPD wählen? Bald sind alle Parteitreuen SPD Mitglieder gestorben oder abgewandert und alle politschen Themen von anderen Parteien belegt, wer braucht dann noch die SPD? Schade das eine einst so wichtige Partei in die Bedeutungslosigkeit verschwindet aber sie hat sich dass wohl selbst zuzuschreiben denn wer eine solch eklatante Führungsschwäche offenbart und so viele Parteivorsitzende verbraucht hat sich wohl selbst überlebt. Was die Menschen brauchen sind verlässliche Typen die durch dick und dünn gehen und ihr Profil dabei nicht verlieren. In der SPD ist da weit und breit keiner zu sehen. Aber auch die anderen Parteien sind nicht besser dran. Die Unionsparteien die keine Ahnung habe in welche Richtung sie sich bewegen sollen. Die FDP die noch nie wusste wohin. Die Linke die ausser heisser Luft auch noch nichts zu stande gebracht hat. Was bleibt da uns als Wähler? Nur noch das NICHTWÄHLEN oder?? Na dann Gute nacht!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:56

Radikalkur

Veit Hoffmann (VeitHoffmann)

Ob es nun ein Intrigenspiel war oder nicht - wer mag es zu beurteilen. Eines nur ist klar: Die SPD schuldet ihrer Zukunft eine Radikalkur. Mit dieser inneren Zerrissenheit wird sie keinen Wahlkampf bestehen können. Wer immer nun das Ruder übernimmt - er wird es schwer haben.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:55

Das wird seinen politischen Preis haben

Paul Rabe (heidelpaul)

das wird der linke Flügel der SPD nicht ohne weiteres hinnehmen. Steinmeier und Müntefering werden so einige politische Preise zahlen müssen, wenn Sie nicht mit offener Revolution rechnen müssen. In den Tagen vor der Linkspartei waren solche 'Links-Revolutionen' innerhalb der SPD ziemlich harmlos, denn wohin hätte sich ein frustrierter Genosse auch wenden sollen ? Aber heute lockt Lafontaine mit schönen Posten in der Linkspartei. Viele der linken Beck-Freunde werden sich jetzt erst recht fragen ob sie in einer Partei mit sinkenden oder einer Partei mit wachsenden Stimmanteilen sich besser fühlen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:39

Ein Schwätzer geht

heinz peter (pitiplatsch)

ein Menschenverächter kommt. Hurraaaa.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:26

Der Heimkehrer ?

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Müntefering von März 2004 bis November 2005 SPD Vorsitzender soll zurückkehren. Eine Auswahl hat die SPD nicht.Der Verschleiß an Führungskäften war zu groß. Beck hätte schon lange sagen müssen"Macht euren Scheiß alleine." Aber kommt es denn überwiegend auf Personen an? Die Partei muss wissen was und wohin sie will. Der Name Agenda wird gefürchtet-Die Linke wird nicht in den Mund genommen, dafür wird soziale Gerechtigkeit als Slogan gebraucht oder über Bildung gesprochen. Nur man passt höllisch auf - nur nicht konkret werden. Die Fähigkeit verschiedene Flügel zu einigen Kompromisse zu schließen-die fehlt dieser Partei. Walter Wasilewski

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:11

HipHop-Steinmeier

Hiep Van Tran (WatersToronto)

Kann sich hier noch jemand daran erinnern, wie Steinmeier vor einem knappen jahr wie ein lächerlicher Tanzbär mit einem (wie sich kurz später rausstellte) Islamisten ein Hip-Hop-Musikstück aufnahm und danach diesen türkischen Musikmacher noch verteidigte? In meinem Leben habe ich wohl noch nie etwas erbärmlicheres,lächerlicheres und abstruseres gesehen - ich empfand es als widerwärtig hoch 3. SO eine Figur will jetzt Kanzler werden??? Aber - zu dem Land in diesem Zustand passt es sogar!!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 19:10

So oder so

Stanislaus Swerd (Olympionike)

So oder so, in dieser linkisch-linken Krummenrepublik wird es zusehends düsterer!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:53

Gähn

Gerd Lehmann (Gerd_L)

Beck weg, Münte wieder da ... und wen interessiert das eigentlich ??

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:45

Wen bitte interessiert denn noch

Michael Arndt (Mikel1962)

das Schicksal der künftigen Splitterpartei? Es ist traurig und frustrierend, den rasanten Abstieg der SPD verfolgen zu müssen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:42

Endlich!

Rudolf Zeinhofer (zeinhofer)

Es hat lange gedauert, bis Herr Beck kapiert hat - wen wundert's. Mit der Rückkehr Münteferhrings' hat ihn wohl jeglicher Mut verlassen. Dieser Stuhlkleber paßte nie in diese politische Zeit. Wir können gespannt sein, wer den Saustall SPD nun aufräumt und mit welchen Besen gekehrt wird. Das könnte noch interessant werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:28

Donnerwetter, gerade erst in die Partei aufgenommen - schon Kanzlerkandidat!

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Da muß die Not schon groß gewesen sein. Es ging zwar schnell, hilft aber kaum, die SPD vom Weg zu einstelligen Wahlergebnissen abzubringen. Zwar erleichtert der Rücktritt von Beck ihn selbst, seine Partei und jeden, der das Trauerspiel mitansehen mußte. Jedoch ist der aus der Versenkung aufgetauchte Müntefering kaum der erhoffte deus ex machina, noch hat Steinmeier sich von seinem Wegbereiter Schröder emanzipiert. Das wird wohl nicht reichen, um die mit anderen Parteien flirtenden angestammten Wähler zu begeistern.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:25

Es gehören immer zwei dazu

Robert Klemme (rklemme)

Wenn Beck tatsächlich über eine Intrige stürzt, dann war er wohl nicht stark genug. Das Nachtreten im Tonfall der beleidigten Leberwurst zeigt nur umso deutlicher, dass Beck der falsche Mann auf dem Posten war.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 18:10

Herr Kaiser wird Vorstandssprecher der Hamburg-Mannheimer

rene dustmann (reduma)

Ein Karrierediplomat als KK - da ist Ebbe im Politikerreservoir der Seeheimer! Der letzte ist 68 und war eigentlich schon in Rente und so wird einer ausgwählt der bekannt, aber als Politiker völlig unbeleckt ist. Und Nahles & Co sitzen es aus bis das Räucherstäbchen verglimmt und dann ist allen klar: die linken und die LINKEN gehören zusammen! Die Frage wird sein: wer frisst wen? Soll niemand glauben, die SPD wäre wg. ihres Brandings unantastbar. Das wäre nicht die erste Marke die verschwindet. Oder wie klingt LINKE SPD? So habe ich das eh schon immer wahrgenommen...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:47

Personalnot

Peter Walter (peterausreken)

Steinmeier, ohne Erfahrung in Partei und Parlament, der Hinterstuben Fuzzy von Schröder soll es richten? Steinmeier gefällt sich am besten, wenn er über die Arbeit des Krisenstabes berichten kann. Für einen Kanzler wahrlich zu wenig. Ein Frischling soll für die SPD einen Wahlkampf führen? Wenn Frau Merkel nicht eklatante Fehler macht, ist die Wahl entschieden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:35

Partei ohne Wähler?

Christian Schilling (Vernunftzeitalter)

Mir ist nicht ganz klar, wie sich die SPD mit dem Agenda-2010-Symbol Steinmeier neben einer CDU positionieren will, die ohnehin stark nach links gerückt ist. Warum man SPD wählen sollte und nicht CDU, wenn man den Agenda-Kurs für richtig hält, bedarf einer Begründung. Die linke SPD-Stammklientel kann mit dem elitären Steinmeier (promovierter Jurist), der eigentlich in der falschen Partei ist, wenig anfangen und wird auch wirklich SED wählen. Die Konservativen und Wirtschaftsnahen werden trotz Steinmeier niemals eine Partei wählen, die auf Landesebene mit der SED paktiert. Letztlich ist die SPD eine Partei ohne Wähler geworden und es ist schade, wenn exzellent qualifizierte Politiker wie Steinmeier mit dieser Partei untergehen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:21

Die Intriganten des linken Flügels

Rüdiger Noll (krn)

Das Unglück der SPD sind einige Elemente des linken Flügels, welche unbedingt die Macht in der Partei haben wollen und dem real existierenden Sozialismus der pleite gegangenen DDR huldigen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind sie bereit, eine traditionsreiche Partei wie die SPD zu zerstören. Sind sie die fünfte Kolonne von Lafontaine (in Fachkreisen Oskar P. genannt)? Wer weiß. In diesem Zusammenhang muss man auch mal fragen, wo ist das ganze Geld der SED abgeblieben? Fließt es jetzt von FL aus nach und nach in die Parteikasse der Linken - von was finanzieren die sich? Mit Großspenden von Harz IV-Empfängern? Sicher scheint aber zu sein, daß die Linksaußen der SPD mit ungeheurer Machtgier und Skrupellosigkeit ihre Intrigen spinnen und versuchen die SPD zu entern. Man kann nur hoffen, daß die Menschen erkennen, daß die von den linken gemachten Versprechungen eines besseren Lebens und einer besseren Gesellschaft nichts weiter sind als Lug und Trug und nur dazu dienen, sich selbst an die Macht zu bringen. Und wahre Macht hat man erst, wenn man das System der DDR wieder herstellt. Nun, Steinmeier und Münte stehen schwere Zeiten bevor.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:11

Menschlich gut

Christoph Rohde (prediger1)

Für Kurt Beck ist es gut, aus dem Medienfeuer heraus zu sein. Denn er konnte sich nicht mehr frei bewegen im Richtungsstreit der SPD. Wie gut für ihn, wieder ins gemütliche Weinland zurückzukehren...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:10

Ein Bauernopfer, das uns nicht hilft,

Peter Zentner (Caterwaul)

denn auf dem Schachbrett der Bundesrepublik sieht's ganz anders aus. Kurt Becks Schicksal im Haifischbecken seiner Partei war schon längst besiegelt; man hat ihn jetzt als vorgezogenes Bauernopfer entsorgt, um den komatösen Wahlkampf der bayerischen SPD mit ein wenig Amphetamin aufzuwecken. Für die Bundes-SPD bringt das Manöver à la longue nichts, nur ein kurzes Durchatmen inmitten ihrer Ratlosigkeit. Auch die Herren Müntefering und Steinmeier werden in den lähmenden Flügelkämpfen (Genossen, die die Grundrechnungsarten beherrschen, gegen Genossen, die Ulbrichts antike Sprechblasen mit Mathematik verwechseln) aufgerieben werden. Was schade ist. Denn so kann Frau Merkel die CDU ungestraft noch weiter nach links bugsieren, um anno 2009 in eine vollends gerötete, populistische WG mit Frau Nahles einzuziehen. Die FDP wird auf das freie Bett keine Lust mehr haben, und in Deutschland wird's endgültig zappenduster.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:02

Für Hessen eine Wohltat?

Andreas Grünebaum (shorafix)

Hoffentlich werden Herr Steinmeier und Herr Müntefering schon kurzfristig die Pläne von Frau Y. in Hessen zunichte machen. Zu viele Arbeitsplätze stehen bereits auf dem Spiel. Die Entscheidung in Hessen wird dabei die Richtung im Bund vorwegnehmen: können sich Steinmeier und Müntefering mit der ehemaligen Reformpolitik "besser mehr Arbeit, anstatt mehr Geld für immer mehr Arbeitslose" durchsetzen oder gewinnt die Linke mit ihrem "Wünsch-dir-was" Wahlprogramm? Oder wird Herr Müntefering alles auf eine Karte setzen und mit Programmen wie "gebt der Linken Regierungsbeteiligung und sie werden scheitern"? Letzteres würde Deutschland um Jahre zurückwerfen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 17:01

Die Strategie entscheidet

Thomas Lindenmeyer (ThLindenmeyer)

Sicher ist es eine Erlösung, Kurt Beck nicht mehr in der Position des SPD Vorsitzenden erleben zu müssen. Er war in vieler Hinischt überfordert. Dennoch war er nicht die Ursache des Problems der SPD. Diese liegt immer noch darin, daß sie nicht nach vorne schaut, nicht bereit ist, sich den Herausforderungen zu stellen, die nun einmal erfordern, die sozialromantischen Zoöpfe etwas kürzer zu tragen. Eine Frau Y.,ein Herr Matschie und ein Herr Maaß müssen eindeutig in die Pflicht genommen werden, der Linken entschieden entgegenzutreten - übrigens sollte man dies auch von Herrn Wowereit verlangen. Eine solch klare Linie würde langfristig die Wähler überzeugen und ließ am Ende durchaus wieder die Möglichkeit einer rot-grünen oder rot-gelben Koalition als realistisch erscheinen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 16:59

Die SPD hats hinter sich, die Grünen vor sich: ÖZDEMIR

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Man hat verstanden, dass Parteimitglieder nicht immer den Willen der angestrebten Wählerschaft treffen. Und jetzt wählen die Grünen den Özdemir, der nach dem Bonusmeilen-Skandal und seinem Kredit von einem dubiosen PR-Berater den Bundestag Richtung Straßburg verlassen hatte (und politisch Richtung Ankara: Forderung der Einführung des Türkischen als Amtssprache der EU, Gründung einer "Nordzypern-Kontaktgruppe" etc.). Die SPD war unentbehrlich für die Politiklandschaft Deutschlands, die Grünen nicht. So gesehen kein großer Verlust. Dass Beck Pfälzer war interessierte kaum jemanden, dass aber Özdemir aus der türkischstämmigen Bevölkerung stammt ist nicht gut. Ich befürchte neue Vorurteile.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 16:48

Das schlimmste abgewendet: Die PDS als größte Oppositionspartei

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Wenn Beck weitergemacht hätte, dann hätten wir bald eine Krise in der Demokratie dieses Landes. Seine Politik hätte die SPD nach der Bundetstagswahl verzwergen lassen, und die PDS zur größten Oppositionspartei gemacht. Sein Rücktritt ist ein Gewinn für die Politiklandschaft dieses Landes. Gleichzeitig ist er ein Mahnmal für alle Mitglieder dieser Partei. Was sie gewählt haben, war keinesfalls repräsentativ für das was Wähler und Koalitionspartner haben wollten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 16:44

Das Problem Regierungs- und Oppositionspartei gleichzeitig zu sein,

Melita Zimmermann (melitaz)

das musste schiefgehen! Nur, durch den Wechsel an der Parteispitze ist das Problem nicht gelöst. Ob Müntefering weiterhin die Agenda 2010 verteidigt, da habe ich, nach seinem Auftritt im bayerischen Wahlkampf, meine Zweifel! Die SPD kann sich nur in der Opposition programmatisch erneuern, alles andere bleibt Stückwerk. Die Ypsilantis, Scheers, Schreiners und Nahles werden sich durch den Wechsel an der Spitze nicht einschüchtern lassen. Und eine Schwalbe (Steinmeier) macht bekanntlich noch keinen Sommer!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 16:38

Das Aus für Ypsilanti

joachim bovier (jbovier)

Ein Befreiungsschlag ! Mit Mr. SPD Mütefering an der Spitze wird sich die SPD entschieden von der kommunistischen Linkspartei absetzen und wieder zur Agenda-Politik bekennen. So kann sie auch wieder glaubwürdig werden. Eine schlechte Nachricht für für die hessische Lügenbaronin Ypsilanti, deren Aus jetzt wohl endgültiug beschlossene Sache ist. Eine gute Meldung für die NRW SPD und die geradlinige Hannelore Kraft, ihre Chancen Rüttgers als Ministerpräsident abzulösen sind mit dem heutigen Tag eindeutig gestiegen. Ein Sieg der Vernunft - wer hätte das noch zu hoffen gewagt!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 16:25

Vorsicht vor Müntefering

Andreas Grünebaum (shorafix)

Münterfering ist ein alter Parteisoldat, dem der Sieg alles ist - ganz im Sinne eines Römischen Feldherren. Wenn die SPD in Hessen an die Macht giert, dann bitte ohne wenn und aber. Keine Tolerierung sondern Koalition. Sollte dies aber im Bund das Motto werden, möchte man um den Kollateralschaden fürchten, den es für Deutschland nach einer linken Mehrheit geben würde auch wenn das "Interregnum" vermutlich nur wenige Jahre andauern würde.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 15:58

Volksparteien und Kaufkäuser, Aktion der" Grosse Bellheim"

Mirko Karl Tussmann (mirkal)

Ich hatte bisher immer im Scherz gesagt, "und jetzt nach dieser ganzen Zerrissenheit der letzten Monate in der SPD, um ihre Hilflosigkeit auszudrücken holen sie den frischen Witwer Münte wieder nach vorne". McCain hat der SPD wohl Mut gemacht, mit seinem Wahlkapf als 72jähriger.Gegen die Mehrheit seiner Partei hat sich McCain nach vorne geschoben, und schieben sich jetzt miteinander auf Gedeih und Verderb durch den Wahlkampf. Jede andere Partei als dieser schwankende Dampfer hat mein ernsthaftes Interesse. So hat die SPD was von Karstadt: der Grüssaugust nimmt für sich ein, der Verkauf aber ohne Profil und klare Ausrichtung.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 15:39

Gerade noch rechtzeitig?

Benedikt Gresser (Benediktus)

Müntefering wird "Ordnung schaffen" und dann? Diese SPD schleicht sich um ein Mitgliedervotum wie die Katze um den heißen Brei. Dieser hier zeigt nur ganz andere Qualitäten als das Nahrungsmittel. Er wächst und wächst, bis der Raum zu eng wird und die Kräfte sich nicht mehr steuern lassen.- auch von Müntefering nicht. Den Verkehr eines Hornissenschwarms hat noch keiner geregelt. Was wird aus dieser SPD werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 15:39

Sozialdemokratie adieu

Frank Garbe (Frank_Garbe)

Leider, hat sich die SPD damit entgültig von der Sozialdemokratie verabschiedet. Mit dem Sieg des Neoliberalismus innerhalb der ehemaligen Arbeiterpartei, drohen für die Menschen dieses Landes leider sehr erbärmliche Zeiten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 15:25

Nicht nur die Revolution frißt ihre Kinder

Wulf Wiederhold (wulwi)

Seit 1991 gab 8 SPD-Vorsitzende, jetzt kommt der neunte. Diese Verschleißquote erreichen noch nicht einmal die meisten Klubs der Fußball-Bundesliga. Auch bisherige SPD-Kanzler konnten sich über mangelnde innerparteiliche Kritik ja nicht beklagen. Es ist sicher leichter, einen Sack Flöhe zu hüten als diese Partei zu führen. Hoffentlich gelingt es den beiden neuen Führungskräften Müntefering und Steinmeier, den linken Augiastall innerhalb der Partei etwas zu säubern. Sonst wird es ihnen nicht besser ergehen als ihren Vorgängern.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 15:05

neuer Job

hans holthues (hansdul)

Beck sollte sich jetzt mal schleunigst waschen und rasieren - dann klappt's auch mit 'nem neuen Job, gell?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 14:56

Schade!

Norbert Czech (nczech)

Beck als KK wäre die beste Garantie gegen eine Linksregierung gewesen, da für gerade mal 20 % der Wählerstimmen gut. Jetzt wird's schwerer, allerdings sind die Agenda-Befürworter Steinmeier und Münte eine Garantie (?) gegen eine Linkskartellregierung im Bund. Was sagen jetzt eigentlich Yps und Co?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 14:25

komme nicht mehr mit

Thomas Hechinger (Hechinger)

Ich glaube, ich werde alt. Denn bei den Geschwindigkeiten, mit der sich inzwischen in der SPD die Verhältnisse ändern, komme ich einfach nicht mehr mit. Einmal schauen, ob Münte mehr Erfolg hat als weiland Diokletian.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 14:22

Kurt Beck gegen den Rest der Welt

Eva Rosinsky (evaros)

Ich bin keine SPD-Anhängerin, aber ich freue mich wirklich über diese Nachrichten. Kurt Beck tat mir eigentlich schon Leid (und ein guter Politiker soll es eher nicht) mit seiner blamierenden Unfähigkeit, die Partei zu führen und der erstaunlichen Fähigkeit von einem Fettnäppchen ins nächste zu treten. Ein Kanzlerkandidat ohne Führungsqualitäten und ohne geringste rethorische Veranlagung wäre für die SPD - auch im heuteigen Zustand - ein Witz. Andererseits bin ich eher davon überzeugt, dass das sowieso nur eine Formalität ist, da Angela Merkel bereits so viel in ihrer Amtszeit unter Beweis gestellt hat, dass es keine Rolle spielt, ob der Kanzlerkandidat der SPD Steinmeier, Beck oder auch Otto Normalverbraucher heisst;-)

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 14:12

Schlleudersitz wie immer

Norbert Müller (B417931)

Wer sich auf diesen Sessel setzen will muss damit RECHNEN das er über kurz oder lang abgeschossen wird. Das gilt eigentlich auch für die Bundeskanzler dieser Partei wenn man mal von Willy Brandt absieht. Aber der hatte wenigstens noch Charakter. Bevor Sie jetzt mit dem Prinz Pippi aus dem Saarland mit seiner Villa der sozialen Gerchtigkeit ins Bett gehen wird das Bett jetzt schon einmal vorbereitet. Münte wird es schon machen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 14:02

Alles wird gut.

Axel Julius (EscobarManuel)

Bravo. Respekt Herr Beck.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. September 2008 13:39

Schade....

Kevin Alonso (Ayers.Rock)

Man muss Herrn Beck nicht mögen, aber er hat den richtigen 'Riecher'.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 59 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 | 4 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche