Franziska Drohsel

Rote Hilfe

Juso-Chefin kündigt Rückzug aus Verein an

Die neue Juso-Chefin Franziska Drohsel gibt ihre umstrittene Mitgliedschaft in dem als linksextrem eingestuften Verein Rote Hilfe auf. Die Diskussion darüber sei zum Teil „sehr unsachlich und diffamierend geführt worden, besonders von Teilen der Union.“

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Dezember 2007 10:53

Diffamierend?

Maximilian Steinhauser (toz100)

Soso, Frau Drohsel fühlt sich also einer Diffamierungskamagne ausgesetzt. Natürlich ist ihre Mitgliedschaft in diesem dubiosen Verein rein "privat" und selbstverständlich auch nur "humanitär" getrieben, um den armen - von unserem Staat "Repressionen" ausgesetzten - linksextremen Straffälligen helfen zu können. Hallo? Für wie dumm hält man eigentlich den demokratischen Bürger in gewissen politischen Kreisen? Wie lange toleriert das Volk eigentlich noch, dass solche Leute nicht nur in der Volksvertretung, sondern in wichtigen politischen Ämtern sitzen und - entsprechend ihrer politischen Gesinnung - auch agieren können? Die SPD wäre gut beraten, sich deulich und glaubwürdig vom linksextremen Rand loszusagen, anstatt dem politischen Gegner Diffamierung vorzuwerfen!

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02. Dezember 2007 01:49

mittellose Menschen einen guten Rechtsbeistand bekämen?

Björn Bierström (bierstroem)

Klingt ein bisschen sehr verharmlosend. Wenn linke Extremisten juristischen Beistand benötigen, dann müssen sie ja wohl auch dementsprechende Straftaten begangen haben.

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01. Dezember 2007 23:28

zweierlei maß...

jörg wunderlich (stachanow)

sicherlich ist es untragbar, wenn ein präsidiumsmitglied der spd mit rückendeckung des spdchefs sich zu einem verein bekennt, welcher öffentlich die unterstützung der raf propagiert etc., ich gebe aber zu bedenken das mdb Ströbele rechtskräftig verurteilt wurde wegen unterstützung einer terroristischen vereinigung: der raf!!!
die diskussion läuft also aif bestandsschutz hinaus: alttäter wie ströbele, fischer ( von anderen mitgliedern des soziaöistischen anwaltskolektivs wie den ex innenminister+ exbundeskanzler ganz zu schweigen) sind also demokratische musterknaben?

vielleicht sollte man bei diesen diskussionen etwas generationenübergreifender auf die VERFASSUNGTREUE unserer politischen prominenz achten und weniger die schwächsten glieder der kette aufgrund ihrer schwäche angreifen.

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01. Dezember 2007 15:03

Gemeinnützig?

max müller (muxde)

>Der vom Staat als gemeinnützig anerkannte Verein Rote Hilfe (RH)

Da bleibt mir als Steuerzahler die Spucke weg.

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