da haben sich zwei gefunden - nach der Ausbildung schnurstracks auf Gewerkschafts- und Parteiposten gesetzt, und seitdem keinen Blick zur Seite gewagt. Wenn man sich da die SPD-Granden der 70er Jahre ansieht - bewegte Biographien, Menschen, die die Welt (bei Wehner von der schlimmsten Seite) kennengelernt haben - kann man selbst als spät geborener wehmütig werden.
Also, ich kann nicht genug vor den Lafrontainekommunisten warnen, denn sollte die Sozialdemokratische Partei tatsachlich diese Art von solidarischem Bundins mit den Linken eingehen, nur damit Roland Koch von der CDU ausgeschlossen wird, dann sage ich, wird die SPD auf Jahre erpressbar werden und das fuhrt zu unregierbarem Chaos auf Jahre hinaus und das darf nicht sein und damit schaden sie dem Ansehen der glaubwurdigen Demokratie Deutschlands. Die CDU wird auf Jahre hinaus Bundes/Landtagswahlsieger werden, weil es keine ernste Konkurenz gibt, denn SPD und Linken bringen sich gegenseitig um den Verstand, dazwischen kommen die Grunen, die nicht wissen werden, wer denn wirklich regierungsfahig ist und die FDP wird ein ewiges Bundnis mit der CDU eingehen, weil es zur CDU keine Alternative gibt. Mir wird Angst und Bange, sollte sich die SPD gegen den Willen der SPD-Wahler stellen, die jetzt in Bayerns Stadte die Sozialdemokraten wahlten und nicht die Lafrontainekommunisten. Warum stellt die SPD keine Mitgliederbefragung durch, denn damit konnte die Fuhrungsspitze sicher sein, das ein Linkes Bundnis erwunscht ist. Mir ware eine starke SPD zur CDU/CSU und FDP lieber als fuhrende Chaosparteien die die Zukunft Deutschlands verspielen.
Was zur Zeit in der SPD-Spitze abläuft, kann an Verdummung der Öffentlichkeit, an Verdrehung eigener Worte, an Lügen und Unverschämtheiten nicht mehr überboten werden. Wie soll ich verstehen, daß eine Zusammenarbeit mit der Linken auf Länderebene ja, auf Bundesebene aber nicht möglich ist? Vertritt die Linke auf Bundesebene andere Positionen, die die SPD nicht teilt oder müßten Beck und Nahles sich international schämen oder dafür entschuldigen, mit Sozialisten und Kommunisten, ja mit Vertretern der ehemaligen DDR-Staatspartei zusammenzuarbeiten, die...., ach ja, DDR, die gab es ja auch einmal, aber wir wollen nicht mehr darüber reden. Und dann die forsche Ausage von Herrn Möller (Parteiratsvorsitzender), mit allen, nur nicht mit den "Nazis" reden zu müssen. Warum aber dann mit Sozialisten und Kommunisten? Niemand in der Parteispitze hat die Courage, die Wahrheit zu sagen und dabei zu bleiben. Die "Stones" werden als blöde Buben hingestellt, die ihren Mund halten sollen. Das ist bei deren Leistung in der Regierung und ihrer Beliebtheit in der Öffentlichkeit eine Unverschämtheit. Die SPD steht auf einem nicht mehr zu unterbietenden Niveau. Wenn die Öffentlichkeit das nur endlich zur Kenntnis nähme!!!!!
Mensch Willy, was haben die aus deiner Partei gemacht?
Es ist erfreulich, daß die SPD sich geschlossen hinter Kurt Beck und seinen Kurs stellt.
Weiter so.
Ausgerechnet die beiden Bundesminister, die nach der Kanzlerin die beliebtesten deutschen Politiker sind, sollen sich also gschamig in die Ecke stellen.
Was zählt denn auch Anerkennung beim Volk, wenn der Funktionärskörper sein Süppchen kocht.
Und was heißt eigentlich Loyalität? Blinder Gehorsam als Einbahnstraße?
Welche Loyalität hat ein Vorsitzender verdient, der seine Stellvertreter - zugunsten einer abwegigen "Strategie" - behandelt wie drittklassige Laufburschen, nachdem er vorher Hamburg "vergeigt" hat?
Und warum hat Herr Steinbrück die Wahlen in NRW verloren? Weil ihm - und vorher natürlich Wolfgang Clement - ein heruntergekommener Funktionärskader die Gefolgschaft verweigert hat. Loyalität?
Es sind die Gerhard Schröders und Clements und Steinbrücks, die im Volk Achtung genießen, weil sie das pragmatisch richtige anstreben statt Parteigremien zu hofieren, aber von letzteren abgesägt werden.
Wie weiland Helmut Schmidt, notabene. Patriotismus? Pfui, denkt der Funktionär.
Himmel, eine solche Sozialdemokratie hat Deutschland nicht verdient. Aber jetzt klammern sie sich blind an ihren Vorsitzenden, die Funktionäre, weil ihnen Macht und Pöstchen über alles gehen, denn das ist ja ihr Lebensinhalt. Ärmlich, ärmlich.
Ich finde die Haltung von Steinmeier und Steinbrück voll und ganz in Ordnung. Es ist schon ein Unding vor der Hessenwahl zu sagen man möchte mit der Linkspartei nichts zu schaffen haben. Es ist mir Unbegreiflich, wie man nach dem guten Wahlergebnis für Frau Ypsilanti,jetzt alles dran setzt, Roland Koch abzuschiessen, in dem Wortbruch an den Wählern begangen wird. Kann sich eine Partei wie die SPD das leisten, zumal ihre Ergebnisse pro Woche alles andere als rosig sind. Ich finde die Illoyalität Kurt Beck gegenüber für richtig, denn eine Partei die unglaubwürdig ist, mit dieser Partei kann nächstes Jahr auch keine Wahl gewonnen werden. Macht ist in der Politik gang und gäbe, aber Wortbruch ist nicht hinnehmbar, das werden sich die Wähler merken.
Haha,in Deutschland gibt es also doch noch etwas zu lachen !
"Der Vorsitzende ist unumstritten,seine Stellvertreter sind auch unumstritten" ,tönt es dort aus dem Willy Brandt _ Haus.
ALLE Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten/Kanzler der SPD waren -wenn man der SPD glauben will- unumstritten.Aber eben nur für Sekunden !
Man muß sich jenseits aller Polemik wirklich fragen,ob eine solche Partei überhaupt je regierungsfähig war, ist und jemals sein kann.
Na, wer sagts denn! Der neuerllche Versuch eine wichtige politische Führungspersönlichkeit ratzfatz schachmatt zu setzen und der Wirtschaft damit publizistische Steigbügeldienste zu erweisen, ist tüchtig danebengegangen und das ist auch gut.
Sicherlich war die Nordpresse gerade wegen der Verärgerung in Hamburg versucht, den paar "Beck muss weg!" Skandierern im Rathaus eine massgeschneiderte Rolle im Dolchstosswettbewerb zu übertragen, doch mit der Genesung von Beck wird die SPD das Leck, durch das die Naumann-Vorwürfe an die Öffentlichkeit dringen konnten, schnell wieder schliessen.
Im Übrigen dürfte Naumann nach diesen Vorwürfen wohl auch kaum noch Chancen besitzen, mit Ole von Beust doch noch eine Grosse Koalition in Hamburg hinzubekommen, denn durch die Woche der wirren Worte zwischen Hamburg, Mainz und Berlin hat die Union erst so richtig Blut geleckt und wird den Grünen jetzt natürlich erst recht einen eigenen roten Teppich ausrollen.
Nach der beinahe einstimmigen Unterstützung zur Öffnung gegenüber der Linkspartei und der Erklärung gegen eine Zusammenarbeit auf Bundesebene hat die SPD der CDU eine Steilvorlage gegeben.
Wer glaubt der SPD Führung diese Beteuerungen wirklich? Wieder einmal zeigt es sich, dass in der SPD offensichtlich nur Politiker mit begrenztem Horizont ihre Arbeit versehen. Denn mit dieser Öffnung hat man sich weiter in Richtung linken Spektrum orientiert. Die politische Mitte wird offensichtlich den anderen Parteien überlassen. Dies wird sich nach einem möglichen Zwischenhoch bitterlich rächen und die SPD wird sich demnächst unter 20% Stimmenanteil finden.
Letztlich fühle ich mich bestätigt, als ich am 03. Oktober 2005, Herrn Ministerpräsidenten Beck während eines Besuches in der Deutschen Botschaft in Washington/USA, als politischen Schaumschläger mit geringem Entwicklungspotential eingeschätzt habe.
Nun ist es heraus: die eigentliche Parteichefin, Nahles, verkündet es Freudestrahlend: es darf mit den Mördern in der SED und ewig Gestrigen Altkommunisten der DKP munter zusammengearbeitet werden. Es lebe die "Internationale". Die Macher Schmidt, Steinbrück, Steinmeier, Schröder, (komisch alle mit S, wie sozialistisch) bleiben natürlich Ihrer Partei treu, man hat ja schließlich Charakter. Wie war das doch gleich mit dem 20. Juli, ....viel zu spät !!!
Ach, die CDU trägt übrigens genauso Mitschuld an diesen Vorgängen. Wer fremdes Eigentum enteignet (Bodenreform) und immer nur den Weg des geringeren Widerstandes geht, siehe Bundestagswahl 2004, nämlich mit den Sozi koaliert, anstatt den Wahlversprechnungen entsprechend, lieber in die Opposition geht, der ist auch mitverantwortlich, wenn die Partner nun auch für alle sicht- und hörbar in das Zeitalter des Klassenkampfes (und nicht nur Desen) zurückfallen.
Ich würde mal gerne die Sozis aufheulen hören, wenn die CDU überlegen würde mit der NPD (der Linken vergleichbar) zusammenzuarbeiten.
Da bleibt nur noch der Ruf: Politiker aller Couleur, vereinigt Euch und marschiert in die Produktion.
Es ist ein sehr sympathischer kollektiver Charakterzug an der SPD, daß sie im Zweifelsfall auch an ihren größten Nieten festhält (siehe Engholm, Scharping, Eichel usw,usw). Hierdurch sind unserem Lande schon etliche Legislaturperioden Soziherrschaft erspart geblieben. Mit Beck wird's genauso laufen...
Adam hat recht (richtig) gehandelt.Zumindest fuer uns.Sonst waeren wir ja nicht entstanden...
Ob auch Beck eine so glueckliche Hand beweisen wird ?
Was wird daraus entstehen?
Greif zu Vorsitzender,du hast das erste Zugriffsrecht.
Wer ist der naechste Ausserwaehlter mit dem Zweitzugriffsrecht ?
Das ist aber wirklich nett von der Basis der SPD: sie sendet dem erkrankten Vorsitzenden eine Solidaritäts-Adresse. Einfach wunderschön, wenn sich damit auch das Problem löste. Natürlich können wir Zuschauer draußen staunend auf die Genesung von Kurt Beck warten...doch was kommt dann?
War etwa alles falsch, was ein doch gar nicht dummer Steinbrück kritisierte? Soll es - auch in den westlichen Ländern dabei bleiben, dass jeder Landesverband für sich entscheide? Und was ist mit dem Vorwurf, so etwas sei - zumindest in Hessen Wortbruch? Alles durch Krankheit erledigt?.
Na dann war es eine echt heilsame Krankheit.
Hier zeigen sich die SPD Anhänger als das, was sie schon immer waren und sind und bleiben: Landesverräter und Linksextremisten