SPD in der Krise

Beck, die Partei und die Verzweiflung

Die Indiskretionen aus dem Willy-Brandt-Haus und die Vorgänge dort sind Ausdruck eines Zustands der innerparteilichen Verwerfung. Parteichef Beck und Generalsekretär Heil stehen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Von Günter Bannas

Lesermeinungen zum Beitrag

12. April 2008 16:46

Als Löwe gesprungen ...

Peter Zentner (Caterwaul)

... und als Bettvorleger gelandet. Schön, dass so was in der Politik noch passiert: dass Protagonisten für ihren Größenwahn bestraft werden — wie bei allen großen Autoren (z.B. Aischylos, Shakespeare, Goethe; wobei für Herrn Beck am ehesten Aristophanes zuständig ist) nachzulesen. Kurt Beck könnte einem fast leidtun, wäre er nicht an seiner Hybris gescheitert: Die Ypsilanti-Nummer und das Aufspringen auf die Bimmelbahn der Öko-Hysteriker waren zu gewagt für das Lotterbett, vor dem er nun flachliegt.

Jetzt hilft kein putziges Eisbärchen mehr. Wir sind wieder mal bei "Dinner for One" gelandet. Die Frage lautet nur noch, wer auf dem Weg zum Lotterbett über den Kopf des Bettvorlegers stolpert und wer, nüchtern oder nicht, gefinkelt über den Schädel des Löwen springt.

Noch nimmt keiner öffentlich Anlauf, aber wir werden bald ein paar Stolperer und Springer sehen, die sich als Miss Sophies Butler versuchen. Es wird schwierig werden, mit dieser SPD (deren Initialen durchaus mit Sophie begonnen könnten) ins Obergeschoß zu enteilen; die alte Dame ist sehr eigen geworden.
Leider auch auch Pech für uns Zuschauer: Das altbekannte Original wird lustiger bleiben.

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12. April 2008 16:40

SPRACHLOS

ERICH HUMPLIK (fuechsin)

Die Steuern haben uns schon den Buckel krummer werden lassen. Und mit solchen Nichtigkeiten schlagen sich diese Möchtegerne herum.
Haushalt 2006:
545 Milliarden Personalkosten
66 Milliarden Zinszahlungen
288,212 Milliarden Tilgung
Politiker sitzen sogar noch in Aufsichtsräten und Verwaltungsräten. Diese Stellen erfordern qualifizierte junge Menschen. Doch diese treibt man mit dieser Politik ins Ausland. Zusammenfassend kann gesagt werden, sie sind völlig unfähig ein Land zum Wohle des Volkes zu regieren. Es hat doch jeder die Nase voll, doch sie sitzen fest im Sattel "die Politiker haben sich den Staat angeeignet." Leider!!!

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12. April 2008 15:37

Realsatire

Wolf Waschkuhn (wwaschkuhn)

Die FAZ sollte diesen Artikel noch als Comic illustrieren und an Herrn Beck mit der Überschrift "Alles nur ein Mißverständnis..." schicken.

Ich frage mich amüsiert, ob sich noch irgendjemand gesunden Geistes diesen einfältigen pfälzischen Elektriker als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland vorstellen kann.

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12. April 2008 13:32

Lagerkrieg

rene dustmann (reduma)

Wie lange wohl wird noch von hinten und vorn auf Beck eingedroschen?
Schafft er es, der SPD solange Deckung zu geben bis Weiland Kanzlerkandidat auftaucht?

Es macht den Eindruck, er verstehe gar nicht worum es geht, gar überfordert zu sein. Die Steinis und Seeheimer und wie sie sich alle nennen sind zwar in machtvollen Positionen, aber die Linken sind in der Mehrheit.
Auch wenn zahlenmäßige Mehrheiten in der SPD nur bedingt eine Rolle spielen und die gefühlten Relationen im Vordergrund stehen, haben die Linken ein Ass im Strickärmel: die LINKE frisst die SPD von hinten auf und so könnten die Linken alsbald die Festung schleifen und dann stehen die Rechten im Regen.

Also versucht Beck den Spagat und so sportlich wie er nun mal ist, fällt der ziehmlich albern aus...

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12. April 2008 12:34

Reaktiviert Platzeck

Ro3ert Schrey (etiterum)

Der weiß wenigstens, was er da vor sich hat, wenn er einen PDSler sieht.

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11. April 2008 18:52

Wer hat Angts vor der Privatisierung der Bahn? Die Strecke Koeln-Mainz kann man

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

nicht nach Polen verlegen. Die AEG konnte man...(Wievel Arbeitplaetze sind da exportiert worden?)
Ich kann mich an Strecken erninnern,wo ich mich fragte,wozu Fahren da noch Zuge?
Unhaltbare Arbeitsplaetze sind auch bei der Bahnen unhaltbare Arbeitsplaetze.
Waere der Vater von Beck ein Besitzer und Betreiber einer solchen Strecke,wie erwaehnt;was haette er zu seinem Vater gesagt? Doch wohl kaum,dass er die Strecke weiterhin befahren soll.
Aber das Volk scheint eine Geldtasche zu besitzen,in die man jederzeit hineingreifen kann.
Wir werden sehen; wie lange der Hase noch laeuft..(und wohin)

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